Untersuchungen an historischen Kunststoffen - Vergleich zwischen künstlicher und natürlicher Alterung von polymeren Materialien

Studierende des Bachelorstudiengangs Angewandte Chemie der TH Nürnberg untersuchten in diesem Projekt die Materialzusammensetzung und künstliche Alterung von Kunststoffen in historischen und modernen Barbie®-Puppen der Firma Mattel aus dem Sammlungsbestand des Spielzeugmuseums in Nürnberg. Dafür entwickelten sie einen Forschungsplan, führten die nötigen Materialuntersuchungen durch und verfassten einen Bericht in Form eines wissenschaftlichen Artikels. Mit den Ergebnissen der Untersuchungen konnten einige bereits publizierte Informationen verifiziert und ergänzt werden.

Die Studierenden konnten auf diese Weise das in begleitenden Lehrveranstaltungen vermittelte Wissen deutlich vertiefen und nachhaltiger lernen. Für das Spielzeugmuseum konnten wichtige Erkenntnisse über die Materialzusammensetzung und Lagerstabilität einiger ihrer Sammlungsobjekte gewonnen werden. Es wurde gleichzeitig erheblicher weiterer Forschungsbedarf identifiziert, um die großen noch bestehenden Wissenslücken über die Materialzusammensetzung, die Materialevolution und die Stabilität der Barbie®-Puppen aus der Sammlung des Spielzeugmuseums in Nürnberg zu bestimmen.   

Der vollständgige Bericht steht hier als Download bereit:

Zeitaufgelöste Untersuchung der Sturzbelastung eines Bergsportkarabiners zur Verbesserung der Normprüfungen

Das Lehrforschungsprojekt befasste sich mit dem im Klettersport relevanten Problem der geringen Festigkeit von offenen Karabinern bei ungünstiger Krafteinleitung. Über sechs Monate hinweg bearbeiteten acht Studierende aus dem Bachelorstudiengang Mechatronik Feinwerktechnik das Thema und untersuchten mit viel praktischer und konzeptioneller Initiative die Aufgabe. Ferner formulierten sie
Arbeitshypothesen und Tests, die durch zunächst statische Messungen einer experimentellen Untersuchung unterzogen wurden.

Erste quasidynamische Untersuchungen wurden durchgeführt. Nicht alle im Antrag formulierten Ziele (Hochgeschwindigkeitsaufnahmen) konnten realisiert werden, wurden aber durch wichtige Resultate
vorbereitet und können z.B. in anschließenden Abschlussarbeiten verwirklicht werden. Die  methodischen Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Reiz konnten von den Studierenden beispielhaft erlebt werden.

Der vollständige Bericht steht hier als Download bereit: