Sie als Praktiker(innen) in der Sozialen Arbeit stehen vor vielfältigen Herausforderungen.
Sie arbeiten mit Klient(inn)en, deren Lebenslagen komplex und von vielfältigen, sich überlappenden Schwierigkeiten gekennzeichnet sind. Prekäre Fördersituationen und hohe Dokumentationsanforderungen binden Energie und Aufmerksamkeit und führen manchmal zu der Wahrnehmung, nicht mehr zum „Eigentlichen“– der Unterstützung der Zielgruppe – zu kommen.

Unser Workshop bietet eine Möglichkeit, sich der Sinnhaftigkeit des eigenen Handelns in Einrichtungen der Sozialen Arbeit zu vergegenwärtigen. Grundlage sind von Ihnen verfasste kurze Texte über konkrete berufliche Alltagserfahrungen – sog. ethnografische Protokolle. Sie fokussieren auf einzelne Situationen, die so detailliert und facettenreich wie möglich beobachtet und protokolliert werden. Durch die Beschäftigung mit solchen Texten ist es möglich, sich gelingenden Handlungsschritten, Spuren, die das eigene Handeln im Leben von Klient(inn)en hinterlässt, (wiederkehrenden) Herausforderungen und Handlungszwängen zu nähern und Anstöße für die Weiterentwicklung der eigenen Organisation zu bekommen.

TerminDonnerstag, 30. und Freitag, 31. Januar 2020, 9.00–17.00 Uhr
AnmeldeschlussMittwoch, 8. Januar 2020

Technische Hochschule Nürnberg
Fakultät Sozialwissenschaften
Bahnhofstraße 87
90402 Nürnberg

  • Arbeitsalltag
  • Reflexion
  • Verstehen
  • Organisationsentwicklung
  • Ethnografie

    Die Teilnahmegebühr beträgt 280,00 €

    Vivienne Talarczyk
    Telefon: 0911 5880-2551
    E-Mail: sw-fortbildungatth-nuernbergPunktde