Vorlaufforschung 2017

Barrierefreiheit und demografischer Wandel – Anpassungsstrategien im städtischen Raum für die Mobilitätsbedürfnisse und das Mobilitätsverhalten einer sich wandelnden Stadtgesellschaft

Das Projekt zielte darauf ab, Möglichkeiten und Hindernisse der Mobilität im städtischen Raum zu erfassen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten am Beispiel eines Nürnberger Stadtteils, wie, wo und aus welchen Gründen Menschen in ihrer Stadt unterwegs sind und welche Faktoren ihre Mobilität fördern und / oder hemmen. Von besonderem Interesse waren hierbei unterschiedlichste Arten von Barrieren, die über das Verständnis von rein baulich-räumlichen Hindernissen hinausgehen und in der vorliegenden Untersuchung um mental-räumliche bzw. sozial-räumliche Komponenten erweitert wurden. Aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer des Sozialraums konnte das Projektteam vielfältige Arten von Barrieren aufschlüsseln, die die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner beeinträchtigen, Teilhabechancen vermindern und in-folgedessen den Möglichkeitsraum Nürnberg auf unterschiedliche Weise einschränken.

 

Der vollständige Bericht steht hier als Download bereit:

Gröhlich_Bericht_Vorlaufforschung_2017_Barrierefreiheit.pdf