Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Beruf

Die Technische Hochschule Nürnberg hat bereits 2005 als erste staatliche bayerische Hochschule das Audit berufundfamilie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung durchlaufen und wurde 2017 zum vierten Mal reauditiert. Im Juni 2015 hat die TH Nürnberg die Charta „Familie in der Hochschule“ unterschrieben und ist damit dem gleichnamigen Best Practice Club beigetreten. Durch die Unterzeichnung der Charta geht die TH Nürnberg die Selbstverpflichtung ein, anspruchsvolle Standards zu einer familienfreundlichen Hochschule umzusetzen. Die Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf wird damit zu einem prägenden Ziel und Merkmal der Hochschule. Der Hochschulservice für Familie, Gleichstellung und Gesundheit (HSFG) hat als zentrale Einrichtung an der TH Nürnberg den Auftrag, dieses Ziel zu verfolgen und entsprechende Maßnahmen zu entwickeln.

Der HSFG versteht sich dabei als Ansprechpartner für Studierende, Lehrende und Beschäftigte der TH Nürnberg in allen Fragen der Vereinbarkeit. Eltern sowie werdende Eltern können sich beispielsweise mit Fragen zur Kinderbetreuung oder zur Finanzierung des Studiums an den Hochschulservice für Familie, Gleichstellung und Gesundheit wenden. Daneben sind auch Hochschulangehörige mit pflegebedürftigen Angehörigen mit ihren Fragen und Problemen beim HSFG an der richtigen Adresse. Neben der individuellen Beratung bietet der Hochschulservice für Familie, Gleichstellung und Gesundheit verschiedene Angebote von der Ferienbetreuung bis hin zu Vorträgen zum Thema Eldercare an. Wenn Sie Studierende/r sind, klicken Sie unten bitte links, wenn Sie bei uns beschäftigt sind, klicken Sie bitte rechts.

Der HSFG legt Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Lehre und Forschung beispielsweise im Rahmen von Projekten. Praktikant(inn)en werden regelmäßig durch den HSFG betreut.

***Das Mutterschutzgesetz gilt auch für schwangere und stillende Studentinnen! Bitte informieren Sie sich hier!***
 
***Tipp für Hochschulangehörige mit Familie!***

Das Bündnis für Familie der Stadt Nürnberg betreibt einen Familienblog in dem täglich Informatives, Spielanregungen und Beschäftigungsmöglichkeiten für Familien unter den gegenwärtigen Bedingungen veröffentlicht werden - vielleicht findet der oder die Eine darin etwas für sich und die Angehörigen!

 

Hilfe für Eltern in der Corona-Zeit: Ministerin Giffey startet NOTFALL-KIZ - Eltern mit Verdienstausfällen können Anspruch auf Zusatzleistung prüfen

Die Ausbreitung des Corona-Virus' stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey startet deshalb einen Notfall-KiZ für Familien mit kleinen Einkommen.

 Die bereits bestehende Familienleistung Kinderzuschlag, kurz KiZ, unterstützt Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht. Der Wirkungsbereich des Kinderzuschlags wurde im vergangenen Jahr mit dem Starke-Familien-Gesetz ausgedehnt, etwa 2 Millionen Kinder sind anspruchsberechtigt, weil ihre Eltern kleine Einkommen haben. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro zusätzlich bedeuten.

 Weitere Informationen zum KiZ

Bisher war das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate die Berechnungsgrundlage. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Die Berechnungsgrundlage für den KiZ wird vom 01.04.2020 bis zum 30.09.2020 das Einkommen des jeweils letzten Monats vor Antragsstellung, nicht mehr der Durchschnitt der vergangenen sechs Monate. Antragsteller belegen ihr Einkommen anhand der Einkommensbescheinigung des Monats vor Antragstellung.

 Der Kinderzuschlag (KiZ) ist eine Leistung für Eltern, die zwar für sich selbst genug verdienen, deren Einkommen aber nicht oder nur knapp für ihre gesamte Familie reicht. Die Familien werden mit bis zu 185 Euro pro Kind monatlich unterstützt, damit die Kinder besser gefördert werden und Kinderarmut vermieden wird. Mit der zweiten Stufe des Starke-Familien-Gesetzes, das am 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist, besteht für noch mehr Familien Anspruch auf diese wichtige Leistung.

 Durch den "Kinderzuschlag Digital" ist der Zugang zu der Leistung schneller und unbürokratischer geworden. Das ist in Zeiten der Corona-Verbreitung besonders wichtig, weil die Eltern den Antrag nicht persönlich in der Familienkasse abgeben müssen. Ein Online-Antragsassistent spart mit zahlreichen Komfortfunktionen den Gang zur Behörde und unterstützt Eltern bei der Antragstellung.

 Informationen zum Notfall-KiZ finden Sie hier: www.notfall-kiz.de

 Eltern und andere Interessierte finden hier Informationen zur Beantragung und können zudem prüfen, ob sie die Voraussetzungen erfüllen: www.kinderzuschlag.de

 Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: www.infotool-familie.de, www.familienportal.de

 Quelle:http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/hilfe-fuer-eltern-in-der-corona-zeit--ministerin-giffey-startet-notfall-kiz/153964

 


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