14.12.2016

Was können tragbare Computer herausfinden?

Interdisziplinäre Coding Night "Quantified Self" in der Bahnhofstraße 90

In der Nacht vom 2. bis zum 3. Dezember fand im Gebäude Bahnhofstraße 90 die erste interdisziplinäre Coding Night der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik statt. Acht Teams zu je 4 bis 5 Studierenden der Fakultäten Betriebswirtschaft, Informatik und natürlich Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik beschäftigten sich unter dem Motto "Quantified Self – was tragbare Computer alles herausfinden können" mit den Möglichkeiten, die Smartphones, Smartwatches, Wearables etc. insbesondere im Hinblick auf medizintechnische Anwendungen bieten.

Die studentischen Teams, die ganz bewusst fakultätsübergreifend besetzt wurden, brachten sich (freiwillig!) um den Schlaf, entwickelten Ideen, bauten Prototypen und stellten ihre Ergebnisse am nächsten Morgen einer Jury vor, die sich aus den betreuenden Professoren und Vertretern der Sponsoren zusammensetzte.

In einem straffen Zeitplan wechselten sich einführende Impulsvorträge, Teamfindung, Ideenentwicklung und Coding Sprints ab – immer mit dem Ziel, am nächsten Morgen etwas Herzeigbares präsentieren zu können.

Gewonnen haben eigentlich alle Teilnehmer, aber der erste Preis konnte nur einmal vergeben werden. Geschafft hat das die App Blind Guardian, die Wegmarkierungen für Sehbehinderte optisch trackt und akustische Anweisungen ausgibt. Zusätzlich werden von Bluetooth Beacons übermittelte Standortinformationen empfangen und in akustische Hinweise und Warnmeldungen – z.B. bei Stufen und Treppen – übersetzt. Die App war bereits am Morgen danach einsetzbar.

Die Veranstaltung wurde von Studierenden des Studiengangs Media Engineering vorbereitet und begleitet.

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