21.05.2012

Strom aus der Wüste

Nachhaltiges BWL Projekt mit der Desertec Foundation

Wie die Wüste zum Lieferanten von Strom werden kann, zeigte Prof. Dr. Kai-Uwe Wellner aus der Fakultät Betriebswirtschaft (linkes Bild, neben Pascal Asmussen und Dina Abdel-Fattah) bei der Vorstellung der Desertec Knowledge Platform in seinem Workshop für Studierende.

Es ging um die Vermarktung und inhaltliche Anreicherung einer Wissensplattform in Kooperation mit der Desertec Foundation.
 
Desertec hat ein visionäres Ziel. "Die Wüsten der Erde empfangen in sechs Stunden mehr Energie von der Sonne als die Erde in einem Jahr verbraucht", ist das Credo von Dr. Gerhard Knies, Gründungsmitlgied der Desertec Foundation. Die Nutzung dieser Energie und die Kombination von Wüstensolarstrom, Windenergie aus den Küstenregionen Europas und die Nutzung von Wasserkraft und Biomasse in Zentraleuropa ist das Ziel von Desertec. Dieser Initiative haben sich bisher über 50 der größten Firmen aus dem Anlagenbau, Banken und der Energiewirtschaft aus Europa angeschlossen haben. Die EU und die Bundesregierung unterstützen dieses Vorhaben sehr stark. Die Verteilung der alterntiv erzeugten Energie aus Europa und Nordafrika erfolgt hierbei über unterirdische "Supergrids" die nur 3% Energieverlust (normalerweise entstehen bei Hochspannungsleitungen bis 60% Energieverlust) beim Transport von Strom haben.
 
Die Studierenden erarbeiten hierbei im Rahmen ihres Projektes die inhaltlichen Grundlagen zu allen erdenklichen umwelt- wirtschafts- und sozialgeografischen Fragen für die Wissensplattform von Desertec. Ziel ist es, weltweit eine Art Wikipedia der erneuerbaren Energien auf Basis der Vision von Desertec zu gestalten.

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