26.04.2018

Innovationsfinanzierung und Venture Capital – Wissenstransfer aus der TH Nürnberg

Prof. Dr. Dirk Honold übernimmt als erster deutscher Professor einer Hochschule für angewandte Wissenschaften die wissenschaftliche Leitung des am 26. April neu konstituierten Arbeitskreises der renommierten Schmalenbach-Gesellschaft.

Prof. Dr. Dirk Honold von der TH Nürnberg leitet wissenschaftlich den neu konstituierten Arbeitskreis „Innovationsfinanzierung und Venture Capital“ innerhalb der renommierten Schmalenbach Gesellschaft gemeinsam mit Dr. Bernhard Mohr, Managing Director bei Evonik Venture Capital und Dr. Claas Heise, Executive Director der NRW.BANK. Prof. Dr. Dirk Honold lehrt und forscht an der TH Nürnberg zu Unternehmensfinanzierungen. Der Experte entwickelt branchenübergreifende Muster für Innovationsfinanzierung und Venture Capital, für eine hohe Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Nürnberg, 26. April 2018. Wissenstransfer aus der TH Nürnberg für die Finanzbranche: Der Experte der TH Nürnberg für die Analyse branchenübergreifender Muster für Innovations-finanzierung und Venture Capital, Prof. Dr. Dirk Honold, leitet gemeinsam mit Dr. Bernhard Mohr, Managing Director bei Evonik Venture Capital, und Dr. Claas Heise, Executive Director der NRW.Bank, den am 26. April im Rahmen der Schmalenbach-Tagung in Köln neu konstituierten Arbeitskreis ‚Innovationsfinanzierung Venture Capital‘ der renommierten Schmalenbach-Gesellschaft. Prof. Dr. Dirk Honold ist der erste Professor einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, der diese Funktion innerhalb der Schmalenbach-Gesellschaft übernimmt. 

 

Der Arbeitskreis ‚Innovationsfinanzierung und Venture Capital‘ forciert den aktiven Austausch von Erfahrungen in der Konzeptionsentwicklung zu Lösungsansätzen in der Innovationsfinanzierung mit Venture Capital von Wissenschaft und Praxis. Zugleich hat Prof. Dr. Honold am Vormitttag auf der Schmalenbach-Tagung zu „Corporates als Risikokapitalgeber -Partnerschaft und Risikoverteilung“ vor ca. 300 Teilnehmern referiert.

Vor dem Hintergrund komplexer wirtschaftlicher, technischer Entwicklungen, die gesellschaftliche Veränderungen auslösen, hat auch die Entwicklung und Markteinführung von Innovationen an Komplexität gewonnen. Disruptive Innovationen oder Geschäftsmodelle wie beispielsweise die Einführung des Smartphones, die grundlegende technologische und daraus folgernd kulturelle Änderungen auslösen, nehmen im gesamten Marktgeschehen an Bedeutung zu. In diesem Kontext sind die Innovationsfinanzierung und Venture Capital zentral für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg der Unternehmen. Das umfasst beispielsweise die Ausgestaltung der Innovationsfinanzierung von Start-ups, der Begleitung bis zum Exit oder der Verknüpfung und Integration in kooperierende Unternehmen. Kapitalgeber werden diese unterschiedlichen Perspektiven anhand messbarer Kriterien beleuchten. Im Fokus steht dabei die Betrachtung der umfassend geregelten Cash-Flow- und Governance-Rechte, um vor dem Hintergrund der besonderen Anforderungen der Innovationskultur den Unternehmenserfolg zu fördern.

Im heute neu gegründete Arbeitskreis ‚Innovationsfinanzierung und Venture Capital‘ engagieren sich Vertreter unterschiedlicher Branchen. Das ist die ideale Voraussetzung für den branchenübergreifenden Austausch zur Entwicklung konzeptioneller und systematischer Lösungen.

Weitere Informationen enthält der Beitrag „Start-ups sind Wachstumsbeschleuniger“ von Herrn Prof. Dr. Dirk Honold und Dr. Bernhard Mohr in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 9. April 2018, S. 16 sowie zur Schmalenbach-Tagung unter:

https://www.schmalenbach.org/index.php/veranstaltungen/schmalenbach-tagung/programm-1-tag

 

Infos zur Schmalenbach-Gesellschaft

Die Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. initiiert und koordiniert seit über 80 Jahren den Dialog zwischen betriebswirtschaftlicher Forschung, Lehre und Praxis. Ihr Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu intensivieren, neue betriebswirtschaftliche Erkenntnisse zu aktuellen Fragestellungen der Wirtschaftspraxis und
-gesetzgebung zu erarbeiten sowie auf eine verstärkte Resonanz der Öffentlichkeit hinzuwirken. Hierzu veranstaltet sie Tagungen und Kongresse, insbesondere alljährlich im Frühjahr die Schmalenbach-Tagung und im Herbst den Deutschen Betriebswirtschafter-Tag. Eine wesentliche Grundlage zur Umsetzung ihrer Ziele bilden Arbeitskreise, in denen über 600 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis tätig sind. Dieses Anliegen wird flankiert durch das Engagement der 1978 errichteten Schmalenbach-Stiftung.

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