06.02.2018

Innovationspreis Erneuerbare Energien an Studierende der TH Nürnberg verliehen

Der Stiftungsgründer und Inhaber des Energieparks Hirschaid, Frank Seuling, verleiht zum zweiten Mal den Innovationspreis Erneuerbare Energien für herausragende Abschlussarbeiten mit innovativen Ansätzen. Die ausgezeichneten Arbeiten von drei Studierenden der TH Nürnberg zeigen Konzepte zur Innovation innerhalb der Energiekette – ein Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele der Energiewende.

Nürnberg, 6. Februar 2018. Um die Energiekette langfristig nachhaltig zu gestalten, sind erneuerbare Energien von hoher Bedeutung und ein wichtiger Aspekt in der Klimapolitik. Studierende der TH Nürnberg haben mit ausgezeichneten, praxisrelevanten Abschlussarbeiten neue Konzepte für die Integration der erneuerbaren Energien im Energiesektor entwickelt. Frank Seuling, Stiftungsgründer und Inhaber des Energieparks Hirschaid, verlieh zum zweiten Mal den ‚Innovationspreis Erneuerbare Energien‘ und zeichnete das Engagement von drei Studierenden der TH Nürnberg aus. Der Präsident der TH Nürnberg, Prof. Dr. Michael Braun, fasst den Erfolg zusammen: „Für die TH Nürnberg ist das hervorragende Abschneiden der Studierenden und Absolventen bei der Verleihung des Innovationspreises Erneuerbare Energien eine Bestätigung für die praxisnahe Ausbildung mit einem hohen Innovationsgrad. Wir sind mit unseren Themen am Puls der Zeit und leisten einen wichtigen Forschungsbeitrag zur Lösung gesellschaftlicher Schlüsselthemen wie der Energiewende.“

Marco Kellermann erhielt den ersten Preis, dotiert mit 1.500,00 EUR, für seine Bachelorarbeit im Rahmen des Forschungsprojektes ODDURE an der TH Nürnberg (Studiengang Mechatronik und Feinwerktechnik). Die Arbeit behandelt insbesondere die Strukturentwicklung und Berechnung eines schwenkbaren Turmtragewerkes für eine Kleinwindenergieanalage. Das Tragewerk für die Anlage ist so konstruiert, dass die Aufstellung ohne Hilfsmittel, wie zum Beispiel Kräne, auskommt: Die Montage erfolgt am Boden und wird dann mit Hilfe von Seilzügen aufgerichtet. Durch den Werkstoff Holz stellt die Windenergieanlage einen besonders ganzheitlichen Ansatz im Sinne der Nachhaltigkeit dar.

Den zweiten Preis, dotiert mit 1.000,00 Euro, erhielt Tobias Frauhammer, Bachelorabsolvent des Studienganges International Business and Technology. Seine Arbeit zielt darauf ab, eine energieeffiziente Beleuchtungsanlage einer Produktionshalle für Siemens am Standort „Auf AEG“ zu entwickeln. Das herausragende Ergebnis ließ die Geschäftsleitung in der 7000m² großen Halle realisieren. An der Umsetzung des Konzepts war Tobias Frauhammer als Projektleiter direkt beteiligt.

Der dritte Preis, dotiert mit 500,00 Euro, ging an Joscha Beer. In seiner Bachelorarbeit modellierte der Labortechniker und Absolvent des Studienganges Elektro- und Informationstechnik die Verluste von Ausgangsfiltern in Umrichtern, um diese gezielt reduzieren zu können. Durch den erheblichen Anteil von Umrichtern im industriellen Stromverbrauch trägt diese Arbeit maßgeblich dazu bei, den Stromverbrauch zu reduzieren und damit die Energieeffizienz zu steigern.



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