Mobile Robotik – Experimentelles Forschen von der KinderUNI bis zur Promotion

Ziel des Projekts Mobile Robotik – Experimentelles Forschen von der KinderUNI bis zur Promotion ist es, Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen in einem gemeinsamen Projekt im Bereich
der mobilen Robotik zu fördern. Die Zusammenarbeit Studierender verschiedener Fachrichtungen ist dabei ein wichtiges Merkmal, um auch die Bedeutung anderer Disziplinen hinsichtlich des Projekterfolgs zu erfahren. Angefangen bei der KinderUNI werden schon Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren für das Thema Robotik begeistert.

Anhand des Robotersystems StudierBot lernen Studierende in Vorlesungen, Praktika oder Projekt- und Abschlussarbeiten der Bachelor- Studiengänge Mechatronik/Feinwerktechnik (BMF),  Elektrotechnik und Informationstechnik (BEI), Media Engineering (BME) oder Medizintechnik (BMED) Grundlagen der mobilen Robotik kennen. Darüber hinaus können sich Studierende in den  Masterstudiengängen Elektronische und Mechatronische Systeme (MSY) und Applied Research in Engineering Sciences (MAPR) in Forschungsgebiete der mobilen Robotik vertiefen. Möglichkeiten zur kooperativen Promotion eröffnen weitere wissenschaftliche Berufsperspektiven.

Bei der  Teilnahme am RoboCup, einem internationalen Wettbewerb zur Förderung von Forschung  unterschiedlicher Anwendungsgebiete, können Studierende ihre erlernten Kenntnisse anwenden
und treten in einem wissenschaftlichen Wettstreit gegen Teams anderer Forschungseinrichtungen an. Durch die Förderung konnte die Teilnahme zweier Teams am RoboCup German Open-Wettbewerb finanziert werden. In der Disziplin der Erkundungsrobotik (Rescue League) wurde der erste Platz erreicht. Bei der Erstteilnahme in der Disziplin der Industrieautomatisierung
(@work League) erzielte das TH-Nürnberg-Team einen beachtlichen fünften Platz. Beide Teams qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2016.

Der vollständige Bericht steht hier als Download bereit:

Freescale Cup

In dem Lehrforschungsprojekt „Freescale Cup“ wurde studentischen Projektgruppen die Teilnahme an  dem gleichnamigen Studierenden-Wettbewerb der Firma Freescale Semiconductor, einem der größten Hersteller für Halbleiterprodukte weltweit, ermöglicht. Der Wettbewerb ist im Bereich des autonomen Fahrens angesiedelt: Die Studierenden modifizieren und programmieren dabei spezielle  Modellfahrzeug-Bausätze und treten mit den resultierenden Fahrzeugen in einem Wettbewerb gegen andere Studierende aus aller Welt an. Die Modellfahrzeuge müssen in der Lage sein, autonom einen Rundkurs zu absolvieren, welcher mit Kreuzungen, Hügeln und weiteren Hindernissen gespickt ist.

Die Autos folgen per Kamera einer Markierung auf der Rennstrecke, die während der Fahrt nicht verlassen werden darf. Beim „Freescale Cup“ entscheidet dabei die Rundenzeit über Erfolg und Misserfolg. Für das Lehrforschungsprojekt konnte ein Team bestehend aus drei Studierenden, entsprechend des Regelwerks des Wettbewerbs gewonnen werden. Das Team nahm an der mitteleuropäischen Vorausscheidung teil, konnte sich allerdings leider nicht für das Europa-Finale qualifizieren.

Der vollständige Bericht steht hier als Download bereit: