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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Dienstag, 10. Juli 2012

Wie sieht Erlangen im Jahr 2050 aus?

Studierende der Architektur

Studierende des Masterstudiengangs Architektur arbeiten am Projekt "ErA50"

Wie wurde die Stadt zu dem, was sie ist? Und wie wollen wir in Zukunft leben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Festival „Stadt.Geschichte.Zukunft“, das jetzt in 37 bayerischen Städten stattfindet. Auch die Fakultät Architektur der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ist mit einem Projekt vertreten: „ErA50 – Erlangen Architektur 2050“. Vom 23. Juli bis zum 20. August 2012 sind die Ergebnisse in Erlangen in der ganzen Stadt zu sehen und sollen für lebhafte Diskussion sorgen.

„Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl an Menschen, die überall auf der Welt in Städten leben, nahezu verdoppeln. Parallel dazu bringen Megatrends wie endliche Ressourcen, Klimawandel, Demografie und steigender Wohlstand gewaltigen Wandlungsbedarf mit sich – sowohl für bereits bestehende als auch noch entstehende Stadträume“, erklärt Prof. Dr. Richard Woditsch von der Fakultät Architektur des OHM den Hintergrund. Er arbeitet mit seinen Studierenden des Master-studiengangs Architektur in dem Projekt „ErA50“ mit dem Kunstpalais der Stadt Erlangen im Palais Stutterheim und dem Referat für Stadtplanung und Bauwesen der Stadt Erlangen zusammen. Gemeinsam arbeiten sie an einem neuen Verständnis für urbane Räume und die darin ablaufenden Prozesse und Systeme, die auf engem Raum ineinandergreifen. Die zentrale Frage dabei ist: Welche zukunftsweisenden Gebäudetypen für Leben und Arbeiten sind erfolgsversprechend für eine positive und bedarfsgerechte Urbanität Erlangens im Jahre 2050?

Visionen für die Stadt der Zukunft

Im laufenden Sommersemester 2012 erarbeiten die Studierenden des Masterstudiengangs Archi-tektur Visionen für die bauliche Zukunft Erlangens im Jahr 2050. Es sollen umfassende architekto-nische Szenarien für Erlangen mit Rücksicht auf das Kyoto-Protokoll beschrieben werden. Dabei wird parallel auf zwei Ebenen geforscht und entwickelt: Zum einen geht es um die architektonische Ebene, zum anderen um den urbanen Maßstab.

Bezogen auf das Themenfeld „Stadtraum-Lebensraum“ des Festivals „Stadt.Geschichte.Zukunft“ werden in einer kontinuierlichen Reflexion im Gestaltungs- und Forschungsprozess innovative Ge-bäudetypologien erstellt sowie neue Modelle der Dichte, Fortbewegung und ökologische Effizienz anhand von konkreten städtischen Situationen untersucht. Die Studierenden gehen dabei in drei Schritten von Makro zu Mikro: Zunächst erforschen sie neue Gebäude-Typen, danach gehen sie von neuen Gebäude-Typen zu neuen Umgebungen, um schließlich von neuen Umgebungen zum „Post-Kyoto Erlangen“ zu gelangen.

Diskussion erwünscht

Das Ergebnis werden Bauschilder mit einem fiktiven Baubeginn für das Jahr 2050 sein, die mit Entwurfsdarstellungen für konkrete Orte im Stadtgebiet Erlangens zu einem Stadtspaziergang mit öffentlicher Diskussion einladen. Der Stadtraum wird vom 23. Juli bis zum 9. September zum Aus-stellungsraum.

Mehr Informationen über das gesamte Festival gibt es im Internet unter
www.stadt-geschichte-zukunft.de

Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Richard Woditsch von der Fakultät Architektur, Tel. 0911/5880-1251, E-Mail: richard.woditsch@ohm-hochschule.de +++ Gerne hilft auch Pressesprecherin Elke Zapf weiter, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@ohm-hochschule.de

Pressemitteilung als PDF downloaden:
28_AR_Stadt_Geschichte_Zukunft.pdf35 K
 
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