28.04.2015

TH-Technik für die Jedi-Ritter

Star Wars-Maskenbildner Nick Maley und sein FXpo-Team zu Besuch an der TH Nürnberg

Der als "That Yoda Guy" bekannte Nick Maley - der wesentlich an der Erschaffung der Figur Yoda aus Star Wars beteiligt war - besuchte die TH Nürnberg und ließ sich von Professoren, Mitarbeitern und Studierenden des Studiengangs Media Engineering der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik über die technischen Möglichkeiten für sein geplantes Museum FXpo informieren. Im FXpo - der Name setzt sich aus FX für Special Effects und xpo für Ausstellung zusammen - werden Informationen zu Spezialeffekten vermittelt und die Geschichten der Beteiligten aus Filmen wie Star Wars holografisch dargestellt und so für die Nachwelt erhalten. Es soll ein Museum entstehen, das auch in der Art der Präsentation dem 21. Jahrhundert angemessen ist. Ergänzt werden soll das Museum zukünftig um ein  Zentrum für Unterhaltung und Kunst.

"Als ich vom FXpo gehört habe" sagt Prof. Dr. Heinz Brünig, "war ich sofort begeistert. Eine solche Institution wäre eine wirkliche Bereicherung für Nürnberg und kann ein Ort werden, in dem sich Wissenschaft und Kreativität verbinden. Dass sich Nick Maley Nürnberg als Standort ausgesucht hat, ist wirklich ein Glücksfall für die Metropolregion. Da wir uns im Studiengang Media Engineering an der TH Nürnberg mit zukunftsweisenden interaktiven Technologien und Medien beschäftigen, ist es nur nahe liegend, dieses Projekt zu unterstützen. Ich freue mich immer, wenn ich den Studierenden die Möglichkeit bieten kann, in Projekten ihren Ideen freien Lauf zu lassen und hier bietet sich ein Bereich wie Science-Fiction natürlich an. Nur wenn man zunächst alle Begrenzungen im Denken fallen lässt, kann man ganz neue Wege beschreiten und wie wir wissen basieren viele Geräte und Technologien die wir jetzt ganz selbstverständlich nutzen, auf Ideen, die vor zwei Jahrzehnten Science-Fiction waren oder durch Filme und Literatur inspiriert wurden."

Noch ist das FXpo in der Gründungphase und darauf angewiesen, dass sich genügend Unterstützer und Sponsoren finden, um diese Idee Realität werden zu lassen. "Für mich ist es wichtig", so Prof. Brünig, "dass die Studierenden auch die Möglichkeit haben ihre Ergebnisse in der Öffentlichkeit zu präsentieren. So haben wir im letzten Jahr bei der Blauen Nacht die Katharinenruine bespielt - und in diesem Jahr wird die Installation am Hauptmarkt von Dozenten der TH realisiert. An einem  Ort wie dem FXpo könnten wir kontinuierlich zeigen, welche technische und kreative Kompetenz in der Metropolregion vorhanden ist."

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