Die Metropolregion Nürnberg (MR) als Wissenschaftsstandort

Das Projekt ist in zwei Teilstudien umgesetzt worden: einer mehrteiligen empirischen Untersuchung - zwei Befragungen und einer Medienanalyse – sowie in Form des Magazins dipolo extra. Zentrales Ergebnis ist: Der Metropolregion wird eine hohe Lebensqualität bescheinigt, aber als Wissenschaftsstandort hat sie Nachholbedarf. Ein Bericht über diese Studie ist im Magazin dipolo extra zu finden, herausgegeben vom Meramo Verlag (Nürnberg) und Studierenden des Bachelorstudiengangs Technikjournalismus. Die Studierenden haben außerdem zahlreiche Beiträge zur Wissenschaft in der Metropolregion verfasst. Das Magazin wurde beim 8. Forum Wissenschaftskommunikation im Dezember 2015 in Nürnberg verteilt.

Virtual Reality und 360 Grad im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation

Immersive Medien wie Virtual, Mixed und Augmented Reality sowie 360-Grad-Videos finden nicht nur bei fiktionalen Inhalten wie Games oder Film, sondern auch im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation immer häufiger Anwendung. Bislang gibt es aber noch keine gültigen Regeln für ein gelungenes Storytelling und für die Erstellung von virtuellen Inhalten. Aufgabe des Lehrforschungsprojekts war es deshalb, für immersive Medien eine spezifische Erzählform zu entwickeln und anschließend zu evaluieren. Die Studierenden haben dabei insbesondere Virtual-Reality-Interviews in Kooperation mit dem Münchner Unternehmen Dexperio und dem Lokalradiosender Hitradio N1 im Rahmen der „SuperSommerSause“ in Nürnberg produziert. Das Lehrforschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Markus Kaiser und der Lehrbeauftragten Nicole Schwertner wurde durchgeführt im Rahmen des interdisziplinär angelegten fachwissenschaftlichen Wahlpflichtfachs „Virtual Reality und 360 Grad im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation“ im Sommersemester 2017. Beteiligt waren Bachelor-Studierende aus den Studiengängen Media Engineering, Design sowie Technikjournalismus/Technik-PR der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Die Ergebnisse fließen in weitere angewandte Forschung im Bereich immersiver Medien für non-fiktionale Inhalte ein.

Hörerdatenmanagement

Radiosender haben eine Vielzahl an Hörerdaten, die sie durch Gewinnspiele oder Höreranrufe erhalten. Im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR sind Studierende unter der Leitung von Prof. Markus Kaiser und der Lehrbeauftragten Nicole Schwertner im Jahr 2018 der Frage nachgegangen, wie der Nürnberger Radiosender NRJ diese unter Beachtung der neuen Datenschutzgrundverordnung nutzen kann, um Hörer stärker an den eigenen Sender zu binden.

Chatbots im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation

Chatbots und Voice-Assist-Systeme wie Amazons Alexa finden im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation immer häufiger Anwendung. Bislang gibt es aber noch kaum gültige Regeln für einen gelungenen Chatbot und wenige Erkenntnisse, in welchen Anwendungsfällen Chatbots nützlich sind und vom User akzeptiert und genutzt werden. Aufgabe des Lehrforschungsprojekts im Bachelorstudiengang Technikjournalismus/Technik-PR war es deshalb, Anwendungsszenarien für Chatbots zu entwickeln und anschließend zu evaluieren. Die Studierenden haben dabei verschiedene Chatbots im Rahmen eines Design-Thinking-Workshops konzipiert, prototypisch umgesetzt und evaluiert. Das Lehrforschungsprojekt wurde durchgeführt im Rahmen des Seminars „Digitaler Journalismus“ im Bachelorstudiengang Technikjournalismus/Technik-PR im Sommersemester 2018. Beteiligt waren Bachelor-Studierende aus dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Die Ergebnisse fließen in weitere angewandte Forschung im Bereich dialogorientierter Kommunikation und in ein Lehrbuch für den Verlag SpringerVS ein. Auf der Deutschen IT-Leiter-Konferenz in Köln hat Prof. Markus Kaiser im September 2018 darauf aufbauend einen Vortrag über erfolgreiche Chatbots gehalten.

Online ISBN: 978-3-658-25494-0