06.05.2021

Künstliche Intelligenz im Innovationsmanagement bei Prof. Dr. Christian Langenbach

Künstliche Intelligenz (KI) kann – abseits des aktuellen Hypes und in definierten Anwendungsdomänen – schon heute eine ganze Menge. Auch im Kontext Innovationsmanagement ist es möglich, mit entsprechenden Tools und Methoden den Nebel und die Unsicherheit mit Blick auf künftige Trends, Technologien und Entwicklungen zumindest soweit zu lichten, dass strategische und erfolgskritische Entscheidungen im Unternehmen heute nicht mehr nur auf kurze Sicht getroffen werden müssen.

Das Nürnberger Unternehmen ITONICS hat sich in den vergangenen Jahren mit mittlerweile über 100 Mitarbeiter/innen an Standorten in Nürnberg, Berlin, New York, Kapstadt und Kathmandu zu einem internationalen Marktführer für KI-gestützte Innovationsmanagement-Software entwickelt. Begonnen hat alles mit der vermeintlich naheliegenden Frage, warum solch strategisch bedeutsame Prozesse – wie noch bis tief in die 00er Jahre üblich – in vielen Unternehmen im Wesentlichen mit Excel und Powerpoint unterstützt werden. Dr. Michael Durst, Gründer und CEO von ITONICS, nahm diese Fragestellung als Ausgang für die Entwicklung eines ganzen Portfolios an Produkten und Lösungen, das heute u. a. Trend-, Technologie- und Risiko-Radare umfasst und Cloud-basiert Unternehmen im Umfeldscanning, Technologie-, Trend- und Ideenmanagement sowie im Strategic Foresight und Innovations-Roadmapping und -portfoliomanagement unterstützt.

Über diese Reise vom 5-Personen-Startup im Jahre 2009 bis hin zum internationalen Player im Jahr 2021 berichtete Dr. Durst jetzt im Rahmen eines kurzweiligen Gastvortrags im Masterkurs der Vertiefung „Digital Business“ bei Prof. Dr. Christian Langenbach. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnete Dr. Durst mit Blick auf das eigene Beispiel den mitunter steinigen Weg nach, den Startups von der Idee zum zu keiner Zeit sicheren Erfolg gehen müssen. Und der im übertragenen Sinne auch bereits etablierten Unternehmen jedweder Größe und Branche droht, wenn sie ihr Geschäftsmodell nicht immer wieder hinterfragen, rollierend weiterentwickeln und auch disruptive Maßnahmen nicht scheuen. Bebildert anhand einer Reihe von Fallbeispielen aus der Praxis skizzierte Dr. Durst in diesem Zusammenhang, wie eben Tools wie die von ITONICS und insbesondere auch KI-Elemente helfen können, diesen permanenten Innovationsprozess zu unterstützen und abzusichern. Insgesamt überaus wertvolle Einblicke für die Masterstudierenden, die über das Semester hinweg im Rahmen ihrer Veranstaltung selbst Geschäftsideen im Kontext Digital Business entwickeln werden.

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