Allzu oft ist mit der Übernahme eines Tutoriums oder einer Peer-Beratung ein „Sprung ins kalte Wasser“ verbunden. Unser Ziel ist es, Sie mit unserer fakultätsübergreifenden Tutorenqualifizierung methodisch und didaktisch optimal auf Ihre neue Aufgabe vorzubereiten und Ihnen die Weiterentwicklung Ihrer eigenen methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen zu ermöglichen.

Bieten Sie im laufenden Semester selbst ein Fachtutorium oder eine Peer-Beratung an und möchten sich optimal darauf vorbereiten? Dann sind Sie bei uns genau richtig: Wir bieten, je nach Tätigkeitsfeld, verschiedene fachspezifische Vertiefungsrichtungen.

Sie erlangen im Rahmen der Tutorenqualifizierung mehr Sicherheit für die Planung und Durchführung Ihrer Tutorien (Fachtutorien), für die Beratung internationaler Studierender (interkulturelle Peer-Beratung) oder für die studentische Schreibberatung (Schreibtutor/innen). Zudem unterstützen wir Sie in Ihrer Rollenfindung im Rahmen Ihrer Lehr- und Beratungstätigkeit. Der fakultätsübergreifende Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden der Tutorenqualifizierung sowie das gemeinsame Lernen über Peer-Hospitationen sind wesentliche Bestandteile der Tutorenqualifizierung.

Das Tutorenprogramm

Weiterbildung für Tutorinnen und Tutoren und studentische Peer-Beraterinnen und Peer-Berater

Vorteile der Qualifizierung als Fachtutor/in

Als Fachtutor/in profitieren Sie in dreifacher Hinsicht von unserer Qualifizierung:

Unterstützung und Erfahrungsaustausch
In den Workshops erhalten Sie methodisch-didaktische Hinweise, um die Qualität Ihrer Tutorien zu steigern. Sie setzen sich mit Ihrer Rolle als Tutor/in auseinander und erlernen Kenntnisse zu Methoden, Gruppenprozessen sowie zu Moderationstechniken. Sie erlangen Sicherheit für die Planung und Durchführung Ihrer Tutorien.

Erwerb von Credit Points im "AW-Wahlpflichtfach"
Die Tutorenqualifizierung ist Teil des AW-Fächerkatalogs. Je nach Prüfungsordnung des Studiengangs ist die Anrechnung des absolvierten OHM-Tutorenprogramms als AW-Wahlpflichtfach im Umfang von 2 ECTS möglich.

Zertifikat "Fachtutor/in"
Insbesondere wenn Sie eine akademische Laufbahn anstreben, erhalten Sie als Tutor/in außerdem eine professionelle Qualifizierung für den späteren Beruf. Ihr Engagement können Sie sich mit dem Zertifikat "Fachtutor/in" bescheinigen lassen, welches Ihnen beim Übertritt ins Berufsleben als Kompetenznachweis bei Bewerbungen dienen kann.

Ablauf der Qualifizierung

Haben Sie selbst ein Tutorium übernommen und möchten sich optimal darauf vorbereiten? Möchten Sie bestimmte Kompetenzen weiter ausbauen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. An der Tutorenqualifizierung können alle Studierenden teilnehmen, die im laufenden Semester ein Tutorium leiten.

Die Qualifizierung besteht aus folgenden Bausteinen:

 1. Basisworkshops
Sie erhalten als Tutor/in eine grundlegende didaktische Qualifizierung in den Bereichen:

  • Methodik und Didaktik
  • Begleitung und Beratung von Lernenden

2. Vertiefungsworkshops
Je nach Ausrichtung Ihrer Tutorenarbeit können Sie aus unterschiedlichen Workshops wählen und so individuelle Schwerpunkte setzen:

  • Methoden für MINT-Tutorien
  • Mit Moodle zum Tutorium im Blended Learning Format
  • Tafelarbeit in MINT-Tutorien

3. Praxisbegleitung
Um eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten, bieten wir neben den Workshops auch eine Begleitung in der Praxis an. Die Praxisbegleitung besteht aus einer Peer-Hospitation, einem Abschlussgespräch und/oder einem Lernbericht.

Wie kann ich das Zertifikat "Fachtutor/in" erwerben?

  • Besuch von zwei Basisworkshops
  • Besuch eines Vertiefungsworkshops
  • Hospitation einer Veranstaltung
  • Teilnahme am Abschlussworkshop
  • Verfassen eines Lernberichts

Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Sie zwei Basisworkshop und einen Vertiefungsworkshop besuchen. Im Anschluss an die Hospitation in Ihrem Tutorium findet ein gemeinsames Feedback-Gespräch statt. Die Teilnahme am Abschlussworkshop und das Verfassen eines Lernberichts zur Reflexion Ihrer Erfahrungen bilden den letzten Baustein. 

Termine Wintersemester 2018/19


Es steht Ihnen offen, ob Sie das ganze Qualifizierungsprogramm absolvieren und mit dem Zertifikat "Fachtutor/in" abschließen oder gezielt einzelne Workshops besuchen, um sich für Ihre Lehrtätigkeit als Tutor bzw. Tutorin zu qualifizieren.

 

Anmeldungen erfolgen online unter

https://blendedlearning.th-nuernberg.de/veranstaltungen/tutorenprogramm/ mit der Angabe, welches Tutorium Sie im laufenden Semester an welcher Fakultät halten und welche(n) Workshop(s) Sie belegen möchten.

Bitte beachten Sie, dass die Workshops vornehmlich für Teilnehmende reserviert sind, die im laufenden Semester ein Tutorium halten. Anmeldeschluss: 5 Tage vor Workshopbeginn.

Bei Fragen wenden Sie sich an tutorenprogrammatth-nuernbergPunktde

WorkshopartTitelTermineUhrzeitRaumStatus

Basisworkshop

Methodik und Didaktik

Fr. 12.10.201810.00-18.00SC.111Ausgebucht

Basisworkshop

Methodik und Didaktik

Sa.
13.10.2018

9.30-17.30SC.008Ausgebucht
BasisworkshopBegleitung und Beratung von LernendenFr. 19.10.20189.30-17.30SC.008Ausgebucht

Basisworkshop

Begleitung und Beratung von Lernenden

Sa.
20.10.2018

10.00-18.00SC.008Ausgebucht

Vertiefungsworkshop

Methoden für MINT-Tutorien

Fr. 9.11.201813.30-18.30SC.111Ausgebucht

Vertiefungsworkshop

Tafelarbeit in MINT-Tutorien

 

Sa. 10.11.2018 10.00-15.00KA.219 + KA.215Ausgebucht
KurzworkshopEinführung in die Peer-Hospitationt.b.d.
Abschlussworkshopt.b.d.

FAQ

  1. Wer kann am Tutorenprogramm teilnehmen?
    Das Tutorenprogramm richtet sich an Studierende der TH Nürnberg, die im laufenden Semester ein Tutorium halten.
  2. Was passiert, wenn ich an einem Termin/ Workshop nicht teilnehmen kann? Ist es trotzdem noch möglich das Zertifikat zu erhalten?
    Wenn die Teilnahme an einem bestimmten Termin nicht möglich ist, dann sagen Sie Ihre Teilnahme rechtzeitig unter tutorenprogrammatth-nuernbergPunktde ab.Sie können das Tutorenprogramm auch über zwei Semester absolvieren und den entsprechenden Termin auch im kommenden Semester nachholen.
  3. Ist es möglich, Workshops über mehrere Semester verteilt zu besuchen?
    Ja, Sie können das Tutorenprogramm auch über zwei Semester absolvieren.
  4. Kann ich auch am Tutorenprogramm teilnehmen, wenn ich in der Vergangenheit ein Tutorium geleitet habe?
    Ja, Sie können am Tutorenprogramm teilnehmen, wenn Sie in der Vergangenheit ein Tutorium geleitet haben, insofern Sie im laufenden Semester ein Tutorium leiten.
  5. Kann ich am Tutorenprogramm teilnehmen, obwohl ich aktuell kein Tutorium halte, aber in Zukunft plane, eines zu halten?
    Das Tutorenprogramm richtet sich vornehmlich an Tutorinnen und Tutoren, die im aktuellen Semester ein Tutorium halten. Erfragen Sie unter tutorenprogrammatth-nuernbergPunktde, ob noch Plätze frei sind und Sie an den Veranstaltungen teilnehmen können.
  6. Kann ich auch an mehreren Vertiefungsworkshops teilnehmen?
    Ja, Sie können an mehreren Vertiefungsworkshops teilnehmen, insofern noch freie Plätze vorhanden sind.
  7. Was mache ich, wenn ich die Anmeldung verpasst habe?
    Wenn Sie die Anmeldung verpasst haben, wenden Sie sich an tutorenprogrammatth-nuernbergPunktde, ob noch Plätze frei sind. Für kurzfristige Anfragen wenden Sie sich telefonisch an Janine Näder, Referentin für Hochschuldidaktik, unter 0911/ 5880-4267.
  8. Wie kann ich mir die Tutorenqualifizierung als AWPF anrechnen lassen?
    Das gesamte Zertifikatsprogramm kann auch als Allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach (2 ECTS) belegt warden. Dazu müssen Sie alle Bausteine der Qualifizierung durchlaufen (2 Basisworkshops, 1 Vertiefungsworkshop, Praxisbegleitung). Falls Sie sich das Tutorenprogramm als AWPF anrechnen lassen möchten, melden sie sich zusätzlich unter https://virtuohm.ohmportal.de an. Beachten Sie dahingehend die regulären Anmeldezeiträume für Veranstaltungen und Prüfungen sowie die studiengangsspezifischen Bedingungen.

 

Literatursammlung

Hier finden Sie nützliche Literaturhinweise und Links, die Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung Ihres Tutoriums weiterhelfen können.

Literaturliste

Knauf, Helen (2011): Tutorenhandbuch- Einführung in die Tutorenarbeit.  UVW Universitäts-Verlag Webler Bielefeld.
Grundlegende Einführung in das Thema "Tutorienarbeit" und hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Gestaltung von Tutorien

Krause, Christina; Müller-Benedict, Volker (2007): Tutorium an der Hochschule. Ein Manual für Tutorinnen und Tutoren. Aachen: Shaker Verlag
Ausführungen zu Funktion und Aufgaben eines Tutoriums mit konkreten Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen

Macke, Gerd; Hanke, Ulrike; Viehmann, Pauline (2008): Hochschuldidaktik: Lehren – Vortragen -Prüfen. Beltz-Verlag Weinheim.
Enthält eine umfangreiche Methodensammlung, die auch auf CD-Rom beiliegt und alle Methoden als PDF-Dateien enthält

Linksammlung

Lehridee
Die hochschuldidaktische Datenbank "Lehridee" der FH Bielefeld bietet Tutor/innen Materialien aus Workshops, aktuelle Literaturlisten und Links zu hilfreichen Internetquellen.http://www.ruhr-uni-bochum.de/lehreladen/

Lehre laden
Das Downloadcenter der Ruhr-Uni Bochum bietet auch für Tutoren interessante Informationen rund um das Thema Lehre, z.B. zu Feedback, Aktivierung usw.  

Kontakt

Vorteile der Qualifizierung als interkulturelle Peer-Berater/in

Als international interessierte/r Student/in profitieren Sie in dreifacher Hinsicht von unserer Qualifizierung für interkulturelle Peer-Beratung:

Interkulturelle Kompetenz und Praxisbegleitung für internationales Engagement

In den Workshops erhalten Sie inhaltliches wie methodisches Know-How, um internationalen Studierenden im Rahmen einer Tätigkeit als Studienbegleiter oder ehrenamtlich zur Seite zu stehen. Sie ergründen die Bedarfe einer vielseitigen Studierendenschaft sowie häufige Studienverlaufshürden vor dem Hintergrund kultureller Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Sie setzen sich mit Ihrer Rolle als „Peer“ auseinander und erlernen Techniken und Methoden, um interkulturelle Lernprozesse bei sich selbst und bei ihren Kommilitonen bestmöglich zu unterstützen.

Erwerb von Credit Points im "AW-Wahlpflichtfach"

Die interkulturelle Peer-Qualifizierung ist Teil des AW-Fächerkatalogs und des OHM-Tutorenprogramms. Je nach Prüfungsordnung des Studiengangs ist die Anrechnung der absolvierten interkulturellen Qualifizierung als AW-Wahlpflichtfach im Umfang von 2 ECTS möglich.

Zertifikat "Interkulturelle Peer-Beratung"

Insbesondere wenn Sie eine Tätigkeit im internationalen Kontext anstreben, erhalten Sie außerdem eine professionelle Qualifizierung für Ihre spätere berufliche Tätigkeit. Ihr Engagement können Sie sich mit dem Zertifikat "Interkulturelle Peer-Beratung" bescheinigen lassen, welches Ihnen beim Übertritt ins Berufsleben als einschlägiger Kompetenznachweis dienen wird.

Ablauf der Qualifizierung

Sie haben die Möglichkeit, gezielt einzelne Workshops zu besuchen, um sich für Ihre Tätigkeit als Studienbegleiter oder Buddy vorzubereiten und Ihre interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Außerdem können Sie das ganze Qualifizierungsprogramm absolvieren und Ihr Engagement mit dem Zertifikat "Interkulturelle Peer-Beratung" belegen.


Die interkulturelle Qualifizierung gliedert sich in drei Bausteine:

 

1. Basisworkshops
Die Basisworkshops sind sehr praxisnah und orientieren sich an den tatsächlichen interkulturellen Herausforderungen des Hochschulkontextes. Ebenso lassen sich die Inhalte auf die spätere Berufswelt übertragen.

  • „Lernende beraten und begleiten“
  • „Interkulturelle Kommunikation“


 
 2. Vertiefungsworkshops
Im Vertiefungsbereich können Sie, je nach Ausrichtung Ihres internationalen Engagements individuelle Schwerpunkte setzen.

  • „Studienverlaufshürden aus interkultureller Sicht“
  • "Interkulturelle Angebote konzipieren und umsetzen“



3. Praxisbegleitung
Um eine ganzheitliche Betreuung zu gewährleisten, bieten wir neben den Workshops auch eine Begleitung in der Praxis an. Die Praxisbegleitung besteht aus einer Peer-Hospitation in den Handlungsfeldern internationale Peer-Beratung oder Veranstaltungsorganisation sowie einem Abschlussgespräch mit Besprechung eines schriftlichen Erfahrungsberichtes.

Wie kann ich das Zertifikat "Interkulturelle Peer-Beratung" erwerben?

Für den Erwerb des Zertifikats müssen Sie verschiedene Voraussetzungen erfüllen, dazu zählen:
•    Besuch von zwei Basisworkshops
•    Besuch eines Vertiefungsworkshops
•    Durchführung einer interkulturellen Veranstaltung oder Peer-Beratung mit Hospitation
•    Verfassen eines interkulturellen Erfahrungsberichtes mit Abschlussgespräch


Um das Zertifikat zu erwerben, müssen Sie drei Workshops besuchen. Außerdem erfolgt eine Hospitation in einer Veranstaltung oder Beratungssituation. Im Anschluss an die Hospitation findet ein Feedback-Gespräch statt. Das Verfassen eines interkulturellen Erfahrungsberichtes zur abschließenden Reflexion Ihrer Kompetenzentwicklung bildet den letzten Baustein.

Termine Wintersemester 2018/19


Es steht Ihnen offen, dass ganze Qualifizierungsprogramm zu absolvieren und mit dem Zertifikat "Interkulturelle Peer-Beratung" (sowie ECTS) abzuschließen oder gezielt einzelne Workshops zu besuchen (mit Teilnahmebestätigung).

WorkshopartTitelTermineUhrzeitRaumStatus
BasisworkshopLernende beraten und begleitenFr. 19.10.201810.00-18.00SC.111
BasisworkshopInterkulturelle KommunikationFr. 9.11.201810.00-18.00SC.008
VertiefungsworkshopStudienverlaufshürden aus interkultureller SichtDi. 27.11.201813.30-18.00SC.008
VertiefungsworkshopInterkulturelle Angebote konzipieren und umsetzen

Fr.
7.12.2018

13.30-18.00SC.008

Anmeldeschluss: Je eine Woche vor Workshopbeginn

Anmeldungen mit der Angabe, welche(n) Workshop(s) Sie belegen möchten und ggf. welcher internationalen Tätigkeit Sie im laufenden Semester nachgehen, senden Sie bitte an: viktoria.kaufmannatth-nuernbergPunktde

Literatursammlung

Hier finden Sie nützliche Literaturhinweise und Links, die Ihnen bei der Vorbereitung und Durchführung Ihres Tutoriums weiterhelfen können.

Literatursammlung

Hier finden Sie nützliche Literaturhinweise, mit denen Sie sich auf die Workshops vorbereiten können.

Literaturliste

•    Rohr, Dirk (2013): Beratung durch Peers: Theorie, Praxis und Evaluation der Studienberatung durch Studentische Hilfskräfte. Zeitschrift für Beratung und Studium. UVW Webler. Ausgabe 4 | 2013.
•    Wilhelm, Daniel (2013): Möglichkeiten und Grenzen von Peer-Angeboten in der Studieneingangsphase – Herausforderungen der studentischen Lebensphase und Reaktionen der Beratungsinstitutionen an Hochschulen. Zeitschrift für Beratung und Studium. UVW Webler. Ausgabe 4 | 2013.
•    Roth, Juliana; Köck, Christoph (2011): Interkulturelle Kompetenz. Xpert Culture Communication Skillls. Bayerischer Volkshochschulverband e.V. München.
•    V. Queis, Dietrich (2009): Interkulturelle Kompetenz. Praxis-Ratgeber im Umgang mit internationalen Studierenden. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt.

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Schreibtutorin, Schreibtutor werden!

Was machen Schreibtutorinnen und Schreibtutoren?

Tätigkeiten der Schreibtutoren und Schreibtutorinnen (6 LVS/Woche):

  • Studentische Schreibberatung
  • Vor- und Nachbereitung der Beratungsgespräche
  • ggf. Durchführung von Mini-Workshops am Schreibzentrum und an den Fakultäten
  • Organisatorische Tätigkeiten im Schreibzentrum (z. B. Planung, Vorbereitung und Durchführung von Workshops und Veranstaltungen)
  • Zur Qualitätssicherung wird die Basisausbildung durch fortlaufende Supervisionen, kollegiale Beratung und Weiterbildung vertieft. Dies nimmt 90 Minuten der Arbeitszeit pro Woche in Anspruch.
Wie werde ich Schreibtutor/-in?

Für die Ausbildung zur Schreibtutorin, zum Schreibtutor geeignete Studierende...

  • ...haben im Studium schon wissenschaftliche oder technische Texte verfasst.
  • ...sind mindestens im dritten Semester (oder haben anderweitig Schreiberfahrung gesammelt).
  • ...freuen sich darauf, sich mit den Texten und Fragen anderer Studierender auseinanderzusetzen.
  • ...müssen nicht perfekt schreiben können, sind aber motiviert, ihre eigene Schreibkompetenz weiterzuentwickeln.
  • ...müssen regelmäßig an der Teamsitzung teilnehmen können.
  • ...sind nach Abschluss der Ausbildung noch mindestens ein Jahr an der TH Nürnberg als Studierende eingeschrieben.

Wir starten in jedem Semester eine Ausbildungsrunde zur Schreibtutorin bzw. zum Schreibtutor. Bei Fragen oder Interesse melden Sie sich einfach per E-Mail bei Frau Vode. 

Was passiert in der SchreibtutorInnenausbildung?

Die Ausbildung zur Schreibtutorin bzw. zum Schreibtutor umfasst insgesamt 70 Arbeitseinheiten á 45 min (AE) (inklusive vertiefende Vor- und Nachbereitung, Transferleistung, Selbststudium und Hospitation). Die Ausbildung ist integriert in das Allgemeine Tutorenprogramm der TH Nurnberg, d.h. dass Sie auch mindestens zwei Workshops aus der allgemeinen Tutorenausbildung besuchen.

  1. Teilnahme am Workshop „Sprache und Stil in den Wissenschaften“ (4 AE)
  2. Teilnahme am Workshop „Organisation und Motivation im Schreibprozess“ (4 AE)
  3. Teilnahme an einem weiteren Schreibworkshop á 90 min nach eigener Auswahl (aus Angebot des Schreibzentrums) (AE 2)
  4. Teilnahme an einer Schreibberatung als Ratsuchender mit schriftlicher Reflexion (AE 2)
  5. Teilnahme an mind. zwei Schreibberatungen als Beobachter/-in (AE 2)
    Teilnahme an Workshops im Rahmen des Tutorenprogramms (siehe th-nuernberg.de/tutorenprogramm) (AE 2)
  6. Basisworkshop „Lernende beraten und begleiten“ (AE 8), siehe Tabelle unten
  7. Basisworkshop „Interkulturelle Kommunikation und Peer-to-Peer-Angebote“ (AE 8)
  8. Vertiefungsworkshop „Schreibberatung“ (AE 6)
  9. Hospitation in einem Schreibzentrum an einer anderen Hochschule bzw. Teilnahme an der jährlich stattfindenden bundesweiten Peer Tutor(inn)en Konferenz** + schriftlicher Bericht (wird individuell vereinbart) (AE 20)
  10. Ausführliche Dokumentation der fünf ersten Schreibberatungen (AE 6)
  11. Beobachtete Schreibberatung mit anschließendem Feedbackgespräch (wird individuell vereinbart) (AE 2)
  12. Lernbericht (schriftliche Reflexion über Entwicklung zum/zur Schreibtutor/-in) (AE 6)
  13. vertiefende Vor- und Nachbereitung, Selbststudium (AE 30)

Die mit Kursiv-gekennzeichneten Teile können auch nach Beginn der Schreibtutor(inn)entätigkeit abgeleistet werden.
* fand dieses Jahr an der TH Nürnberg statt (27.-29.09.2018)

Workshopart    Titel   Termine   Uhrzeit    Raum  Status
BasisworkshopLernende beraten und begleiten Freitag, 19.10.1810-18 UhrSC.111noch freie Plätze
BasisworkshopInterkulturelle Kommunikation und Peer-to-Peer-Angebote Freitag, 09.11.18   10-18 UhrSC.108noch freie Plätze
Vertiefungsworkshop Schreibberatung Freitag, 23.11.18 9.45 - 15.30 UhrSC.111noch freie Plätze

 

 

 

Vorstellung Schreibtutoren und Schreibtutorinnen

Foto: S. Fries

Janika Brunner (Soziale Arbeit, 5. Semester)

Ich bin Janika und studiere im fünften Semester Soziale Arbeit. Aus reiner Liebe zum Schreiben habe ich mich zu Schreibtutorin ausbilden lassen (wir Schreibtutoren müssen das ja sagen: "Schreiben ist was ganz Tolles!"). Aber Spaß beiseite: Das Schreiben an sich kann manchmal ganz schön auf die Nerven gehen. Und was einen nervt, das schiebt man lieber vor sich her bis sich ein schier unbezwingbarer Berg an Aufgaben gebildet hat. Währenddessen rückt die Deadline näher und näher und der Berg wirft einen riesigen Schatten, der ihn immer bedrohlicher werden lässt.

Mein persönlicher Tipp: Keine Angst! Der Mount Everest wurde auch noch nie an nur einem Tag bezwungen. Teil Dir den Weg in kleine Etappen auf. Schreibe Dir einen Plan und belohne Dich nach jedem Höhenmeter, der dich näher an dein Ziel bringt.

Gerne begleite ich Dich auf deinem Weg und stehe Dir mit Rat und Tat aber vor allem mit viel Mut zur Seite. Schreib mich einfach an!

Hallo ihr lieben Mitstudierenden!

Ich bin Jenny und studiere Soziale Arbeit im vierten Semester. In meinem Studium habe ich schon viele Erfahrungen im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens sammeln können. Da mir das viel Spaß gemacht hat, arbeite ich seit diesem Semester als Schreibtutorin. Dabei freue ich mich darauf, meine erworbenen Kenntnisse an euch weiterzugeben und euch bei Fragen zu euren Texten zu unterstützen und gemeinsam mit euch Lösungen zu finden. Dazu könnt ihr gerne in meine Sprechstunde kommen. Ich freue mich auf euch!

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, sagt ein Sprichwort. Was ist Schreiben?“ (Willy Meurer)

Mit Schreiben verbindet jeder etwas anderes. Einer schreibt Gedichte, eine andere Geschichten, viele erstellen während ihres Studiums Mitschriften, wissenschaftliche Arbeiten oder ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit. Dabei ist Schreiben ein vielseitiger Prozess. An einem Tag ist das Thema super, am anderen kaum zu ertragen. Heute vermisst man die Motivation, morgen eilt man der Zeit hinterher. Zwischenzeitlich stapeln sich die Bücher, eine Wissensbibliothek sammelt sich an. Plötzlich bilden sich Absätze wie von alleine. Dann wieder findet man das Wort vor lauter Sätzen nicht. Denn „nichts ist leichter, als so zu schreiben, dass kein Mensch es versteht; wie hingegen nichts schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, dass jeder sie verstehen muss” (Arthur Schopenhauer). Hast du ein Thema, das dich gerade beschäftigt? Willst du eine Fragestellung entwickeln, weißt nicht weiter? Oder steckst mitten im Schreibprozess fest? Ich begleite dich gerne. Komm einfach vorbei.

Foto: Stefan Fries.

Mein Name ist Steffi und ich bin bekennende Lesesüchtige.

Aus meinem Interesse für Literatur heraus, das von sogenannten „Klassikern“ bis zu Fantasy reicht, habe ich die Neugierde entwickelt, wie Texte verfasst, auf welche Methoden zurückgegriffen werden können, welche Fallstricke im Schreibprozess auftauchen, wie Menschen sich währenddessen motivieren.

Während meines Studiums der Geschichte und Germanistik hatte ich beständig das Bedürfnis nach Beratung in meinem eigenen Tun, beispielsweise danach, wie Hausarbeiten einen „Roten Faden“ in der Gedankenstruktur bekommen. Endlich, nach vielen Jahren des Suchens und Erprobens auf eigene Faust, habe ich im Studium der Sozialwissenschaften mit dem Schreibzentrum Menschen gefunden, die kompetente Ansprechpartner darstellen. Und nun gehöre ich selbst zum Team und freue mich auf eure Ideen, Fragen und Texte!

Klaus Reeder (Technikjournalismus, 3. Semester)

Hallo zusammen!

Ich bin Klaus und studiere Technikjournalismus - das Schreiben gehört also zum Handwerkszeug meines Studiums dazu. Für mich ist es aber auch darüber hinaus ein wichtiges Reflexionswerkzeug und eine Kreativitätstechnik.

Neben meinem Studium arbeite ich im Text/Konzept-Bereich einer Werbeagentur. Hier habe ich viel über Brainstorming, Clustering und kreative Research gelernt. Diese Techniken können den Schreibprozess einer wissenschaftlichen Arbeit auflockern und zu neuen Lösungsansätzen führen.

An der Hochschule habe ich bereits zwei Semester lang ein Schreibtutorium für DAF (Deutsch als Fremdsprache) gehalten. Hier konnte ich erste Erfahrungen in der Beratung sammeln. Jetzt bin ich Schreibtutor am Schreibzentrum und freue mich über neue Herausforderungen!

Dennis Wolff (M-SY, 3. Semester Master)

„Als Ingenieur muss ich nicht schreiben können.“
So oft habe ich diesen Satz schon gehört und selbst gesagt. Wer kennt das nicht. Die
Praktikums-Ausarbeitung wird am Ende schnell in Word getippt. Rechtschreibung? –
Wozu?! Satzbau? – Mir Egal! – Layout? Worauf soll ich denn noch alles achten?!?! Und
ganz ehrlich, der Professor liest es doch eh nicht durch! Schreiben ist nicht umbedingt ein Lieblingsthema und steht ehrlich gesagt auch nie an erster Stelle.

Bis ins 5. / 6. Semester schafft man es mit dieser Einstellung in vielen Ingenieurstudiengängen sehr weit. Aber spätestens mit der Bachelorarbeit, muss das Ingenieurwissen auch schriftlich gezeigt werden, dann ist es wichtig sich zu Fragen: Wie baue ich eine wissenschaftliche Arbeit auf? Wie bring ich den praktischen Aspekt unter? Müssen Ingenieure überhaupt zitieren? Und wenn Ja, was? Und wäre das nicht schon genug habe ich jetzt eine Schreibblockade.

Für Fragen wie diese bin ich als Schreibtutor zuständig. Meine Aufgabe ist es Euch genau in diesen Situationen zu Unterstützen. Ich war selbst in der Situation im Bachelor und ich weiß, wie frustrierend es sein kann, wissenschaftlich schreiben zu müssen. Also keine Scheu, wenn Ihr was braucht. Ob Hilfe bei der Praktikums-Ausarbeitung oder Unterstützung und Rückmeldung zur Bachelorarbeit, ich bin euer Ansprechpartner.

Schreibberaterin Dzifa Vode

Ich heiße Dzifa Vode und bin Schreibberaterin. An der TH Nürnberg bin ich für die Leitung des Schreibzentrums zuständig. In meinem Erstberuf als Übersetzerin und Lektorin habe ich viel über Sprache und Texte gelernt, mein Masterstudium der Erwachsenenbildung bot mir den theoretischen Hintergrund, dieses Wissen weiterzugeben.

Seit 2009 unterstütze ich Menschen beim Schreiben von (meist) akademischen Texten. An der Schreibberatung fasziniert mich der Einblick in vielfältige Themen und die Denkprozesse anderer. Ich lerne in jedem Schreibberatungsgespräch dazu – übers Schreiben und über Themen von A wie Architektur bis Z wie Zentrifugalpumpen. In meinem Studium fand ich es selbst gar nicht so einfach zu verstehen, worum es beim wissenschaftlichen Schreiben eigentlich geht. Geholfen hat es mir, über meine Texte zu sprechen. Deswegen bin ich auch gerne bereit, mit anderen ihre Texte zu besprechen, Feedback zu geben, zuzuhören.

Da ich nicht mehr studiere, bin ich streng genommen keine Peer-Schreibberaterin für Studierende. Als Schreibende, die auch immer mal wieder den Blick von außen benötigt, sehe ich mich aber auf Augenhöhe mit anderen Schreibenden – ob es sich dabei nun um Studierende handelt oder nicht.

Schreibberater Marcus Fiebig
Schreibberater Marcus Fiebig

Schreibberater Marcus Fiebig

Seit 1. Februar 2017 bin ich als Mitarbeiter dabei. Meine Tutorentätigkeit liegt bereits etwas zurück. Am Schreibzentrum der PH Freiburg habe ich als Schreibtutor begonnen. Mittlerweile arbeite ich seit ca. 7 Jahren als Schreibberater. Ich bin Historiker und habe auch Italianistik studiert (die meiste Zeit in Leipzig).

Mich interessiert v.a., wie Studierende ihre Bachelorarbeiten und Praxisberichte real umsetzen. Schreibzentren predigen ja oft: "wie es sein sollte". Wie es wirklich umgesetzt wird, ist oft eine ganz andere Sache;) Ebenfalls denke ich, dass das Schreiben bspw. von Bachelorarbeiten reflexiv und kritisch sein kann, d.h., die Studierenden wissen und dokumentieren, wo Zwänge und wo die besonderen Freiheiten ihrer Bachelorarbeiten liegen.

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Kontakt

Leitung des Schreibzentrums
Mitarbeiter

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