28.04.2015

Wissenschaft und Verantwortung

Symposium und Theaterstück zum 100. Todestag von Clara Immerwahr

Was für ein Leben, und was für ein Tod: Clara Immerwahr war 1900 die die erste promovierte Chemikerin in Deutschland und Vorbild für zahlreiche Frauen. Doch im Ersten Weltkrieg, unmittelbar nach dem ersten verheerenden Giftgaseinsatz im Mai 1915 durch ihren Mann, Fritz Haber - den späteren Nobelpreisträger für Chemie - nahm sie sich mit seiner Dienstwaffe das Leben. Forschungen zu einer solchen chemischen Vernichtungswaffe hielt sie für eine Perversion der Wissenschaft.

"Wissenschaft und Verantwortung" war folgerichtig auch das Thema eines Symposium anlässlich des Todestags der Chemikerin vor 100 Jahren. Die gut besuchte Veranstaltung fand in der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg statt. Prof. Dr. Renate Bitzan und Dr. Klaus Naseband von der TH Nürnberg wirkten als Referent/in mit.

Am gleichen Abend war auch die viel gelobte Premiere des Theaterstücks "IMMER Jenseits der Grenze WA(H)R" über Clara Immerwahr im Festsaal des Künstlerhauses. Dramaturg des Stücks ist Dr. Klaus Naseband

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