Forschungsvorhaben NeKoEis gestartet

Eisspeicher wurden in der Gebäudeklimatisierung in der Vergangenheit meist in Kombination mit Kompressionskälteanlagen zur Nutzung von Nachtstromtarifen und zur Reduzierung der Anlagenkapazität eingesetzt. In einem nun in der Arbeitsgruppe für dezentrale Energiewandlung und Speicherung am NCT gestarteten Forschungsvorhaben soll mit den Methoden der numerischen Simulation und der anwendungsnahen Erprobung untersucht werden, wie Eisspeicher in der Gebäudeklimatisierung künftig im Zuge der Energiewende sinnvoll einsetzt werden können und wie diese dann ausgelegt werden müssen.

Nuremberg Campus of Technology präsentiert sich auf der Smart City Expo 2018 in Barcelona

Die Arbeitsgruppe präsentierte aktuelle Forschungsaktivitäten aus dem Bereich intelligente Energiesysteme und Automatisierung der Fachwelt auf der Smart City Expo in Barcelona, der internationalen Fachmesse und Kongress zum Thema integrierte Stadtentwicklung und Digitalisierung für die Städte der Zukunft.

Als Aussteller am Gemeinschaftsstand von Bayern-International konnten wir zahlreiche interessante und qualitativ hochwertige Gespräche führen und wertvolle Impulse für unsere weiteren Forschungsschwerpunkte sammeln.

 

 

Beitrag auf der IGSHPA Research Track in Stockholm

Die Konferenz IGSHPA Research Track in Stockholm findet jährlich statt und widmet sich neuen Entwicklungen im Bereich Wärmepumpen für die Bereitstellung von Heizwärme für Wohngebäude. Die aktuelle Veranstaltung bot die Möglichkeit aus unseren laufenden Forschungsaktivitäten aus dem Bereich Digitalisierung und Flexibilisierung von Wärmepumpen zu berichten. Unser Beitrag von Böse, L.; Becker, J.; Opferkuch, F.; Wensing, M.: Dynamic modeling of flow boiling within plate heat exchangers for heat pump and refrigeration applications  kann hier abgerufen werden.

 

 

 

 

Combining small and large-scale technologies for the development of the MicroRankine bottoming steam cycle

 

Nachhaltige, verfügbare und bezahlbare Energiesysteme können mittels Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung erreicht werden.

 

 

Das Ziel hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit ist deutlich schwieriger umsetzbar. Dezentrale "Bottoming-Cycles" sind in der Regel kostenintensiver als "Tooping-Cycles".

"Steam-Bottoming-Cycles", wie das Projekt MicroRankine, sind relativ neu auf dem Markt, bieten aber jedoch wesentliche Vorteile. Zum einen ist ein wesentlich geringerer Wartungsaufwand erforderlich und zum anderen ein sicherer und sauberer Betrieb. Darüber hinaus ist auch keine thermische Zersetzung vorhanden.

Systemhersteller verwenden häufig hochskalierte Marktkomponenten oder herunterskalierte Kraftwekstechnologie. Beide sind technisch umsetzbar. Die Technologie im kleinen Maßstab ist kosteneffektiv durch die Möglichkeit der Massenproduktion. Sie ist jedoch nicht dazu ausgelegt, die genauen Bedingungen solcher Systeme zu erfüllen. Großtechnologien hingegen sind für bestimmte Anwendungen maßgeschneidert, diese sind allerdings ziemlich kostenintensiv.

Die Kombination aus technologischem Know-how in großem Maßstab und kleinmaßstäblichem effizientem Design, welches in Serie produziert werden kann, hat das Potenzial, dezentrale Rankine-Zyklen finanziell attraktiv zu machen.

Bachelor Graduation Award für Mischa Nauland und Manuel Hollenweger

Auf dem Deutschen Wirtschaftsingenieurtag (DeWIT) 2017 in Hamburg wurden die beiden Wirtschaftsingenieure Mischa Nauland und Manuel Hollenweger vom Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. für die beste Bachelorarbeit ausgezeichnet.

In ihrer Arbeit wurde eine "Techno-ökonomische Bewertung von Power-to-gas Energiespeichersystemen auf Quartiersebene durch Systemssimulation" vorgenommen.