09.11.2018

International ausgewählt: TH Nürnberg vertritt die europäischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Brüssel vor Vertretern der EU Kommission

Vor dem europäischen Panel spricht Prof. Dr. Ralph Blum, Vizepräsident der TH Nürnberg, über Entwicklungspotenzial und zukunftsweisende Forschung

Auf das aktuelle europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ folgt im Jahr 2020 das Programm „Horizon Europe“. Starkes Ziel: Eine deutlich höhere Beteiligung von europäischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). Prof. Dr. Ralph Blum, Vizepräsident für Forschung & Entwicklung der TH Nürnberg sprach vor Vertretern der EU Kommission über die Anforderungen der HAWs an die europäische Forschungsförderung.

 

Nürnberg, 9. November 2018. Furioser Start in Brüssel: Das Netzwerk UnILiON – Universities Informal Liaison Offices Network hat in Brüssel zum Thema „Universities Fast Forward: Value in Diversity“ die Leitungen europäischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten sowie Repräsentanten der Europäischen Kommission eingeladen. Das Netzwerk besteht aus mehr als 40 Verbindungsbüros in Brüssel und vertritt mehr als 120 exzellente Hochschulen aus Europa, Japan und Russland. Gegründet wurde es im Jahr 2017 mit dem Ziel, schnell aktuelle und relevante Informationen zu europäischen Themen an die Mitglieder weiterzugeben.

 

Prof. Dr. Ralph Blum, Vizepräsident der TH Nürnberg für angewandte Forschung und Entwicklung, stellte auf der ersten thematischen Veranstaltung des Netzwerks UnILiONs den Beitrag europäischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu einem starken europäischen Forschungsraums vor. Mit der angewandten Forschung und praxisnahen Bildung, dem schnellen Transfer von Forschungsergebnissen in den Markt tragen Hochschulen für angewandte Wissenschaften enorm zur Gestaltung und Zukunftsentwicklung der  europäischen Länder bei. „Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Forschung und Wirtschaft. So kommen wirkliche Innovationen schnell in den regionalen und überregionalen Markt“ erklärt Prof. Dr. Ralph Blum.

 

Die zweitägige Veranstaltung mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern europäischer Hochschulen, der EU-Kommission und die Diskussionen im EU-Parlament machten deutlich: Ein europäischer Forschungsraum ist die Voraussetzung für einen starken, offenen Wissenschaftsaustausch. Moderne Forschung ist komplex, sie braucht in großangelegten Feldstudien große, multinationale Forschungs- und Testzentren. Das Förderprogramm „Horizon Europe“ wird ein wichtiger Schritt sein. Voraussichtlich wird noch in diesem Jahr ein neuer Vorschlag für „Horizon Europe“ seitens der EU-Kommission vorliegen.

 

 

Mehr Informationen zur Veranstaltung „Universities Fast Forward: Value in Diversity“ finden Sie unter: https://www.unilion.eu/news-2/

 

Mehr Informationen zum internationalen Netzwerk UnILiON finden Sie unter:

https://www.unilion.eu/

 

 

 

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Hochschulkommunikation, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presseatth-nuernbergPunktde

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