03.07.2019

Ein Meilenstein für die Campusentwicklung der TH Nürnberg

Beschluss des Kabinetts: Die TH Nürnberg erhält grünes Licht für den ersten landesfinanzierten Forschungs- und Innovationsbau seiner Art und Größe an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern.

Gute Nachrichten aus München: Das Bayerische Kabinett hat in seiner Sitzung am 2. Juli 2019 den Startschuss für den Bau des neuen Technologiecampus gegeben - ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung der Hochschule. Auf knapp 6.000 qm Hauptnutzfläche soll im Nürnberger Westen ein neues Zentrum für angewandte Forschung und Entwicklung, Innovation und Transfer entstehen.

 

Nürnberg, 3. Juli 2019. Riesengroße Freude an Nürnbergs größter Hochschule: Mit dem Beschluss des Bayerischen Kabinetts für den weiteren Ausbau der TH Nürnberg kann ein wichtiger Baustein zur Umsetzung des Campusentwicklungskonzepts der Hochschule Realität werden. Im Nürnberger Westen entsteht in einem sog. Bestellbauverfahren in den kommenden Jahren der größte landesfinanzierte Forschungsbau seiner Art an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern. Ein wichtiger Schritt, um die angewandte Forschung an der TH Nürnberg insgesamt massiv zu stärken und die Forschung an Zukunftsthemen wie z.B. Mobilität, Wasserbau, Autonome und Intelligente Systeme kraftvoll weiterzuführen und in konkrete Anwendungen zu bringen. Der geplante Technologiecampus im Nürnberger Westen wird auf insgesamt 5.805 qm Nutzfläche über ein hochinstalliertes Universaltechnikum mit 1.785 qm verfügen, das keiner einzelnen Fakultät zugeordnet sein wird. Außerdem wird es u.a. das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft mit 940 qm, die Forschungsgruppe Autonome Systeme und intelligente Mobilität mit 700 qm, das LEONARDO Zentrum für Innovation und Kreativität mit 1152 qm sowie das Innovation Service Center mit 511 qm und Einrichtungen des Hochschulbetriebs mit 717 qm beinhalten. Insgesamt entstehen Arbeitsplätze für rund 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie forschungsunterstützende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus bieten sich in den zahlreichen neuen Forschungsprojekten hervorragende Möglichkeiten für Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten. Im Innovation Service Center werden künftig die Zentralstelle für Wissens- und Technologietransfer (ZWTT), die Erfinder-, Patent-, Gründer- und Start-up-Beratung gebündelt und zu der Anlauf- und Servicestelle für Forschende, Studierende, potentielle Firmengründerinnen und –gründer sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler an der TH Nürnberg zusammengeführt.

In diesem neuen Forschungs- und Innovationszentrum darf auch das LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation nicht fehlen: Die TH Nürnberg kooperiert als eine der Siegerhochschulen im Bundeswettbewerb „Innovative Hochschule“ bei diesem übergreifenden Förderprojekt gemeinsam mit der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und der Hochschule für Musik Nürnberg. Das LEONARDO-Zentrum unterstützt und begleitet interdisziplinäre Projekte, die sich mit den aktuellen gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Herausforderungen und Fragestellungen befassen, und ermöglicht es, Ansätze völlig neu zu denken. LEONARDO ist derzeit noch in angemieteten Räumlichkeiten in der Innenstadt untergebracht. Durch den Umzug auf den neuen Technologiecampus werden viele Synergien nutzbar gemacht.

Prof. Dr. Michael Braun, der Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg, hatte das Projekt angeschoben und der Staatsregierung vorgeschlagen: „Der Beschluss des Kabinetts war von allen Beteiligten innerhalb der TH Nürnberg, im Wissenschaftsministerium, der Immobilien Freistaat Bayern und den weiteren beteiligten Behörden sehr gut vorbereitet. Danke an alle für das großartige Engagement und danke an die Bayerische Staatsregierung für diesen mutigen Schritt sowie das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der TH Nürnberg. Der Beschluss ist ein weiterer Meilenstein unserer Campusentwicklung, denn die angewandte Forschung und Entwicklung ist neben der Lehre und dem Wissenstransfer nicht nur ureigenste Aufgabe unserer Hochschule, sondern ein Profilmerkmal. Unsere Entwicklung wird auch in den nächsten Jahren nicht stehen bleiben. Das abermals überragende Abschneiden im weltweiten Hochschulranking U-Multirank speziell im Bereich des Wissens- und Technologietransfers und der Kooperation mit Wirtschaft und Region bestärkt uns darin, unser Engagement fortzusetzen und proaktiv Lösungen für die Zukunfsfragen unserer Zeit zu entwickeln. Das ist unsere Mission. Der Beschluss des Kabinetts bietet nun dazu ganz neue Möglichkeiten.“

Die Immobilien Freistaat Bayern, die für das Ausschreibungsverfahren zuständig ist, hatte die TH Nürnberg seit 2017 bei der Vorbereitung und Planung begleitet. Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe legte die Anforderungen der Nutzer fest, ein Architektur- und ein Fachplanungsbüro definierten daraus die baulichen Anforderungen und die technische Konzeption für die neuen Erweiterungsflächen.

 

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