14.07.2014

Auf der Suche nach liegengebliebenem Müll

Müllsuchroboter Simon zeigte beim Testlauf auf der Wöhrder Wiese, was er kann

Auf den städtische Grünanlagen fällt im Sommer immer mehr Müll an, der vom Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) eingesammelt werden muss. Unterstützung erhofft sich SÖR vom Müllsuchroboter Simon, den die Technische Hochschule Nürnberg im Labor für Mobile Robotik entwickelt. Beim ersten Testlauf auf der Wöhrder Wiese stellten die Studierenden Michael Schmidpeter (Bild oben rechts, links) und Tim Schuler (Bild oben rechts, rechts), die Funktionsweise des radgetriebenen Roboters vor. Projektleiter Prof. Dr. Stefan May (Bild unten links, 5. von links) und SÖR-Werkleiter Marco Daume (Bild unten links, 8. von links) begleiteten den Testlauf.

Simon ist mit einer Multispektral-Kamera ausgerüstet, mit der er systematisch die Grünflächen absucht. Er kann damit verschiedene Materialien erkennen und somit die Verschmutzungssituation von Wiesen erfassen. Simon führt auch eine Wärmebildkamera und einen Laserscanner mit sich. Mit diesen Sensoren gibt er auf Personen und Hindernisse in seiner Umgebung Acht. Anhand des reflektierten Lichtspektrums kann er verschiedene Materialien erkennen. Diese Information nutzt er, um die Verschutzungssituation zu kartieren. Schon allein diese Information bietet einen hohen Mehrwert. Die Stadt Nürnberg könnte damit zielgerichtet Mülleimer platzieren und Arbeitseinsätze optimieren.

 

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