04.12.2015

Bildungsökonomische Maßnahmen zur Verbesserung von Studienleistungen

STAEDTLER Stiftung fördert neues Forschungsprojekt der TH Nürnberg mit 40.000 Euro

Die Chancen und Anwendungsmöglichkeiten bildungsökonomischer Maßnahmen werden in einem neuen Forschungsprojekt an der Fakultät Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Nürnberg analysiert. Die STAEDTLER Stiftung unterstützt dieses Projekt, das eben begonnen hat und noch bis Dezember 2016 läuft, mit einer Fördersumme von 40.000 Euro.

Wissenschaftler/innen, Politiker/innen und weite Teile der Bevölkerung sind sich einig: Dem demo-grafischen Wandel und dem damit verbundenen Fachkräftemangel in Deutschland lässt sich nur mit einer Bildungsoffensive konstruktiv begegnen. Doch bildungspolitische Maßnahmen – beispielsweise die Verbesserung des Betreuungsverhältnisses zwischen Lehrenden und Studieren-den – sind kostenintensiv. „Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die bestehenden Bildungseinrichtungen auf ihre Verbesserungspotenziale hin zu durchleuchten“, betont Prof. Dr. Robert Jäckle, der das Forschungsprojekt „Bildungsökonomische Maßnahmen zur Verbesserung von Studienleistungen“ leitet.

Zusammenhang von Bildung und Wirtschaft

Bildungsökonomik analysiert das Bildungswesen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Neben der Wirtschaftlichkeit der Lern- und Lehrprozesse sowie deren Organisation und der Effektivität der Bildungseinrichtungen stehen zwei zentrale Fragen im Fokus der Bildungsökonomik: „Was ist in Sachen Bildung zu tun?“ und „Wie ist dies zu tun, um die durch Bildung entstehende Wohlfahrt für die Gesamtgesellschaft zu maximieren?“.
Das neue Forschungsprojekt an der TH Nürnberg will die Erkenntnisse der Bildungsökonomik nutzen, um die institutionellen Rahmenbedingungen der Bildung an Hochschulen und Universitäten zu verbessern. Hierzu werden Maßnahmen geprüft, mit denen die Studienbedingungen an Hochschulen so angepasst werden könnten, dass sie die individuelle Motivation der Studierenden erhöhen und somit ein erfolgreicheres Studium ermöglichen würden.

Studienergebnisse für die Praxis

Während des Forschungsprojektes werden Daten zu den verschiedenen Maßnahmen erhoben und Befragungen durchgeführt. Mit Hilfe dieser Informationen lassen sich später Aussagen über die Auswirkungen der geplanten Maßnahmen auf den Bildungserfolg treffen. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten werden die Studienergebnisse der interessierten Öffentlichkeit und anderen Bildungsträgern unentgeltlich zur Verfügung gestellt.

„Aufgrund des zu erwartenden guten Kosten-Nutzen-Verhältnisses der zu entwickelnden Methode und ihrer einfachen Umsetzbarkeit in die Praxis sollten die Resultate eine hohe Relevanz für Bildungspolitiker, Schulen, Hochschulen und Universitäten haben“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Robert Jäckle von der Fakultät Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Nürnberg.

Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Robert Jäckle, Tel. 0911/5880-2754, E-Mail:
robert.jaeckleatth-nuernbergPunktde
Gerne hilft auch die Hochschulkommunikation weiter, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail:
presseatth-nuernbergPunktde

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