• Brückenbau, "Kick-off" Veranstaltung, 2015
  • Ein Pavillon aus Sichtmauerwerk und Holz, 1. Semester, von Maria Keilbach, 2014
  • Ein Pavillon aus Sichtmauerwerk und Holz, 1. Semester, von Benedikt Buchmüller, 2014
  • Haus im Weinberg in Massiv-Mischbauweise aus Beton oder Mauerwerk, von Maximilian Appis und Sophie Morgenroth, 2. Semester, 2016
  • Bio-/Bauernladen, Holzbaukonstruktion, von Benedikt Buchmüller, 3. Semester, 2015
  • Schaugewächshaus, Stahlbau, von Manuela Haubner, 4. Semester, 2015
  • Stahlbau_Handballhalle in Erlangen, von Ronja Maier, 4. Semester, 2016
  • Wandererhaus, Bauen im Bestand, 5. Semester, 2016
  • Bürogebäude / Fassaden in Sichtbeton, von Hendrik Sell, 6. Semester, 2016

Architektur stellt als gebautes Objekt eines ganzheitlichen Prozesses einen bedeutenden kulturellen Wert unserer Gesellschaft dar und spiegelt in ihrer qualitätsvollen Umsetzung die gleichberechtigte Betrachtung der Aspekte von Entwurf und Konstruktion wider. Im Ergebnis stellt sie also die Verschmelzung von entwurflichen und konstruktiven Themen dar. Und trotzdem, oder gerade deswegen wird im akademischen Bereich die Architektur in Entwurf und Konstruktion geteilt, um auf diesem Weg die jeweiligen Merkmale zu differenzieren, zu erklären, zu vermitteln. Die Konstruktion wird dabei als Mittel der Baukunst begriffen, die die Ästhetik des gedanklichen Entwurfsprozesses und ihre zeichnerische Visualisierung in die Realität trägt und durch Materialisierung charakterisiert.

Die Kernkompetenz der Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg liegt in dem Schwerpunkt „Structure and Form“, also in den anwendungsorientierten, praxisnahen und baukonstruktiven Themen. Die Grundlagen für dieses Profil werden im Modul Hochbaukonstruktion gelehrt. Hier werden Interesse an den Zusammenhängen des Fügens und Schichtens geweckt und Instrumente vermittelt, die nötig sind, die Zeichnungen in qualitative Bauten umzusetzen. 

Die Baukonstruktionslehre baut auf den Konstruktionsmaterialien Stein, Holz und Stahl auf und wird  zusammen mit den jeweils zugeordneten Tragwerkssystemen und spezifischen Fügungen sowie ihren statischen, hygrischen und thermischen Eigenschaften gelehrt. Dabei wird die Konstruktion nicht isoliert, sondern immer in einem entwurflichen Kontext integriert und ausgearbeitet. In den höheren Semestern des Bachelorstudiums werden die zugrundeliegenden Themen immer umfangreicher, bis dann in der Thesis der eigene Entwurf konstruktiv und realisierbar belegt vertieft wird.  Hier wird die Komplexität der Teile beispielhaft in einem ganzheitlichen System zusammengeführt - so wie die Studierenden in ihrem späteren Berufsleben agieren werden.