Das Projekt bildet dabei den Kern des studiobasierten Arbeitens. Das Erlernen von architektonischer Kompetenz wird dabei in den ersten beiden Semestern im Gestalten und Entwerfen, später in freier Folge in jahrgangsübergreifenden Konstellationen geübt. 

Jedes Projekt widmet sich einem spezifischen Themenschwerpunkt. Die Projektbearbeitung gliedert sich in drei Phasen: verstehen, entwickeln, vermitteln. Nach eingehender Analyse folgt die Konzeptfindung und Ausarbeitung - als gestalterische und technisch- konstruktive Übersetzung und Detaillierung in darstellerisch überzeugender und aussagekräftiger Form. Das breit eingesetzte Spektrum von Lehr- und Lernmethoden wird in Form von individuellen Portfolios dokumentiert und präsentiert. Die Entwurfs- und Konstruktionsarbeit wird systematisch mittels Zeichnungen, Modellen und anderen Medien verfeinert und untersetzt. Die Komplementärseminare bilden Möglichkeitsräume zur Erkundung und Erörterung weiterer, frei gelagerter Themen im Sinne einer ganzheitlichen Ausbildung. Exkursionen ergänzen und bereichern das Spektrum und geben weltweite Einsichten zu Architektur- und Stadtentwicklung. Die Projekte bieten Reflexionsmöglichkeit und Raum für Anwendung des in den Modulen Stadt und Gesellschaft, Konstruktion und Technik sowie Gestalten und Entwerfen vermittelten Wissens.