Beim Recovery-Ansatz geht um persönliches Wachstum und persönliche Entwicklung, um die Überwindung der Folgen der psychischen Erkrankung hin zu einem erfüllten, subjektiv sinnvollen und hoffnungsfreudigen Leben. Dabei meint Recovery mehr als Symptomfreiheit oder Remission. Stattdessen geht darum, wie und dass ein erfülltes, subjektiv sinnvolles und hoffnungsfreudiges
Leben mit oder ohne psychische Erkrankung möglich ist.
„This is the paradox of recovery i.e., that in accepting what we cannot do or be, we begin to discover who we can be and what we can do. Thus, recovery is a process. It is a way of life“ (Deegan 1996: 13) oder wie es Amering mehrdeutig formuliert: Hoffnung – Macht – Sinn (Amering & Schmolke 2006).
In diesem Seminar lernen Sie u.a. anhand von Fallbeispielen den Recovery-Ansatz kennen und können über Ihre eigene Praxis reflektieren.

Termine

Freitag, 19. und Samstag, 20. Juni 2020
jeweils 9.00-17.00 Uhr

AnmeldeschlussMittwoch, 20. Mai 2020

Technische Hochschule Nürnberg
Fakultät Sozialwissenschaften
Bahnhofstraße 87
90402 Nürnberg

    • Hintergrund der Entwicklung von Recovery
    • Überblick über den Recovery-Ansatz
    • Die für Recovery förderlichen oder hinderlichen Faktoren
    • Kritische Reflexion der eigenen aktuellen Praktiken
    • Reflexion der Selbstwahrnehmung und Wertvorstellungen
    • Faktoren Hoffnung-fördernder Beziehungen
    • Personenzentrierte Planungs- und Unterstützungsmethoden

      Die Teilnahmegebühr beträgt 280,00 €

      Vivienne Talarczyk
      Telefon: 0911 5880-2551
      E-Mail: sw-fortbildungatth-nuernbergPunktde