Wir suchen Verstärkung für neue Forschungsprojekte!

Die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ist mit rund 13.100 Studierenden bundesweit eine der größten Hochschulen ihrer Art und ist bekannt für das breite Studienangebot, die interdisziplinäre Forschung, die anwendungsorientierte Lehre und die internationale Ausrichtung.

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Master of Applied Research (M-APR): Maschinelles Lernen und Künstliche Kreativität: Freie Improvisation als Wechselspiel zwischen Mensch und Maschine

Der Masterstudiengang Applied Research in Engineering Sciences bietet guten Bachelor- oder Diplomabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit einer Höherqualifizierung in der angewandten Forschung und Entwicklung. 

Er ist an ein Forschungsprojekt gebunden (Förder- oder Industrieprojekt), das über drei Semester bearbeitet wird.
Der M-APR ist ausdrücklich dazu konzipiert worden, die Voraussetzungen für eine spätere Promotion an einer Universität zu verbessern.
Speziell die Forschungsarbeit über 3 Semester und die Auswahl eines Themas mit hohem wissenschaftlichem Anspruch soll dieses Ziel unterstützen.

Das LEONARDO Zentrum für Kreativität und Innovation fördert das Spirio Sessions Projekt  als Kooperation der Hochschule für Musik Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg. 
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung "Künstlicher Kreativität": die Interaktion von menschlichen Musizierenden mit innovativen Musikinstrumenten gesteuert durch Künstliche Intelligenz.

Das Gemeinschaftsprojekt steht im Zusammenhang mit der Einrichtung einer eigenen Professur für "Künstliche Kreativität und musikalische Interaktion" an der Hochschule für Musik, die im Rahmen des KI-Wettbewerbs des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst hinzugewonnen werden konnte.
Von besonderem Interesse ist dabei auch das Herzstück des gemeinsamen Forschungsprojekts: der selbstspielende Flügel, Modell Spirio R – ein analog-digitales Hybrid-Instrument der Firma Steinway & Sons. 
Von diesem Instrument erwarten die Wissenschaftler*innen nicht nur datenbasierte Einblicke in die Interpretation von Musik, sondern wollen insbesondere auch die Möglichkeiten einer Schnittstelle mit einer Künstlichen Intelligenz erforschen.
An der Technischen Hochschule Nürnberg legen wir hier den Fokus auf Methoden des Maschinellen Lernens mit denen freie Improvisation realisiert werden.
Dazu sollen sowohl Modelle auf Einspielungen angelernt werden, um so Stile und Künstler zu imitieren, als auch (auto-)regressive Modelle entwickelt werden, die den live stattfindenden künstlerischen Dialog mit einbinden. 

Ihre Aufgaben:

  • Mithilfe beim Entwurf und der Durchführung der Datensammlung an der HfM
  • Entwicklung von Baselinesystemen zur Musikgenerierung für verschiedene Stile und Künstler
  • Entwicklung von (auto-)regressiven Modellen zur Musikgenerierung in Echtzeit im künstlerischen Dialog

 Ihr Profil:

  • Bachelorabschluss oder Diplom der Informatik oder Elektrotechnik oder einer ähnlichen Fachrichtung
  • Wünschenswert: Erfahrungen im Bereich Maschinelles Lernen

Das Forschungsprojekt soll zum Wintersemester 2020/2021 gestartet werden.
Weitere Informationen finden Sie hier. Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den hierfür erforderlichen Unterlagen schicken Sie an Prof. Dr. Korbinian Riedhammer.