11.11.2013

Brennstoffzellenheizkraftwerk in kleinem Maßstab

Labor für Energieprozesstechnik nutzt Demonstrationsanlage für die Lehre: N-ERGIE fördert das Projekt

Mit dem Start des aktuellen Wintersemesters hat die Fakultät Verfahrenstechnik der Technischen Hochschule Nürnberg ein Brennstoffzellenheizkraftwerk im kleinen Maßstab in Betrieb genommen. Es dient als Demonstrationsanlage zur Kraft-Wärme-Kopplung und wird im Studiengang Energieprozesstechnik in der Lehre eingesetzt. Die Studierenden sollen so das Prinzip, die Funktionsweise und die wichtigsten Eigenschaften dieser Technologie kennenlernen. Ein Teil der Kosten für die Anlage wurde mit dem N-ERGIE Förderpreis in Höhe von 4.000 Euro finanziert, den die Fakultät bei der Akademischen Jahrfeier 2012 erhalten hatte.

„Kraft-Wärme-Kopplung ist eine Technologie, bei der gleichzeitig Strom und Heizwärme mit besten Wirkungsgraden bereitgestellt werden“, erklärt Prof. Dr. Chakkrit Na Ranong, der das Projekt betreut. „Deshalb spielt die Kraft-Wärme-Kopplung bei der von der Bundesregierung eingeleiteten Energiewende eine wesentliche Rolle als Maßnahme der Energieeffizienz.“

„Die Herausforderungen der Energiewende erfordern innovative und praxisorientierte Lösungen. Deshalb kooperiert die N-ERGIE seit Jahren eng mit der TH und leistet mit der Finanzierung der Messdatenerfassung des Brennstoffzellenheizkraftwerks sehr gerne einen Beitrag zum neuen Labor“, erläutert Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft.

 

Foto von links: Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Michael Braun, Präsident der TH Nürnberg, Prof. Dr. Chakkrit Na Ranong

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