IBMPP – Bildbasierte Medienproduktionskette

In der traditionellen Computergrafik-Verarbeitungskette werden virtuelle Welten typischerweise durch polygonbasierte 3D-Modelle beschrieben. Dieser Ansatz stellt quasi einen „Industriestandard“ für 3D-Echtzeit-Anwendungen dar. Trotz technologischer Weiterentwicklungen im Hardware- und Rendering-Bereich sind die folgenden Kernziele immer noch eine fundamentale Herausforderung bei der interaktiven Computergrafik: Zeit- sowie Speichereffizienz, hoher Grad an Interaktivität, (foto-)realistische Bildsynthese und kostengünstige Medienproduktion.
Im Rahmen des Projektes „bildbasierte Medienproduktionskette“ soll anstelle der klassischen Computergrafik ein alternativer Lösungsansatz verfolgt werden. Durch die Verschmelzung von Konzepten der Computergrafik, Bildverarbeitung und des maschinellen Sehens sollen Methoden und Techniken konzipiert sowie software-technisch umgesetzt werden, welche die zukünftige Realisierung einer rein bildbasierten und damit geometrielosen Medienproduktionskette ermöglichen.

Mit diesem Ansatz soll die traditionelle Verarbeitungskette nicht ersetzt werden, sondern eher als eine Ergänzung bzw. kostengünstigere Alternative verstanden werden, welche die Entwicklung von 3D-Anwendung vereinfachen soll, wie zum Beispiel interaktive Filme oder dynamische virtuelle Besichtigungstouren.

Prof. Dr. Bartosz von Rymon Lipinski

Projektbeginn/-ende

November 2018/Dezember 2023

Mitwirkende - Kollaboration

  • Simon Seibt, M.Sc (Doktorand)
  • Prof. Dr. Bartosz von Rymon Lipinski (Betreuer an der TH Nürnberg)
  • Prof. Dr. Marc Erich Latoschik (Betreuer an der Universität Würzburg)
  • Prof. Dr. Sebastian von Mammen (Co-Betreuer an der Universität Würzburg)

Es handelt sich dabei um eine Verbundpromotion des bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) im Verbundkolleg „Digitalisierung“.