Leitbild Lehren und Lernen - im Dialog sein

Leitbild Lehren und Lernen - im Dialog sein

beschreibt das Selbstverständnis der TH Nürnberg für das Lehren und Lernen. Es dient dem Zweck, zentrale Merkmale des hochschulweiten Lehr- und Lernverständnisses zu formulieren und nach innen und außen transparent zu machen. Das Leitbild Lehren und Lernen ist damit die gemeinsame Basis für das Handeln der Hochschulmitglieder in Lehre und Studium.

Das Leitbild Lehren und Lernen schließt an das Leitbild der TH Nürnberg an und ist als zentraler Baustein in die strategische Gesamtausrichtung der Hochschule eingebettet.

Die im "Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein" formulierten Leitsätze führen zu konkreten Aktivitäten, Prozessen und Reflexionsfragen, die den Dialog unter allen Hochschulmitgliedern lebendig halten.

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  • 5. Juni 2019: SAVE THE DATE - Tag des Lehrens und Lernens 2019

  • 11. März 2019: Weiterbildungsprogramm Didaktik für das SoSe2019. Programm und Anmeldung

  • 5.-8. März 2019: Beitrag auf der 48. Jahrestagung der dghd
    "(Re-)Generation Hochschullehre - Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis" in Leipzig

  • 12. Februar 2019: Unsere Lehr- und Lernstrategie im Kleinen, als Tischaufsteller.
    Druckfrisch können Sie sich das "Leitbild Lehren und Lernen - im Dialog sein" auf Ihrem Schreibtisch platzieren. Kurz, knapp und immer griffbereit.

  • Januar 2019: Strategiebroschüre "Leitbild Lehren und Lernen - im Dialog sein" ist online!

    News:
    Ist Lehren und Lernen ein Dialog? Ja!
    Diese Aussage gilt für uns an der TH Nürnberg schon lange. Neu ist, dass wir den Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden nun auch als Strategie der Hochschule festhalten und ihn mit verschiedensten Aktivitäten lebendig werden lassen. Wie wir das machen? Genaueres dazu finden Sie in unserer neuen Broschüre „Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein“. Ziel ist, über die dort beschriebenen Handlungsfelder Orientierung oder neue Ideen für die Lehre und das Lernen zu geben. Werfen Sie einen Blick hinein und gehen in den Dialog.

  • 31. Oktober 2018:Lehr-/Lernkonferenz des Stifterverbandes im Umweltforum Auferstehungskirche in Berlin

         Anmeldung

  • 28. Juni 2018: Interdisziplinäre Zusammenarbeit - Vernetzungstreffen und Ideenwerkstatt, Projekt: Formula Student, Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Grau, Simone Weber
  • 16. März 2018: Veröffentlichung Leitbild "Lehren und Lernen - im Dialog sein"

Das Ziel

Über das „Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein“ schaffen wir an unserer Hochschule den Rahmen für ein organisationales Gespräch über das Lehren und Lernen mit allen Akteurinnen und Akteuren auf Augenhöhe.
Zentral ist für uns alle Hochschulmitglieder in ihrer Vielfältigkeit einzubinden, um Schritt für Schritt eine gemeinsame Auffassung von „guter Lehre“ zu finden. Die Fach- und Denkkulturen unserer zwölf Fakultäten, ebenso wie die heterogene Studierendenschaft, brauchen einen offenen Prozess, um auf gesellschaftliche Entwicklungen kompetent, praxisnah und flexibel reagieren zu können. Gleichzeitig bedarf es verlässlicher Orientierungshilfen für die Qualitätsentwicklung der Lehre.


In unserem Leitbild haben wir sechs Handlungsfelder identifiziert, die in der Gesamtstrategie der Hochschule verankert sind.

Eine detaillierte Beschreibung der Handlungsfelder findet sich in der Strategiebroschüre.

Über drei Steuerungsinstrumente werden diese zur gelebten Praxis:

Fragen als Potenzial für den reflexiven Dialog

Lehren und Lernen werden durch Vernetzung, Kollegialität und den offenen Diskurs gelebt. Wichtig ist uns, den Dialog als organisationales (Selbst-)gespräch über Fragen anzuregen: Wir geben keine abschließenden Antworten, sondern stellen Fragen, damit wir Lehren und Lernen reflektieren.

Wechselseitiger Prozess des Lehrens und Lernens

Lehren und Lernen bedingen sich wechselseitig. Wir setzen auf Peer-Learning, richten die Lehre am Lernen aus und fördern konsequent den Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden – horizontal in den Fakultäten, vertikal über Ebenen und Rollen hinweg.

Reale, virtuelle, konzeptionelle Räume ermöglichen den Dialog

Dialog braucht die Gelegenheit zur Begegnung. Hierfür gestalten wir Räume – ob nun reale oder im Sinne eines konzeptionellen Raumes - mit niedrigen Schwellen, die Interesse wecken, Entwicklung anregen und zum Experimentieren einladen. In diesen Räumen setzen wir uns mit unserm Leitbild auseinander, orientieren uns daran, prüfen es und entwickeln es stetig weiter. Dabei fokussieren wir auf folgende Dimensionen:

  • Dialogräume: Wir ermöglichen allen Akteurinnen und Akteuren der Hochschule sich auszutauschen, sich auseinanderzusetzen und zu vernetzen – auf Augenhöhe.
  • Experimentierräume: Wir unterstützen unsere Lehrenden und Lernenden dabei, neue Ideen für die Lehre und das Lernen auszuprobieren und umzusetzen.
  • Erfahrungsräume: Wir fördern die individuelle Entwicklung von Persönlichkeiten über die Teilhabe an kollegialen Prozessen, Erfahrungen im Sinne von Good Practice zu teilen und auf die das eigene Handlungsspektrum zu transferieren.
  • Qualifizierungsräume: Wir begleiten und stoßen die Kompetenzentwicklung aller Hochschulmitglieder an und entwickeln bedarfsgerecht Angebote und zukunftsweisende Impulse.

Der Weg

Wir gehen in der Lehre immer wieder neue Wege, experimentieren und diskutieren. Diese Aktivitäten werden kontinuierlich über einen offenen Dialog zwischen allen Hochschulmitgliedern zusammengeführt und machen unser Leitbild lebendig und zukunftsorientiert. Sichtbar wird dies über die Informations- und Dialogplattform, die das Herzstück des lebendigen Prozesses „Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein“ ist.
Erwachsen ist das Leitbild aus den Erfahrungen und Aktivitäten der Akteurinnen und Akteure, ist systematisch in der Hochschulorganisation verankert und knüpft konsequent an unser Profil und die hochschulweiten Strategien an.

 

 

Im Mittelpunkt unseres Leitbildes steht der Dialog. Diesen regen wir durch Aktivitäten, Prozesse und Reflexionsfragen in der gesamten Hochschule an.

  • Lebendige Informations- und Dialogplattform (Handreichungen, Good Practice Beispiele)
  • Verankerung im internen Qualitätssicherungssystem (Studiengang-, Curriculumsentwicklung)
  • Veranstaltungen mit Studierenden und Lehrenden (Diskurswerkstätten, Vorträge, Workshops)
  • Unterstützende Impulse (Onlinebefragungen, Interviews, Statements, Dialogtandems)
  • Kontinuierliche Beratung und Begleitung von Lehrenden- und Studierendenprojekten (fachspezifisch und interdisziplinär)

Der Prozess

Die Organisationsform Hochschule und die damit verbundene Freiheit der Lehre lassen ein deterministisches Leitbild – gar eine Lehrverfassung – praktisch nicht zu. Wir setzen das Leitbild partizipativ um. Hochschulleitung (HL), Studierendenparlament (StuPa) und Service Lehren und Lernen (SLL) steuern und begleiten den Prozess und geben Impulse für den lebendigen Dialog. Es gibt viele Möglichkeiten studierendenzentrierte, kompetenzorientierte und zukunftsfähige Lehre auszugestalten – das „Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein“ bietet im Sinne eines Werkzeuges kreative Anreize, die Lehre und das Lernen mutig weiter zu entwickeln und lebendig zu halten.

Fragen sind ein wichtiges Mittel, um die Selbstreflexion und den Dialog anzuregen. In einem ersten Schritt haben wir Fragen entwickelt, die die Diskussion zum Leitbild begleiten sollen. Es geht nicht darum Antworten zu finden, sondern die Fragestellungen als Anreiz zu nehmen die eigene Lehre und das eigene Lernen zu hinterfragen und im kollegialen Austausch weiter zu entwickeln. Die Fragen werden im Rahmen verschiedener Formate innerhalb der Hochschule diskutiert (Aktivitäten).

Das Format über Online-Befragungen alle Hochschulmitglieder einzubinden wird kontinuierlich weiterverfolgt. Freuen Sie sich auf weitere Fragen und beteiligen Sie sich.

Die Ergebnisse der Onlinebefragung des SoSe 2018 sind da!

Diese Fragen finden die Lehrenden und Lernenden im Zusammenhang mit dem "Leitbild Lehren und Lernen - im Dialog sein" interessant und diskutierenswert.

An der Befragung haben mehr als 300 Personen teilgenommen. In die Auswertung sind lediglich vollständige Datensätze eingeflossen (N = 264). Differenziert nach Zielgruppen ergibt sich folgendes Bild:

Professor/in  90                                                        
Lehrbeauftragte/r  28
LfbA      7
Studierende/r163
Sonstige    5
GESAMT Teilnehmende
264

Im folgenden finden Sie eine Übersicht über diejenigen Fragen, die sowohl Studierenden als auch Lehrenden am meisten ansprechen. Auffallend war, dass sich die Priorisierung - und damit Fokussierung auf ein Diskussionsthema - der Lehrenden und Studierenden weitestgehend deckt. Eine differenzierte Auswertung können Sie bei den Mittagsgesprächen „Meet & Work – Fragen zur Lehre und dem Lernen“ einsehen.

Haben Sie Interesse mit den Fragen weiter zu arbeiten, sie mit Studierenden oder Kollegen/innen in den Fakultäten zu diskutieren?

Dann können Sie sich auch gerne persönlich an uns wenden.

 

Leitsatz 1:
Wir verstehen Lehren und Lernen als gemeinschaftliche Aufgabe aller Mitglieder der TH Nürnberg.
spricht mich an
Wenn Sie die Möglichkeit hätten, was würden Sie als erstes an der Lehr- und Lernsituation der TH Nürnberg verändern wollen?Stud.
Lehr.
62%
47%
Wie kann man Studierende und Lehrende zur Selbstreflexion des eigenen Lehr- bzw. Lernverhaltens anregen?Stud.
Lehr.
58%
69%

 

Leitsatz 2:
Wir qualifizieren unsere Absolventinnen und Absolventen für die Anforderungen des aktuellen und des künftigen Arbeitsmarktes.
spricht mich an
Mit welchen der drei Kernanforderungen haben es die Studierenden am Arbeitsmarkt zu tun und wie werden diese in der Lehre/im Studium berücksichtigt?Stud.
Lehr.
72%
55%
Wenn Studierende die Hochschule verlassen, welche Denkgewohnheiten/Handlungsmuster und welche Haltung nehmen sie in ihren beruflichen Kontext mit?Stud.
Lehr.
57%
58%

 

Leitsatz 3:
Wir fördern durch Bildung die Persönlichkeitsentwicklung unserer Studierenden zu verantwortungsvollen Mitgliedern der Gesellschaft.
spricht mich an
Wie werden kritisches Denken und Eigenverantwortung an der Hochschule gefördert?Stud.
Lehr.
73%
78%
Hinter all den Inhalten, die vermittelt werden, was lernen die Studierenden eigentlich - und woran erkennen Sie dies?Stud.
Lehr.
74%
54%

 

Leitsatz 4:
Wir begleiten Studierende dabei, gemäß ihrer Vielfalt ihr individuelles Entwicklungspotenzial zu entdecken und umzusetzen.
spricht mich an
Wie groß ist Ihr Repertiore einen bestimmten Sachverhalt verschiedenartig zu erklären bzw. sich anzueignen?Stud.
Lehr.
43%
43%
Welchen Anteil haben Sie als Lehrende/r bzw. Studierende/r an dem Ergebnis von Prüfungen?Stud.
Lehr.
54%
36%
Was tun Sie in Ihrer Lehre, um vielfältige Studierende zu erreichen?Stud.
Lehr.
47%
50%

 

Leitsatz 5:
Wir ermöglichen anwendungsbezogenes Lehren und Lernen.
spricht mich an
Welches im Studium vermittelte Wissen hat keinen/kaum Bezug zur Praxis?Stud.
Lehr.
67%
38%
Wie bereitet das Studium auf lebenslanges Lernen auch im Beruf vor?Stud.
Lehr.
63%
49%
Wie reagieren Sie in Ihrer Lehre bzw. in Ihrem Lernen auf den Trend der Digitalisierung?Stud.
Lehr.
51%
42%

 

Leitsatz 6:
Wir unterstützen unsere Lehrenden in der Weiterentwicklung ihrer Lehrkompetenz und in ihrer Rolle als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter.
spricht mich an
Woher wissen Sie, welche Qualität Ihre Lehre hat?Stud.
Lehr.
58%
42%
Welche "Fehler" haben Sie bisher in Ihrer Lehre bzw. Ihrem Studium gemacht und wie haben Sie daraus gelernt?Stud.
Lehr.
61%
27%
Inwieweit prägt Sie das Verhalten der Studierenden - und umgekehrt?Stud.
Lehr.
54%
34%

 

Auch in den kommenden Semestern werden wir die Idee "Fragen zur Lehre und dem Lernen" aufrecht erhalten und Onlinebefragungen konzipieren. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und auf einen lebendigen Dialog.

 

 

Wir haben nachgefragt. Was sagen Sie zum „Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein“?

Gibt es einen Aspekt der Sie besonders anspricht?
Geben Sie uns ein Statement.

Niels Oberbeck

Vizepräsident für Studium und Lehre

Die zentrale Herausforderung für die Etablierung und Weiterentwicklung eines gemeinsamen Lehr- und Lernverständnisses liegt darin, möglichst viele Lehrende und Lernende in einen beständigen Dialogprozess einzubinden. Unser Ziel ist, den konstruktiven und kritischen Austausch zu einem natürlichen und alltäglichen Element des Lehr- und Lernalltags werden zu lassen.

Ingrid Burgstaller

Dekanin Fakultät Architektur

Damit Absolventinnen und Absolventen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können, müssen sie wissen welche (architektonischen, städtebaulichen und stadtplanerischen) Themen mit welchen Antworten gelöst werden können. Damit sie Wissen wie diese nachhaltig und zukunftsfähig gestalten können ist sowohl Haltung als auch Experimentierfreude notwendig. Diese speist sich aus einem dauerhaft kritisch hinterfragenden Geist, einem starken individuellen Charakter und der Bereitschaft zur Toleranz. Den hierzu notwendigen individuellen Freiraum zu finden heißt studieren. Das Spektrum der Möglichkeitsfelder aufzuzeigen ist die Aufgabe der Lehrenden der Fakultät. Die Leitsätze geben den Rahmen für diesen Weg der Persönlichkeitsfindung.

Thomas Voit

Prodekan der Fakultät Informatik

Jeder, der lehrt, wird sich auch immer wieder in der Rolle des Lernenden wiederfinden - bei der Vorbereitung einer neuen Vorlesung, oder durch eine anregende Diskussion mit Studierenden. Wenn wir unser eigenes Dazulernen nicht verbergen, sondern den Studierenden auch zeigen, welche ungelösten und spannenden Fragen uns umtreiben, lehren wir zwar in diesem Moment kein neues Wissen, geben damit aber ein Beispiel für die Haltung und die Neugier, die jeden Lernprozess vorantreibt.

Diana Wimmer

Fakultät Sozialwissenschaften

Wir als Studierende und die Lehrenden profitieren doch langfristig davon, wenn wir miteinander im Dialog stehen. Wichtig ist, dass ich auch als Vertreterin meiner Interessen ernst genommen werde. Durch das Leitbild Lehren und Lernen habe ich das Gefühl, dass wir zunehmend mitgestalten können und an der Lehre partizipieren. Gut geht das vor allem auch als Tutorin, da gestalte ich direkt mit.

Dzifa Vode

Service Lehren und Lernen, Leiterin Schreibzentrum

Kollaboratives Lernen wird im Schreibzentrum großgeschrieben. Wir haben Peer-Formate etabliert, in denen die Studierenden auf Augenhöhe mitarbeiten. Als Lernende, die andere Lernende beraten und begleiten, übernehmen sie anspruchsvolle Aufgaben. Sie bringen ihre Ideen ein. Sie sind engagiert, neugierig, kritisch. Sie machen das Schreibzentrum zu einem besonderen Ort, der sich ständig weiterentwickelt – damit schaffen wir gemeinsam einen Raum, in dem sich Persönlichkeiten entwickeln. Das ist uns wichtig.

Selina Schalk

Fakultät Betriebswirtschaft

Wenn Studierende und Lehrende gemeinsam Verantwortung für ein gutes Lehren und Lernen tragen, kann sich eine kontinuierliche Verbesserung und ein zukunftsfähiges Miteinander entwickeln.

Alexander von Hoffmann

Fakultät Elektro-, Feinwerk- und Informationstechnik

Nachdem die TH-Nürnberg bereits vor einigen Jahren eine Strategie zum Umgang mit Forschungsergebnissen definiert hatte, ist es ein konsequenter und richtiger Schritt, dass nun auch für die Lehre ein zeitgemäßes Leitbild erarbeitet wurde.

Viktoria Kaufmann

International Office / Service Lehren und Lernen

Die TH Nürnberg ist vielfältig. So bringen z.B. Studierende aus rund 100 Herkunftsländern zahlreiche kulturelle, sprachliche und persönliche Ressourcen mit auf unseren Campus. Unser Anliegen ist es, dass Studierende sich in dieser Vielfältigkeit zeigen, austauschen und wertschätzen können – denn davon profitieren wir alle.

Sarah Heiden

Fakultät Betriebswirtschaft, Schreibtutorin

Den Aspekt mit der Persönlichkeitsentwicklung finde ich besonders wichtig. Der Fokus sollte eben nicht nur auf der Fachkompetenz liegen, sondern auf einer ganzheitlichen Bildung.

Doris Rosenkranz

Fakultät Sozialwissenschaften, Akademische Leitung „Kompetenz durch Engagement“

Gutes für andere tun – und selbst davon im Studium profitieren: das ist der Grundgedanke von 'Service Learning – Kompetenz durch Engagement' an der Technischen Hochschule Nürnberg. Mit einem gemeinnützigen Partner aus Sport, Kultur oder Sozialem in einem Lehrprojekt oder der akademischen Abschlussarbeit fachlich zu kooperieren ist innovativ, ermöglicht tolle Lernerfahrungen, macht Spaß und lässt die Persönlichkeit wachsen. Das ist eine gute Möglichkeit, das 'Leitbild Lehren und Lernen – im Dialog sein' weiter zu stärken.

Christine Rademacher

Studiendekanin der Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften

Es ist ein wichtiges Anliegen, junge Menschen und auch uns Lehrende auf die Verantwortung hinzuweisen, die wir gemeinsam für eine funktionierende Gesellschaft tragen. Dabei kann es um konkrete Dinge gehen, wie in den Ingenieurstudiengängen auf die Bedeutung einer nachhaltigen und umweltschonenden technischen Entwicklung hinzuweisen, aber auch darum, eine kritische Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Fragen nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern auch durch eigene persönliche Erfahrungen zu ermöglichen.

Erwin Eckenberger

Fakultät Sozialwissenschaften, Mitglied der Fachschaft, StuPa Vorsitzender

Als Studierender der Fakultät SW nehme ich wahr, dass die Lehrenden uns auf Augenhöhe begegnen. Der studentischen Meinung wird gerade in dieser Fakultät ein hoher Grad an Bedeutung und Wert zugesprochen. Wir werden kontinuierlich zu einem partizipativen Austausch angeregt. Gerade deswegen empfinde ich den Partizipationsgedanken sowohl in der Lehre als auch im gesamten Hochschulalltag für besonders erstrebenswert. Dieses Selbstverständnis wünsche ich mir für die gesamte Hochschule.

Yves Ebnöther

Fakultät Design

An der TH Nürnberg besteht dank der vielfältigen Expertise die Chance, nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftlich relevante Fragestellungen im Verbund zu bearbeiten. Junge, neugierige Menschen beruflich ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten, empfinde ich als Privileg.

Simon Odorfer

Fakultät Informatik, Mietglied im Projektbeirat „Mehr Qualität in der Lehre"

Die Mitgestaltung der Studierenden führt zu einer hohen Studienqualität. Die Voraussetzung ist, dass dies von möglichst vielen Studierenden genutzt wird – umso stärker ist die Repräsentation der Interessen der Studierenden. Hier braucht es unterstützende Strukturen – auch für die studentischen Gremien.

Kerstin Schröder

Fakultät Sozialwissenschaften

Ich beteilige mich an der Weiterentwicklung dieses Leitbildes, weil dadurch wirkliche Teilhabe an der Hochschule leben kann. Damit kann ich Lehre mitgestalten – ich sagen was ich brauche um gut zu lernen, ich kann mich einbringen und mit tollen Leuten in den Austausch gehen. Das klappt natürlich nicht mit jedem Studierenden und Dozierenden aber mit einigen. Durch das Leitbild nehme ich wahr, dass wir was Gemeinschaftliches schaffen wollen.

Wir freuen uns über Ihr Statement. Geben Sie dem Leitbild ein Gesicht.
Ich möchte auch gerne mein Statement abgeben. E-Mail an: simone.weberatth-nuernbergPunktde

Bestimmte Situationen in der Lehre treten immer wieder auf und sind für viele Lehrende von Relevanz. Eine nach und nach wachsende Sammlung an Beispielen aus der Lehrpraxis kann Ihnen Ideen für Ihre Lehre bieten.

Spotlight

Die Interview-Blog-Serie „BL Spotlight“ stellt einmal pro Monat inspirierende Lehrende und Communities der TH Nürnberg vor, die Blended Learning und Digitalisierung in ihre Arbeit an der TH Nürnberg integrieren.

Die Expertinnen und Experten des Online-Kurses
Screenshot aus dem MOOC. v.l.n.r.: Prof. Dr. Jonkhans, Prof. Dr. Kröner, Prof. Dr. Heidenreich, Dr. Müller, Prof. Dr. Riedmüller, Prof. Dr. Lehmann, Prof. Dr. Reindl, Prof. Dr. Voit

Aktuell: Spotlight No. 3

Im MOOC „Digitalisierung und Hochschullehre“ sehen Sie Interviews mit Lehrenden unserer Hochschule. Der Kurs zeigt, auf welchen Ebenen der Prozess der Digitalisierung Veränderungen anstößt und wie diese rückwirken auf Ihre eigene Lehre. Im Fokus steht, wie Sie als Lehrende den stattfindenden Wandlungsprozess selbst aktiv gestalten und ihn für Ihre eigene Lehre nutzen können.


Erfahren Sie mehr im BL Spotlight (Login mit myOHM-Zugangsdaten) oder direkt im MOOC. Das nächste Spotlight erscheint Mitte Oktober 2019.

Vizepräsident für Studium und Lehre