07.02.2017

Analyse zum Lesen und Schreiben

Schlechte Lese- und Schreibfähigkeiten, schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Prof. Dr. Robert Jäckle von der TH Nürnberg veröffentlicht seine Arbeit „Literacy and the Migrant – Native Wage Gap“. Er analysiert, wie sich die Lese- und Schreibfähigkeiten von Migranten auf deren Erfolg am Arbeitsmarkt im Vergleich zu Einheimischen auswirken.


Lesen und Schreiben sind die wichtigsten Fähigkeiten in der heutigen Wirtschaft und oft eine Voraussetzung, um einen Arbeitsplatz zu bekommen. Noch mehr als für Einheimische, gilt dieses Argument für Migranten. Selbst mit einem hohen Bildungsgrad in ihrem Heimatland, haben sie es in einem fremden Land schwer, wenn sie nicht die hiesige Sprache lesen und schreiben können. Dadurch kommt es zu weniger Einstellungen und einer Einkommenslücke zwischen Einheimischen und Migranten, die seit vielen Jahren in vielen Ländern beobachtet wird. Zusammen mit Oliver Himmler vom Max Planck Institut Bonn untersuchte Prof. Jäckle den Zusammenhang von der Fähigkeit zu lesen und zu schreiben und den Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Basis ihrer Analyse ist die „Leo. Level-One Studie“, die das unterste Kompetenzniveau des Lesens und Schreibens erforscht.


Die Ergebnisse werden demnächst in einem Artikel in der Fachzeitschrift „The Review of Income and Wealth“ veröffentlicht.

 

Foto: ©anyaberkut/fotolia

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