Neue Wege bei der Einführung von Schulsortimenten der Staedtler Mars GmbH& Co.KG, Nürnberg

 

Ausgangssituation

Der erste Schultag naht… und mit großer Spannung stellen sich die jungen Eleven auch die Frage, welche „aufregenden“ Schreibaccessoires sie denn auf dem ersten Weg in die Schule begleiten sollten.

Schulschreibsortimente, das sind aus nüchterner Erwachsenensicht so einfache und nützliche Dinge, wie z.B. Blei- und Farbstifte, Spitzer sowie Radiergummis, die man eben in der Schule benötigt. Aus Kindersicht jedoch können daraus jedoch 'coole' Spielgefährten werden, die man sich nicht 'einfach so' aussucht.

Die Firma STAEDTLER mit Hauptsitz in Nürnberg gehört als eines der ältesten Industrieunternehmen Deutschlands zu den weltweit führenden Herstellern von Schreib-, Mal-, Zeichen- und Kreativprodukten. Die Entwicklung und Einführung neuer Schulsortimente gehört den wiederkehrenden Herausforderungen, denen sich STAEDTLER zu jedem Schulstart im Herbst neu stellt.

In einem ersten Schritt setzten sich die Master-Studenten der Georg-Simon-Ohm Hochschule intensiv mit der generellen Aufgabenstellung 'Markteinführung von Schulsortimenten' auseinander. Sie beleuchteten diese von verschiedenen Blickwinkeln aus, führten Interviews mit Schülern, Eltern, Händlern und Lehrern, versetzten sich die unterschiedlichen Ziel- und Anspruchsgruppen hinein – kurzum, taten alles, um die gegebene Problemstellung in allen Facetten zu erfassen und geistig zu durchdringen.

Die Frage, auf die sich die Produkt- und Marketingverantwortlichen der Staedtler Mars Gruppe zusammen mit zehn Master-Studenten zu Beginn des Kreativitätsworkshops dann einigten, war:

Wie können wir die jährlich wiederkehrende Markteinführung von neuen Schulsortimenten um originäre und pfiffige Elemente bereichern, um für die festgelegten Zielgruppen attraktiver zu werden und uns vom Wettbewerb klarer abgrenzen?

Mit dieser Fragestellung gewappnet kreierte die Gruppe zunächst mehr als 140 'Ideenrohlinge' mit Hilfe sogenannter intuitionsverstärkender Methoden wie z.B. Brainstorming, Brainwriting oder die Synektik.

Die Ideenrohlinge wurden anschließend ergänzt, zusammengefaßt und erstmals bewertet, sodaß eine reduzierte Anzahl von Ideenansätzen in die folgende Weiterentwicklungsphase aufgenommen wurde. Anhand spezifischer Fragen entwickelten Arbeitsgruppen konkrete Konzepte, die in Teilen oder als Ganzes Eingang in Markteinführungskampagnen fanden.

  • Kreativitätsworkshop
  • Brainstorming-Methode
  • Brainwalking- und 635 Methoden
  • Studierende des Masterprograms Betriebswirtschaft

Tagungsort

Kreativität entfaltet sich idealerweise an kontemplativen Orten der Ruhe und Zurückgezogenheit, fernab der Herausforderungen des alltäglichen Geschäfts. Die Wahl des Tagungsortes fiel hier auf die Abtei Frauenwörth auf der malerischen Insel Frauenchiemsee.

Teilnehmerstimmen

Frau Britta Olsen, Marketing-Chefin der Staedtler Mars Gruppe:

“ Der Kreativitätsworkshop übertraf von den Ergebnissen meine Erwartungen. Die Studenten haben sich exzellent auf den Workshop vorbereitet, waren hoch motiviert und wir konnten in den 2 Tagen tolle Ideen erarbeiten. Ein sehr lohnenswertes Projekt, dass ich jederzeit gerne wiederholen würde...“

Beate Geiger, angehende Diplom-Betriebswirtin (FH), Co-Moderatorin des Seminars:


„Das Kreativitätsseminar war eine tolle Erfahrung. Durch die umfassende Lehrbegleitung – von der vertiefenden Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung, über die gemeinsame Ideenentwicklung bis hin zur Präsentation erster ausgefeilter Konzepte – hatten wir die Möglichkeit einen angeleiteten Kreativprozeß sowohl in seinem theoretischen Aufbau als auch in der praktischen Durchführung im Detail zu verstehen.“

Stefanos Kyriakou, Master-Student im 3. Semester:



„Im Kreativitätsseminar mit Staedtler Mars konnten wir zum ersten Mal im Studium unserer Kreativität freien Lauf lassen. Beindruckend war, dass wir diese Kreativität mit raffinierten Methoden und kompetenter Unterstützung auffangen und gezielt weiterentwickeln konnten. Diese Erfahrung hat mich persönlich motiviert und befähigt meine eigene Ideen zu bewerten und in den richtigen Zusammenhang zu setzen."