Optische Haus- und Mikronetze (Ohm-Netze) gefördert durch EFRE

gefördert durch

Mittel des Operationellen Programms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Kurzbeschreibung

Im Rahmen des Projektes entwickelt das POF-AC in Kooperation mit Partnern aus der Industrie Polymerfasertechnologie für Kurzstreckenanwendungen.

Für das EFRE-Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ Bayern 2014-2020 stehen EU Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. Die übergeordnete Leitidee des bayerischen EFRE-Programms lautet: Nachhaltige Stärkung der regionalen Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit Bayerns. Die Bayern hierfür zur Verfügung stehenden EFRE-Mittel tragen daher dazu bei, gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu sichern. Mit der Bereitstellung von Mitteln für „Ohm-Netze“ trägt der EFRE dabei insbesondere zu Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation bei.

 

Inhalt des Projektes „Ohm-Netze“ (Optische Haus und Mikronetze) ist die Weiterentwicklung der Polymerfasertechnologie für Kurzstreckenanwendungen im Bereich von 1 m bis maximal 500 m Übertragungsstrecke. Die entwickelten Technologien sollen vor allem zu unseren KMU-Partnern transferiert werden. Derzeit haben sich 7 bayerische Unternehmen für die Mitarbeit verpflichtet, mit
denen wir ausnahmslos schon in früheren Projekten kooperiert haben. Im Bild  wird gezeigt, welche verschiedenen Anwendungsfelder optischer Netze mit kleiner Reichweite im Projekt intensiver bearbeitet werden sollen.

 

Kooperationspartner sind:

Bauer Engineering
Bavarian Optics GmbH
BMI
KTF
Obtis research
Optoflux
Starlight, Sensorik Lichtleitsysetme

Projektdatenblatt

Entwicklung eines neuartigen frei programmierbaren LED-Wechselverkehrszeichens (FAMA)

gefördert durch
das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

 

Um auch bei Baustellen, Unfällen und anderen Vorkommnissen einen sichern und fließenden Verkehr zu gewährleisten, ist es notwendig die Verkehrsregeln schnell und regelgerecht zu aktualisieren. Eine Möglichkeit bieten LED-Wechselverkehrszeichen (WVZ). Durch ihre Variabilität und besonders guten optischen Eigenschaften bieten sie selbst bei schlechtem Wetter hinreichende Sicherheit. Jedoch sind WVZ in ihrer Zeichendarstellung begrenzt. Dies liegt vor allem daran, dass sie unter hohem Zeitaufwand manuell mit Leuchtdioden bestückt werden. Auch führt Sonneneinstrahlung und der resultierende Wärmeeintrag durch überstehende LED´s zu einer Verkürzung der Lebensdauer. Zusätzlich kann Feuchtigkeit durch die Fügespalten eintreten, wodurch sich Linsenteile herauslösen können. Deshalb sollen im Projekt FAMA in Kooperation mit der Firma Bremicker weltweit erstmals ein vollautomatisch fertigbares und freiprogrammierbares LED-Wechselverkehrszeichen für den Straßenverkehr entwickelt werden.

Projektdatenblatt

Presse
https://www.th-nuernberg.de/news/lichtforschung-fuer-ampeln-fl/

 

Laufzeit

01.10.2017 bis 30.09.2019

 

Verbundpartner

Bremicker Verkehrstechnik GmbH
Am Öferl 37-43
82362 Weilheim i. OB

TH Nünrnberg GSO
POF-AC
Wassertorstr. 10
90489 Nürnberg

 

Projektverantwortliche in der TH Nürnberg

Prof. Dr. von Hoffmann
Prof. Dr. Ziemann

 

 

gefördert durch die Bayerische Forschungsstiftung

Kurzbeschreibung

Im Projekt „POF-MEM“ erforscht die antragstellende TU München, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie und molekulare Sensorik, Abteilung Wassertechnologie, unter Leitung von Dr. Karl Glas zusammen mit dem Institut POF-AC der TH Nürnberg unter Projektleitung von Prof. Rainer Engelbrecht sowie mit den Firmenpartnern Grünbeck GmbH, Ingenieurbüro Heinl und der Staatsbrauerei Weihenstephan faseroptische Sensoren zur Detektion von Ablagerungen in Membranmodulen zur industriellen Wasseraufbereitung. Hierzu müssen neben Fragen zur Wasserchemie und der Prozesstechnik insbesondere die optischen Eigenschaften von geeignet strukturierten polymeren optischen Fasern hinsichtlich einer zuverlässigen Detektion unerwünschter Ablagerungen auf der Filtermembran untersucht und optimiert werden.

 

Ziel ist eine Steigerung der wirtschaftlichen Prozessperformance und eine ökologischen Ressourcenschonung durch eine verbesserte Regelung solcher Wasseraufbereitungsanlagen, die vielfältig bei der Herstellung von Lebensmitteln, bei der Aufbereitung von Trinkwasser sowie in der chemischen Prozesstechnik eingesetzt werden.

Projektdatenblatt

 

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Optische Sensoren zur Überwachung von Erdstrukturen (SmartOSE)

Überblick

Um Gefahrenzonen vor den Folgen von Erdeinbrüchen oder anderen Georisiken zu schützen, werdenSicherungen verwendet in denen Geokunststoffeeingebaut sind. Diese überwiegend textiltechnisch hergestellten Bauprodukte sind sehr gut dehnbar und können dauerhaft und kostengünstig zur Bewehrung der Böden genutzt werden. Sie werden auch als Schutzmaßnahme gegen Auswirkungen umweltgefährdender Altlasten oder Erosionen verwendet sowie zur Abdichtung und Entwässerung von Deponiekörpern, Wasserwegen oder Dämmen und Deichen.

Im Forschungsprojekt „Optische Sensoren zur Überwachung von Erdstrukturen“ sollen innovative und kostenökonomische Sensoren auf Basis von optischen Polymer-Fasern (POF) zur Strukturüberwachung von Geokunststoffen entwickelt und untersucht werden.

Ausgangslage

Die technische Sicherung von Bauwerken in gefährdeten Gebieten ist oftmals nicht ausreichend, da

maßgebliche Einflussparameter, wie der Durchmesser eines Erdeinbruches, nicht sicher bestimmt werden können. Deshalb müssen diese zusätzlich überwacht werden („structural health monitoring“). Bislang wurden dazu Warneinrichtungen auf Basis konventioneller geotechnischer Sensoren eingesetzt. Um annähernd flächendeckende Messungen bei größeren Flächen zu erreichen, sind bei dieser Variante eine erhebliche Anzahl von Sensoren und Kabeln notwendig. Diese Lösung ist deshalb nicht wirtschaftlich und wird nur vereinzelt eingesetzt.

Eine mögliche Lösung ist die Einbettung dünner und flexibler optischer Lichtwellenleiter in ein textiles Flächengebilde wie dem Geogitter. Je nach Dehnung der Faser wird das Licht unterschiedlich rückgestreut.

Projektziel

Das Ergebnis soll eine zuverlässige Messtechnik zur wissenschaftlichen Untersuchung der Bewegung von Geokunststoffen in Erdkörpern sein, die dann optimiert und weiterentwickelt werden kann. Solch eine Messtechnik ist derzeit noch nicht vorhanden. Mit der Entwicklung eines kostenökonomischen Demonstrators des Messprinzips wird die spätere Produktentwicklung vorbereitet

Projektdatenblatt

 

gefördert durch
das Bundesministerium für Bildung und Forschung

Inhalt des Projektes
Optische Überwachung von Erdstrukturen
Details siehe extra Seite

Laufzeit
01.08.2018 bis 31.07.2021

Projektverantwortlicher TH Nürnberg

POF-AC
Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht

rainer.engelbrechtatpofac.th-nuernbergPunktde
Tel: +49 911 5880 1061

Faser-optische hochdynamische Sensorik für (FasoDynE)

Ziel des Projektes ist die Erforschung einer innovativen optischen Sensorlösung zur kontaktlosen und hochdynamischen Messung des Spaltmaßes in Turbomaschinen zur Energieerzeugung.

Projektverantwortlicher TH Nürnberg

POF-AC
Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht
rainer.engelbrechtatpofac.th-nuernbergPunktde

Tel: +49 911 5880 1061

Laufzeit

1.10.2018 bis 31.12.2021

gefördert durch

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst