13.06.2018

PRESSEEINLADUNG: Energiekonferenz "Energieentwicklung der Metropolregion Nürnberg" am 28. Juni 2018

Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp präsentiert mit Studierenden Konzepte zur kostengünstigen Umsetzung der ambitionierten CO2-Vermeidungsziele und der Selbstversorgung mit regenerativen Energien

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein am 28. Juni 2018
zum Pressegespräch zu unserer Energiekonferenz um 10.00 Uhr
Ort: TH Nürnberg, Keßlerplatz 12, Raum KA.117
sowie zur Energiekonferenz um 16.00 Uhr
Ort: Betriebsgelände N-ERGIE in Nürnberg-Sandreuth, Sandreuthstr. 21, Wartenturm des Heizkraftwerks, Erdgeschoss

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an: presseatth-nuernbergPunktde

Als Gesprächspartner stehen beim Pressegespräch zur Verfügung:

Prof. Dr.-Ing. Matthias Popp, Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik,
TH Nürnberg Studierende, die ihre Arbeiten präsentieren

Nürnberg, 13. Juni 2018. Die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg veröffentlichte im Juli 2017 ihren neuen Klimapakt mit einem klaren Ziel: Die Metropolregion will eine Modellregion für eine dezentrale Energiewende in Deutschland sein, in der sich die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent reduzieren. Wie kann die Metropolregion Nürnberg mit rund 3,5 Millio-nen Einwohnern dieses ehrgeizige Ziel erreichen?
Studierende der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik der TH Nürnberg haben mit der Unterstützung der N-ERGIE Analysen dazu durchgeführt. Ausgehend von den lokalen Bedingun-gen und auf der Basis der weltumspannenden Klimadatenbank der NASA haben die Studierenden Szenarien für einen regenerativen Umbau der Energieversorgung in der Metropolregion Nürnberg entwickelt, die zudem ökonomisch vorteilhaft sind. Unter anderem haben die Studierenden die wachsenden Anforderungen an das Stromverteilnetz der Region analysiert und Konzepte mit den Speichermedien Wasserstoff und Methan entwickelt. Sie beschäftigten sich auch mit dem Modell des dezentralen, als Strom- und Wärmespeicher einsetzbaren Stülpmembranspeichers. Ein Proto-typ dieses neuartigen Speichersystems soll bis 2025 in der Metropolregion Nürnberg entstehen.

Die studentischen Arbeiten zielen darauf ab, die regionale und dezentrale Energiewende zu fördern. Die Studierenden leisten mit ihren Ergebnissen einen wichtigen Beitrag zum vollständigen Umstieg auf eine unabhängige und emissionsfreie Stromversorgung und ebnen so den Weg der Metropolre-gion Nürnberg als Vorbild für andere Regionen.

Um 10.00 Uhr findet ein kurzes Pressegespräch mit Gelegenheit zu Kurz-Interviews an der
TH Nürnberg statt, die Energiekonferenz beginnt um 16.00 Uhr auf dem Betriebsgelände der
N-ERGIE.



Mit freundlichen Grüßen

Astrid Bergmeister
Leiterin der Hochschulkommunikation, Pressesprecherin

Hinweis für Redaktionen: Bitte melden Sie sich an.
Kontakt:
Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presseatth-nuernbergPunktde





Programm der Konferenz

16.00 Uhr Einschreibung

16.30 Uhr Begrüßung
Rainer Kleedörfer, Leiter Zentralbereich Unternehmensentwicklung/Beteiligungen, Prokurist der
N-ERGIE Aktiengesellschaft


Kurzvorträge von jeweils 10 Minuten zu folgenden Themen:

01 Fadhli Zulkifli - Potential der Photovoltaik in der EMN heute und 2030
02 Lisa Herrmann - Potentialanalyse und Technologievergleich zu Windenergieanlagen
03 Florian Fichtner - Optimaler Mix aus regenerativen Energien in der EMN für 2030
04 Julian Ochsenkiel - Optimaler Mix aus regenerativen Energien in der EMN für 2050
05 Carolin Heiter - Nutzung von Windenergieüberschüssen durch Einsatz von Wasserstoffspeichern
06 Fabio Lattanzio - Potentialanalyse einer Power-to-Gas Anlage in der EMN
07 Markus Kuczmann - Dekarbonisierung des Mobilitätssektors durch Methan aus Power-to-Gas
08 Tobias Weldi - Strombedarf von Elektromobilität und Solarzellenwirkung auf Elektroautos
Pause
09 Roman Baumgart - CO2 Bilanzanalyse der Direct-Air-Capture-Technologie 
10 Patrick Dirr - Potentialanalyse für Batteriespeicher in der EMN
11 Julian Fath - Energiespeicherung durch Pump-, Ringwall- und Stülpmembranspeicher
12 Kevin Gerstberger - Stülpmembranspeichertechnologie für eine regenerative Vollversorgung
13 Tobias Berg - Energiemanagement durch Microgrids mit Blockchain-Steuerung
14 Marco Herrmann - Marktmodellierung bei einer regenerativen Selbstversorgung
15 Fabian Adolf - Lastflüsse im Stromverteilnetz einer regenerativ versorgten EMN

19.00 Uhr Diskussion und Schlusswort

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