Gastlehrende aus dem Ausland

Die Technische Hochschule Nürnberg

Die TH Nürnberg ist bundesweit eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften und bekannt für ein sehr praxisorientiertes Studienangebot. Rund 80 hervorragend ausgestattete Labore bieten beste Voraussetzungen für eine praxisorientierte Forschung. Als forschungsintensivste und drittmittelstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften sind wir ein wichtiger Innovationsmotor für die Metropolregion Nürnberg und pflegen intensive Kontakte zu Industrie und Wirtschaft. Mit weltweit rund 160 Hochschulkooperationen und ca. 1100 internationalen Studierenden sind wir ein 'global player' und eine vielseitige Hochschule mit internationalem Profil. Erfahren Sie hier mehr über die Hochschule.

 

Sie möchten unser Gast sein?

Informieren Sie sich frühzeitig über Partnerschafts- und Mobilitätsprogramme sowie Finanzierungsmöglichkeiten für Ihren Gastaufenthalt bei uns und nehmen Sie Kontakt zu der Gastfakultät der TH Nürnberg auf. Sobald der grobe zeitliche und organisatorische Rahmen Ihres Gastaufenthaltes feststeht, kontaktieren Sie bitte auch das International Office zur weiteren Unterstützung.

 

Visum, Einreise und Aufenthaltstitel

Wenn Sie für die Einreise ein Visum benötigen, wenden Sie sich rechtzeitig mit der Bitte um ein Einladungsschreiben an den/die betreuende/n Professor/in unserer Gastfakultät und beantragen ein Visum bei der Deutschen Botschaft bzw. dem Konsulat in Ihrem Heimatland.

Informationen zu den Einreisebestimmungen finden Sie auf den Seiten des DAAD sowie des Auswärtigen Amtes.

Sobald Sie in Nürnberg angekommen sind, unterstützt das International Office Sie gerne bei der Meldung beim Einwohneramt und ggf. bei der Beantragung eines Aufenthaltstitels. Hier geht es zur Seite der Ausländerbehörde Nürnberg (Online-Antrag möglich).

 

Wohnen und Leben in Nürnberg

Nürnberg ist eine moderne Großstadt mit einer halben Million Einwohner. Die Stadt ist bekannt für ihr einmaliges mittelalterliches Flair sowie viele Sehenswürdigkeiten - von der Kaiserburg über das Albrecht-Dürer-Haus bis zum Christkindelsmarkt oder dem Dokumentationszentrum Reichsparteitage. Informationen zum kulturellen Stadtleben finden Sie auf den Seiten der Stadt Nürnberg.

Die Suche nach einer passenden Unterkunft ist in Nürnberg nicht immer einfach. Daher empfehlen wir, sich frühzeitig umzusehen. Für kurze Aufenthalte finden Sie hier eine Liste mit Hotelempfehlungen. Für längere Aufenthalte bietet die Technische Hochschule die Unterbringung in den eigenen Gästezimmern der Hochschule direkt am Campus. Kontakt: stefanie.ueberberg(at)th-nuernberg(dot)de

 

Service & Kontakt

Die gastgebende Fakultät und das International Office der TH Nürnberg unterstützen Sie gerne bei der Planung Ihres Aufenthaltes und bei den ersten Schritten vor Ort. Bitte kontaktieren Sie uns frühzeitig mit allen relevanten Informationen wie Vorhaben und Dauer Ihres Aufenthaltes, Programm und Förderung, ob Sie alleine oder mit Familie kommen etc.

International Office
E-Mail: international.office(at)th-nuernberg(dot)de
Tel: + 49 911 5880 4136

 

Wir freuen uns auf Sie!

Gastdozentenprogramm: OHM-Lectureship

Im Rahmen des „OHM-Lectureship“ Programms können Dozenten aus dem Ausland zu befristeten Gastvorträgen oder Blockveranstaltungen eingeladen und finanziert werden.  

Ziel der Förderung:
Die vom Bayerischen Staatsministerium geförderte Initiative läuft seit dem Jahr 2013 sehr erfolgreich an der Technischen Hochschule Nürnberg. Ziel ist es das englischsprachige Kursangebot an der Hochschule auszuweiten und damit die Internationalität in der Lehre zu fördern. Die Anwesenheit von Gastdozenten soll dazu dienen, neue Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen anzubahnen aber auch bestehende Partnerschaften zu stärken und Studierende zu einem Auslandsaufenthalt zu ermutigen. Es ist wünschenswert, dass die Veranstaltungen nachhaltig die Internationalisierungsmaßnahmen der Hochschule unterstützen.


Wer kann gefördert werden?
Es können Aufenthalte von mindestens 4 Unterrichtsstunden (à 45 min) von Dozenten, bevorzugt aus dem nicht- europäischen Ausland, gefördert werden. Internationale Wissenschaftler von strategisch wichtigen europäischen (Partner-) Hochschulen können auch berücksichtigt werden.
Der Kontakt mit den Gastdozenten muss durch einen Lehrenden der TH Nürnberg begleitet, und vom Dekan der Fakultät befürwortet werden.


Was wird gefördert?
Die Mittel des Bayerischen Staatsministeriums werden auf Honorar für den Unterricht, sowohl als auch als Pauschalen für Unterkunft und Reise des Gastdozenten aufgeteilt. Zu den Rahmenbedingungen und den Anträgen zur Förderung bitten wir Sie, sich an das International Office zu wenden.

Kontakt:
Martina Almander
Betreuung Gastdozentenprogramm
Telefon: 0911-5880 4132
Email: martina.almander@th-nuernberg.de

Erasmus Mobilität zu Lehrzwecken

Das EU-Programm Erasmus der Europäischen Union fördert nicht nur Studierende, die einen Teil ihres Studiums an einer Erasmus-Partnerhochschule verbringen oder ein Praktikum innerhalb Europas absolvieren möchten, sondern auch Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die im Besitz einer Erasmus Charta für Hochschulen (ECHE) sind.


1) Was sind die Ziele der Erasmus-Lehrendenmobilität?
Die Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen.
Dabei sollen die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden miteinbezogen werden.


2) Was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?
Die Technische Hochschule Nürnberg kann Lehrpersonal an eine europäische Hochschule entsenden, wenn mit dieser vorher ein interinstitutioneller Erasmus-Vertrag geschlossen wurde, welcher explizit die Mobilität von Lehrenden (Teaching Staff Mobility) vorsieht.
Im IO können Sie in Erfahrung bringen, mit welchen Partnerhochschulen ein entsprechender Vertrag besteht.


3) Wer kann an der TH Nürnberg gefördert werden?

  • Professoren/Dozenten, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Hochschule stehen
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende


4) Was kann gefördert werden?

  • Gastlehraufenthalte (mind. 2 und max. 60 Tage) mit einer Länge von mindestens 8 Unterrichtsstunden in einer Woche

    Bsp.:   3 Tage Aufenthalt -  8 Stunden Lehre
               7 Tage Aufenthalt -  8 Stunden Lehre
               8 Tage Aufenthalt -  16 Stunden Lehre
     
  • NEU:
    Der Erasmus Mobilitätszuschuss beinhaltet die Fahrt- und Aufenthaltskosten, welche als Stückkosten bezuschusst werden. Die Stückkosten werden vollständig an die Geförderten weitergegeben.
    Ein Vorschuss kann bei der Finanzabteilung der THN entsprechend beantragt werden.
    Mögliche positive Differenzen von realen Kosten zu Stückkosten verbleiben bei den Geförderten und müssen von diesen ggf. persönlich versteuert werden.
  • Eine wiederholte Förderung ist grundsätzlich möglich, jedoch sollten vorrangig Zuschüsse an Personen vergeben werden, die noch keinen Erasmus-Lehraufenthalt durchgeführt haben.
  • Eine parallele Förderung für gleichartige Kosten aus Mitteln anderer EU-Programme ist ausgeschlossen.
  • Personen mit einer Behinderung können zusätzliche Sondermittel beantragen.


5) Wie wird der Zuschuss berechnet?
Der Zuschuss von Erasmus-Mobilitäten zu Unterrichtszwecken orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“). Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.


a) Erasmus+ Stückkosten für Auslandsaufenthaltstage
Ab dem Projektjahr 2014 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag (ohne Reisetage), vom 15. bis 60. Aufenthaltstag (ohne Reisetage) beträgt die Förderung 70% der genannten Tagessätze.

Gruppe 1: für Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden
160 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 112 Euro

Gruppe 2: für Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern
140 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 98 Euro

Gruppe 3: für Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien
120 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 84 Euro

Gruppe 4: für Estland, Kroatien, Lettland, Slowenien
100 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 70 Euro 


b) Fahrtkosten

Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument (sog. Distance Calculator) ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

  • < 100 km entfällt
  • 100 km – 499 km mit 180 EUR
  • 500 km – 1.999 km mit 275 EUR
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 EUR
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 EUR
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 EUR
  • 8.000 km und mehr mit 1.100 EUR


Beispiel:
Lehraufenthalt Reise von Nürnberg nach Antwerpen/Belgien von Montag bis Mittwoch:
Einfache Entfernung gemäß Distance Calculator: 512,51 km, daraus ergeben sich gemäß der o.a. Übersicht förderfähige Stückkosten für Hin- und Rückfahrt = 275 Euro. 

Der Aufenthaltskostenzuschuss für 3 anrechenbare Tage= 3 x 140 Euro = 420 Euro.
Der Gesamtzuschuss beträgt somit 695 Euro.

Als Anfangsdatum des geförderten Aufenthaltszeitraums gilt der erste Tage, an dem der/die Teilnehmer/in an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein muss, das Enddatum ist der letzte Tag, an welchem der/die Teilnehmer/in an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein muss. Die tatsächliche Dauer des Aufenthalts ist nach dessen Abschluss durch eine Bestätigung der aufnehmenden Einrichtung zu belegen.


6) Programmablauf und Erasmus-Formulare
Mindestens 6 Wochen vor dem Auslandslehraufenthalt ist ein
Dienstreiseantrag
(erhältlich in my.ohm unter Content Services) beim Vorgesetzten zu stellen, welcher anschließend ans IO weitergeleitet wird.

ACHTUNG:
Ohne gültig vorliegendem Dienstreiseantrag kann kein Erasmus-Zuschuss ermittelt werden.

Zudem ist vor dem Auslandslehraufenthalt eine Vereinbarung/
Grant Agreement, in der die Mobilitätsbedingungen (z.B. Bestätigung der Gasthochschule) und die Pflichten des Lehrenden (z.B. Rückzahlung bei Nichteinhaltung von Vertragsbestimmungen, Vorlage eines Berichts etc.) im Einzelnen erläutert sind sowie eine
Mobilitätsvereinbarung zu Unterrichtszwecken/Teaching Mobility Agreement zu schließen.
Die tatsächliche Dauer des Aufenthalts ist nach dessen Abschluss durch eine
Bestätigung der aufnehmenden Einrichtung zu belegen.
Nach dem Auslandslehraufenthalt erhalten die Geförderten eine automatisch durch das Mobility Tool der Europäischen Kommission generierte Email mit der Aufforderung eine
EU-Survey-Onlineumfrage auszufüllen.
Nach rechtzeitigem Erhalt des Dienstreiseantrags (mindestens 6 Wochen vor Antritt des Auslandsaufenthalts) werden alle o.a. relevanten Erasmus-Formulare vom IO bereitgestellt.

7) Kontakt
Ansprechpartnerin im International Office ist Frau Colak
Telefon: 0911 5880 4851
Email: Semsi.Colak<at>th-nuernberg.de  

Ergänzende Information und Beratung zu den Erasmus-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie auch beim
Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel: +49 (0)228/882-578
Fax: +49 (0)228/882-555
Email: eu-programme@daad.de
www.eu.daad.de

Erasmus+ Mobilität von nicht-wissenschaftlichem Personal

Zum weiteren Ausbau der Internationalisierung der Hochschulen ermöglicht das Erasmus+ Programm Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal an europäischen Hochschulen und Unternehmen/Einrichtungen.


1) Was sind die Vorteile bzw. Ziele der Mobilität von Hochschulpersonal?

  • Aufenthalt auf der Basis eines vorab erstellten Arbeitsprogramms
  • Ermöglichung des Erwerbs von Wissen, spezifischen Kenntnissen oder neuen Perspektiven
  • Stärkung der eigenen Kompetenzen
  • Erwerb von interkulturellen Kompetenzen und Vertiefung von fremdsprachlichen Kenntnissen
  • Ausbau und Vertiefung von Netzwerken


2) Wer kann gefördert werden und was sind die Voraussetzungen für eine Förderung?

Die TH Nürnberg kann Personal (aus den verschiedensten Bereichen) an eine europäische Hochschule entsenden, wenn mit dieser vorher ein interinstitutioneller Erasmus-Vertrag geschlossen wurde, welcher die Mobilität von Hochschulpersonal (Staff Mobility) vorsieht.
Es ist in jedem Fall zu berücksichtigen, dass Gegenbesuche durch Kolleginnen und Kollegen von der jeweiligen Partnerhochschule möglich sind. 

In der Personalmobilität können alle Mitarbeiter/innen gefördert werden, die an der TH Nürnberg tätig sind und die über entsprechende und ausreichende Fremdsprachenkenntnisse (mind. B2) der Partnerhochschule bzw. des Gastlandes verfügen.


3) Was kann gefördert werden?

  • Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens 2 Tage und maximal 60 Tage. Üblicherweise wird ein fachbezogener Auslandsaufenthalt eine Woche (5 Tage) dauern.
  • Der Erasmus+ Mobilitätszuschuss beinhaltet die Fahrt- und Aufenthaltskosten, welche als Stückkosten bezuschusst werden. Die Stückkosten werden vollständig an die Geförderten weitergegeben.
    Ein Vorschuss kann bei der Finanzabteilung der TH Nürnberg entsprechend beantragt werden.
    Mögliche positive Differenzen von realen Kosten zu Stückkosten verbleiben bei den Geförderten und müssen von diesen ggf. persönlich versteuert werden.
  • Eine wiederholte Förderung ist grundsätzlich möglich, jedoch sollten vorrangig Zuschüsse an Personen vergeben werden, die noch keine Erasmus-Personalmobilität durchgeführt haben.
  • Eine parallele Förderung für gleichartige Kosten aus Mitteln anderer EU-Programme ist ausgeschlossen.
  • Personen mit einer Behinderung können zusätzliche Sondermittel beantragen.


4) Wie wird der Zuschuss berechnet?

Der Zuschuss von Erasmus-Mobilitäten zu Fort- und Weiterbildungszwecken orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).
Es gelten einheitliche Tagessätze für die Förderung durch deutsche Hochschulen.

a) Erasmus+ Stückkosten für Auslandsaufenthaltstage
Ab dem Projektjahr 2014 gelten für Deutschland folgende feste Tagessätze für vier Ländergruppen bis zum 14. Aufenthaltstag (ohne Reisetage), vom 15. bis 60. Aufenthaltstag (ohne Reisetage) beträgt die Förderung 70% der genannten Tagessätze.

Gruppe 1: für Dänemark, Großbritannien, Irland, Niederlande, Schweden
160 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 112 Euro

Gruppe 2: für Belgien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Zypern
140 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 98 Euro

Gruppe 3: für Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Portugal, Slowakei, Spanien
120 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 84 Euro

Gruppe 4: für Estland, Kroatien, Lettland, Slowenien
100 Euro am Tag, ab dem 15. Tag 70 Euro 

b) Fahrtkosten
Zu diesen Tagessätzen kommen Fahrtkosten in Abhängigkeit von realen Distanzen zwischen Ausgangs- und Zielort der Mobilität, die europaweit einheitlich mit einem Berechnungsinstrument (sog. Distance Calculator) ermittelt werden.

Erstattet werden, je Aufenthalt und in Abhängigkeit von der Distanz, folgende Beträge:

  • < 100 km entfällt
  • 100 km – 499 km mit 180 EUR
  • 500 km – 1.999 km mit 275 EUR
  • 2.000 km – 2.999 km mit 360 EUR
  • 3.000 km – 3.999 km mit 530 EUR
  • 4.000 km – 7.999 km mit 820 EUR
  • 8.000 km und mehr mit 1.100 EUR


Beispiel:
Aufenthalt Reise von Nürnberg nach Cádiz/Spanien von Montag bis Freitag:
Einfache Entfernung gemäß
Distance Calculator: 2005,99 km, daraus ergeben sich gemäß der o.a. Übersicht förderfähige Stückkosten für Hin- und Rückfahrt = 360 Euro. 
Der Aufenthaltskostenzuschuss für 5 anrechenbare Tage= 5 x 120 Euro = 600 Euro.
Der Gesamtzuschuss beträgt somit 960 Euro.

Als Anfangsdatum des geförderten Aufenthaltszeitraums gilt der erste Tag, an dem der/die Teilnehmer/in an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein muss, das Enddatum ist der letzte Tag, an welchem der/die Teilnehmer/in an der aufnehmenden Einrichtung anwesend sein muss. Die tatsächliche Dauer des Aufenthalts ist nach dessen Abschluss durch eine Bestätigung der aufnehmenden Einrichtung zu belegen.

5) THINK International - Das neue Programm der TH Nürnberg zur Förderung Internationaler und Interkultureller Kompetenzen.

Ab dem akademischen Jahr 2017/2018 tritt ein formalisierter Prozess in Kraft.
Bewerbungen, die ab September 2017 eintreffen, erfolgen im Rahmen vonTHINK International.

  • Bewerbungsantrag (einfach)
  • Motivationsschreiben, in welchem Sie Ihre Motivation, den Zweck/die Ziele sowie die Tätigkeiten und die erwarteten Ergebnisse der Erasmus Staff Mobility aufführen (max. 1 Seite lang)
  • Befürwortung des Vorgesetzten (formloses Schreiben, welches den Mehrwert für die Organisationseinheit erläutert)
  • Teilnahmebestätigung am Blockseminar „Interkulturelle Kompetenz“     ODER Zusammenfassung und Darstellung des "interkulturellen Engagements an der TH Nürnberg
  • Sprachnachweise und Zusage/Einladungsschreiben der Partnerhochschule


Bewerbungsfristen:
Bewerbungen
für eine Personalmobilität auf ein Angebot oder auf eine Einladung von einer Erasmus-Partnerhochschule müssen spätestens drei Monate vor der geplanten Personalmobilität im IO eingereicht werden.

Angebote von Hochschulen zu "International Staff/Training Weeks" finden Sie unter: http://staffmobility.eu  
Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Förderung aus Erasmus-Mitteln nur für Erasmus-Partnerhochschulen der TH Nürnberg möglich ist.


Bewerbungen für eine Personalmobilität ohne Angebot oder Einladung einer Erasmus-Partnerhochschule können jederzeit, müssen jedoch spätestens sechs Monate vor der geplanten Personalmobilität im IO eingereicht werden.


Die Auswahlkriterien richten sich u.a. nach dem Ziel und Zweck der Maßnahme für den/die Mitarbeiter/in, der Bedeutung für die Hochschule sowie für weitere Erasmus-Aktivitäten mit der jeweiligen Partnerhochschule. Außerdem spielen fachliche Qualifikationen, sprachliche Kompetenz und Motivation eine Rolle.
Nach dem Auswahlprozess informiert das IO, ob die Maßnahme gefördert werden kann und kontaktiert die Zielpartnerhochschule (betrifft nur die Personalmobilitäten ohne vorliegende Zusage/Einladungsschreiben), um über das Vorhaben zu informieren. Bei Zustimmung durch die Partnerhochschule erfolgen dann die weiteren Absprachen und das Arbeitsprogramm wird konkretisiert. Danach werden die entsprechenden Erasmus Unterlagen ausgefüllt.
Im Rahmen der Erasmus Staff Mobility ist die Vorabteilnahme an einem vom LC angebotenen Kurs ‚Interkulturelle Kompetenz‘ zu empfehlen.
Weitere diesbezügliche Informationen erhalten Sie direkt im Language Center.


6) Programmablauf und Erasmus-Formulare
Vor der Durchführung der Personalmobilität  ist eine Vereinbarung/
Grant Agreement mit dem/der Teilnehmer/in, in der die Mobilitätsbedingungen (z.B. Bestätigung der Gasthochschule) und die Pflichten des/der Teilnehmer/in (z.B. Rückzahlung bei Nichteinhaltung von Vertragsbestimmungen, Vorlage eines Berichts etc.) im Einzelnen erläutert sind sowie eine
Mobilitätsvereinbarung zu Fort- und Weiterbildungszwecken/Training Mobility Agreement zu schließen.

Das Programm muss mindestens folgende Informationen enthalten:
- die allgemeinen bereits o.a. Ziele
- die erwarteten Ergebnisse aus der Fortbildung bzw. der Lernaktivität
- der zeitliche Ablauf der Mobilitätsphase

Die entsendende und die empfangende Einrichtung sind beide für die Qualität des Auslandsaufenthaltes verantwortlich.
Die tatsächliche Dauer des Aufenthalts ist nach dessen Abschluss durch eine
Bestätigung der aufnehmenden Einrichtung zu belegen.
Nach der Durchführung der Personalmobilität erhalten die Geförderten eine automatisch durch das Mobility Tool der Europäischen Kommission generierte Email mit der Aufforderung eine
EU-Survey-Onlineumfrage auszufüllen und ein zweiseitiger Erfahrungsbericht in Prosaform zu erstellen.

Nach rechtzeitigem Erhalt des Dienstreiseantrags (mindestens 6-8 Wochen vor Antritt des Auslandsaufenthalts) werden alle o.a. relevanten Erasmus-Formulare vom IO bereitgestellt.

 
7) Kontakt

Ansprechpartnerin im International Office ist Frau Colak
Telefon: 0911 5880 4851
Email: Semsi.Colak<at>th-nuernberg.de

Ergänzende Information und Beratung zu den Erasmus-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie auch beim
Deutschen Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel: +49 (0)228/882-578
Fax: +49 (0)228/882-555
Email: eu-programme(at)daad(dot)de
www.eu.daad.de