Die in ihrer Vielfalt unübertroffenen Arbeitsfelder von Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinenbaus erstrecken sich über Maschinen, Fahrzeuge, Apparate, Anlagen hin zu Betriebsabläufen, Prozessen und Werkstoffen.

In der Forschung sowie in der Planung, Entwicklung, Konstruktion und Produktion innovativer Produkte gestalten die Ingenieure/innen die Zukunft entscheidend mit. Organisatorische, betriebswirtschaftliche und auch gesellschaftspolitische Fragestellungen sind hierbei immer von Bedeutung. Aufgaben sind zum Beispiel: Entwicklung/Test schadstoffarmer Verbrennungsmotoren, Projektierung/Bau hocheffizienter Energie-Anlagen, Planung optimaler Produktionsabläufe in Fabriken, die Erprobung neuer Materialien für Flugtriebwerke, Entwicklung mobiler Roboter, Anfertigung von Gutachten oder die Konzeption von umwelttechnischen Maßnahmen.

Aktuelles
Foto: [Lucas Ottone] / Stocksy United
Studieninfotage go digital

Einen Online-Vortrag zum Studiengang sowie vielfältige Beratungsmöglichkeiten gibt es bei den digitalen Studieninformationstagen am 23. und 24. September.

Für Studienstart Wintersemester 20/21 kein Vorpraktikum erforderlich!

Wegen der Coronakrise entfällt das Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung für die Einschreibung zum Wintersemester 20/21.

Abschluss
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Zulassungsbeschränkung
keine
Für die Bewerbung ist ein fachspezifischer Studiengangstest verpflichtend. Das Ergebnis hat keinen Einfluss auf ihre Zulassung.
Studienfachanteile
Besonderheiten
  • Solide Ausbildung an Bayerns traditionsreichster Maschinenbau-Fakultät
  • praxisnahes Studium durch eine Vielzahl an Industriekontakten
  • Wahl zwischen vier Vertiefungsrichtungen im Hauptstudium (Energietechnik, Fahrzeugtechnik, Konstrukion und Entwicklung; Produktionstechnik)
  • eigenes Masterprogramm Maschinenbau
  • Zahlreiche Forschungsthemen aus der Industrie mit Möglichkeiten zur (kooperativen) Promotion
Interessante Zahlen und Daten

ca. 1.400 Studierende an der Fakultät Maschinenbau; 36 Professoren; ca. 40 Lehrbeauftragte; ca. 50 Meister, Ingenieure und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen; 20 moderne Labore

Studienbeginn
Wintersemester oder Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2020 bis 14.09.2020
Für das Sommersemester: 15.11.2020 bis 15.01.2021
Duale Studienvarianten
Maschinenbau dual
Zuständige Fakultät
Maschinenbau und Versorgungstechnik
Aufbauende Studiengänge
Maschinenbau (M. Sc.)
Gebäudetechnik (M. Eng.)
Urbane Mobilität / Verkehrsingenieurwesen (M. Eng.)
Akkreditiert

Der Bachelorstudiengang Maschinenbau ist auf 7 Semester Regelstudienzeit angelegt und lässt sich in drei Studienabschnitte einteilen.

Im ersten Studienabschnitt (1. und 2. Semester) lernen Sie vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche sowie ingenieurwissenschaftliche Grundlagen kennen. Im zweiten Studienabschnitt (3. und 4. Semester) steht die Vertiefung der ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen im Fokus. Nach dem Praxissemester (5. Semester) wählen Sie eine von vier angebotenen Vertiefungsrichtungen, um sich entsprechend zu spezialisieren

Praxisbezug des Studiengangs

Das Maschinenbau Studium an der TH Nürnberg ist stark praxisorientiert. Eine intensive Zusammenarbeit mit Industriefirmen der Region, vielfältige Kooperationen mit ausländischen Partnerhochschulen sowie Projekte der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung prägen die Lern- und Lehratmosphäre an der Fakultät und tragen mit dazu bei, die Absolventinnen und Absolventen optimal auf die heutigen Anforderungen der Berufswelt vorzubereiten.

Ein Praxissemester außerhalb der Hochschule ist fester Bestandteil des Studiums. Wenn Sie sich entscheiden, das Studium dual zu absolvieren, können Sie das Studium außerdem mit intensiven Praxisphasen oder sogar einer Berufsausbildung verknüpfen.

Das fünfte Semester sieht ein 20 wöchiges Industriepraktikum vor, was Ihnen einen ersten Einblick in das Berufsfeld eines Maschinenbauers ermöglichen soll. Neben dem praktischen Studiensemester treffen Sie sich jeweils Freitags mit Ihren Kommilitonen an der Hochschule, um sich im Praxisseminar über Ihre Erfahrungen auszutauschen. Zudem bieten wir Ihnen zu diesem Termin weitere Lehreinheiten (Recht, Technisches Englisch, Betriebswirtschaftslehre) an.

Praxisteil

Lernziele

Fähigkeit zur Bearbeitung konkreter Ingenieurprojekte und Aufgabenstellungen im betrieblichen Umfeld. Fähigkeit zum sachkundigen Durchdenken von Vorgängen, Verfahren und Problemen im Betrieb. Fähigkeit zur Erarbeitung von Entscheidungsgrundlagen unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte. Förderung sozialer Kompetenzen (Kommunikation, Teamarbeit, etc.) Fähigkeit zur Dokumentation und Präsentation von Arbeitsergebnissen

Inhalt

Ausbildungsinhalt im Praktikum: Aus den nachfolgend aufgeführten Gebieten sollten mehrere Bereiche ausgewählt werden:

  • Entwicklung, Projektierung, Konstruktion
  • Fertigung, Fertigungsvorbereitung und -steuerung
  • Montage, Betrieb und Unterhaltung von Maschinen und Anlagen
  • Prüfung, Abnahme, Fertigungskontrolle
  • Vertrieb und Beratung
Praxisseminar

Inhalt

Erfahrungsaustausch, Anleitung und Beratung, Vertiefung und Sicherung der Erkenntnisse, insbesondere durch Kurzreferate der Studierenden über ihre praktische Arbeit, durch Fragestellung und Diskussion, durch Aufgabenstellung und Erläuterung.

    Praxisbegleitende Lehrveranstaltungen
    • Recht
    • Betriebswirtschaftslehre
    • Technisches Englisch

    Sie haben die Möglichkeit, das reguläre Bachelorstudium Maschinenbau zu verknüpfen mit:

    • einem Ausbildungsberuf = Verbundstudium oder
    • vertieften Praxisphasen = Studium mit vertiefter Praxis

     

     

    Verbundstudium Maschinenbau

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Industriemechaniker/in (IHK).

    Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 18 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 23 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 48 Monate (4 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in (IHK).

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 22,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    Sie absolvieren hierbei das Bachelorstudium Maschinenbau und machen gleichzeitig eine Ausbildung als Technische/r Produktdesigner/in (IHK). Die Berufsschule absolvieren Sie hierbei an der Beruflichen Schule 2 in Nürnberg.

    Sie können im Bewerbungsprozess zwischen zwei Varianten wählen. Die empfohlene Variante sieht vor, dass Sie schon im ersten Ausbildungsjahr an der Hochschule eingeschrieben sind, wobei Sie für diese Zeit Urlaubssemester beantragen müssen. Bei der zweiten Variante haben Sie während der Ausbildung offiziell noch keinen Studierendenstatus. Details hierzu unter „Bewerbungsprozess Verbundstudium“ weiter unten auf dieser Seite.

    Ablaufplan der Variante mit zwei Urlaubssemestern im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Ablaufplan der Variante ohne Studierendenstatus im ersten Ausbildungsjahr

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 24,5 Monate inkl. Praxissemester
    Betrieblicher Einsatz insgesamt: 28 Monate zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 54 Monate (4,5 Jahre)

    verwandte Berufe sind in Absprache mit Kammer und Hochschule möglich

    Generelle Informationen zum Verbundstudium

    Verbundstudium = Ausbildung + Studium

    Bei der dualen Studienvariante Verbundstudium erwerben Sie zwei vollwertige Bildungsabschlüsse: eine Berufsausbildung und einen Hochschulabschluss.

    Im Verbundstudium wird ein Bachelorstudium mit einer regulären Berufsausbildung in einem Unternehmen sowie einer weitergehenden betrieblichen Praxis verknüpft. Dabei absolvieren Sie die gleichen Prüfungen, als ob Sie die Ausbildung und das Studium nacheinander machen würden. Für letzteren Weg würden Sie jedoch sechseinhalb bis sieben Jahre benötigen, wohingegen Sie Ihr Verbundstudium in vier bis viereinhalb Jahren absolvieren können. Sie haben also eine Zeitersparnis von bis zu drei Jahren.

    Während der Berufsausbildung erhalten Sie von Ihrem Betrieb ein Gehalt, das sich am dort üblichen Gehalt für Auszubildende orientiert. Haben Sie Ihre Berufsausbildung abgeschlossen, vereinbaren Sie mit dem Unternehmen das weitere Gehalt. Dieses kann, je nach Branche und Unternehmen, stark variieren.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Verbundstudium. Die Vorlaufzeit bei einigen Unternehmen kann über 12 Monate betragen.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen den Ausbildungsvertrag (Ausbildungsverträge und weitere Formulare rund um die Ausbildung der IHK) und den Rahmenvertrag Hochschule Dual (Vertrag als Word-Datei) ab.

    3. Mit dem Ausbildungsvertrag bewerben Sie sich schließlich an der TH Nürnberg um einen Studienplatz für ein Verbundstudium. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz. Um Ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können Sie sich bereits vor dem Beginn der Berufsausbildung an der Hochschule um einen Studienplatz bewerben, auch wenn Sie das Studium erst ein Jahr später antreten werden. Sie beginnen also beispielsweise im September Ihre Ausbildung, bewerben sich jedoch schon zwischen dem 2. Mai und 15. Juli des gleichen Jahres (je nach Bewerbungszeitraum für Ihren Studiengang) an der Hochschule.

    Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten:

    3. a) Einmalige Bewerbung, Einschreibung an der Hochschule und Beurlaubung in den ersten beiden Semestern

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz an und immatrikulieren sich auch, obwohl Sie in den ersten beiden Semestern noch nicht an der Hochschule sind. Mit dem Antrag auf Immatrikulation beantragen Sie gleichzeitig zwei Urlaubssemester. Diese Variante hat die Vorteile, daß Sie von Beginn an den Studienplatz sicher haben und sich nur einmal an der Hochschule bewerben müssen. Sie haben also von Anfang an den Studierendenstatus. Dabei ist zu beachten, dass auch für Urlaubssemester der Studentenwerksbeitrag bezahlt werden muss, man aber im Gegenzug das Semesterticket und viele mit dem Studierendenstatus verbundene Vergünstigungen erhält.

    Hinweis: Diese Urlaubssemester werden nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet und der Anspruch auf zwei weitere Urlaubssemester bleibt Ihnen bei dieser Variante erhalten.

    Bewerbungsprozess a): hierbei sind Studierende während des Ausbildungsjahres schon immatrikuliert, müssen jedoch für diese Zeit zwei Urlaubssemester beantragen.

    3. b) Zweimalige Bewerbung an der Hochschule mit Vorwegzulassung

    Wenn die Bewerbung an der Hochschule erfolgreich ist und Sie einen Zulassungsbescheid erhalten, nehmen Sie den Studienplatz zwar an, immatrikulieren sich jedoch noch nicht. Sie haben also während des ersten Ausbildungsjahres noch keinen Studierendenstatus und müssen in dieser auch keine Studentenwerksbeiträge bezahlen. Wenn Sie sich im darauffolgenden Jahr erneut auf denselben Studiengang mit allen Unterlagen frist- und formgerecht bewerben, werden Sie bevorzugt zugelassen. Dies wird „Vorwegzulassung“ genannt. Dafür müssen Sie den früheren Zulassungsbescheid sowie eine Kopie Ihres Ausbildungsvertrags vorlegen.

    Bewerbungsprozess b): hierbei sind Studierende während des ersten Ausbildungsjahres nicht immatrikuliert.

    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Studiengänge.

    Studium mit vertiefter Praxis Maschinenbau

    Sie kombinieren das reguläre Bachelorstudium Maschinenbau mit vertieften Praxisphasen.

    Variante A: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante A: Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 16 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 3,5 Jahre

    Variante B: Ablaufplan

    Ablaufplan des dualen Studienangebotes

    Variante B: Aufteilung der Ausbildungsphasen

    Betriebliche Ausbildung: 28 Monate inkl. Praxissemester zzgl. Bachelorarbeit

    Studium an der Hochschule: 6 Theoriesemester

    Dauer insgesamt: 4,5 Jahre

    Generelle Informationen zum Studium mit vertiefter Praxis

    Im Gegensatz zum Verbundstudium erwerben Sie beim Studium mit vertiefter Praxis neben Ihrem Studienabschluss keinen zusätzlichen Berufsausbildungsabschluss. Dennoch sammeln Sie auch hier studienbegleitend wertvolle praktische Erfahrungen, denn auch in diesem Modell wechseln sich Praxisphasen im Betrieb und Phasen des Studierens systematisch ab.

    Bei der klassischen Variante des Studiums mit vertiefter Praxis schließt die interessierte Firma mit Ihnen einen Bildungsvertrag, der ab dem 1. Semester eine Zusammenarbeit vorsieht. Im Einzelfall ist nach Rücksprache mit der TH Nürnberg alternativ ein Einstieg bis zum 4. Semester in dieses Studienmodell möglich.

    1. Bewerben Sie sich rechtzeitig (ca. 6–12 Monate vor Studienbeginn) bei einem Unternehmen um einen Platz für ein Studium mit vertiefter Praxis.

    2. Schließen Sie mit dem Unternehmen einen Bildungsvertrag ab:
    3. Mit dem Bildungsvertrag bewerben Sie sich an der TH Nürnberg um einen entsprechenden Studienplatz. Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz.


    Hinweis

    Das Unternehmen, bei dem Sie ihr duales Studium absolvieren, muss sich außerdem bei der TH Nürnberg als Partnerunternehmen registrieren lassen. Dies erfolgt über unseren Ansprechpartner für das duales Studium, Herrn Marko Artz, mit dem Meldebogen für technische und betriebswirtschaftliche Bachelorstudiengänge. Im Bereich Soziale Arbeit müssen zwei Anträge gestellt werden, siehe Dokumente zum Download. Für das Studium mit vertiefter Praxis im Bereich Architektur wenden sich Firmen zwecks Registrierung bitte zunächst formlos an Herrn Marko Artz.

    Partnerunternehmen

    In unserer Unternehmensdatenbank finden Sie zu den Studiengängen passende Unternehmen, mit denen die TH Nürnberg bereits zusammenarbeitet.

    Die folgenden Modulbeschreibungen geben Ihnen einen Eindruck von den konkreten Studieninhalten. Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

    Module im 1. und 2. Semester

    Lernziele

    • Vermittlung von praxisorientierten mathematischen Denkweisen und Methoden
    • fundierte Kenntnis und vertieftes Verständnis der speziell für den Maschinenbau relevanten mathematischen Begriffe, Gesetze, Denkweisen und Methoden
    • Fähigkeit zur Übertragung technischer Probleme auf mathematische Modelle sowie zur Anwendung geeigneter mathematischer Lösungsverfahren

    Inhalt

    • Mathematische Grundlagen wie Mengen, Abbildungen, reelle Zahlen und Funktionen
    • Komplexe Zahlen
    • Funktionen einer reellen Variablen
    • Lineare Algebra
    • Funktionenreihen
    • Funktionen von mehreren Variablen
    • Kurven
    • Gewöhnliche Differentialgleichungen
    Angewandte Physik

    Lernziele

    • Verständnis für physikalische Vorgänge
    • Fähigkeit diese Vorgänge mathematisch zu beschreiben, Anwendungen abzuleiten und aus der Beobachtung spezieller Vorgänge allgemeine Zusammenhänge zu erkennen
    • Sinn für Größenordnungen

    Inhalt

    • Vorspann: Definition und Messung von physikalischen Größen, SI- System, Fehlerrechnung
    • Schwingungslehre: harmonische und gedämpfte Schwingungen, erzwungene Schwingung (Resonanz), Überlagerung von Schwingungen
    • Wellenlehre: Eigenschaften, Ausbreitung und Wechselwirkung von Wellen, Wellen an Grenzflächen
    • Akustik: Ausbreitung von Schallwellen, Schallpegel und Schallintensität, Ultraschall
    • Elektromagnetische Wellen: Entstehung und Eigenschaften, Beugung an Spalt und Gitter
    • Strahlung und Quanten: Photoeffekt, Plancksches Strahlungsgesetz (Wärmestrahlung), Laser
    Elektrotechnik Grundlagen

    Lernziele

    • Kenntnisse der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten der Elektrotechnik Fähigkeit, die elektrotechnischen Grundgesetze an einfachen Beispielen anzuwenden;
    • Kenntnis der Gefährdungen durch elektrischen Strom und der vorgeschriebene Schutzmaßnahmen;

    Inhalt

    • Größen und Einheiten
    • Gleichstromkreise
      Magnetisches und elektrisches Feld
    • Wechselstrom und Drehstrom

    Lernziele

    Wissen:

    • Statik: Der Kraftbegriff
    • Kinematik: Geometrie der Bewegung
    • Kinetik: Wechselwirkung von Kräften und Bewegungen

    Können:

    • Anwendung mechanischer Grundgesetze auf technische Systeme

    Erkennen:

    • Einsicht in das statische und dynamische Verhalten technischer Systeme und Analyse anhand physikalischer Grundgesetze

    Inhalt

    Statik:

    • Definition der Kraft, Grundbegriffe und Axiome
    • Zentrales und nicht zentrales Kräftesystem
    • Schnittprinzip
    • Schwerpunktbestimmung
    • Reibung

    Kinematik und Kinetik:

    • Grundlagen der Kinematik
    • Bewegung des Massenpunktes
    • Bewegung des starren Körpers
    • Stoßvorgänge

    Lernziele

    • Vertrautheit mit der Ursache und Wirkung von Spannungen und Verformungen, (Elastostatik), Spannungs-Dehnungsdiagramm, Festigkeitseigenschaften bei statischen und dynamischen Lasten, zulässigen Spannungen und Sicherheit.
    • Fähigkeit zur Analyse der Beanspruchung von Maschinenteilen und richtigen Dimensionierung auf zulässige Spannungen und Verformungen.
    • Einsicht in die Problematik versagenskritischer Bauteile und deren Dimensionierung unter dem Aspekt der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.

    Inhalt

    • Schnittprinzip, Spannungen, Formänderungen, Krafteinleitung
    • Spannungs-Dehnungsdiagramm, Formänderungsarbeit, zulässige Spannung, Sicherheit
    • Zug/Druck, Flächenpressung, Wärmespannung, Abscheren
    • Kerbwirkung, Kerbformzahl, Stützwirkung
    • Schnittgrößen Biegebalken, Biegespannungen, Flächenmomente 1. und 2. Ordnung, Widerstandsmomente
    • Biegelinien-Gleichung, Biegeverformung, Superpositionsprinzip, statisch unbestimmte Systeme
    • Schiefe Biegung, exzentrischer Zug/Druck
    • Schubspannung durch Querkraft
    • Torsion rotationssymmetrischer, allgemeiner, dünnwandig geschlossener und offener Querschnitte
    • Mehrachsige Beanspruchung, Spannungstensor,Vergleichsspannung, Mohrscher Spannungskreis
    • Zeit- und Dauerfestigkeit
    • Knicken

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Verknüpfung von Werkstoffstruktur und Gebrauchseigenschaften. Fähigkeit zur Werkstoffauswahl.
    • Kenntnisse der werkstoffgerechten Behandlung und Anwendung metallischer Werkstoffe im Maschinenbau
    • Kenntnis verschiedener Werkstoffprüfverfahren
    • Grundlegende Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse der Werkstoffkunde für wissenschaftlich fundiertes Arbeiten im Ingenieurberuf umzusetzen.

    Inhalt

    • Struktur der Werkstoffe (Metalle, Keramiken, Kunststoffe), Gitteraufbau, Kristallbildung, Mechanismen der Verformung.
    • Wesentliche Eigenschaften und innerer Aufbau von metallischen Werkstoffen. 
      Verschiedene normgerechte, mechanische, technologische, physikalische, chemische und zerstörungsfreie Prüfverfahren. 
    • Phasenumwandlung in metallischen Werkstoffen.
    • Binäre Zustandsschaubilder, Entwicklung des Eisen-Kohlenstoff-Schaubildes, Glüh- und Härteverfahren, ZTU-Schaubilder, Legierungsbildung.
    • Wirkung von Legierungselemente auf die Gefügeausbildung, die mechanische Eigenschaften und andere Werkstoffeigenschaften.
    • Einfluss von Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren auf die Werkstoffeigenschaften.
    • Normgerechte Bezeichnung der metallischen Werkstoffe mit Beispielen
    • Einblick in die Werkstoffschädigung Arten, Entstehung, Verminderung und Vermeidung
    • Eigenschaften, Herstellung und Anwendung von Stahl und Aluminium

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Dimensionierung und Berechnung von Maschinenelementen unter Beachtung von Normen und Auslegungsvorschriften.
    • Kenntnis der Auswahl, Eigenheiten und Anwendung von Maschinenelementen nach funktions-, berechnungs- und konstruktionstechnischen Grundsätzen sowie nach ökonomischen Erfordernissen.

    Inhalt

    • Einführung in die Betriebsfestigkeit
    • Schweißverbindungen
    • Lötverbindungen
    • Klebverbindungen
    • Schraubenverbindungen und Bewegungsgewinde
    • Federn

    Lernziele

    • Kenntnisse in der technischen Produktdokumentation.
    • Kenntnis  des  ISO-GPS-Systems 
    • Fertigkeiten in konventionellen Methoden der Produktdokumentation und in CAD-gestützten Arbeitsweisen.
    • Fertigkeit, Kenntnisse aus den technischen sowie den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenmodule bei der Entwicklung von Produkten anzuwenden.
    • Fähigkeit, im Team konstruktive Lösungen zu erarbeiten, zu kommunizieren und zu präsentieren.
    • Grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Funktionsstruktur eines vollparametrisierten 3D CAD-Systems. 
    • Fähigkeit zur Erstellung von Einzelteilen mittels CAD-System als Volumenmodell und zum strukturierten Aufbau von Baugruppen.
    • Fähigkeit zur Ableitung von funktions- und fertigungsgerechten Teilezeichnungen aus CAD-Systemen.
    • Kenntnisse über weiterführende 3D-CAD-Funktionalitäten wie z.B. Aufbau und Analyse einer Baugruppe als kinematisches Modell.

    Inhalt

    • Technische Darstellungslehre, Technische Zeichnungen, weitere Bestandteile technischer Dokumentationen, Normung, Grundlagen des Austauschbaus, Gestaltung von technischen Gegenständen
    • Bearbeitung einer Konstruktionsaufgabe, Anfertigung von Produktmodellen und deren Dokumentation, Auslegung und Gestaltung von Maschinen bzw. deren Baugruppen, Kommunikation und Präsentation von Arbeitsergebnissen.
    • CAD: Aufbau und Funktionsstruktur eines 3D CAD-Systems, Modellierung von Volumen-Konstruktionselementen und Einzelteilen, Einsatz von Standardkonstruktionselementen, Erstellung von Einzelteilzeichnungen,  strukturierter Top-Down-Aufbau von Baugruppen mit Hilfe von Skelettmodellen, Aufbau von Baugruppen als kinematische Mechanismen, Bewegungssimulation und  -analyse, Grundlagen der Flächenmodellierung.

    Lernziele

    • Überblick über die Organisation von Industriebetrieben sowie Fähigkeit, die Inhalte technischer Fächer in den betrieblichen Ablauf einordnen zu können, Kenntnis der Ziele zur Produktionsvorbereitung und zur Fertigungssteuerung und Fähigkeit zur Bewertung von Arbeitssystemen und sicherheitstechnischen Erfordernissen.
    • Überblick über das Gebiet der Sicherheitstechnik und des Arbeitsschutzes, Fähigkeiten zur Umsetzung von Rechtsnormen. 

    Inhalt

    • Aufbau-  und  Ablauforganisation 
    • Fertigungsprinzipien 
    • Prozessmanagement 
    • Strategien der Produktionssteuerung
    • Entgeltrahmentarifvertrag 
    • Daten im Arbeitsstudium
    • Vorgabezeitbestimmung  nach  REFA 
    • Systeme vorbestimmter Zeiten
    • Organisation  der  Arbeitssicherheit 
    • wichtige Gesetze, Verordnungen und Regeln zur Arbeitssicherheit
    • CE-Kennzeichnung und Maschinenrichtlinie

    Beispielstundenplan im 1. Semester

    MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitag
    8.00 –9.30Konstruktion ÜbungenElektrotechnik GrundlagenFestigkeitslehre mit ÜbungenIngenieurmathematik mit ÜbungenCAD Übungen
    9.45–11.15CAD ÜbungenIngenieurmathematik mit ÜbungenWerkstoffkunde mit ÜbungenWerkstoffkunde mit ÜbungenTechnische Mechanik mit Übungen
    11.30–13.00Angewandte Physik

    Angewandte Physik

    Technische Mechanik mit Übungen

    Festigkeitslehre mit ÜbungenWerkstoffkunde mit Übungen
    13.00–14.00
    14.00–15.30CAD ÜbungenKonstruktion ÜbungenIngenieurmathematik TutoriumKonstruktion Übungen
    15.45–17.15

     

    Angewandte Physik Tutorium

    Module im 3. und 4. Semester

    Ingenieurinformatik

    Lernziele

    • Kenntnisse in Binärdarstellung von Zahlen und Binärarithmetik
    • Kenntnisse in der Algorithmik funktionaler Programmiersprachen
    • Fähigkeit, Programme in einer höheren Programmiersprache zu schreiben

    Inhalt

    • Grundlagen
    • Zahlendarstellungen
    • Der Programmentwicklungsprozess
    • Einführung in C++
    • Einführung in die objektorientierte Programmierung
    Numerische Lösungsverfahren

    Lernziele

    • Kenntnis von Methoden zur numerischen Lösung ingenieurwissenschaftlicher Aufgabenstellungen.
    • Fertigkeit in der Anwendung numerischer Methoden auf einfache Berechnungsaufgaben.
    • Verständnis für die programmgestützte Anwendung numerischer Methoden in der Ingenieurpraxis.

    Inhalt

    • Numerische Lösung von Differentialgleichungen und Differentialgleichungssystemen
    • Numerische  Integrationsverfahren 
    • Lösung linearer und nichtlinearer Gleichungssysteme
    • FEM-Methode in der Strukturberechnung

    Lernziele

    • Kenntnisse über die Funktionsweise von Gleichstrommotoren, Asynchronmotoren und Synchronmotoren.
    • Fähigkeit über Auswahl und Auslegung von elektrischen Antrieben.
      Kenntnisse über die Bauelemente der Leistungselektronik.
    • Kenntnisse über die Ansteuerung und Betrieb von modernen Drehstromantrieben

    Inhalt

    • Allgemeine Grundlagen der Motorentechnik
    • Gleichstromantriebe, Drehstrom-Asynchron- und Synchronmotoren
    • Motorauswahl
    • Leistungselektronik
    • Ansteuerung von Drehstromantrieben

    Lernziele

    • Kenntnis der Auswahl, Eigenheiten und Anwendung von Maschinenelementen nach funktions-, berechnungs- und konstruktionstechnischen Grundsätzen sowie nach ökonomischen Erfordernissen.
    • Fähigkeit zur Auslegung von Maschinenelementen nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik. 

    Inhalt

    • Achsen und Wellen
    • Welle-Nabe-Verbindungen
    • Wälzlager und Wälzlagerungen
    • Gleitlager
    • Zugmitteltriebe
    • Zahnräder und Zahnradgetriebe


    Lernziele

    • Fähigkeit zur methodischen Erarbeitung von Lösungsvarianten für komplexe Konstruktionsprojekte in Gruppenarbeit.
    • Kompetentes Präsentieren technischer Lösungen
    • Fähigkeit, das Wissen aus den Grundlagenmodulen am Beispiel einer komplexen Konstruktionsaufgabe umzusetzen.
    • Erkennen der Vor- und Nachteile von selbstständiger Einzelarbeit im Vergleich zur Teamarbeit.
    • Fähigkeit zur Bearbeitung einer unstrukturierten Aufgabenstellung mit der Zielsetzung einer fertigungsgerechten Baugruppenkonstruktion.
    • Erkennen, dass das Konstruieren ein interdisziplinärer Prozess ist, der mit den Methoden des „Simultanouse Engineerings“ und des „Concurrent Engineerings“ abgearbeitet wird.

    Inhalt

    • Methodisches Zerlegen der unstrukturierten Aufgabenstellung in kleine Arbeitspakete (Lastenheft, Schnittstellendefinition, Arbeitspaketbeschreibung, ...)
    • Darstellen der Ideenfindungsprozesse und das praktische Üben in Einzel- und Gruppenarbeit.
    • Anwenden von Präsentationstechniken zur Darstellung der erarbeiteten Lösungsansätze für das Konstruktionsprojekt.
    • Einbinden von komplexen Maschinenelementen (Zahnräder, Kupplungen, Lager, ...) in ein Konstruktionsprojekt, z.B. Getriebe
    • Darstellung der Einbindung des Konstruktionsprozesses in den gesamten Life Cycle Prozess und der damit verbundenen interdisziplinären Produktentwicklung.
    • Erstellen der verschiedenen technischen Unterlagen (Spezifikationen, Einzelteilzeichnungen, Baugruppenzeichnungen, Montagebeschreibungen, Bedienungsanleitungen, ...) und praktisches darstellen der Möglichkeiten zur rechnergestützten Verwaltung dieser Dokumente
    Technische Thermodynamik

    Lernziele

    • Kenntnis thermodynamischer Kreisprozesse in Maschinen und Anlagen des Maschinenbaus und der Energieversorgung. Kenntnis der Modellierungen typischer Zustandsänderungen sowie derer Vereinfachungen. Kenntnis wesentlicher Wirkungsgrade von Prozessen und Komponenten. Kenntnis der Zustandsdiagramme zur Darstellung von Kreisprozessen und Prozessen mit feuchter Luft sowie der Zustandsgleichungen und Dampftafeln zur Ermittlung der Zustandsgrößen.
    • Fähigkeit, thermodynamische Kreisprozesse in Zustandsdiagrammen darzustellen. Fähigkeit, für die einzelnen Zustandspunkte die relevanten Zustandsgrößen zu ermitteln. Fähigkeit, für einzelne Zustandsänderungen sowie ganze Kreisprozesse Erhaltungssätze (Masse, Energie, Entropie) aufzustellen und daraus Prozessgrößen wie Arbeit und Wärme bzw. Leistungen und Wärmeströme  zu berechnen. Fähigkeit, verlustbehaftete Prozesse von reversiblen zu unterscheiden und Wirkungsgrade zu bestimmen.
    • Kompetenz, beliebige Kreisprozesse zu modellieren, für sie Erhaltungssätze aufzustellen und nach Recherche bzw. Berechnung der Stoffdaten und Zustandsgrößen diese Kreisprozesse zu berechnen. Kompetenz, die Ergebnisse anhand theoretischer Maximalwerte (Carnot-Faktoren) zu interpretieren. Kompetenz, Eingangswerte, Baugröße oder Arbeitsmedium zur Lösung einer energietechnischen Aufgabe zu modifizieren oder auch einen anderen Prozess auszuwählen.

    Inhalt

    • Zustandsgrößen von Gasen und Dämpfen in Anlagen und Maschinen: Zustandsgleichungen, Zustandsdiagramme, Dampftafeln Zustandsänderungen feuchter Luft in klimatechnischen Anlagen
    • Berechnung grundlegender Prozesse mit feuchter Luft
    • Vorstellung und Betrachtung von Kreisprozessen: Gaskreisprozesse und Dampfkreisprozesse; Wärme-Kraft-Maschinen, Kälteanlage, Wärmepumpe
    • Berechnung der genannten Zustandsänderungen und Kreisprozesse
    • Betrachtung und Berechnung von Verbrennungsprozessen
    Wärmeübertragung

    Lernziele

    • Kenntnis der Gesetze der Wärmeübertragung. Kenntnis der Grundlagen empirischer Rechengleichungen sowie derer Randbedingungen und Genauigkeiten. Kenntnis der relevanten Stoffdaten sowie derer Quellen.
    • Fähigkeit, diese Gesetze bei der praktischen Berechnung energietechnischer Anlagen anzuwenden. Fähigkeit, die entsprechende Rechengleichung auf der Grundlage gegebener Randbedingungen auszuwählen und unter Beachtung der jeweiligen Geometrie anzuwenden. Fähigkeit, Stoffdaten und dimensionslose Kennzahlen zu recherchieren, zu berechnen und zu interpretieren.
    • Kompetenz, für eine gegebene Anwendung grundlegende Parameter so festzulegen, dass ein ökonomischer und betriebssicherer Apparat das Ergebnis der Auslegung ist. Kompetenz,  Rechenergebnisse kritisch zu interpretieren und ggf. durch Modifikation grundlegender Parameter eine bessere Lösung herbeizuführen.

    Inhalt

    • Gesetzmäßigkeiten der Wärmeübertragung durch feste Wände, fluide Grenzschichten und Gase
    • Mechanismen des Wärmeübertragung: Wärmeleitung, Konvektiver Wärmeübergang, Wärmestrahlung
    • Anwendung der Gesetze der Wärmeübertragung anhand technischer Beispiele 
    • Bauarten von Wärmeübertragern. Konstruktive Betrachtung und wärmetechnische Berechnung eines praktischen Beispiels.
    • Umgang mit Tabellenwerken für Stoffwerte und Zustandsgrößen bei der Berechnung obiger Vorgänge
    • Verfahrensoptimierung bei der Wärmenutzung

    Lernziele

    • Kenntnis der physikalischen Gesetzmäßigkeiten zur Beschreibung ruhender und strömender Fluide
    • Fähigkeit, diese Kenntnisse bei der praktischen Berechnung von maschinentechnischen Elementen und Anlagen anzuwenden.
    • Kenntnisse zur Bestimmung von Druck- und Geschwindigkeitsverteilung in einfachen Rohrleitungsnetzen
    • Fähigkeit strömungsverursachte Kräfte zu bestimmen und bei der Bauteildimensionierung zu berücksichtigen.
    • Fähigkeit Gesetzmäßigkeiten der Fluidmechanik auf strömungstechnische Problemstellungen allgemeiner Art zu übertragen
    • Erkennen von Strömungsproblemen mit 3dimensionalen Charakter oder bei Strömungen mit sehr großen Geschwindigkeiten (Gasdynamik)

    Inhalt

    • Terminologie der Strömungsmechanik
    • Druckbegriff
    • Hydrostatik
    • Aerostatik
    • Atmosphäre
    • Kompressibilität bei Fluiden,
    • Oberflächenspannung (Kraftwirkung)
    • Berechnung der Belastung auf Behälterwände
    • stationäre reibungsfreie Strömung
    • Stromlinien
    • ein- und mehrdimensionale Strömung
    • Eulergleichungen
    • Bernoulligleichung
    • Potentialströmung
    • Ausfluss aus Behältern unterschiedlicher Konfiguration
    • Massenerhaltung
    • Impulssatz
    • Anwendung des Impulssatzes zur Berechnung von Kräften und Leistungen
    • laminare und turbulente Strömungen bei Innen- und Außenströmungen
    • Druckverlustberechnungen
    • Druck- und Geschwindigkeitsverteilungen in einfachen Leitungssystemen
    • Widerstandsbegriff und Berechnung des Strömungswiderstandes
    • Luftkräfte am endlich und unendlich breiten Tragflügel

    Lernziele

    • Kenntnis  der  Wechselwirkung  von Kräften und Bewegungen bei Schwingungssystemen
    • Fähigkeit zur Lösung maschinendynamischer Probleme mit Hilfe rechnerischer Methoden
    • Einblick in die dynamische Auslegung von Maschinen.

    Inhalt

    • Grundlagen der Modellbildung
    • Grundlagen der Schwingungstechnik
    • Freie gedämpfte Schwingungen
    • Erzwungene  Schwingungen
    • Gekoppelte Schwingungen und Schwingungstilgung

     

     

    Spanlose Fertigung

    Lernziele

    • Kenntnisse über die wichtigsten Verfahren der spanlosen Fertigung
    • Fähigkeit zur fertigungsgerechten Konstruktion sowie zur Auswahl des technisch und wirtschaftlich optimalen Fertigungsverfahrens.

    Inhalt

    • Gießtechnik
    • Sintertechnik
    • Rapid Prototyping Verfahren
    • Schweißverfahren und Umformtechnik
    Spanende Fertigung

    Lernziele

    • Kenntnis der wichtigsten Verfahren der spangebenden Fertigung
    • Fähigkeit zur Auswahl und Optimierung von Zerspanungsbedingungen unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

    Inhalt

    • Grundlagen der Zerspanung, wie: Schneidengeometrie, Zerspanungsgrößen, Orthogonalprozeß
    • Zerspanbarkeit: Werkzeugverschleiß und Standzeit, Zerspankräfte, Oberflächengüte, Spanbildung
    • Schneidstoffe und Beschichtungsverfahren
    • Schnittwertbestimmung und Prozessoptimierung
    • Wirtschaftlichkeitsrechnung
    • Spangebende Fertigungsverfahren mit Leistungsberechnung und Hauptzeitbestimmung
    Kunststofftechnik

    Lernziele

    • Überblick über die Zusammenhänge zwischen Struktur und Eigenschaften der Polymere
    • Kenntnisse der wichtigsten Polymere, derer Verarbeitungsverfahren und wichtiger technischer Einsatzbereiche.
    • Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Polymere
    • Kenntnisse über die Eigenschaften und Anwendungen von Verbundwerkstoffen
    • Fertigkeit in der Anwendung wichtiger Konstruktionselemente aus Kunststoffen 

    Inhalt

    • Struktur der Kunststoffe: Makromoleküle, Bindungskräfte, Kettenstruktur, Wirkung von Zusätzen, Thermoplaste, Elastomere, Duromere, Kunststoffverbundwerkstoffe
    • Herstellung und Verarbeitung von Polymeren: Polykondensation, Polyaddition, Polymerisation, Spritzgießen, Extrudieren, Thermoformen, Fertigungsgerechte Konstruktion von Kunststoffbauteilen
    • Eigenschaften von Polymeren: thermische, physikalische, chemische mechanische, elektrischen Eigenschaften und deren Prüfung
    • Anwendung von Polymeren: Verbindungstechniken (Schrauben, Schweißen, Kleben) Konstruktionselemente (Schnapphaken, Filmscharniere)

     

    Lernziele

    Das Modul besteht aus einer Vorlesung mit begleitetem Praktikum, das die Fähigkeit vermittelt, eigenständig Messverfahren und Messsysteme zu verstehen, zu bewerten, auszuwählen und anwenden zu können.

    • Kenntnisse über die Terminologie der Messtechnik.
    • Kenntnisse über Messschaltungen und Messsysteme mit analoger und digitaler Signalverarbeitung.
    • Kenntnisse über statisches und dynamisches Übertragungsverhalten von Messeinrichtungen.
    • Fähigkeit, praxisübliche Sensoren / Aufnehmer auswählen, einsetzen und anwenden zu können.
    • Kenntnisse über die Kalibrierung/Justierung von Aufnehmern / Messketten
    • Kenntnisse über wichtige messtechnische Auswertemethoden 
    • Fähigkeit, mögliche Abweichungen in der Messtechnik und deren Einbezug in die Messergebnisanalyse beurteilen zu können.
    • Fähigkeiten zur selbständigen Signalauswertung
    • Verständnis für den Einsatz kommerzieller rechnergestützter Erfassungssysteme.
    • Fähigkeit, Arbeitsergebnisse im Team zu kommunizieren und zu präsentieren.


    Inhalt

    • Grundbegriffe
    • Einheitensystem
    • Messschaltungen
    • Grundlagen der üblichen in der Praxis eingesetzten Sensoren zur Messung nichtelektrischer Größen
    • Charakterisierung von Sensoren
    • Messschaltungen zur Reduzierung / Vermeidung von Messabweichungen
    • Messumformer
    • statisches und dynamisches Übertragungsverhalten
    • analoge und digitale Signalverarbeitung
    • Abweichungsbetrachtungen
    • Messkettendimensionierung
    • Filterung
    • Glättung von Signalen
    • Signalkonditionierung
    • Abtastung von Messsignalen
    • Kalibrierung
    • Justierung von Aufnehmern
    • Anpassung von Messketten
    • rechnergestützte Messsignalerfassung und –auswertung mit kommerzieller Software
    • Analyse und Dokumentation von Messergebnissen.

    Lernziele

    • Überblick über Automationssysteme und deren Einsatz in der Praxis
    • Kenntnisse der wichtigsten Komponenten von Regelungs- und Steuerungssystemen
    • Fähigkeit zur selbständigen Lösung einfacher regelungs- und steuerungstechnischer Probleme des Maschinenbaus, insbesondere Reglerauswahl und -einstellung
    • Fähigkeit, Arbeitsergebnisse im Team zu kommunizieren und zu präsentieren

    Inhalt

    • Darstellungsmethoden in der Regelungstechnik
    • Ermittlung von Regelstrecken-Kennwerten
    • Aufbau und Einstellung von einfachen Regelkreisen
    • Regelungen im Frequenzbereich und im Zustandsraum
    • Entwurf von Steuerungen

    Vertiefung (6. und 7. Semester)

    Nach dem praktischen Studiensemester wählen Sie eine von vier möglichen Vertiefungsrichtungen:

    • Energietechnik
    • Fahrzeugtechnik
    • Konstruktion und Entwicklung
    • Produktionstechnik

    Gemeinsame Module im 6. und 7. Semester (für alle Vertiefungsrichtungen)

    Lernziele

    • Erwerb von Kenntnissen zur Lösung spezieller Problemstellungen innerhalb des Maschinenbaus
    • Fähigkeit, neu erlernte spezielle Methoden strukturiert an vorhandenes Basiswissen anzulagern
    • Erwerb interdisziplinärer Kompetenzen zur Ausprägung der fachlichen Qualifikation

    Inhalt

    Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen:

    • Mechatronik-Komponenten
    • Fachwissenschaftliches Wahlpflichtfach 1
    • Fachwissenschaftliches Wahlpflichtfach 2

    Lernziele

    Übergeordnet: Vermittlung von fachübergreifenden Kompetenzen und Fähigkeiten, die das berufliche Handeln unter Berücksichtigung der beruflichen Grundsätze und Normen unterstützen. Fähigkeit fremdsprachlich und interkulturell zu kommunizieren.

    Inhalte

    siehe Katalog der Wahlpflichtfächer

    Module der Vertiefungsrichtung Energietechnik

    Lernziele

    • Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes von Verbrennungsmotoren und Turbomaschinen (nach Anwendung: Leistung, Drehmoment, Kraftstoffverbrauch, Abgasemissionen)
    • Kenntnis der Arbeitsweise und Überblick über die Prozesse.

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Kolbenmaschinen
    • Turbomaschinen

    Lernziele

    • Überblick über konventionelle und regenerative Anlagen der zentralen und dezentralen Energieumwandlung
    • Fähigkeit zur Beurteilung und Auswahl geeigneter Anlagen
    • Kenntnis von der Funktion und den Kenngrößen der Anlagen 
    • Fähigkeiten zur Auslegung und Optimierung von Anlagen sowie Bestimmung der relevanten Kennzahlen
    • Kompetenzen über energiewirtschaftliche Integrationsvoraussetzung und Rahmenbedingungen beim Einsatz verschiedener Energiesysteme in der zukünftigen smarten Energieversorgung.   

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Zentrale und dezentrale Anlagen
    • Energiewirtschaft und Energiespeicherung

     

     

    Lernziele

    • Kenntnisse über den Aufbau, Nutzung und Potential von EDV-Lösungen zur Simulation und Steuerung von Energieanlagen
    • Fähigkeit zur Beschreibung und selbständigen Planung komplexer Energieerzeugungsanlagen und leittechnischer Anlagen 
    • Fähigkeit zur Durchführung von Versuchen an Anlagen zur Energieerzeugung bzw. Energiewandlung – Bedienen, Messen, Auswerten, Analysieren

    Inhalt

    Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen:

    • Prozesssimulation
    • Prozessleittechnik
    • Energietechnisches Praktikum

    Lernziele

    • Überblick über Verfahren zur industriellen Energieerzeugung und Verteilung
    • Fähigkeit die Energieversorgung von Firmen energetisch und wirtschaftlich zu berechnen und zu optimieren
    • Fähigkeit zur Durchführung von Versuchen an Anlagen zur Energiewandlung und  Energieverteilung – Protokollierung, Auswertung und Analyse

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Industrielle Energieversorgung
    • Energietechnisches Anlagepraktikum

    Lernziele

    • Fähigkeit zur konstruktiven Gestaltung und Auslegung von Maschinen, Apparaten und Anlagen
    • Fähigkeit zur selbständigen Ausarbeitung von funktionsgerechten Aufstellungsplänen für Maschinen und Anlagen
    • Fähigkeit mit Hilfe von Berechnungsmethoden (z.B. Simulation bzw. FEM), Beanspruchung von Bauteilen und Apparaten und Anlagen im Hinblick auf zulässige Spannungszustände, Druck- und Temperaturverteilungen im stationären oder in stationären Betriebszustand an einem ausgesuchten Beispiel zu untersuchen.
    • Fähigkeit zur teamorientierten Bearbeitung von Aufgabenstellungen

    Inhalt

    • Kenntnis und Anwendung der Konstruktionssystematik
    • Planung des Ablaufs einer Konstruktion von der Problemanalyse bis zur Ausarbeitung
    • Anwendung intuitiver und systematischer Ideenfindungsmethoden
    • Technisch-wirtschaftliche Beurteilung
    • Abschätzung der Herstellkosten
    • Analyse einer Aufgabenstellung zur Anlagenkonstruktion
    • Grundlagenermittlung
    • Vorentwurf
    • Entwurfsplanung und Auslegungsberechnungen, ggf. Simulationsberechnungen
    • Ausführungsplanung mit Konstruktion
    • Förderung der Teamfähigkeit durch teamorientierte Bearbeitung der Aufgabenstellungen

    Module der Vertiefungsrichtung Fahrzeugtechnik

    Lernziele

    • Überblick über die Möglichkeiten des Einsatzes von Verbrennungsmotoren und Turbomaschinen (nach Anwendung: Leistung, Drehmoment, Kraftstoffverbrauch, Abgasemissionen)
    • Kenntnis der Arbeitsweise und Überblick über die Prozesse.

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Kolbenmaschinen
    • Turbomaschinen

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Konzeption und Konstruktion komplexer Baugruppen von Straßen- und Schienenfahrzeugen und deren rechnergestützte Auslegung und Optimierung unter Verwendung der Finite-Elemente-Methode.
    • Fähigkeit, Lösungen im Team zu erarbeiten und zu präsentieren. 

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Leichtbau-Konstruktion
    • FEM-Simulation in der Fahrzeugtechnik

    Lernziele

    • Straßenfahrzeuge:
      Kenntnis der Konzepte des Aufbaus und der Struktur verschiedener Fahrzeuge, Kenntnis des Vorgehens in Konstruktion und Entwicklung, Fähigkeit die Fahrdynamik von Fahrzeugen zu beurteilen und auszulegen, Fähigkeit das dynamische Verhalten von unterschiedlichen Radaufhängungen zu analysieren.
    • Schienenfahrzeuge:
      Kenntnis der grundlegenden Wissensgebiete der Schienenfahrzeugtechnik.

    Inhalt

    • Straßenfahrzeuge: 
      Konzepte verschiedener Fahrzeuge, Tragende Strukturen und deren Steifigkeiten, Entwicklung eines PKW allgemein und der Karosserie im Besonderen, Bremsverhalten und Bremsenauslegung, Analyse des Eigenlenkverhaltens, Kippsicherheit, Fahrwerkskinematik, -dynamik und –auslegung.
    • Schienenfahrzeuge:
      Aufbau der Schienenfahrzeuge, Laufeigenschaften, Kontakt Rad/Schiene, Einblick und Kenntnis für Berechnung, Auslegung und Dimensionierung der Teilgruppen: Radsatz, Drehgestell, Wagenkasten
      Bremssysteme, Mensch-Maschine-Schnittstellen, Fahrzeugkonzepte.

    Lernziele

    • Vermittlung der Grundlagen zum Verständnis aktueller Methoden aus den Bereichen Schwingungstechnik und Akustik (NVH)
    • Fähigkeit zur Anwendung grundlegender Messverfahren und Simulationsmethoden zur Bearbeitung dynamischer Aufgabenstellungen
    • Fähigkeit zur Beurteilung des Schwingungs- und Akustik-Verhaltens von Fahrzeugen und Maschinen

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Fahrzeugdynamik
    • Technische Akustik

    Lernziele

    • Kenntnisse über Fahrzeugantriebe für Straße und Schiene
    • Fähigkeit zur Beurteilung von Fahrzeugantrieben hinsichtlich Fahrleistung, Energieverbrauch und Schadstoffemissionen.
    • Fähigkeit, Arbeitsergebnisse im Team zu kommunizieren und zu präsentieren.

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Antriebstechnik
    • Praktikum zur Antriebstechnik

    Module der Vertiefungsrichtung Konstruktion und Entwicklung

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Entwicklung, Konstruktion und Auslegung von warm- und kaltgehenden Maschinen
    • Fähigkeit zur konstruktiven Lösung von hohen Präzisionsanforderungen

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Kolbenmaschinen
    • Werkzeugmaschinen

    Lernziele

    • Fähigkeit Produkte methodisch zu planen und zu entwickeln
    • Bewusstsein der Produktverantwortung bei Produktentwicklung, -fertigung und -einsatz.
    • Fähigkeit zur wertanalytischen Betrachtung von technischen Lösungen und die Erkennung von Kosteneinflussfaktoren
    • Erlangung der Fähigkeit zur Teamarbeit, Präsentation von Ergebnissen und zum Zeitmanagement

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Qualitätsmanagement
    • Projekt aus Konstruktion und Entwicklung

    Lernziele

    • Kenntnisse über die Einsatzmöglichkeiten von numerischen und analytischen Berechnungsverfahren, sowie experimentellen Verfahren im Bereich der Bauteilgestaltung und -festigkeit.
    • Fertigkeit, analytische Berechnungsverfahren und die FEM im Bereich „Gestalt und Festigkeit“ anzuwenden und durch entsprechende Versuche  zu validieren.
    • Fähigkeit zur Auswahl geeigneter Rechen- und Versuchsmethoden zur Ermittlung von Kenngrößen im Bereich Gestalt und Festigkeit.
    • Fähigkeit, Arbeitsergebnisse im Team zu kommunizieren und zu präsentieren.

    Inhalt

    Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen:

    • Gestaltoptimierung
    • FEM-Simulationstechnik
    • Versuchstechnik

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Beurteilung von Schädigungs- und Verschleißmechanismen technologischer Systeme.
    • Fähigkeit zur beanspruchungsgerechten Auswahl von geeigneten Werkstoffen oder Oberflächenbehandlungen für korrosions- oder verschleißbeanspruchten Systeme.  
    • Fähigkeit, Arbeitsergebnisse im Team zu kommunizieren und zu präsentieren

    Inhalt

    Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen:

    • Korrosion
    • Tribologie / Oberflächentechnik
    • Praktikum Werkstoffe und Oberfläche

    Lernziele

    In diesem Modul werden die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten der wichtigsten Fügetechnologien zur Herstellung verschiedenster technischer Produkte vermittelt. Die Studierenden können für die jeweilige Aufgabenstellung geeignete Fügeverfahren auswählen, hinsichtlich Möglichkeiten und Prozessgrenzen beurteilen und die  notwendigen Schritte zur Einführung bzw. zum Betrieb der Fügetechnik im Unternehmen einleiten. 

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen

    • Schweißtechnik
    • Fügetechnik

    Module der Vertiefungsrichtung Produktionstechnik

    Werkzeugmaschinen

    Lernziele

    • Überblick über Maschinenarten und -bauformen von Werkzeugmaschinen (WZM)
    • Einblick in die Steuerungs- und Automatisierungssysteme an WZM.
    • Einsicht zu Anwendungseigenschaften von WZM und Fertigungssystemen.
    • Fähigkeiten zur Konzeption von WZM und zur Auslegung einzelner Maschinenkomponenten unter Berücksichtigung der Leistungs- und Genauigkeitsanforderungen.
    • Einblick in die wirksamen Störkomplexe an WZM und in deren Berücksichtigung in der Gestaltung der WZM
    • Überblick über die Abnahme von WZM und das zugehörige Normenwerk
    • Fähigkeit zur Durchführung genormter Abnahmeuntersuchungen

    Inhalt

    • wichtige  Werkzeugmaschinenarten
    • Störkomplexe im Genauigkeitsverhalten
    • Funktion, Bauformen, Konstruktionsprinzipien
    • Auslegung und Berechnung ausgewählter Elemente der WZM unter Berücksichtigung der geometrischen, kinematischen, statischen, dynamischen und thermischen Forderungen.
    • Gestelle und Gestellbauteile; Haupt- und Vorschubantriebe, Spindellager und Führungssysteme; Spannmittel
    • Automatisierung von Werkzeugmaschinen, Numerisch gesteuerte WZM (CNC-Maschinen); Flexible Fertigungssysteme
    • Abnahme von spanenden Werkzeugmaschinen durch direkte und indirekte Messverfahren, Fähigkeitsuntersuchung an WZM
    • Genauigkeitsverhalten von WZM (statisches, dynamisches, thermisches Verhalten, geometrische Genauigkeit von Bauteilen und Gesamtmaschinen, kinematisches Verhalten, Fehler der Antriebe und Steuerungen)
    • Kenngrößen und Einstellgrößen von Spanungsprozessen

    Lernziele

    Fähigkeit, Prozesse und Systeme in der Produktion, im Handel und im Dienstleistungsbereich analysieren, planen, optimieren und ausführen zu können. 

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Produktionsplanung und -steuerung
    • Förder- und Materialflusstechnik

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Konzeption und Konstruktion komplexer Vorrichtungen und Betriebsmittel.
    • Fähigkeit komplexe Aufgabenstellungen zu strukturieren, ablauforganisatorisch zu planen und zeit-, kosten- und leistungsoptimiert durchzuführen.
    • Fähigkeit Interdependenzen der betrieblichen Funktionen Konstruktion, Fertigung, Qualitätssicherung zu erkennen und auftretende Problemstellungen (wirtschaftlich sinnvoll) zu lösen.
    • Fähigkeit, Lösungen im Team zu erarbeiten und zu präsentieren.

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Konstruktion mit Produktionspraktikum
    • Projektmanagement

    Lernziele

    • Fähigkeit zur Anwendung von Automatisierungselementen, -systemen bei Projektierung und Aufbau von automatisierten Anlagen.
    • Kenntnisse über Aufbau und Einsatz von Industrierobotern und deren Einsatz im Maschinenbau
    • Fähigkeit zur Programmierung von Industrierobotern
    • Kenntnisse über Aufbau, Funktionsumfang und die Programmierung von Numerischen Steuerungen
    • Kenntnisse der verschiedenen Interpolationsarten und -verfahren

    Inhalt

    Das Modul besteht aus drei Lehrveranstaltungen:

    • Automatisierungstechnik
    • Robotik
    • CNC-Technik

    Lehrziele

    • Fähigkeit, Produktionssysteme zu analysieren und nach den Regeln der „schlanken Produktion“ zu optimieren.
    • Kenntnisse über Qualitätsmanagementsysteme und Fähigkeiten bei der Anwendung statistischer Verfahren zur Qualitätssicherung

    Inhalt

    Das Modul besteht aus zwei Lehrveranstaltungen:

    • Produktionssysteme
    • Qualitätsmanagement

    Bachelorarbeit

    Ihr Studium schließen Sie im 7. Semester mit der Bachelorarbeit ab. Die Bachelorarbeit soll die Fähigkeit zu selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten, speziell zur selbständigen wissenschaftlichen Lösung eines Problems auf dem Gebiet des Maschinenbaus zeigen.

    Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

    Ob Industrie, Wirtschaft oder Forschung, der nationale und internationale Markt hält zahlreiche vielseitige Tätigkeitsfelder für Sie als hochqualifiziert ausgebildete Fachkraft im Maschinenbau bereit. Der Maschinenbau ermöglicht Ihnen auch langfristig interessante und gute Berufsaussichten.

    Aufgaben sind zum Beispiel:

    • Entwicklung/Test schadstoffarmer Verbrennungsmotoren
    • Projektierung/Bau hocheffizienter Energie-Anlagen
    • Planung optimaler Produktionsabläufe in Fabriken
    • Erprobung neuer Materialien für Flugtriebwerke
    • Entwicklung mobiler Roboter
    • Anfertigung von Gutachten als selbstständiger Sachverständiger
    • Konzeption von umwelttechnischen Maßnahmen

    Arbeitsmarktsituation und Einstiegsgehälter?

    In fast allen Bereichen von Industrie und Technik kommen die Lösungen des Maschinenbauwesens zum Einsatz. Als eine der führenden und umsatzstärksten Industriezweige Deutschlands ist der Maschinen- und Anlagenbau wichtigster Ingenieurarbeitgeber. Die Produkte des deutschen Maschinenbaus zählen dabei auch international zu den herausragenden Spitzenerzeugnissen. Es erwartet Sie also weltweit ein spannender und zukunftsstarker Markt, den Sie mit Ihrem Fachwissen aktiv mitgestalten.

    Maschinenbau-Absolventen sind am Arbeitsmarkt stark nachfragt. Das zeigt sich auch beim Einstiegsgehalt. Es liegt bei Hochschulabsolventen zwischen 35.000 und 42.000 Euro pro Jahr. Die Höhe vom individuellen Einstiegsgehalt wird dabei aber von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst: Branche, Tätigkeitsbereich, Abschluss, Noten, Unternehmensgröße und Region.

    Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Bachelorabschluss

    Im Anschluss an ein Bachelorstudium stehen Ihnen viele Masterstudiengänge an Universitäten und Hochschulen offen. Natürlich können Sie auch an der TH Nürnberg ein Masterstudium absolvieren, z.B. der Master Maschinenbau oder der Master Urbane Mobilität.

    Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

    Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

    Für dieses Bachelorstudium gibt es formale Anforderungen, die Sie zwingend erfüllen müssen, um das Studium antreten zu können. Außerdem gibt es eine Reihe persönlicher Anforderungen, die Sie erfüllen sollten.

    Formale Anforderungen

    • Erforderliche Sprachnachweise:

      Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

      • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

      • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)
      • Telc Deutsch C1 Hochschule

      Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

    Persönliche Anforderungen

    • Neugierde und Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen
    • Begeisterungsfähigkeit für Technik
    • Spaß am knobeln, tüfteln, ausprobieren

    Häufige Stolpersteine

    • Die Anforderungen in Mathematik und Physik werden mitunter unterschätzt: Für Berechnungen sind z.B. gute Mathe-Kenntnisse nötig.
    • Auch erfordert das Studium ein gewisses Maß an Disziplin und Durchhaltevermögen, denn das Bachelorstudium beinhaltet eine hohe Stoffdichte. Der Studiengang ist insgesamt gut machbar - man muss aber von an Anfang an "dranbleiben".

    Erfülle ich diese Anforderungen und wie kann ich mich vorbereiten?

    Sie sind sich nicht sicher, ob Maschinenbau der richtige Studiengang für Sie ist? Die TH Nürnberg bietet Ihnen zahlreiche Angebote, die Ihnen dabei helfen, genau das herauszufinden.

    Studiengangstest

    Sie können direkt online überprüfen ob dieser Studiengang zu Ihren Fähigkeiten und Interessen passt. 

    Schnuppervorlesung

    Besuchen Sie unsere Schnuppervorlesungen im Studiengang Maschinenbau. So können Sie einen ersten Eindruck von einer Vorlesung in diesem Studiengang bekommen und dabei die Atmosphäre an unserer Hochschule gleich live miterleben.

    Schnuppervorlesungen

    Studienberatungsportal

    Sie möchten sich am liebsten anonym, online und sprechzeitenunabhängig informieren und beraten lassen?

    Studienberatungsportal

    Studienberatung

    Sie suchen individuelle Beratung und Unterstützung bei Studienorientierung und Studienwahl. Dann können Sie sich gerne an unser Team der zentralen Studienberatung wenden.

    Zentrale Studienberatung

    Sie möchten sich lieber direkt von Studierenden beraten lassen? Unsere Studienbotschafterinnen und Studienbotschafter stehen Ihnen gerne Rede und Antwort.

    Studi-Talks: Frag die, die’s wissen müssen!

    Studienfachberatung

    Sie möchten sich detaillierter über Inhalte der einzelnen Fächer von Maschinenbau informieren. Dann ist die Studienfachberatung die richtige Anlaufstelle für Sie.

    Beratung auf Veranstaltungen

    • Einmal im Jahr, immer am letzten Mittwoch und Donnerstag im September, finden an der TH Nürnberg die großen Studieninfotage statt. Dort werden alle Bachelorstudiengänge ausführlich vorgestellt.
      Studieninformationstage der TH Nürnberg
    • Die TH Nürnberg ist natürlich auch auf vielen Messen zur Studienwahl mit einem Infostand vertreten. Dort können Sie sich von Studierenden und Studienberatern ausführlich zu allen Studiengängen der TH Nürnberg beraten lassen. Eine Übersicht der Messen, bei denen wir regelmäßig mit dabei sind, finden Sie hier.
      Messen zur Studienwahl

    Ähnliche Studiengänge

    Energie- und Gebäudetechnik (B. Eng.)