13.11.2017

Erfolgreichstes Jahr in der Geschichte der TH Nürnberg - Zehn Jahre strategische Hochschulentwicklung

Innovationen - Impulse - Qualität - Mehrwert für die Metropolregion Nürnberg - 194. Akademische Jahresfeier der TH Nürnberg

International herausragende Positionierung im Ranking ‚U Multirank‘ als beste deutsche Hochschule und Gewinn des Wettbewerbs ‚Innovative Hochschule‘ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: nur zwei von vielen Erfolgen des Jahres 2017.
Die Technische Hochschule Nürnberg blickt auf ihr erfolgreichstes Jahr in der Geschichte der Hochschule zurück. Auf der 194. Akademischen Jahrfeier heute um 17.00 Uhr im Z-Bau stellt Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg, die Eckpunkte der Hochschulentwicklung, die Erfolge und Perspektiven der Hochschule vor. N-ERGIE, DATEV sowie weitere Partner zeichnen herausragende Abschlussarbeiten aus und vergeben Förderpreise an Forschungsprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 17.100  Euro.


Nürnberg, 13. November 2017. Die TH Nürnberg blickt auf das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Hochschule zurück. „Der Sieg im Wettbewerb ‚Innovative Hochschule‘ – ausgerichtet durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung – und der dritte Platz als beste deutsche Hochschule im internationalen Ranking ‚U Multirank‘ sowie die vielen Auszeichnungen und Preise für Mitglieder der Hochschule sind für uns das Ergebnis der systematischen, strategisch ausgerichteten Hochschulentwicklung in den letzten zehn Jahren“, so der Präsident Prof. Dr. Michael Braun.

Zum Wintersemester 2007/2008 wurden erstmals keine Studienanfänger mehr in Diplomstudiengänge immatrikuliert. Gleichzeitig begann der Ausbau der Hochschule um 60%. 2013 das „Upgrade“ zur Technischen Hochschule, 2017 eine von Deutschlands „Innovativen Hochschulen“ – Anlass, auf die dynamische Entwicklung der Hochschule und einige Meilensteine dieser spannenden Zeitperiode zurückzublicken:
-    Festlegung der strategischen Ausrichtung und des Hochschulprofils
-    Quantitativer Ausbau um 5.000 Studienplätze (entspricht der Größe der KU Eichstätt) und inhaltliche Abrundung des Studienangebots
-    Regionale Verankerung und Verantwortung in der Metropolregion – Engagement für das Leitbild Wachstum und Beschäftigung (WaBe)  und Orientierung an den Kompetenzfeldern der Region  - aktive Netzwerkarbeit
-    Definition von Leitthemen
-    Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung in den Zukunftsthemen wie z.B. im Bereich Automation & Robotik (u.a. Universitätsweltmeister in der mobilen Industrierobotik, (RoboCup@Work 2017), in Logistik, Gesundheit, Mobilität (u.a. Entwicklungspartner der Deutschen Bahn bei der Hybrid-Lok und der autonomen Rangierlok, Österreichischer Mobilitätspreis), Energie, Digitalisierung, neue Fertigungsverfahren, u.v.m.
Einrichtung von Forschungsprofessuren – Gründung weiterer Institute sowie interdisziplinärer Kompetenzzentren – Einrichtung der Hochschul-Patentstelle – selbstfinanzierte Vorlaufforschung – Beitritt zu Forschungsverbünden
-    Strategische Kooperationen mit komplementären Partnern wie z.B. der Fraunhofer Gesellschaft (Einrichtung der ersten Fraunhofer-Gruppe in den Wirtschaftswissenschaften) oder dem Klinikum Nürnberg
-    Investition in Personen: Strategische Personalentwicklung und -rekrutierung, Fortbildungsprogramm, Onboarding-Programme, Gesundheitsmanagement
-    Ausbau der akademischen Weiterbildung – Gründung der OHM Professional School
-    Investitionen in die Lehre: Einrichtung des Service Lehren & Lernen, Beginn der zweiten Förderphase des „Qualitätspakts Lehre“, überdurchschnittliches Abschneiden bei der Bayerischen Absolventenstudie, Lehrforschung als didaktisches Konzept, viele Preise und Auszeichnungen für Studierende
-    Themenstrategien bzw. Audits für Internationalisierung, Diversität, Digitalisierung, Gleichstellung
-    Investition in die Qualität: Qualitätsmanagementsystem und Vorbereitung der ISO-Zertifizierung
Prof. Dr. Michael Braun: „Nach den Erfolgen des Jahres 2017 blicken wir sehr optimistisch nach vorne und mit der ‚Campusoptimierung‘ haben wir ein starkes Konzept für die Zukunft entwickelt.“

Die Studierendenzahlen haben sich seit Beginn des Entwicklungsprozesses in 2007 um rund 60% erhöht und sind nun seit vier Jahren exakt im Zielkorridor. Die Hochschule konnte den Anteil von Studierenden in den postgradualen Masterstudiengängen, der weiblichen und der internationalen Studierenden erhöhen. Auch die Quote der dual sowie der beruflich qualifizierten Studierenden stieg weiter. Die Hochschule hat sich besonders um ‚first-in-familiy-Studierende‘ bemüht. 52% der Studierenden sind in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben, 25% in der Betriebswirtschaft, 12% in den Sozialwissenschaften, 7% in Architektur und Design und 4% in Mathematik und den angewandten Naturwissenschaften.

Auch in diesem Jahr fördern die N-ERGIE, DATEV und  weitere Partner der TH Nürnberg in der Metropolregion spannende Projekte wie beispielsweise das Projekt LEV@KEP mit der Begleitforschung eines zulassungsfreien Light Electric Vehicle (LEV) für eine nachhaltige Stadtlogistik. Das Mikro-Depot-Konzept von Prof. Dr. Ralf Bogdanski senkt die Umweltbelastung und reduziert den Verkehr im Innenstadtraum, weitere Städte haben schon Interesse angemeldet – ein erfolgreiches Beispiel für einen nachhaltigen Wissens- und Technologietransfer in die Region.


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