Bauingenieure gestalten durch das Errichten von Bauwerken in großer Tragweite die Umwelt. Die Arbeit des Bauingenieurs, die sich in den geplanten Bauwerken widerspiegelt, stößt in der Bevölkerung auf reges Interesse. Bauingenieure tragen eine große Verantwortung, die Bauwerke umweltverträglich und ressourcenschonend umzusetzen.

Abschluss
Master of Engineering
Regelstudienzeit
3 Semester
Zulassungsbeschränkung
studiengangsspezifisch
Besonderheiten

Für forschungsinteressierte Studierende wird die Möglichkeit angeboten, die Wahlrichtung "Forschungsmaster" zu belegen und eine Foschungsthematik vertieft bei intensiver wissenschaftlichen Betreuung zu bearbeiten.

Interessante Zahlen und Daten

Je Semester beginnen zur Zeit etwa 20 Studierende den Studiengang. 

Studienbeginn
Wintersemester oder Sommersemester
Bewerbungszeitraum
Für das Wintersemester: 02.05.2019 bis 31.05.2019
Für das Sommersemester: 15.11.2018 bis 15.12.2018
Duale Studienvarianten
Internationales Bauwesen dual
Zuständige Fakultät
Bauingenieurwesen
Akkreditiert

Der Masterstudiengang Internationales Bauwesen an der TH Nürnberg ist auf 3 Semester Regelstudienzeit angelegt. Im 1. und 2. Fachsemester wird fachspezifisches Spezialwissen vermittelt. Das 3. Semester besteht aus einem Auslandsaufenthalt und der Erstellung der Masterthesis.

Die für jedes Semester aktuelle und vollständige Modulbeschreibung samt Detailinformationen finden Sie im Modulhandbuch.

Aufbau des Studiums

Das Studium besteht aus 2 Theoriesemestern und einem Semester mit Auslandsaufenthalt an einer Hochschule, in einem Ingenieurbüro oder in einem Bauunternehmen. In diesem Semester wird die Masterarbeit und eine Seminararbeit über den Auslandsaufenthalt erstellt.

Pflichtmodule für alle Studienrichtungen

Lernziele

Mit den Inhalten dieses Moduls sollen die technisch geprägten Ingenieurstudierenden auf grundlegende menschliche Interaktions- und Verhaltensweisen vorbereitet werden.
Menschenführung und Verhaltensbeeinflussung sollen trainiert werden, um mit Kunden, Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kollegen erfolgreich umgehen zu können.

Inhalt

M1.1 Personalführung:

  • Führungspsychologie als Mittel der Personalführung
  • Betriebskommunikation
  • Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Motivations- und Anreizsysteme


M1.2 Moderation und Teamarbeit

  • Methoden der Gruppen- und Teamarbeit
  • Verhandlungs- und Gesprächsführung
  • Rhetorische Verhaltensweisen

Lernziele

Mit den Inhalten dieses Moduls sind die technisch geprägten Ingenieurstudierenden auf Anstellungen im internationalen Baubetrieb vorbereitet. Das Fachvokabular und Fachwissen für Geschäftsabläufe sind so trainiert worden, dass die Studenten sich in der englischen Sprache, und einer weiteren Sprache (evtl. auf einem niedrigeren Niveau), wohl fühlen und sich in ihrem Fachgebiet verständigen können.

Inhalt

M1.1 Technisches und Verhandlungs-Englisch:

  • Fremdsprachenkompetenz auf C1 Niveau
  • Verständnis für die englische Sprache und Kultur
  • Fachterminologie im Bauingenieurwesen
  • Kommunikationsmethodik im englisch-sprachigen
  • Geschäftswesen
  • Grundlagen für die Erstellung von Bewerbungen in
  • englischer Sprache

M1.2 Sprache nach Wahl:

  • Fremdsprachenkompetenz auf min. A2 Niveau
  • Verständnis für andere Sprachen und Kulturen
  • min. Grundlagen in Wort und Schrift in der gewählten
  • Fremdsprache

Lernziele

Die Werkzeuge, die in diesem Modul vermittelt werden, sollen Studierende in die Lage zu versetzen, mit unscharfen Informationen zu operieren und Optimierungen vorzubereiten, die zu einer fundierten, technisch begründeten Entscheidung führen.

Inhalt

M3.1 Bewertungs- und Optimierungsverfahren:

  • Lineare Optimierung
  • Schreibweisen des Grundmodells
  • graphische Lösung
  • Simplexmethode, Dualität
  • Zwei-Phasen-Verfahren
  • Big-M-Verfahren
  • Sensitivitätsanalysen in der linearen Optimierung
  • Parametrische Lineare Programmierung
  • ganzzahlige lineare Optimierung
  • Transportprobleme
  • Interior Point Algorithmus

M3.2 Stochastik, Risikoanalyse:

  • Kombinatorische Grundlagen, Zufall
  • Wichtige Verteilungen
  • Stichproben
  • Stochastische Bemessung
  • Der Risikobegriff
  • Zuverlässigkeit von Systemen

Lernziele

Die in diesem Modul erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen das Berufsbild und Arbeitsinhalte des Projektsteuerers bzw. des Qualitätsbeauftragten vermitteln.

Inhalt

M4.1 Controlling / Quantity Surveying:

  • Abgrenzung Projektmanagement / Projektsteuerung
  • Die Phasen des Projektmanagements
  • Methoden der Projektsteuerung
  • Projektsteuerung in der HOAI im Gegensatz zum
  • AHO./.DVP – Modell
  • Muster für Projektsteuerungsverträge

M4.2 Qualitätsmanagement:

  • Einführung in die Grundlagen von Qualitätsmanagementsystemen
  • und Qualitätsmanagement in Projekten
  • Einführung und Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen

Lernziele

Die in diesem Modul erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten können dazu verwendet werden, Vertragsmodelle und Finanzierungsmöglichkeiten bei internationalen Bauprojekten zu bearbeiten und zu gestalten.

Inhalt

M5.1 Internationale Baufinanzierungsmodelle:

  • Strategien und Instrumente des Risikomanagements bei Bauvorhaben
  • Kreditformen im Außenhandel, Fremdkapitalaufnahme
  • internationale Finanzierungsformen bei Bauprojekten

M5.2 Internationaler Baumarkt:

  • Auslandsbau - Umfang und Struktur
  • Baubetriebliche Besonderheiten des Auslandsbaus
  • Unterschiedlich Funktionen der Beteiligten am Bau auf dem internationalen Baumarkt
  • Internationale Bauverträge (FIDIC)
  • Praktische Beispiele internationaler Bauvorhaben

Lernziele

Die in diesem Modul erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten können verwendet werden, um eine Übersicht über internationale Normensysteme und über das europäische Vergabewesen von öffentlichen Aufträgen zu gewinnen.

Inhalt

M6.1 Internationales Bauregelwerk:

  • Sicherheit als Normungsgrundlage
  • Kritische Auseinandersetzung mit Normen als „Stand der Technik“
  • Normungskonzepte in Deutschland, Europa und weltweit

M6.2 Europäisches Bauvergabe und -vertragswesen:

  • Grundzüge des Vergabeverfahrens nach europäischem Vergaberecht
  • Rechtliche Rahmenbedingungen bei der grenzüberschreitenden Erbringung von Bauleistungen innerhalb der Europäischen Union

Lernziele

Das Modul ist geeignet für Masterstudiengänge mit ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Ausbildungszielen.

Inhalt

M13.1 Ingenieurwissenschaftliche Studie 1:

  • Planung wissenschaftlicher Untersuchungen zu einem speziell ausgewähltem Forschungsthema
  • Ermittlung des Standes der Wissenschaft und Forschung
  • Durchführung von Untersuchungen mit Hilfe von Experimenten in Laboren, Nutzung anspruchsvoller
  • Berechnungsverfahren insbesondere unter Einsatz von Methoden der Ingenieurinformatik, Durchführung von Messungen in Labor und Natur
  • Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Diskussionsrunden

M13.2 Ingenieurwissenschaftliche Studie 2:

  • Durchführung von Untersuchungen mit Hilfe von Experimenten in Laboren, Einsatz von Methoden der Ingenieurinformatik, Durchführung von Messungen in Labor und Natur
  • Auswertung von wissenschaftlichen Versuchsreihen, Statistik, computergestützte Visualisierung
  • Verfassen von Veröffentlichungen in deutscher und englischer Sprache, Halten von wissenschaftlichen Vorträgen

Lernziele

Die Studenten erhalten praktische Auslandserfahrung. Sie sollen durch praktische Mitarbeit in der Bauwirtschaft Einblicke in die Abläufe und Besonderheiten der Bauwirtschaft eines anderen Landes erlangen. Durch Zusammenarbeit mit den Menschen in anderen Kulturkreisen deren Mentalität und Verhaltensweisen verstehen und zu respektieren. Die Studierenden sollen zur selbstständigen, methodischen Bearbeitung einer wissenschaftlichen Problemstellung befähigt werden. Die Masterarbeit soll zeigen, dass die Studierenden in der Lage sind, ein Problem aus dem Bereich des
internationalen Bauwesens selbstständig auf wissenschaftlicher Grundlage zu bearbeiten.

Inhalt

  • Verständnis ausländischer technischer Normensysteme und landesspezifischer Methoden im Bauwesen im Vergleich.
  • Erfahren der Baukultur des Gastlandes
  • Verbesserung der Landessprache allgemein und
  • Erlernen der baufachspezifischen Formulierungen des Aufenthaltslandes

Studienrichtung Allgemeines Bauwesen

Lernziele

  • Methodenkompetenz zur Wahl geeigneter Spezialtiefbauverfahren bei schwierigen Gründungssituationen und Sanierungsmaßnahmen.
  • Methodenkompetenz zur Wahl geeigneter Geokunststoffen bei geotechnischen Bauwerken
  • Methodenkompetenz im Tunnelbau bezüglich der Arten der Tunnelbauwerke, Erkundung und Klassifizierung des Gebirges, Tunnelstatik, Tunnelbauverfahren

Inhalt

  • Spannungs- Dehnungsbeziehungen: Vertiefung der Grundlagen zu den in der Geotechnik üblichen Spannungs-Dehnungsbeziehungen (Stoffgesetze) und der numerischen Umsetzung, Anwendung numerischer Verfahren in der Geotechnik.
  • Interaktion Bauwerk – Baugrund: Quantitative Erfassung der Verformungen des Baugrundes und der in ihm gegründeten Konstruktionen, Interaktion bei Flachgründungen, Pfahlgruppen und kombinierten Pfahl-Platten-Gründungen.
  • Computerunterstützte Berechnungen in der Geotechnik
  • Verfahren des Spezialtiefbaus zur Baugrundverbesserung durch Verdichtung, Austausch und Bodenverfestigung. Einführung in die technischen Grundlagen der Verfahren des Spezialtiefbaus.
  • Geokunststoffe: Produkte, Funktionen, Anwendungsbereiche.
  • Stützkonstruktionen: Stützmauern nach dem Verbundprinzip, Bodenvernagelung, Bodenverdübelung, Sonstige konstruktive Stützkonstruktionen.
  • Gründungsbedingte Bauwerksschäden, Sicherung von Gründungen: Unterfangungen
  • Grundlagen Tunnelbau: Arten der Tunnelbauwerke, Erkundung des Gebirges, Gebirgsklassifikation, Tunnelstatik, Tunnelbauverfahren, offene Bauweise, geschlossenen Bauweise, konventioneller zyklischer Vortrieb, maschineller kontinuierlicher Vortrieb, Sonderbauweisen.

Lernziele

M8.1 Life Cycle Analysis:

Die Studierenden sollen Kompetenzen auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Ökobilanzierung erwerben. Ferner sollen sie Betrachtungen über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken anstellen können.

M8.2 Nachhaltigkeit:

Die Studierenden sollen Kenntnisse des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit von Bauwerken erwerben und befähigt werden, Bauwerke unter Berücksichtigung der spezifischen Nutzungszyklen nachhaltig zu planen, zu bewerten und unter Einbeziehung monetärer Aspekte instand zu halten.

Inhalt

M8.1 Life Cycle Analysis:

  • Umweltwirkungen
  • Ökologische Schutzziele
  • Ökobilanzierung
  • Lebenszyklusbetrachtung
  • Zertifizierung von Gebäuden

M8.2 Nachhaltigkeit

  • Grundlagen und Definition Nachhaltigkeit
  • Optimierung des Planungsablaufs
  • Optimierung der Material- und Gebäudelebenszyklen
  • Nachhaltig konstruieren
  • Dauerhaftigkeit durch Inspektionen

Lernziele

M9.1 Bauwerke aus Massenbeton:
Die Studierenden sollen Sonderbauweisen für massige Bauwerke aus Beton erlernen, wie sie bei internationalen Großprojekten vorkommen. Verknüpft damit ist die Sicherstellung der Wasserundurchlässigkeit des Bauwerks (WU-Bauwerke). In massigen Bauwerken wird diese Frage neben der Temperaturproblematik bedeutsam.

  • Temperaturproblematik und Auswirkungen auf Eigenund Zwangsspannungen in massigen Bauwerken (konstruktive und betontechnisch günstige Maßnahmen)
  • Planung der Fugenanordnung und Auswahl geeigneter Fugenabdichtungen
  • Verfahren zur Risssteuerung und Risskontrolle (Rissbreite, Selbstheilung, Rissbreitenbegrenzung)
  • Betonierplanung massiger Bauwerke

M9.2 Stahlbeton- Fertigteilbau:

  • Die Einsatzplanung für die Stahlbeton- Fertigteilbauweise planen, vorbereiten, organisieren und überwachen.
  • Selbstständiges erarbeiten von Details zur Verbindung von Stahlbeton- Fertigteilen untereinander sowie mit anderen Gebäudeteilen
  • Präsentieren und argumentatives vertreten von Arbeitsergebnissen

Inhalt

M9.1 Bauwerke aus Massenbeton:

  • Rechenverfahren zur Abschätzung der Temperaturverhältnisse in massigen Bauteilen
  • Beherrschung verschiedener Methoden zur Reifegradberechnung und Abschätzung des wirksamen Betonalters
  • Rechenmethoden zur Begrenzung der Rissbreite in massigen Bauwerken
  • Vorgehensweise bei der Planung und Anordnung von Fugenabdichtungssystemen

M9.2 Stahlbeton- Fertigteilbau:

  • Erkennen und Bewerten der Eignung sowie der Grenzen der Stahlbeton- Fertigteilbauweise.
  • Entwicklung eines Verständnisses für baubetriebliche und konstruktive Voraussetzungen, die für den erfolgreichen Einsatz dieses Bauverfahrens notwendig werden.

Lernziele

M10.1 Brückenbau:
Nach der Veranstaltung soll die/der Studierende in der Lage sein,

  • für unterschiedliche Randbedingungen (Verkehrsweg, Örtlichkeit, Baugrund) geeignete Tragwerksarten und Querschnittsformen zu benennen und auszuwählen,
  • Unterbauten und Gründung grob festzulegen,
  • geeignete Herstellverfahren zu benennen und unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu bewerten,
  • mit den erforderlichen Lastannahmen eine grobe statische Voruntersuchung durchzuführen,
  • ggf. Lager und Übergangskonstruktionen vorzudimensionieren,
  • international gebräuchliche Konstruktionsprinzipien benennen und grundsätzlich beschreiben zu können.

M10.2 Seil- und Glastragwerke:
Die Studierenden sollen nach der Veranstaltung in der Lage sein, das Tragverhalten von Glas- und Seilkonstruktionen zu interpretieren. Hierbei stehen die Analyse der Systeme im Vordergrund. Weiterhin sollen Konstruktionsprinzipien praktisch umgesetzt werden können.

Inhalt

M10.1 Brückenbau:

  • Geschichtliche Entwicklung des Brückenbaus
  • Tragwerksarten von Brücken
  • Brückenquerschnitte
  • Unterbauten
  • Herstellverfahren von Brücken
  • Lastannahmen, Bemessung
  • Brückenausbau
  • in Deutschland nicht gebräuchliche Konstruktionsprinzipien für Brücken

M10.2 Seil- und Glastragwerke:
Seile:

  • Seilarten, Materialkennwerte
  • Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis
  • Herleitung der Seildifferenzialgleichungen für einfache Belastungen
  • Berechnungen von Seiltragwerken mit Programmen

Glas:

  • Glaswerkstoffe, Materialkennwerte
  • Anwendungen und Anforderungen in der Baupraxis
  • Belastung auf Isolierglasscheiben (Äußere Lasten, isochorer Druck)
  • Bemessung von Glasscheiben

Seil- und Glastragwerke:

  • Zusammenwirken von Seilen und Glasscheiben im Gesamtsystem

Lernziele

M11.1 Wasserressourcen Management:
Durch Erarbeitung einer umfangreichen und detaillierten Studie zu aktuellen Themen der Wasserwirtschaft wird die Kompetenz zur eigenständigen Fragestellung und Lösungsfindung gefordert und dadurch entwickelt.

M11.2 Gewässerausbau
Die Studierenden erlernen die technischen und geophysikalischen Grundlagen, um wasserwirtschaftliche und wasserbauliche Anlagen speziell in Wassermangelgebieten zu planen und zu bemessen.

Die Studierenden kennen die Grundlagen für die Planung, den Bau und die Unterhaltung von Fließgewässern. Sie sind in der Lage, wasserwirtschaftliche, betriebliche und ökologische Aspekte in Projekte des Gewässerausbaus zu implementieren. Die konstruktive Gestaltung und die hydraulische Bemessung von Wassergewinnungs- und entnahmeanlagen werden von den Teilnehmern der Lehrveranstaltungen beherrscht. Die Studierenden sind in der Lage, Bauwerke des Fluss und Wildbachverbaus entsprechend ihrer technischen und hydraulischen Funktion/Aufgabe zu bewerten, typische ingenieurbiologische Bauweisen anzuwenden sowie zweckdienliche Maßnahmen der Fließgewässerunterhaltung zu empfehlen.

Inhalt

M11.1 Wasserressourcen Management:
Erlangung von Kenntnissen durch Vorlesungen zu jeweils aktuellen Themen von

  • Wasserversorgung
  • globalem Wasserkreislauf
  • Konzept des Blauen und Grünen Wassers
  • Wasser -Landwirtschaft –Mensch
  • lokalen, regionalen und internationalen Wasser-Ressourcen
  • Wasserressourcen-Management an Beispielen

M11.2 Gewässerausbau:

  • hydrologische und bodenkundliche Grundlagen
  • Gerinnehydraulik kompakter, gegliederter und naturnaher Fließgewässer
  • Wassergewinnung und Wasserentnahmen
  • Feststofftransport in alluvialen Gewässern, Morphodynamik
  • ingenieurbiologische Methoden im Wasserbau
  • ökologisch orientierte Gewässerentwicklung und -pflege
  • Wildbachverbau

Lernziele

M12.1 Volkswirtschaftliche Aspekte des Verkehrs:

  • Kreative Mitarbeit in der Verkehrswege und Betriebsplanung im Verkehr, in der ökonomischen Projektbewertung im Rahmen des Planungsprozesses bei den Planungsträgern als auch in der Bearbeitung in Ingenieurbüros
  • Fachdisziplin-übergreifende Betrachtung des Phänomens Verkehr und dessen komplexen Wirkungszusammenhänge des Verkehrswesens
  • Fähigkeit der Kommunikation mit übergreifenden wirtschaftspolitischen Instanzen
  • Fähigkeit, ökonomische Aspekte im Verkehr objektiv aufzubereiten

M12.2 Intermodale Schnittstellen im Verkehr:
Anwendung der Kenntnisse und Kompetenzen in der Planung von Eisenbahnknotenpunkten, Flughafenanlagen und Hafenanlagen

Inhalt

M12.1 Volkswirtschaftliche Aspekte des Verkehrs:

  • Kenntnis und Anwendung wirtschaftswissenschaftlicher Grundbegriffe und Größen
  • Kenntnis der Grundsätze des volkswirtschaftlichen Denkens und Handelns
  • Kenntnisse der betriebs-und volkswirtschaftlichen Kosten-Aspekte des Verkehrs
  • Kenntnisse der betriebs- und volkswirtschaftlichen Nutzen-Aspekte des Verkehrs
  • Methodenkenntnisse der Ökonomische Beurteilung investiver und betrieblicher und organisatorischer Maßnahmen im Verkehr
  • Fallbeispiele

M12.2 Intermodale Schnittstellen im Verkehr:

  • Kenntnis der Grundbegriffe von Schienen-, Flug-, und Binnenwasserverkehrsanlagen (Personenbahnhöfe, Güterbahnhöfe, Containerbahnhöfe, Wasserstraßen, Hafenanlagen und Flughäfen)
  • Kenntnis der Betriebsabläufe von Schienen-, Flug-, und Binnenwasserverkehrsanlagen

Studienrichtung Konstruktiver Ingenieurbau

Lernziele

  • Methodenkompetenz zur Wahl geeigneter Spezialtiefbauverfahren bei schwierigen Gründungssituationen und Sanierungsmaßnahmen.
  • Methodenkompetenz zur Wahl geeigneter Geokunststoffen bei geotechnischen Bauwerken
  • Methodenkompetenz im Tunnelbau bezüglich der Arten der Tunnelbauwerke, Erkundung und Klassifizierung des Gebirges, Tunnelstatik, Tunnelbauverfahren

Inhalt

  • Spannungs-Dehnungsbeziehungen: Vertiefung der Grundlagen zu den in der Geotechnik üblichen Spannungs-Dehnungsbeziehungen (Stoffgesetze) und der numerischen Umsetzung, Anwendung numerischer Verfahren in der Geotechnik.
  • Interaktion Bauwerk-Baugrund: Quantitative Erfassung der Verformungen des Baugrundes und der in ihm gegründeten Konstruktionen, Interaktion bei Flachgründungen, Pfahlgrppen und kombinierten Pfahl-Platten-Gründungen.
  • Computerunterstützte Berechnungen in der Geotechnik
  • Verfahren des Spezialtiefbaus zur Baugrundverbesserung durch Verdichtung, Austausch und Bodenverfestigung. Einführung in die technischen Grundlagen der Verfahren des Spezialtiefbaus.
  • Geokunststoffe: Produkte, Funktionen, Anwendungsbereiche.
  • Stützkonstruktionen: Stützmauern nach dem Verbundprinzip, Bodenvernagelung, Bodenverdübelung, Sonstige konstruktive Stützkonstruktionen.
  • Gründungsbedingte Bauwerksschäden, Sicherung von Gründungen: Unterfangungen
  • Grundlagen Tunnelbau: Arten der Tunnelbauwerke, Erkundung des Gebirges, Gebirgsklassifikation, Tunnelstatik, Tunnelbauverfahren, offene Bauweise, geschlossenen Bauweise, konventioneller zyklischer Vortrieb, maschineller kontinuierlicher Vortrieb, Sonderbauweisen.ppen und kombinierten Pfahl-Platten-Gründungen.

Lernziele

M9.1 Bauwerke aus Massenbeton:
Die Studierenden sollen Sonderbauweisen für massige Bauwerke aus Beton erlernen, wie sie bei internationalen Großprojekten vorkommen. Verknüpft damit ist die Sicherstellung der Wasserundurchlässigkeit des Bauwerks (WU-Bauwerke). In massigen Bauwerken wird diese Frage neben der Temperaturproblematik bedeutsam.

  • Temperaturproblematik und Auswirkungen auf Eigen- und Zwangsspannungen in massigen Bauwerken (konstruktive und betontechnisch günstige Maßnahmen)
  • Planung der Fugenanordnung und Auswahl geeigneter Fugenabdichtungen
  • Verfahren zur Risssteuerung und Risskontrolle (Rissbreite, Selbstheilung, Rissbreitenbegrenzung)
  • Betonierplanung massiger Bauwerke


M9.2 Stahlbeton- Fertigteilbau:

  • Die Einsatzplanung für die Stahlbeton- Fertigteilbauweise planen, vorbereiten, organisieren und überwachen.
  • Selbstständiges erarbeiten von Details zur Verbindung von Stahlbeton- Fertigteilen untereinander sowie mit anderen Gebäudeteilen
  • Präsentieren und argumentatives vertreten von Arbeitsergebnissen

Inhalt

M9.1 Bauwerke aus Massenbeton:

  • Planung und Vorbereitung von massigen Bauwerken aus Beton
  • theoretische Grundlagen zu Eigen- und Zwangsspannun- gen infolge Hydratationswärmeentwicklung, Temperatur- rissbildung
  • Fugenplanung bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton
  • Anforderungen an Massenbetone bei Planung und Ausführung
  • Rissbreitenbegrenzung für wasserundurchlässige Bau- werke
  • Besondere Anforderungen an wasserundurchlässige Bauwerke mit hochwertiger Nutzung
  • Besonderheiten bei Rissbreitenbegrenzung für massige Bauwerke aus Beton
  • Betonierplan und Ausführungsplanung, Temperaturkon- trolle
  • praktische Übungen

M9.2 Stahlbeton- Fertigteilbau:

  • Anwendungsbereiche von Stahlbeton- Fertigteilen
  • Bauteilkatalog konstruktiver Stahlbeton- Fertigteile; Funktionen, Formen, Einsatzbereiche, Halbfertigteile
  • Herstellverfahren von Stahlbeton- Fertigteilen und deren Auswirkungen auf die Planung
  • Betrachtung der Randbedingungen zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit der Stahlbeton- Fertigteilbauweise
  • Einbauteile in Stahlbeton- Fertigteilen und deren Anwendungsgebiete
  • Architektonische Gestaltungsmöglichkeiten: Farbbetone, Oberflächengestaltung, Schalungstechnik
  • Grundlagen der Planung und Entwurfskriterien
  • Grundlagen der konstruktiven Ausbildung von Knotenpunkten und Fertigteil- Verbindungen
  • Transport von Stahlbeton- Fertigteilen (Organisation, Randbedingungen, Auswirkungen auf Planung)
  • Organisation, Planung und Koordination von Fertigteilmontagen. Entwicklung von Montagekonzepten.
  • Betontechnologische Besonderheiten im Fertigteilwerk und der dazugehörigen Qualitätsüberwachung
  • Grenzen der Fertigteilbauweise
  • praktische Übungen
  • Exkursion

Lernziele

M10.1 Brückenbau:
Bearbeitung eines Brückenentwurfs hinsichtlich Bewertung und Auswahl von Tragwerksform, Querschnitt und Herstellungsverfahren mit dem Schwerpunkt auf Straßenbrücken in Massivbauweise. Die statische und konstruktive Bearbeitung eines Brückenentwurfs soll bis zum Stadium der grundsätzlichen Machbarkeit und Vordimensionierung beherrscht werden. Die Studierenden sollen auch gestalterische Aspekte einbeziehen lernen und bewerten können.

M10.2 Seil- und Glastragwerke:
Die Studierenden sollen befähigt werden, innovative und besondere Glas- und Seilsysteme (wie z. B. Fassaden, Überdachungen; Stadien) zu entwerfen, zu konstruieren und zu berechnen.

Inhalt

M10.1 Brückenbau:

  • Geschichtliche Entwicklung des Brückenbaus
  • Tragwerksarten von Brücken
  • Brückenquerschnitte
  • Unterbauten
  • Herstellverfahren von Brücken
  • Lastannahmen, Bemessung
  • Brückenausbau
  • in Deutschland nicht gebräuchliche Konstruktionsprinzipien für Brücken


M10.2 Seil- und Glastragwerke:
Seile:

  • Seilarten, Materialkennwerte
  • Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis
  • Herleitung der Seildifferenzialgleichungen für einfache Belastungen
  • Berechnungen von Seiltragwerken mit Programmen

Glas:

  • Glaswerkstoffe, Materialkennwerte
  • Anwendungen und Anforderungen in der Baupraxis
  • Belastung auf Isolierglasscheiben (Äußere Lasten, isochorer Druck)
  • Bemessung von Glasscheiben

Seil- und Glastragwerke:

  • Zusammenwirken von Seilen und Glasscheiben im Gesamtsystem

Lernziele

Die Studierenden sollen Problemstellungen in der Tragwerksplanung durch Anwendung von geeigneten computerorientierten Verfahren eigenständig lösen können.

Inhalt

KI1.1 Numerische Methoden in der Baustatik:

  • Aufstellen von Gleichgewichtsbedingungen und Elastizitätsbeziehungen mit finiten Differenzen (Zweistufiges Differenzenverfahren).
  • Berechnung der Elementsteifigkeitsmatrizen von finiten Fachwerk-, Balken-, Scheiben- und Plattenelementen.
  • Berechnung der Steifigkeitsmatrix des Gesamtsystems.
  • Behandlung von Lagerungsbedingungen, Methode von Lagrange

KI1.2 Nichtlineare Berechnungsverfahren

  • Berücksichtigung von statischen und geometrisch nichtlinearen Anteilen beim zweistufigen Differenzenverfahren.
  • Berechnung von statischen und geometrischen nichtlinearen Anteilen beim Aufstellen der Elementsteifigkeitsmatrizen.
  • Erfassung von materieller Nichtlinearität

Lernziele

KI2.1 Tragwerke und Modellbildung:
Die Studierenden sollen nach der Veranstaltung in der Lage sein, Tragwerksmodelle zu abstrahieren, überschlägig zu berechnen und zu bewerten.

KI2.2 Anwendung der FEM in der Tragwerksplanung:
Die Studierenden sollen nach der Veranstaltung in der Lage sein, reale Tragwerke in statische Systeme zu überführen und diese dann mit der FEM-Methode durch Wahl geeigneter Elemente zu generieren und zu berechnen.

Inhalt

KI2.1 Tragwerke und Modellbildung:

  • Klassifizierung der Tragwerkselemente
  • Eigenschaften der Tragwerkselemente
  • Bildung von Tragwerksmodellen
  • Abstraktion und überschlägige Berechnung
  • Darstellung der Tragwerke

KI2.2 Anwendung der FEM in der Tragwerksplanung:

  • Generierung von Fachwerk- und Biegestäben
  • Generierung von Scheiben-, Platten und Schalenelementen
  • Verwendung von gekoppelten Elementen, z. B. bei der Generierung von Unterzügen
  • Gebettete Elemente
  • Behandlung von Singularitäten
  • Nichtlineare Berechnungen, z. B. Ausfall von Zugfedern, Theorie II. Ordnung und Nichtlinearitäten im Material

Lernziele

KI3.1 Baudynamik und erdbebensicheres Bauen:
Nach der Veranstaltung sollen die Studierenden in der Lage sein, baudynamische Berechnungen ohne und mit Erdbebeneinwirkung durchzuführen.

KI3.2 Stabilität von Stab- und Flächentragwerken:
Die Studierenden sollen befähigt werden, Stabilitätspro- bleme in Tragwerken und Tragwerksteilen zu berechnen, um ein sicheres Bauwerk bei komplizierten Tragstrukturen zu gewährleisten.

Inhalt

KI3.1 Baudynamik und erdbebensicheres Bauen:

  • Bedeutung, Aufbau und Zielsetzung der Baudynamik
  • Theorie dynamischer Berechnungen
  • Ermittlung von Eigenfrequenzen und Eigenschwingdauern
  • Wellentheorie als Voraussetzung zur Berechnung von Erdbeben
  • Erfassung von Erdbebenereignissen

KI3.2 Stablilität von Stab- und Flächentragwerken:

  • Überblick über die Stabilitätsprobleme (Knicken, Kippen. Biegedrillknicken, Beulen)
  • Stabilitätsprobleme der Stäbe (Elastisches Biege-knicken und elastisches Biegedrillknicken). Herleitun-gen der Knicklasten mit den Differentialgleichungen. Baupraktische Nachweise nach Eurocode 3.
  • Spannungsproblem (planmäßig mittiger Druck, Biegung)
  • Beulen von Platten, Herleitungen der idealen Beullasten mit den Differentialgleichungen, Baupraktische Nachweise nach Eurocode 3
  • Beulen von Schalen, Herleitungen der idealen Beullasten mit den Differentialgleichungen, baupraktische Nachweise nach Eurocode

Studienrichtung Energie und Umwelt

Lernziele

M8.1 Life Cycle Analysis:

Die Studierenden sollen Kompetenzen auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Ökobilanzierung erwerben. Ferner sollen sie Betrachtungen über den gesamten Lebenszyklus von Bauwerken anstellen können.

M8.2 Nachhaltigkeit:

Die Studierenden sollen Kenntnisse des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit von Bauwerken erwerben und befähigt werden, Bauwerke unter Berücksichtigung der spezifischen Nutzungszyklen nachhaltig zu planen, zu bewerten und unter Einbeziehung monetärer Aspekte instand zu halten.

Inhalt

M8.1 Life Cycle Analysis:

  • Umweltwirkungen
  • Ökologische Schutzziele
  • Ökobilanzierung
  • Lebenszyklusbetrachtung
  • Zertifizierung von Gebäuden

M8.2 Nachhaltigkeit

  • Grundlagen und Definition Nachhaltigkeit
  • Optimierung des Planungsablaufs
  • Optimierung der Material- und Gebäudelebenszyklen
  • Nachhaltig konstruieren
  • Dauerhaftigkeit durch Inspektionen

Lernziele

M11.1 Wasserressourcen-Management:
Durch Erarbeitung einer umfangreichen und detaillierten Studie zu aktuellen Themen der Wasserwirtschaft wird die Kompetenz zur eigenständigen Fragestellung und Lösungsfindung gefordert und dadurch entwickelt.

M11.2 Gewässerausbau:
Die Studierenden erlernen die technischen und geophysikalischen Grundlagen, um wasserwirtschaftliche und wasser- bauliche Anlagen speziell in Wassermangelgebieten zu pla- nen und zu bemessen.

Die Studierenden kennen die Grundlagen für die Planung, den Bau und die Unterhaltung von Fließgewässern. Sie sind in der Lage, wasserwirtschaftliche, betriebliche und ökologische Aspekte in Projekte des Gewässerausbaus zu implementieren. Die konstruktive Gestaltung und die hydraulische Bemessung von Wassergewinnungs- und entnahmeanlagen werden von den Teilnehmern der Lehrveranstaltungen beherrscht. Die Studierenden sind in der Lage, Bauwerke des Fluss- und Wildbachverbaus entsprechend ihrer technischen und hydraulischen Funktion/Aufgabe zu bewerten, typische ingenieur- biologische Bauweisen anzuwenden sowie zweckdienliche Maßnahmen der Fließgewässerunterhaltung zu empfehlen.

Inhalt 

M11.1 Wasserressourcen-Management:
Erlangung von Kenntnissen durch Vorlesungen zu jeweils aktuellen Themen von

  • Wasserversorgung
  • globalem Wasserkreislauf
  • Konzept des Blauen und Grünen Wassers
  • Wasser – Landwirtschaft – Mensch
  • lokalen, regionalen und internationalen Wasser- Ressourcen
  • Wasserressourcen-Management an Beispielen

M11.2 Gewässerausbau

  • hydrologische und bodenkundliche Grundlagen
  • Gerinnehydraulik kompakter, gegliederter und naturnaher Fließgewässer
  • Wassergewinnung und Wasserentnahmen
  • Feststofftransport in alluvialen Gewässern, Morphodynamik
  • ingenieurbiologische Methoden im Wasserbau
  • ökologisch orientierte Gewässerentwicklung und -pflege
  • Wildbachverbau

Lernziele

EU1.1 Georisiken im Bauwesen:
Nach dem Abschluss der Lehrveranstaltung sollen die Studenten sämtliche Formen von Naturkatastrophen sowie das Risiko aus den Naturgefahren Erdbeben, Überschwem- mung und Sturm bewerten können. Sie kennen Anzeichen und Prognosen zur Einschätzung der weltweiten Folgen des Klimawandels.


EU1.2 Geodatenanalyse:
Im Ergebnis der Lehrveranstaltung haben die Studierenden die Kompetenzen zur attributgesteuerten Darstellung von Vektordaten, zur Beherrschung von Overlay- Geoverarbeitungswerkzeugen, zur sach- und/oder raumbezogenen Abfrage über SQL-Editoren sowie zur Anwendung von Werkzeugen der Georeferenzierung und Kartenerstellung erlangt.

Inhalt

EU1.1 Georisiken im Bauwesen:

  • Geophysikalische Grundlagen im Zusammenhang mit der Errichtung von Bauwerken auf verschiedenen Kontinenten
  • Messung, globale Verbreitung, Normung, technische Maßnahmen und Sofortmaßnahmen des Katastrophen- schutzes in Bezug auf extreme Windereignisse, Starkniederschläge, Sturmfluten, Tsunamies, Hochwasser, Erdbeben und Vulkanismus

EU1.2 Geodatenanalyse:

  • Geodaten durch Abbildung, Digitalisieren, Projektion oder Transformation erzeugen
  • Daten eines Geo-Informations-Systems erfassen, verwalten, abfragen, analysieren, symbolisieren und präsentationsreif aufbereiten
  • Kenntnisse über verschiedenste Datenformate und Projektionen sowie räumliche Attributübertragungen

Lernziele

EU2.1: Erneuerbare Energie:
Beherrschung allgemeiner und spezieller Grundlagen und Kenntnisse über die weltweiten Potenziale und Möglich- keiten zur Gewinnung regenerativer Energie. Selbständige Anwendung grundlegender dynamischer Prinzipien bei der Untersuchung von Energiepotenzialen, der Machbarkeit und der Planung von Anlagen der Wind- und Wasserkraft unter dem Gesichtspunkt der Globalisierung. Vertiefte Kenntnisse zur bautechnischen Bemessung von verschiedenen Turbinentypen und Anlagen der Wasserkraftgewinnung.

EU2.2: Bauwerke zur Energieerzeugung und –speicherung:

Die Studierenden sind mit dem Abschluss der Lehrveranstaltung kompetent, Techniken und Anlagen für die dezentrale Energieerzeugung anzuwenden und planerisch umzusetzen. Sie verfügen über vertiefte Kenntnisse des energieeffizienten Bauens sowie der Speicherung verschiedener Energieformen am Gebäude.

Inhalt

EU2.1: Erneuerbare Energie:

  • Begriffe & Definitionen zum Thema Energie, Energieverbrauch – aktuell und Trend
  • Wandel des Energiesystems, Entwicklungen in der Energieversorgung
  • Grundlagen zu Photovoltaik, Solarthermie, usw.
  • Nennleistung einer Energiegewinnungsanlage, Potential eines Standorts
  • Planung und Bemessung von Windkraftanlagen
  • Planung, Bemessung, Betrieb und Sanierung von Wasserkraftanlagen

EU2.2: Bauwerke zur Energieerzeugung und –speicherung:

  • Techniken zum Bau und zur Nutzung von Energie- gewinnungsanlagen (dezentrale Erzeugung)
  • energieeffiziente Wohngebäude (Passivhäuser, KfW-40- Häuser, Nullheizenergiehäuser und/oder Plusenergiehäuser)
  • Bestandsaufnahme der aktuellen dezentralen Energiewende
  • Techniken zur Speicherung von Energie im Zusammen- hang mit dezentralen Energieformen (Kostenreduzierung, energieautarke Systeme, Null-Tarif-Heizung)
  • Energieeinsparungsverordnung (EnEV) zur Ausstellung von Energieausweisen

Lernziele

EU3.1 Gebäude-Energietechnik:
Nach dem Abschluss der  Lehrveranstaltung  beherrschen die Studierenden allgemeine und spezielle Grundlagen über die Technische Gebäudeausrüstung (TGA/Versorgungstechnik), Elektrische Gebäudesystemtechnik  (EGS/Gebäudesystemtechnik) sowie Green Building Engineering (GBE). Fragen zum Einsatz erneuerbarer Energien (EEG) oder der Abfallentsorgung werden kompetent beherrscht.

EU3.2 Passiver Wärmeschutz:

Die Studierenden kennen die fachlichen Grundlagen und technischen Möglichkeiten zur Gewährleistung des Wärme- schutzes unter Winter- und Sommerbedingungen am Gebäude. Begründet durch die in einzelnen Studiengruppen behandelten bauphysikalischen Planungsaufgaben sind die Teilnehmer der Lehrveranstaltung in der Lage, sommerliche Überhitzungen im und am Gebäude sowie Energieaufwen- dungen für Kühlgeräte oder Heizungen zu entwerfen und die Energieaufwendungen gering zu halten.

Inhalt

EU3.1 Gebäude-Energietechnik:

  • gebäudetechnologische Gesamtplanung unter dem Aspekt einer rationellen Energieverwendung bei hohem Gebäudekomfort
  • Planung, Bau und Betrieb von technischen Anlagen, die ihrer Funktion nach ökonomischen und ökologischen Kriterien im Gebäude erfüllen
  • Technische und elektrische Gebäudeausrüstung, Gebäudeautomation und Gebäudesystemtechnik
  • „Green Building“ - ökologisch-ökonomisch effiziente Gesamtplanung mit hoher Prozessqualität

EU3.2 Passiver Wärmeschutz:

  • Auswahlkriterien für den Standort eines Gebäudes
  • Größe, Orientierung und Gesamtenergiedurchlassgrad transparenter Außenbauteile
  • Temperaturspeicherfähigkeit von Außen- und Innenbauteilen
  • Einsatz und Bemessung von Lüftungsanlagen und Nachtlüftungskonzepten
  • Einsatzkriterien für aktive und/oder passive Kühlungen
  • Interne Wärmelasten
  • Wärmedurchlasswiderstand opaker Außenbauteile
  • Luftdichtheit des Gebäudes

Lernziele

Entwicklung der Kompetenz zur eigenständigen Fragestellung und Lösungsfindung in komplexen Problemstellungen

Inhalt

EU 4.1: Stoffkreislauf

Erlangung von Kenntnissen durch Vorlesungen und Eigenstudium zu den Kreisläufen von z.B.

  • CO2 und Sauerstoff (Biosphäre)
  • Wasser
  • Baustoffen
  • Stickstoff, Schwefel

EU 4.2: Umweltrecht

N.N.

Masterarbeit

Es besteht die Möglichkeit, die Masterarbeit in laufenden Forschungsvorhaben oder im Ausland während des Auslandsaufenthalts anzufertigen.

Tätigkeitsfelder und Berufsbilder

Das Studium des Bauingenieurwesens ist sehr vielseitig. Es umfasst den gesamten Bereich der Herstellung von Bauwerken des Hoch-, Tief- und Ingenieurbaus. Der Bauingenieur plant und konstruiert die Bauvorhaben auf mathematisch-naturwissenschaftlicher Grundlage und organisiert die Baudurchführung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit, Qualität und Umweltverträglichkeit.

Zu den Aufgaben des Bauingenieurs gehören die Tragwerksplanung und die Bauausführung (einschließlich Instandsetzungs-und Umbaumaßnahmen) von Hochbauten (Wohn- und Geschäftshäuser, Verwaltungsgebäude), Industriebauten (Werksgebäude, Kraftwerke), Verkehrsbauten (Straßen, Brücken, Tunnel, Eisenbahnanlagen), Wasserbauten(Talsperren, Flusswehre, Schifffahrtswege, Bewässerungsanlagen) und Bauten des Umweltschutzes (Kanalisation, Kläranlagen, Deponien, Lärmschutzeinrichtungen).

Die Absolventen des Masterstudiengangs genießen in der international tätigen Bauwirtschaft und Ingenieurbüros sowie in den öffentlichen Verwaltungen eine ausgezeichnete Reputation. Mit dem Abschluss als Master haben die Absolventen Kenntnisse über praktische und wissenschaftliche Methoden des Auslandsbaus im Bauingenieurwesens erworben und konnten diese in der Baupraxis anwenden. Der Master of Engineering befähigt im öffentlichen Dienst zum Einstieg in den höheren Dienst. 

 

 

Weitere Qualifikationsmöglichkeiten nach dem Masterabschluss

Es besteht die Möglichkeit eine Promotion an einer Universität mit Promotionsrecht oder in Kooperation mit unserer Hochschule und einer Universität mit Promotionsrecht durchzuführen.

Beratung auf dem Weg vom Studium in den Beruf

Wenn es um die Planung des Berufseinstiegs geht, bietet Ihnen der Career-Service der TH Nürnberg zahlreiche Unterstützungsangebote, um Sie optimal auf Ihren Start ins Berufsleben vorzubereiten.

Informationen zur Zulassung

Der konsekutive Studiengang erfordert einen Bachelorabschluss im Studiengang Bauingenieurwesen (oder vergleichbar). Für die Zulassung ist ein bestimmter Notendurchschnitt (besser als 2,5 bzw. besser als 50 % des Vergleichsjahrgangs) oder alternativ eine zweijährige Praxisphase erforderlich. Näheres ist in der Studien- und Prüfungsordnung geregelt.

 

Erforderliche Sprachnachweise:

Die Unterrichtssprache in diesem Studiengang ist Deutsch. Bewerberinnen und Bewerber mit einer anderen Muttersprache, die keinen deutschen Bachelorabschluss haben und auch keine deutschsprachige Ausbildung an einer höheren Schule abgeschlossen haben, müssen eines der folgenden Zertifikate nachweisen:

  • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Bewerber und Bewerberinnen (DSH-Stufe 2)

  • Test Deutsch als Fremdsprache mit überdurchschnittlichem Ergebnis (TestDaF; mindestens Niveaustufe 4 in allen 4 Prüfungsteilen)

  • Telc Deutsch C1 Hochschule

Überblick über alle anerkannten Sprachnachweise (pdf)

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