Zulassungsverfahren

Grundsätzlich können die jeweils 10 ECTS in den Bereichen Wirtschaftsmathematik/Statistik bzw. Volkswirtschaft auch durch Studienleistungen erbracht werden, die nicht im Rahmen des Vorstudiums verpflichtend abzulegen waren. Dies ist beispielsweise durch Wahlfächer oder durch Fächer, die an anderen Hochschulen (z. B. Virtuelle Hochschule Bayern) abgelegt wurden, möglich.

Wichtig: Die 10 ECTS in Wirtschaftsmathematik/Statistik müssen bereits zum Zeitpunkt der Bewerbung vorliegen. Zum Nachweis zusätzlich erbrachter ECTS in Wirtschaftsmathematik/Statistik muss durch die BewerberInnen dargelegt werden, in welchem ECTS-Umfang die zusätzlichen Studienleistungen auf die bereits erbrachten ECTS in Wirtschaftsmathematik/Statistik anzurechnen sind (z. B. mit Hilfe eines Auszugs des jeweils gültigen Modulhandbuchs der Hochschule, in der die ECTS des jeweiligen Moduls ausgewiesen sind). Das Nachholen der fehlenden ECTS im Zuge einer Nachqualifikationsleistung während des Masterstudiums ist nicht möglich.

Im Bereich VWL können die fehlenden ECTS im Rahmen einer Nachqualifikationsleistung während des ersten Jahres Ihres Masterstudiums erbracht werden. Hierfür erhalten Sie im Vorfeld eine Nachqualifikationsvereinbarung, aus der Art und Umfang der zu erbringenden Nachqualifikationsleistung ersichtlich wird.

Für das Erreichen des Master-Abschlusses an der TH Nürnberg müssen Sie im Verlauf Ihres Bachelor- und Masterstudiums insgesamt 300 ECTS erfolgreich abgelegt haben. Das Master-Programm der TH Nürnberg umfasst 90 ECTS, sodass Sie mit einer Bachelor-Kapazität von 210 ECTS perfekt aufgestellt sind. Für den Fall, dass Ihr Bachelorstudium nur 180 ECTS umfasst, müssen Sie die noch fehlenden 30 ECTS aus dem Fächerangebot im Bachelor BW oder in Form eines Praktikums nachholen. Sie erhalten in diesem Fall nach Ihrer Immatrikulation eine Nachricht der Auswahlkommission mit Informationen zum weiteren Vorgehen bzgl. der Vereinbarung der Nachqualifikation.

In der Regel verlängert sich die effektive Studiendauer im Master hierdurch auf vier Semester. Die Höchststudiendauer von fünf Semestern bleibt davon unberührt.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungen für den Masterstudiengang Betriebswirtschaft sind ausschließlich im Bewerbungszeitraum möglich. Diesen finden Sie hier.

Weiterhin bitten wir Sie, den Bewerbungsablauf entsprechend der Vorgaben einzuhalten.

Bewerbungen, die nach Abschluss des Bewerbungszeitraums bei uns eingehen, können für das bevorstehende Semester nicht berücksichtigt werden. Gleiches gilt für Bewerbungen mit unvollständigen Unterlagen.

Grundsätzlich bewerben Sie sich spezialisierungsunabhängig für den Masterstudiengang Betriebswirtschaft der TH Nürnberg, weshalb Ihre Bewerbungsunterlagen auch diesbezüglich geprüft werden. 

In Ihrer Bewerbung geben Sie dann verbindlich die von Ihnen gewünschte Spezialisierung mit an.

Der Wechsel von einer Spezialisierung in eine andere Spezialisierung ist im Verlauf des Masterstudiums einmal auf Antrag möglich. Dieser Antrag muss im Studienbüro eingereicht werden.

Eine Bewerbung für mehrere Spezialisierungen oder mehrere Bewerbungen für unterschiedliche Spezialisierungen während eines Bewerbungszeitraums ist nicht möglich.

Zwingend erforderlich ist bei einem bereits abgeschlossenem Vorstudium eine amtlich beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses und der Abschlussurkunde. Bei Bewerbungen vor Abschluss des Vorstudiums benötigen wir eine aktuelle, ebenfalls amtlich beglaubigte Kopie Ihrer Notenbescheinigung. In beiden Fällen muss die (bisher) erzielte Note als Durchschnitt aller endnotenbildenden Studien- und Prüfungsleistungen eindeutig abzulesen sein.

Alternativ besteht die Möglichkeit, die Originaldokumente zum Abgleich im Studierendenservice vorzulegen. Dies muss jedoch vor Beginn des Immatrikulationszeitraums geschehen. 

Sollte in den Bewerbungsunterlagen kein Nachweis über den Vergleich mit der jeweiligen Prüfungskohorte zu finden sein (sog. Zulassung über die relative Note), so wird ausschließlich die absolute Note berücksichtigt.

Ebenso eindeutig und direkt ablesbar muss die Angabe der jeweiligen ECTS, die zum Zeitpunkt der Bewerbung (bereits) in die ausgewiesene Abschlussnote eingeflossen sind, sein. Dies gilt für die Anzahl der insgesamt erbrachten ECTS als auch für die einzelnen Studien- und Prüfungsleistungen.

Ergänzend reichen Sie bitte zusätzlich evtl. vorhandene Praktikums- und/oder Arbeitszeugnisse mit ein, um mögliche vorhandene Berufserfahrung nachzuweisen.

Weitere Informationen zu den notwendigen Bewerbungsunterlagen im Bewerbungsprozess entnehmen Sie bitte § 5a der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung (s. oben).

Sollten Sie den Hochschulabschluss Ihres Vorstudiums an einer ausländischen Hochschule absolviert haben, benötigen wir von Ihnen neben einer beglaubigten Abschrift der Originale eine von einer staatlich anerkannten Übersetzungsstelle vorgenommene und amtlich beglaubigte deutsche oder englische Übersetzung

Ergänzend müssen Sie einen Nachweis der Niveaustufe B2 in Deutsch erbringen, insofern Deutsch nicht die Ausbildungssprache Ihres Erstabschlusses war. Der Nachweis kann beispielsweise durch die erfolgreiche Teilnahme an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerberinnen und Bewerber (DSH-Stufe 1) oder die Teilnahme am Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 3 in allen 3 Prüfungsteilen) oder durch vergleichbare Nachweise erbracht werden. Der Nachweis gilt ebenfalls als erbracht, wenn ein erfolgreicher Abschluss einer deutschsprachigen Ausbildung an einer höheren Schule nachgewiesen wird.

Sollte Ihr Abschluss aus einem anderen Notensystem stammen, so erfolgt die Umrechnung der Note nach der "modifizierten bayerischen Formel" gemäß §4 Abs.5 der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung. Diesbezüglich muss mit Abgabe der Bewerbung durch den/die Studenten/-in das Notensystem der jeweiligen Hochschule dargelegt werden. Mindestangaben hierbei ist die bestmöglich zu erreichende Punktzahl/Note sowie die unterste Bestehensnote.

Sie können sich in jedem Semester erneut bewerben, auch in dem Fall, dass Sie vorher eine Nichtzulassung erhalten haben sollten.

Hier sollten Sie jedoch beachten, dass eine erneute Bewerbung ohne Änderung des Zulassungsverfahrens bzw. der Zulassungskriterien zum selben Ergebnis führen wird, wie es bereits vorliegt. 

Bewerbungen sind nur für den Einstieg in das erste Semester möglich. Nach der Immatrikulation können Sie durch die Prüfungskommission Betriebswirtschaft auf Antrag prüfen lassen, ob und in welchem Umfang (Studien-)leistungen, die vorher erbracht wurden, auf Fächer im Master anerkannt werden können. Im Zuge dessen wird unter Umständen eine Höherstufung erfolgen. 

Masterzulassungstest

Gemäß §5d der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung des Masterstudiengangs Betriebswirtschaft erhalten Studierende mit einem bereits abgeschlossenem Vorstudium die Möglichkeit, bei einer nachgewiesenen Abschlussnote zwischen 1,89 - 2,39 am Masterzulassungstest teilzunehmen. Bei einer Abschlussnote <1,9 ist eine Direktzulassung möglich, weshalb eine Teilnahme am Test nicht erforderlich ist. Bei einer Abschlussnote >2,39 ist eine Teilnahme am Test ebenfalls nicht erforderlich, da in diesem Fall die Zulassung auf Grund der nicht erreichten Grenznote zu versagen ist.

Studierende ohne abgeschlossenes Vorstudium erhalten grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilnahme am Test, da die tatsächliche Abschlussnote noch nicht nachgewiesen ist. In diesem Fall muss die Abschlussnote bis zum jeweiligen Stichtag nachgewiesen werden. Liegt die tatsächliche Abschlussnote am Stichtag zwischen 1,89 und 2,39 und der Test wurde im Vorfeld erfolgreich absolviert, so ist die endgültige Zulassung in den Masterstudiengang Betriebswirtschaft zu gewähren. Gleiches gilt für den Fall, dass die tatsächliche Abschlussnote <1,89 ist. Für den Fall, dass die tatsächliche Abschlussnote >2,39 ist, führt auch das Bestehen des Tests nicht zur endgültigen Zulassung. In diesem Fall ist der Studierende zu exmatrikulieren.

Der Masterzulassungstest hat ausschließlich eine Auswirkung auf die Note. Sollten die anderen Qualifikationsvoraussetzungen wie z. B. 10ECTS in wirtschaftsmathematischen/statistischen Fächern oder auch 60% wirtschaftswissenschaftliche Anteile des Vorstudiums schon nicht vorhanden sein, so erfolgt auch keine Einladung zum Zulassungstest, da es sich hierbei um K.O.-Kritierien handelt, aus denen bei Nicht-Vorhandensein ein Ablehnungsbescheid resultiert.

Für Bewerbungen zum Sommersemester findet der Test in der Regel Ende Januar / Anfang Februar statt, für Bewerbungen zum Wintersemester Ende Juni / Anfang Juli.

Für das Sommersemester 2018 findet der Masterzulassungstest am 23.01.2018 statt.

Die Personen, die gemäß Ihrer im Bewerbungsverfahren vorgelegten Note zum Zulassungstest eingeladen werden, werden hierüber in einer gesonderten Benachrichtigung informiert.  

Sie erhalten nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens eine Einladung zum Zugangstest inklusive personalisierter Zugangsdaten an die in Ihrer Bewerbung angegebene E-Mail-Adresse. Mit diesen Zugangsdaten müssen Sie sich bis zu der im Einladungsschreiben genannten Frist unter dem dort ebenfalls genannten Link anmelden. 

Der Test dauert 60 Minuten und wird im Multiple Choice-Verfahren abgehalten. Es sind 20 Fragen aus den Bereichen

  • Allgemeine Betriebswirtschaft
  • Finanzen
  • Investition
  • Personal
  • Organisation
  • Marketing
  • Material- und Produktionswirtschaft und
  • Unternehmensführung

zu lösen.

Zur Vorbereitung können Sie auf die Literatur, die in den jeweiligen Modulbeschreibungen des Bachelor Betriebswirtschaft SPO2016 genannt sind, zurückgreifen. Die Fragen sind so gewählt, dass ein breites Grundwissen aus dem Bereich der Betriebswirtschaft abgefragt wird.

Bestehen Sie den Test, wird Ihre Abschlussnote des vorhergehenden Studiums um 0,5 besser bewertet.

Zur Lösung der Aufgaben benötigen Sie lediglich einen nicht programmierbaren Taschenrechner (kein Handy!). Die Aufgaben sind so gestellt, dass die korrekte Lösung ohne weitere Hilfsmittel erwartet werden darf. Weitere Hilfsmittel sind deshalb nicht gestattet. 

Sie können den Masterzulassungstest in jedem neuen Zulassungsverfahren erneut ablegen, unabhängig von früheren Ergebnissen. Ein bestandener Test ist jedoch nur für das jeweilige Zulassungsverfahren gültig. 

Die Ergebnisse des Masterzulassungstests werden bei Vorhandensein auf dieser Seite unter "News zum Bewerbungsprozess für das Sommersemester 2018" veröffentlicht. Dabei werden lediglich jene Prüflinge veröffentlicht, die den Masterzulassungstest bestanden haben. Aus Datenschutz- und prüfungsrechtlichen Gründen werden dabei ausschließlich die individuellen Prüfungs-IDs dargestellt. 

Sollten Sie also Ihre Prüfungs-ID in der publizierten Tabelle nicht finden, so haben Sie den Masterzulassungstest nicht bestanden. 

Nachqualifikationsleistungen

Um im Masterstudium ein bestimmtes Qualitätsniveau halten zu können, ist es erforderlich, dass die Studierenden bestimmte Voraussetzungen zum Studium mitbringen. Sollten einige Voraussetzungen (noch) nicht vorliegen, so können diese durch das Fächerangebot des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft im ersten Jahr Ihres Masterstudiums nachgeholt werden. 

Konkret wird eine Nachqualifikationsleistung erforderlich, wenn ...

  • ... der Hochschulabschluss des Vorstudiums lediglich 180 ECTS umfasst. Abhängig davon, ob die 180 ECTS in einem rein theorieorientierten Studium vermittelt wurden sind die fehlenden 30 ECTS entweder in Form eines Praktikums oder durch das Fächerangebot des Bachelorstudiengangs BW zu erbringen.
  • ... weniger als 10 ECTS in volkswirtschaftlichen Fächern vorliegen. In diesem Fall ergibt sich aus der Differenz zwischen den 10 ECTS sowie bereits vorhandener volkswirtschaftlicher Module die zu erbringende Nachqualifikationsleistung. Haben Sie z. B. bereits ein volkswirtschaftliches Modul mit 5 ECTS in Ihrem Vorstudium absolviert, so müssen Sie die fehlenden 5 ECTS aus dem Fächerangebot des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft nachholen.

Die Entscheidung über die zu erbringende Nachqualifikationsleistung obliegt ausschließlich der Auswahlkommission des Masterstudiengangs Betriebswirtschaftslehre. Sie erhalten rechtzeitig vor Beginn Ihres Studiums eine Nachqualifikationsvereinbarung, die das nähere Vorgehen bzgl. der zu erbringenden Nachqualifikation regelt.

Da das ggf. zu absolvierende Praktikum als Nachqualifikation zum erfolgreichen Bestehen des Studienabschlusses erforderlich ist, handelt es sich bei dem Praktikum um ein Pflichtpraktikum im Zuge des Studiums. 

Die Möglichkeit der Anerkennung bereits vorhandener Arbeitszeiten ist gegeben, unterliegt jedoch stets der Einzelfallprüfung durch die Prüfungskommission der Fakultät Betriebswirtschaft.

Prüfungsgeschehen

Bei Fragen rund ums Prüfungsgeschehen können Sie sich gerne an Frau Herbst von der Prüfungskommission der Fakultät Betriebswirtschaft wenden.

Die Prüfungsregularien finden sich in der aktuell gültigen allgemeinen Prüfungsordnung (APO) der TH Nürnberg, der Rahmenprüfungsordnung (RaPo) des Freistaats Bayern sowie den studiengangsspezifischen Studien- und Prüfungsordnungen.

Rund ums Studium

Hin und wieder kommt es vor, dass das Vorlesungsverzeichnis bestimmte "Vorlesungskollissionen" aufweist, d. h. dass mehrere Vorlesungen zum selben Zeitpunkt stattfinden.

Grundsätzlich sind die Vorlesungen im Vorlesungsverzeichnis darauf ausgerichtet, dass das Studium in der Regelstudienzeit von drei Semestern absolviert werden kann. Folglich können also Vorlesungskollissionen im ersten Semester in aller Regel in den Nachfolgesemestern ausgeglichen werden.

Durch die Komplexität der Vorlesungs- sowie Raumplanung ist das Vorlesungsverzeichnis nach der Veröffentlichung grundsätzlich vorerst als gegeben anzusehen. Die individuelle "Stundenplanung" ist also basierend auf dem Vorlesungsverzeichnis vorzunehmen.

Grundsätzlich können Vorlesungen also nicht verschoben werden. Es empfiehlt sich jedoch, die erste Vorlesung des jeweiligen Wunschmoduls (nach Möglichkeit) zu besuchen, da es aus Kapazitätsgründen ggf. noch zu einer Änderung von Vorlesungszeiten kommen kann. Dies obliegt jedoch alleine der Dozentin / dem Dozenten des jeweiligen Moduls. 

Ergänzende Informationen zur Abschlussarbeit können Sie aus dem Intranet entnehmen. Dort finden Sie Informationen über Abgabefristen, benötigte Formulare, Anträge, etc.

Bei den Abgabefristen bitten wir zu berücksichtigen, dass Ihre Abschlussarbeit spätestens am letzten Tag der Höchststudiendauer abgegeben werden muss. Die Tatsache, dass die Korrektur Ihrer Abschlussarbeit in das darauffolgende Semester fällt hat keinen Einfluss auf die Bewertung Ihrer Abschlussarbeit, d. h. Sie müssen sich lediglich für das 6. Semester rückmelden und die Bewertung Ihrer Abschlussarbeit abwarten.