Willkommen an der Technischen Hochschule Nürnberg
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Fakultät Betriebswirtschaft

Alumniportraits

Jürgen Bayer
Dr. Leopold Bayerlein
Mathias Bartel
Michael Basmann
Markus Baumann
Christian Carrero
Ralph Edelhäußer
Niklas Frings-Rupp
Florian Gorzitzke
Dr. Volker Gronau
Hans Ulrich Gruber
Annekathrin Häse
Peter Hamm
Stefan Heindl
Dr. Gernot Kamusella
Thomas Kantoch
Derya Kaya
Rudolf Kettel
Michael Kolbenschlag
Edis Kovačević
Prof. Dr. Harald Kupfer
Stefan Küst
Dr. Matthias Lankau
Alexander Lehnen
Maksim Negorozhin
Harald Ostermann
Ariane Poschner
Friedrich Raab
Lydia Reichensperger
Siegmund Schiminski
Dr. Christian Schimmelpfennig
Dr. Frank Schlemmer
Horst Schmidt
Jürgen Schmidt
Kaye Schubart
Claus Schuster
Andreas Schwarz
Seydaack, Markus
Dr. David Sonius
Martin Stadelmeyer
Alexander Stark
Alexander Tange
Renate Urban
Rudolf Vollnhals
Sabrina Wagner
Alexander Weih
Beatrix Wegner
Prof. Dr. Manuela Weller
Dieter Wunderlich
Mathias Wündisch
Rainer Zietsch
Matthias Zwingel

Bayer, Jürgen

Bis 1987 studierte Jürgen Bayer Betriebswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Von 1987 bis 1992 arbeitete der gebürtige Dinkelsbühler als Leitender Prüfer bei der Ernst & Young AG in Stuttgart, bei der er unter anderem für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen, Konzernabschlüssen und Unternehmensbewertungen zuständig war. 1992 wechselte er als Kaufmännischer Leiter zur Zementwerke Lauffen und Elektrizitätswerk Heilbronn AG (ZEAG) – später eine Tochtergesellschaft der EnBW AG.
Von 1994 bis 1997 war Bayer zugleich als Kaufmännischer Geschäftsführer der Betonwerk Arnstadt GmbH in Thüringen sowie ab 2000 als Leiter Interne Dienste bei der EnBW Regional AG tätig. Von Juli 2005 bis September 2006 war Jürgen Bayer als Geschäftsführer auch für die Elektrizitätswerk Braunsbach-Tullau GmbH sowie ab Juli 2007 für die Tochtergesellschaft Gasversorgung Unterland GmbH verantwortlich. Im EnBW-Konzern war Jürgen Bayer zuletzt unter anderem für mehrere konzernübergreifende Projekte zuständig.
Seit dem Jahr 2010 hat er die Geschäftsführung der Stadtwerke Bayreuth inne. „Während meines Studiums an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule hätte ich nicht gedacht, dass mich das Feld, auf dem der Namensgeber der FH hauptsächlich unterwegs war, bis heute begleiten würde“, sagt Bayer. „Die Energiebranche befindet sich seit Jahren im Umbruch – spannende Zeiten, um die Geschicke eines Versorgungsunternehmens zu lenken.“

Bayerlein, Dr. Leopold

Dr. Leopold Bayerlein, ein Diplom-Absolvent der Fakultät Betriebswirtschaft aus dem Jahr 2006 und derzeit Dozent an der University of New England in Australien, gewann vor kurzem den „Best Practices of Flexible Learning“ Wettbewerb anlässlich der "Inaugural International Conference on Open and Flexible Education" an der Open University of Hong Kong. Dr. Bayerlein gewann den Wettbewerb für sein Online-Learning-Projekt „Balancing life: An alternate reality gaming platform for online undergraduate accounting education“. Sein Online-Learning-Konzept basiert auf einer Online-Fernsehserie, durch welche Studierende ein interaktives und virtuelles Praktikum in Rechnungswesen absolvieren. Der Best Practices of Flexible Learning-Award ist Teil einer Reihe von Auszeichnungen, die Dr. Leopold Bayerlein in den vergangenen Jahren erhalten hat. Nach seiner Zeit an der Technischen Hochschule Nürnberg arbeitete er für Ernst & Young Deutschland und absolvierte einen Master of Economics sowie eine Promotion (PhD) in Rechnungswesen an unserer Partnerhochschule University of New England in Australien. Seit 2011 lehrt er Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung an der University of New England Business School. Dr. Bayerlein ist ein aktiver Forscher in den Bereichen Rechnungswesen, Jahresabschlussanalyse/ Qualität von Jahresabschlüssen und Innovativen Hochschullehrmethoden. Er bedankt sich bei seinen Professorinnen und Professoren der TH Nürnberg, insbesondere bei seinem Abschlussarbeitsbetreuer Prof. Dr. Peter Schlieper, deren Unterstützung und hochwertige Vorlesungen einen großen Anteil an dem weiteren Karriereweg hatten.

Bartel, Mathias

Die Berufung zum Unternehmer zeigte sich früh – als Mathias Bartel im Alter von 14 Jahren seine erste Geschäftsidee in die Tat umsetzte: mit einem mobilen Bespannungsdienst für Tennisschläger. Auf die sehnlich erwartete Volljährigkeit folgten Projekte wie der Vertrieb des alkoholischen Mischgetränkes „Limes“ in ganz Nordbayern oder die Eröffnung einer Diskothek, die das Angenehme auf unkomplizierte Weise mit dem Nützlichen verband. Durch das BWL Studium mit Schwerpunkt Marketing an der FH Nürnberg erhielten die unternehmungslustigen Ambitionen unter dem Einfluss von Prof. Dr. Heinz Heidemann ihr theoretisches Fundament, die u.a. durch ein 6-monatiges Praktikum in Los Angeles im Bereich der CRM/ERP Software vertieft werden konnten. Im Rahmen der Diplom-Arbeit wurde eine eigene CRM Abteilung beim fränkischen Elektronikunternehmen GRUNDIG ins Leben gerufen und aufgebaut – im Jahr 2002 erreichte der kreative Pioniergeist dann seinen vorläufigen Höhepunkt: Gemeinsam mit drei Schulfreunden gründete Mathias Bartel die Marketingagentur stilbezirk, die sich erfolgreich am Markt positioniert hat und sich mit aktuell 40 Mitarbeitern sowie renommierten Kunden wie uvex, adidas, Staedtler, Red Bull oder der Messe Nürnberg als stilprägende Institution etablieren konnte. Im Sommer 2014 wurde der stilbezirk um einen eigenen Sportartikel-Handel erweitert – die Boardnerds vertreiben u.a. Sportbekleidung, Longboards sowie Stand-Up-Paddle (SUP) Boards und betreiben am malerischen Ufer der Regnitz den ersten SUP Strand Nürnbergs mit eigenem Shop, Event-Areal und SUP Schule samt Verleih. Mathias Bartel ist verheiratet und hat drei Kinder. In seiner Freizeit fährt er gerne Ski, spielt Tennis, sitzt auf dem Bike – und ist gedanklich wie in frühen Jahren stets mit neuen unternehmerischen Ideen befasst.

Basmann, Michael

Nach seiner Ausbildung als Bankkaufmann schloss Michael Basmann 1998 sein Betriebswirtschaftsstudium an der GSO Fachhochschule Nürnberg ab. Besonders prägend für ihn waren während seiner Studienzeit vor allem die Schwerpunkt-Vorlesungen im Bereich Personalmanagement von Herrn Prof. Knicker, der bei ihm die Begeisterung für Human Resources-Themen weckte. Bereits während seiner Studienzeit war er als GF-Assistent und Trainer für ein Nürnberger Trainingsinstitut tätig. 1999 wechselte der gebürtige Schwabe zum ift – Institut für Trainings- und Unternehmensberatung nach Köln, damals eine der größten und renommiertesten Beratungen für Human Resources in Deutschland, wo er als Team- und Bereichsleiter mit der Verantwortung für HR-Projekte im In- und Ausland tätig war. Ende 2002, in einer allgemein schwierigen Wirtschaftslage, wagte Michael Basmann dann dennoch den Sprung in die Selbständigkeit. Als Unternehmer und Managing Partner der Beratungsgesellschaft managerberater berät er heute gemeinsam mit seinem Team Unternehmen wie Deutsche Post DHL Group, TUI, Talanx oder SaarLB in Fragen des Human Resources Managements. Der Schwerpunkt seiner Beratungstätigkeit liegt dabei auf der Gestaltung von Personalauswahlprozessen, der Personal- und Führungskräfteentwicklung sowie des Change Managements. Warum ist er eigentlich Berater geworden? „Nun, als ehemaliger Zehnkämpfer“, so Basmann, „sehe ich eine Vielzahl an Parallelen dieser Leichtathletik-Disziplin zu meiner heutigen Tätigkeit: Nämlich die Herausforderung, nicht nur in einer, sondern gleichzeitig in mehreren verschiedenartigen ‚Disziplinen‘ Überdurchschnittliches zu leisten – als Potenzial- und Eignungsdiagnostiker, Trainer, Moderator, Coach, Projektmanager, Führungskraft, Unternehmer... Mich begeistert es einfach, das gesamte Beratungsspektrum in unserem Segment handwerklich zu leisten, Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Beratungs¬feldern zu erkennen und am Ende überzeugende Ergebnisse mit hohem Wert¬beitrag für unsere Auftraggeber zu erzielen. Diese Vielseitigkeit war es immer, die mich gereizt und angetrieben hat.“ Michael Basmann lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in der Nähe von Köln. Seine Freizeit gehört zu großen Teilen seiner Familie; darüber hinaus genießt er die lebhafte Comedy-Szene in Köln, hört gerne elektronische Musik und liebt es, neue Gastro-Trends zu entdecken.

Baumann, Markus

Markus Baumann studied business management at the Fachhochschule Nürnberg, where he graduated in 1990.
After completing his degree, he started his professional career as a coordinator on a freelance basis for adidas AG, developing the new market in East Germany. In 1991, Markus assumed the position of Junior Product Manager in Football Footwear and Hardware, adding Football Apparel to his portfolio as Product Manager in 1992. From 1995 to 2001, Markus held several positions in various categories such as Tennis, Outdoor and Footwear Soccer/Running/Tennis/Indoor/Bags.
In 2001, he pursued a career as Category Leader Football outside the adidas Group, before returning to adidas as Global Business Unit Director Football for Footwear and Hardware in 2003.
In 2006, he was appointed Vice President Global Football and in 2011 Senior Vice President Global Football. Since 2014, he has been General Manager Football with full responsibility for the adidas Football business.  
Markus is married and has two adult children. He played as goalkeeper on semi-professional level in Germany. Markus is still passionate about football and, more recently, also became an avid golf player. He enjoys doing winter sports and restoring old cars.

Carrero, Christian

Christian Carrero graduated in 1998 from Fachhochschule Nuremberg.
After graduation he started working at bci (broadcast, concepts & ideas) as Key Account Manager in the technical department. At bci he built up the European market for it´s key brand Clearone Communications.
When Clearone Communications opened their own European office in 2000 he joined as the Sales Director for Europe, Africa, the Middle East and India.
He left Clearone Communications early in 2005 to join prodyTel GmbH as a Managing Partner. At that time ProdyTel GmbH was a manufacturer of audio over IP equipment. When joining prodyTel he and his partner opened a distribution division distributing Clearone and some other brands in Germany and Austria.
The success in distribution lead to a second legal entity called prodyTel Distribution GmbH that was focused on distribution only which was founded end of 2008.
In March 2009 a third GmbH the Listen Technologies GmbH was founded with Listen Technologies Corporation USA as a partner The purpose of that company was to set-up a distribution network in Europe, Middle East and Africa. This GmbH was terminated in 2013 when it´s purpose of finding distribution channels was fulfilled.
In 2014 prodyTel GmbH was merged into prodyTel Distribution GmbH with Jan Wintersberg and Christian Carrero as remaining owners and Managing Directors at equal parts.
This company focuses on pure audio-visual distribution in Germany and Austria and is currently employing 18 people.
Christian still lives in Nuremberg and is happily married since 2013.
He loves to travel and see the world together with his wife. Also he enjoys good dinners with his friends and family. To keep at least a bit in shape he runs and goes to the gym whenever time permits.

Edelhäußer, Ralph

Nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Roth im Jahr 1992 und der sich anschließenden Grundwehrdienstzeit in der Otto-Lilienthal-Kaserne Roth begann Ralph Edelhäußer im September 1993 bei der damaligen Stadtsparkasse Nürnberg (heute: Sparkasse Nürnberg) ein sogenanntes „Kombi-Studium“ nach dem „Hamburger Modell“. Dies beinhaltete in einem Zeitraum von fünf Jahren eine Ausbildung zum Bankkaufmann mit IHK-Abschluss und ein Studium der Betriebswirtschaftslehre am Vorläufer der TH Nürnberg, der damaligen Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule. Der Schwerpunkt während des Hauptstudiums war daher nicht ganz verwunderlich auf Finanz-, Bank- und Investitionswirtschaft („FBI“) gefallen – der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse und IHK-Präsident Hubert Weiler lehrte seinerzeit als Honorarprofessor Bankwirtschaft an der FH Nürnberg.
Während des Haupt- und nach Abschluss des BWL-Studiums im Sommer 1998 war Edelhäußer bis ins Jahr 2000, das den Höhepunkt der damaligen Aktienhausse, einschließlich der des „Neuen Marktes“, dokumentierte, im Wertpapierbereich der Sparkasse Nürnberg beschäftigt. Zum Juli 2000 erfolgte ein Wechsel zur Sparkasse Roth-Schwabach (mittlerweile: Sparkasse Mittelfranken-Süd), wo es galt, als Firmenkundenbetreuer neue Erfahrungen im Kreditkundengeschäft zu sammeln.
Bereits seit Anfang der 1990er Jahre war Edelhäußer Mitglied der Jungen Union Roth. 2002 wurde er in den Stadtrat und 2008 zum ehrenamtlichen Dritten Bürgermeister gewählt. Nachdem eine Kandidatur zum Ersten Bürgermeister im Jahr 2005 nur knapp gegen den Amtsinhaber verloren ging, war das Ziel einer erneuten Bewerbung um dieses Amt im Jahr 2011 nahezu selbstverständlich. Mit knapp 60 % konnte er diese Bürgermeisterwahl in der Stichwahl für sich entscheiden. Für den damals 38-Jährigen ging damit ein Kindheitstraum in Erfüllung – seit seinem zehnten Lebensjahr war es sein fester Wille, einmal der Bürgermeister von Roth zu werden.
Seit 23. März 2011 bekleidet der Diplom-Betriebswirt (FH) nun das Amt des Ersten Bürgermeisters in der 25.000 Einwohner zählenden Kreisstadt, die alljährlich im Juli mit dem Challenge Roth den weltgrößten Triathlon auf der Langdistanz mit über 5.000 AthletInnen, über 5.700 Helfern und über 200.000 Zuschauern ein herausragendes Event mit Weltgeltung beheimatet.
Darüber hinaus entwickelt die fest in der Europäischen Metropolregion Nürnberg integrierte frühere Arbeiterstadt zunehmend ein attraktives Umfeld für Wohnen und Arbeiten – die bestehenden Gewerbe- und Wohngebiete sind nahezu ausverkauft (Stand: April 2015).
Die LEONI AG als größter privater Arbeitgeber in Roth gab beispielsweise im März 2015 bekannt, dass sie bis 2018 das bisher nahe des Schlosses Ratibor in der Innenstadt gelegene Firmengelände an die Kommune veräußern und mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 70 Mio. Euro die „Fabrik der Zukunft“ im Industriegebiet „An der Lände“ errichten wolle. Ein klares Bekenntnis zum innovativen Standort Roth, wie es Bürgermeister Ralph Edelhäußer konstatierte.
Die Amtszeit von Ralph Edelhäußer endet im März 2017 und eine Wiederwahl wird seitens des FH-Absolventen, der den Beruf des Bürgermeisters mehr als „Berufung“ denn als „Job“ sieht, eindeutig angestrebt. Es war und ist sein absoluter Traumberuf!
Ehrenamtlich ist Ralph Edelhäußer seit seinem neunten Lebensjahr engagiert. Heute noch fungiert er, neben diversen amtsbedingten Funktionen, weiterhin als Vorsitzender des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes im Kreis Roth-Weißenburg, als Koordinator des teilnehmerstärksten Läufer-Cups Nordbayerns (Läufer-Cup 2015 im BLV-Kreis Mittelfranken-Süd) und als Streckensprecher bei diversen regionalen Läufen z. B. beim Nürnberger Herbstlauf am Tiergarten bzw. am 1. FCN-Gelände.
Körperlich fit hält sich der lizenzierte Leichtathletik-Übungsleiter im Winter durch Nordic Walking und im Sommerhalbjahr durch mehr oder weniger regelmäßiges Schwimmen in einem der schönsten Freizeitbäder Mittelfrankens – dieses steht, wie könnte es anders sein, in Roth. Ferner bekleidet er als Reservist der Bundeswehr den Dienstgrad Hauptmann der Reserve. Privat ist er mit einer gelernten Bankkaufrau, die bei einer Genossenschaftsbank erfolgreich im Privatkundensegment agiert, fest liiert.
Bedanken möchte sich Edelhäußer bei seinen Professorinnen und Professoren der damaligen GSO-FH Nürnberg für vier spannende, teilweise auch - für ihn -  hektische Jahre, besonders bei „seinem VWL-Prof.“ und Betreuer der Diplomarbeit, Herrn Professor Dr. Karlheinz Ruckriegel, für dessen Unterstützung und praxisnahe sowie abwechslungsreiche Vorlesungen und Begleitung durch die Zeit der (Praxis-)Semester. Gelegentlich kreuzen sich auch heute noch die Wege der beiden Protagonisten.

Frings-Rupp, Niklas

Schon während des Studiums gründete Niklas Frings-Rupp eine Werbeagentur in Nürnberg, startete nach dem Diplom seine Kariere dann aber bei Agenturen wie DDB London, TBWA, For Sale, Springer & Jacoby und Jung von Matt. Über die Jahre hinweg arbeitete er für Kunden wie  BMW, Mini, Apple, Media Markt, GlaxoWelcome, Weihenstephan, Der Spiegel, Unicef und viele weitere.
2003 gründete er mit Oliver Voss zusammen die Miami Ad School Europe in einem alten Krankenhaus in Hamburg mit 12 Schülern an Bord. Seit dem hat sich die Schule rasend schnell entwickelt und beherbergt nun über 100 Schüler aus über 30 verschiedenen Nationen. In der Zeit seit der Eröffnung expandierten Oliver und Niklas mit der Schule nach Stockholm, Paris, Amsterdam und London. Seit Sommer 2009 steht er auch der Miami Ad School in Berlin vor. Er kümmert sich neben dem Kaufmännischen sowohl um die Entwicklung der Ausbildung als auch um das kreative Produkt der Miami Ad School und definiert global Kooperationspartner.
Bereits nach dem zweiten Jahr war die Miami Ad School Europe die meist ausgezeichnete Schule der Welt. Trophäen der wichtigsten internationalen Wettbewerbe wurden gewonnen. Einige der gewonnen Titel sind 4x „School of the Year“ beim Cannes Festival (Future Lions), 3x “Student of the Year” Deutschland, “Student of the Year” Holland,  der erste vergebene Lüerzers Archive “International Student of the Year” (5x insgesamt) und schließlich der “Student Young Gun of the Year” und „School of the Decade“. Die Hamburger Miami Ad School ist die einzige Schule außerhalb der USA, die es unter die besten Werbeschulen der Welt im Gunn Report geschafft hat. Die gewonnenen Preise der Schule umfassen unter anderem über 20 Löwen in Cannes, zig Pencils bei der One Show, ANDY’s, Clios, eine Vielzahl an Nominierungen und über 10 Pencils beim D&AD und eine Reihe an Auszeichnungen beim ADC, in dem er seit 2006 als Mitglied aufgenommen ist. 2010 wurde er vom D&AD zum „World Best Tutor“ gewählt.
In seiner Freizeit macht Niklas gerne in seinem alten Zuffenhausener Mobil die Strassen und Rennstrecken unsicher oder hält nach Wellen Ausschau.

Gorzitzke, Florian

Nach Kindheit in Südafrika und Industriekaufmannslehre mit Abschnitten in Deutschland und Südamerika entschied sich Florian Gorzitzke für das IB-Studienprogramm wegen des großen Angebots an außereuropäischen Unipartnerschaften und Programmteilnehmern. Als erster Austauschstudent der FH Nürnberg verbrachte er ein Semester an der Zhejiang Universität in Hangzhou, China, School of Economics und vertiefte seine Asienerfahrung mit Praktika in Peking und Singapur. Danach war er auch Betreuer in Nürnberg für Chinesische Austauschstudierende. Besonders die interaktiven Vorlesungen bei Prof. Dr. Neil Thomson und Case Study Übungen weckten sein Interesse für Zusammenhänge zwischen Unternehmen und Gesellschaft, das in der Ausarbeitung der Abschlussarbeit seinen Höhepunkt fand. Neben ersten Stationen im strategischen und operativen Vertrieb der BMW-Zentrale absolvierte er mit Unterstützung des Kurt Fordan Stiftung ein berufsbegleitendes Studium der Philosophie, Politik und Wirtschaft an der LMU München. 2010 übernahm Florian Gorzitzke als Marketingleiter die Verantwortung für Marketing, CRM, Preis- und Produktmanagement bei der BMW Group Lateinamerika mit Sitz in Panama City, Panama. Zusätzlich dazu war er Projektleiter der Lateinamerikastrategie, die sich mit einer Optimierung und Ausbau der Marktaktivitäten in Mittel- und Südamerika über alle Geschäftsbereiche beschäftigte. Aktuell leitet er die Marketingkommunikation für die Region Afrika, Osteuropa. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Gronau, Dr. Volker

Dr. Volker Gronau (Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder) ist seit seiner Hochschulausbildung für die Betreuung und ganzheitlichen Konzeptionierung des liquiden Vermögens multinationaler Unternehmen, vermögender privater und institutioneller Anleger, sowie Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen verantwortlich.
Sein Wissen eignete er sich in zwei abgeschlossenen Studiengängen an, die er mit der Dissertation „HEDGE FUND PRODUCTS AS AN ALTERNATIVE INVESTMENT AS A MEDIUM OF ABSOLUTE PERFORMANCE“ vollendete.
Dr. Gronau studierte an unserer Hochschule im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre in der Zeit von 1980 bis 1984. Daran anknüpfend dozierte er an unserer Hochschule an verschiedenen Fakultäten die Fächer „Arbeits- und Personalführungslehre“, „Kostenrechnung“, „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ sowie „Bond- und Asset-Management“, ohne Unterbrechung bis zum Jahre 2012.
Sein zweites Studium begann er berufsbegleitend an der Universität Kosice in der Slowakei, Prag und Wien, wo er u. a. für die dortige Zentralbank beratend tätig war.
Er verantwortete als Niederlassungsleiter und Geschäftsführer, sowie leitender Direktor die Geschicke namhafter multinationaler in- und ausländischer Kreditinstitute sowie einer weltweit tätigen Steuerberater, Wirtschaftsprüfungs- und Rechtsanwaltskanzlei.
Dr. Volker Gronau ist Senior Partner und Vermögensverwalter der Deutschen Wertpapiertreuhand. Dr. Volker Gronau verantwortete davor als Niederlassungsleiter und leitender Direktor die Geschicke namhafter multinationaler in- und ausländischer Kreditinstitute. Als Geschäftsführer begleitete er aktiv die Neugründung eines Family Office einer weltweit tätigen Steuerberatungs-, Wirtschaftsprüfungs- und Rechtsanwaltskanzlei. Seit Beginn seiner Karriere betreut Dr. Volker Gronau als Kundenmann und Manager private und institutioneller Anleger, Stiftungen und kirchliche Einrichtungen in der ganzheitlichen Konzeptionierung ihres liquiden Vermögens.
Sein umfassend hohes Fachwissen dokumentierte Dr. Gronau durch zahlreiche Publikationen, als Autor in Fachzeitschriften und Büchern, sowie mehrerer Lehraufträge an Hochschulen und IHKs, seit dem Jahre 1982. Hier publiziert er Hintergrundinformationen und Kommentare zur aktuellen Lage an den weltweiten Wertpapiermärkten. Dr. Gronau hält regelmäßig Gast- und Fachvorträge an Hochschulen und Firmenveranstaltungen.

Gruber, Hans Ulrich

OHM BWL Student bis 1991, dann Controller, Assistent des Vorstandes, Kfm. Leiter, Geschäftsführer, CFO und nun Headhunter. Das ist die Laufbahn von Hans Ulrich Gruber. Wie kam es dazu?
Nach dem Studium hat der Controller in ihm nachgerechnet, dass er im Studium mehr Wochen gearbeitet hatte, als er in Vorlesungen gesessen war. Neben dem Einkommen, war es ihm damals besonders wichtig den Praxisbezug einer fehlenden Lehre auszugleichen. Wobei er feststellte, dass man als Student weit mehr machen durfte als Lehrlinge. Z.B. bei der Vertretung der Treasurin, als die erste Million DM zu überweisen war, „da ging der Puls schon hoch“. Hans Ulrich Gruber wollte schon im Studium viel mit Personal, IT und Marketing machen, aber aufgrund der Job-Aussichten und auch vorhandener anderer Neigungen hat er sich dann doch für den Schwerpunkt Controlling und eine Diplomarbeit aus dem Bereich Finanzen entschieden. Doch seine Vorlieben für Personal, IT und Marketing haben sich im weiteren Lebensweg wieder gezeigt. In der ersten Funktion nach dem Studium als Controller der Zander AG in Nürnberg hat er gleich ein Controlling-Werkzeug programmiert, wodurch beim Monatsabschluss weniger als die Hälfte der Zeit benötigt wurde. Vier Jahre später wurde er zum Assistent des Vorstandes mit Projektaufgaben. Das bedeutete seine erste Projektleitung für die neue ERP-Software. Marktstudien zu Brasilien und dann die Projektleitung für die Fusion zwischen M+W und Zander. „Eine geniale Erfahrung“. Nach erfolgter Fusion wechselte er als kaufm. Leiter in eine Tochtergesellschaft und hatte gleich die Projektleitung für den Erweiterungsbau und die nächste ERP-Einführung. Später als Geschäftsführer entstand aus der Lösung eines Strategiekonfliktes das Projekt Umwandlung des Unternehmens in eine AG und der Börsengang. Dieser und die begleitenden Projektfinanzierungen führten zur ersten Dozententätigkeit an der Uni Bayreuth und ins Kuratorium des Betriebswirtschaftlichen Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V. Bayreuth. Es folgten Unternehmensgründungen in Südafrika und Italien und nach mehreren Veränderungen der Hauptaktionäre der Wechsel als CFO zu einem internationalen Maschinenbauer nach dessen PE-Transaktion. Der Ruf eines Headhunters in sein Team zu kommen und der Wunsch sich auf eine seiner besonderen Kompetenzen, den Umgang mit Menschen zu fokussieren, führten Hans Ulrich Gruber letztendlich in die Selbständigkeit als Headhunter. „Menschen zusammenzubringen ist meine Leidenschaft“ deshalb ist er auch Karriereberater bei dem VDI Recruiting Tag Nürnberg und auch ab und an mal Hochschul-Dozent. Die Verbindung zur TH Nürnberg hat sich in den letzten Jahren wieder intensiviert, denn: „Meine beiden Töchter absolvieren gerade das IB-Programm“, so Hans Ulrich Gruber.

Häse, Annekathrin

Annekathrin Häse studied International Business at the TH Nürnberg (Germany) in 2004, after which she did her Masters Degree at the ISEG Business School in Paris and her MBA at St. John’s University, New York. It was the international flavour of the study programme that strongly influenced her. She has been living in various countries since she graduated.  Annekathrin started her career with trainings at Apple, Orange and Netsize paving the way, early on, into the Technology & Telco space. Landing her first role in Marketing, she has been working for the past decade in the City of London focusing on driving technology start-ups and early-stage growth businesses to profitability and success. After stints at Satmetrix and Roambi, both Silicon Valley VC-back tech firms, where she drove the Marketing & Comms for the EMEA regions, she is now heading up the Marketing efforts globally at MindLink as part of the Management Team and Board of Directors. Annekathrin has seen MindLink, who provides secure & compliant messaging & chat applications (think WhatsApp but for Business), grow from a true start-up into a high-growth tech firm and has full responsibility for branding, lead generation, positioning and communications strategy. Annekathrin still lives in London and loves to travel, especially exploring all corners of Africa. She loves Vietnamese cooking and is a keen gym-goer.

Hamm, Peter

Geplant war nichts von allem. Der Zufall wollte es, dass Peter Hamm in Nürnberg landete. 1975 wurde ihm nach etlichen Absagen andernorts ein Studienplatz an der Ohm-Fachhochschule Nürnberg zuteil. Dass er sich heute als Berater der Immobilienwirtschaft für Nürnberg und die Metropolregion stark macht, ist einer langen Folge glücklicher Fügungen zu verdanken.
Vor seinem Studium absolvierte er eine Lehre bei der Deutschen Bank in Nordrhein-Westfalen. Im Anschluss daran arbeitete er bei der Bremer Landesbank im Bereich Devisen-/Sortenhandel. Nach seinem erfolgreich abgeschlossenen dreijährigen Betriebswirtschafts-Studium an der Fachhochschule Nürnberg scheiterte er an der Universität Nürnberg im Fach Statistik bei Frau Professor Esenwein-Rothe bei dem Versuch, ein weiteres kaufmännisches Diplom zu erwerben. Die Aufnahme seiner Selbständigkeit noch als Student ließ dies jedoch schnell in den Hintergrund treten. Als Immobilienmakler setzte er seinen Schwerpunkt von Anfang an auf die gewerbliche Vermietung.
Nach der Wende erweiterte er gemeinsam mit seinen Partnern von Hamm & Co. und Loft & Factory die Geschäftsbereiche um Ankauf und Entwicklung von Gewerbe- und Industriearealen. Mit dem Gewerbequartier "Nürbanum" in der Nürnberger Südstadt, dem ehemaligen Philips-/TKD-Gelände (ca. 45.000 qm Gewerbefläche) oder dem ehemaligen Alcatel Gelände in der Nimrodstrasse (ebenfalls ca. 45.000 qm) realisierte er die ersten Meilensteine seiner Laufbahn als Projektentwickler. Auch die Investorenseite nimmt in seinem Netzwerk seither eine zentrale Stellung ein. Insgesamt brachte er in der Metropolregion rund 350 Miet- und Kaufverträge zum Abschluss.
Auch im Rahmen seines 2004 gegründeten Unternehmens Hammkonzept mit Sitz im Inntaler Haus, einem bizarren, über hundert Jahre alten Holzhaus inmitten der Stadtlandschaft, ist Peter Hamm auf dem Immobilienmarkt für die Vermittlung von Gewerbeflächen aktiv.
Hamm's Konzepte folgen keinen Rezepten. Neue Kooperationen entstehen oft aus zufällig Aufgeschnapptem, spontanen Begegnungen oder Querverbindungen. Das allerdings erwächst aus gutem Nährboden: Das über Jahrzehnte gepflegte Netzwerk wächst kontinuierlich weiter - und treibt Blüten. So war er beispielsweise von 2009 bis 2013 Repräsentant der IVG Immobilien AG für den Nürnberger Nordostpark. Er begleitete die Umsiedlung des Retailers Golfhouse in das ehemalige AEG-Gelände. Das 130.000 qm große Bombardier-/Schlösserareal vermittelte er 2010 an einen Nürnberger Investoren. Die gewerblichen Restflächen um den Nürnberger Fernsehturm mit 65.000 qm vermarktete er im Jahr 2011 an einen namhaften regionalen Investoren und Projektentwickler. Die letzten größeren Abschlüsse gelangen 2013 und 2014: Die Vermarktung der Parkplatzflächen auf dem ehemaligen Quelle-Areal ermöglicht die Entstehung von rund 400 Wohnungen in zentraler städtischer Lage, die Beratung der Nürnberger Gesellschaften N-ergie und wbg bei der Verkaufsentscheidung des ehemaligen Bahnausbesserungswerks Muggenhof die Nutzung einer denkmalgeschützten Industriearchitektur als lebendiges Wohnquartier.
Seit 2010 ist er exklusiver Begleiter der Investorengesellschaft Sonae Sierra für Bayern. Die Projektentwicklung des ehemaligen Quelle Großversandhauses, des mit 250.000 qm Gebäudenutzfläche größten leerstehenden deutschen Industriedenkmals nach Tempelhof ist durch die Kooperation weit gediehen.
Spannenden neuen Beratungsmandaten rund um das Immobilienthema ist er nach wie vor aufgeschlossen. Künstler und Kultur in Projekte einzubinden, ist dabei eine seiner Triebfedern. Gerne bezeichnet er sich als "Strippenzieher". Der gebürtige Hamburger hat es nie bereut, sich in Franken mit seiner Familie niedergelassen zu haben.

Heindl, Stefan

Stefan Heindl, Jahrgang 1973, studierte an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Während seiner Diplomarbeit stand ihm mit Prof. Dr. Walter Lösel, der kurz zuvor von der DATEV an die FH gewechselt war, ein Professor zur Seite, der ihn nicht nur mit Praxisnähe, sondern vor allem durch frisches IT-Wissen begeisterte.
Nach mehreren Stationen im Nürnberger Computec Verlag wechselte Stefan Heindl zur Axel Springer AG nach Hamburg und war dort als Ressortleiter im Gründungsteam wesentlich am Aufbau des Webportals computerbild.de beteiligt. 2008 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit, wo er als Berater für SEO- und Contentstrategien nationale und internationale Unternehmen beim Auf- und Ausbau des Onlinegeschäfts unterstützte.
Im Jahr 2015 gründete Stefan Heindl zusammen mit Florian Schade in Nürnberg die RIODIGITAL GmbH & Co. KG und entwickelt Web-Anwendungen wie etwa Analytics-Dashboards oder Produktkonfiguratoren für Unternehmen mit besonders hohen Datenaufkommen. Die (wiedergewonnene) Nähe zur Technischen Hochschule Nürnberg zeigt sich für ihn nicht nur durch den Unternehmensstandort am Prinzregentenufer: Der zuletzt eingestellte Programmierer bei RIODIGITAL kommt frisch von der TH Nürnberg. Neben seiner Geschäftsführertätigkeit ist Stefan Heindl Aufsichtsratsvorsitzender der Amalyze AG, die Datenanalysen für Amazon-Händler anbietet.

Kamusella, Dr. Gernot

Dr. Gernot Kamusella studierte von 1999 bis 2003 an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Betriebswirtschaftslehre. Nach erfolgreichem Studienabschluss in Nürnberg wechselte er an die Universität Kassel und schloss dort nach 2 Jahren ein Studium zum Diplom-Ökonom ab. Im Anschluss startete er bei der AREVA GmbH in Erlangen ins Berufsleben. Dort ist er heute als Business Unit Controller tätig.
Anfang 2013 beendete er an der Univeristät Kassel seine Promotion. Seine Dissertation „Das Offenlegungssystem in Deutschland: reformbedürftig und reformfähig?“ geht u.a. der Frage nach, wieso bis zur Einführung des EHUG die zur Offenlegung verpflichteten Gesellschaften fast flächendeckend ihrer Pflicht zur Offenlegung von Jahresabschlüssen nicht nachgekommen sind. Die mit der Offenlegung verfolgten Ziele werden analysiert, die geschichtliche Entwicklung der heutigen Publizitätsvorschriften skizziert, die Argumente der Gegner der Offenlegungspflicht widerlegt und die Notwendigkeit einer gesetzlich fixierten Offenlegungspflicht abgeleitet. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Entscheidung für Offenlegungspflichten letztlich eine politische Entscheidung für ein alternatives Steuerungskonzept und gegen direkte Verbots- und Gebotsnormen ist. Dieses Steuerungskonzept setzt jedoch eine zeitnahe, vollständige und inhaltlich richtige sowie „barrierefreie“ Bereitstellung von Informationen voraus. In Deutschland fehlte lange (und fehlt zum Teil auch heute noch) zur Durchsetzung einer solchen Informationsbereitstellung der politische Wille.

Kantoch, Thomas

Nach seiner Ausbildung zum Großhandelskaufmann sammelte Thomas Kantoch einige Jahre Berufserfahrung bevor er von 2004 bis 2008 das International Business (IB)-Studienprogramm mit den Schwerpunkten Finance und Global Management absolvierte. Von Anfang an war Thomas als Werkstudent im Einkauf tätig und wurde als erster IB-Student in das TOPAZ-Förderprogramm von Siemens aufgenommen. Dies ermöglichte auch sein Auslandspraktikum bei Siemens in Malaysia, welches er mit einem Auslandsemester an der Hong Kong Baptist University abrundete.
Als Diplom-Betriebswirt startete er seine Karriere mit einem Management-Trainee-Programm im Bereich Procurement  bei der British American Tobacco (Germany) GmbH in Hamburg. In diesem Programm durchlief er unterschiedliche Positionen in mehreren Abteilungen in London und Hamburg. Im Anschluss an das Traineeprogramm nahm er sehr schnell Leitungspositionen ein und führte ein Einkaufsteam an, welches deutschlandweit die Bereiche Business Services and Operation verantwortete.
In 2012 führte ihn die Karriereleiter zu  Barclays Bank PLC / Barclaycard. Dort ist Thomas als Leiter des Einkaufs Deutschland tätig. Zudem ist er in seiner Position Barclaycard weltweit für Sponsorship & Media (Planning and Buying, Affiliates, Aggregtors, Comparision Websites, SEA and SEO) verantwortlich.

Kaya, Derya

Frau Derya Kaya studierte von 1996 bis 2001 an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Marketing. Sie machte ein Auslandssemester im Fach „Business Administration“ an der University of East London in Großbritannien. Nach erfolgreichem Diplom-Studienabschluss in Nürnberg wechselte sie im Oktober 2001 an die Hochschule für Technik nach Mannheim und machte ein Masterstudium zur „Wirtschaftsingenieurin“. Ihre Masterarbeit schrieb sie in einer mittelständischen Firma in den USA über „Holographic Technology“. Im Jahre 2003 schloss sie ihr Studium erfolgreich ab. Bereits während Ihres Studiums machte es ihr Freude Schüler zu unterrichten. Nach einem Jahr „Orientierungsphase“ beschloss sie im Januar 2005 ihre eigene Nachhilfeschule „Smart Academy“ in der Altstadt von Nürnberg zu gründen. Im Jahre 2006 fing sie an auch Kurse für Erwachsene im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ anzubieten.
Seit über 10 Jahren bietet sie jetzt Deutschkurse für internationale Kunden an. Sie hat Kunden aus Europäischen und nicht Europäischen Ländern, die hier in Nürnberg eine akademische Laufbahn anstreben oder bereits Akademiker sind und z. B. als Ingenieure oder Ärzte arbeiten. Zusätzlich arbeitet sie seit 2006 als Kursträgerin mit dem Bundesamt für Migration zusammen und hat bereits sehr viele Integrationskurse mit ihrem Team durchgeführt.
Ihr Beruf macht ihr sehr viel Spaß und Freude! Sie ist glücklich, dass sie einen Bereich gefunden hat, indem sie durch ihre Arbeit Menschen helfen kann, sich erfolgreich in unsere Gesellschaft zu integrieren.

Kettel, Rudolf

Rudolf Kettel begann sein Studium in der Fachrichtung Maschinenbau und beendete es im Jahr 1985 in Betriebswirtschaft. Den Schwerpunkt Steuern und Rechnungswesen wählte er um in Buchhaltungs- und Steuerfragen seine Eltern beraten zu können. Bereits während des Studiums begann er seine Zusatzausbildung zum Bilanzbuchhalter. Mit seiner Diplomarbeit über die Betriebsaufspaltung legte er den Grundstein für seine spätere Passion, der Beratung von familiengeführten mittelständischen Unternehmen. In seiner ersten Stelle als Bilanzbuchhalter/Prüfungsassistent konnte er, die durch seine Abschlussarbeit gewonnen Erkenntnisse, erfolgreich in der Beratung umsetzen. Von der Conradi & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in München wurde er von der Geschäftsführung, insbesondere dem Leiter der Niederlassung in Neumarkt /Opf. mit externen Seminaren unterstütz. Der Firma bleib er lange treu und war zuletzt Gesellschaftergeschäftsführer bis er im Jahr 2001 zu der Fürst & Partner Gruppe Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung in Nürnberg wechselte. Damals waren dort sein ehemaliger FH Hochschulprofessor und ein Studienkollege in der Geschäftsführung tätig. Mit der Bestellung zum Steuerberater übt er seine Tätigkeit auch selbständig aus. Als Mitglied der SPD ist er im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (kurz. AGS) und Vorsitzender der AGS Mittelfranken. In der IHK Nürnberg ist er Mitglied im Ausschuss Steuern und Recht, deren Vorsitzende Frau Wanke auch eine Studienkollegin aus der FH ist. In der Beratung von KMU spielen internationale Rechnungslegungsvorschriften eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund besuchte er die Akademie für internationale Rechnungslegung, welche ihm im Jahr 2002 das „Certificate in Internationaler Acccounting“ verlieh.  Nach dem Wirtschaftsprüferexamen wurde er Gesellschaftergeschäftsführer in der Fürst & Partner /MOORE STEPHENS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Neben seiner Tätigkeit, der Beratung von Familienunternehmen konnte er auch Erfahrungen als Gründungs -Aufsichtsrat einer AG und Gründungs -Stiftungsbeirat sammeln. Mit seiner Tätigkeit für diese AG, einem international tätigen Luftverkehrsunternehmen(Helicopteroperator) sammelte er umfangreiche Kenntnisse in der internationalen Besteuerung sowie im Umsatzsteuerecht. Mit Fragen des internationalen Steuerrechts befasst er sich nunmehr seit über 15 Jahren. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist er auch im Ausland tätig. Zuletzt machte er mit Mandanten eine Chinarundreise um sich vor Ort über die Besteuerung der Betriebstätten/Tochtergesellschaft zu informieren. Durch die regelmäßige Teilnahme an der steuerrechtlichen Jahresarbeitstagung in Wiesbaden und den Urteilsdiskussionen mit den Bundesfinanzhof Bundesrichtern hält er sich für die beruflichen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Implementierung von TAX COMPLIANCE - oder Transferpricing -  Systemen, fit. Die so gewonnenen Erkenntnisse bringt er auch mit Anträgen zum Steuerrecht und Gesellschaftsrecht in die Diskussion innerhalb der SPD ein. Privat hält er sich mit Joggen für seine Freizeitaktivitäten dem Motoradfahren, Hochseesegeln und dem Gehen von Skitouren fit.

Kolbenschlag, Michael

Michael Kolbenschlag ist seit 20 Jahren für Rödl & Partner, der integrierten Beratungs- und Prüfungsgesellschaft für Recht, Steuern, Unternehmensberatung und Wirtschaftsprüfung mit Hauptsitz in Nürnberg, tätig. Er ist Vorstandsmitglied der Rödl Consulting AG, des Geschäftsfeldes der Unternehmens- und IT-Beratung. Hier koordiniert er Marketing und Vertrieb und treibt die Internationalisierung des Bereiches voran.
1994 begann Michael Kolbenschlag sein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik und Organisation an der damaligen Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Zeitgleich entwickelte er bei Rödl & Partner eine spezialisierte Softwarelösung für aktives Kunden-, Qualitäts- und  Beschwerdemanagement, „Targenio“, die inzwischen im B2C- sowie B2B-Bereich weltweit erfolgreich im Einsatz ist. Zu seinen Kunden zählen internationale Unternehmen wie u.a. Deutsche Post, Henkel, McDonalds, Seat, Thomas Cook oder die Nürnberger Versicherungen. Das jahrelange Doppelengagement im Studium und Beruf zahlte sich aus: Von den Anfängen als Werkstudent über die Funktion als Berater und Teamleiter wurde Michael Kolbenschlag 2002 Partner und ist seit 2007 Vorstandsmitglied der Rödl Consulting AG.
In seinen Fachgebieten CRM, Kundenservice, Beschwerde- und Qualitätsmanagement, Prozess- und Projektmanagement ist er zudem Gastreferent (Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Universität Eichstätt-Ingolstadt), Seminarleiter sowie Autor diverser Fachaufsätze und Buchbeiträge.
Michael Kolbenschlag ist verheiratet und hat drei Kinder; in seiner Freizeit fährt er im Sommer gerne Fahrrad und im Winter Ski.

Kovačević, Edis

Edis Kovačević, geboren 1976 in Sarajevo,  studierte an der damaligen Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg Betriebswirtswirtschaft mit Schwerpunkt Rechnungswesen/Controlling und schloss 2001 sein Studium als Diplom-Betriebswirt erfolgreich ab. Nach dem Studium startete er seine Karriere bei der Zentralbank von Bosnien und Herzegowina und arbeitete in verschiedenen Bereichen, u.a. Management der Devisenreserven, Cash Management und schliesslich Interne Revision.
Seit 2008 ist er auch als Investment Berater des gesetzlichen Einlagensicherungsfonds aktiv, der im Rahmen der staatlichen Agentur für Einlagensicherung geführt wird.
Das Interesse am internationalen Finanzmanagement bewegte ihn dazu, berufsbegleitend den Master of Science im Finanzmanagement an der School of Economics and Business, University Sarajevo, einzuschreiben. In der Masterarbeit wurden die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Geldpolitik führender Zentralbanken bearbeitet.
Nach dem Masterabschluss 2010 begann er mit der Promotion an der gleichen Universität, die im Rahmen des internationalen Tempus Programm in Kooperation mit School of Economics and Business, University of Vienna und Faculty of Economics, University of Ljubljana organisiert wird.
Seine Dissertation befasst sich mit den geldpolitischen Massnahmen der Europäischen Zentralbank und deren Auswirkungen auf Bosnien und Herzegowina und Südosteuropa.
In Oktober 2013, wurde er zum Leiter der Internen Revision (Chief Audit Executive) in der Zentralbank von Bosnien und Herzegowina ernannt.
Er bedankt sich bei seinen Professorinnen und Professoren der damaligen FH Nürnberg, insbesondere bei seinem Diplomarbeitsbetreuer Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel, dessen Unterstützung und hochwertige Vorlesungen über Zentralbankwesen entscheidenden Anteil an dem weiteren Karriereweg hatten.

Kupfer, Prof. Dr. Harald

Im Jahr 1994 startete Prof. Dr. Harald Kupfer an der damaligen Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg sein Diplomstudium der Betriebswirtschaftslehre und schloss dieses 1999 mit dem Schwerpunkt Personalwesen erfolgreich ab. Anschließend wechselte er an die Universität, wo er in 2003 im Bereich Wirtschaftswissenschaften promovierte. In der Praxis machte er sich danach einen Namen mit seiner gleichnamigen Unternehmens- & Personalberatungsgesellschaft und als Initiator und Herausgeber einer Fachbuchreihe in seinem eigenen Verlag. Als Management-Trainer, Dozent und Coach ist er heute bundesweit als Experte für die Themen Persönlichkeitsentwicklung, Führung, Projektmanagement sowie Vertrieb/Verkauf etabliert. Darüber hinaus ist er als Autor mit zahlreichen Veröffentlichungen bekannt. An der TH Nürnberg war er in der Zeit von 2003 - 2006 als Lehrbeauftragter im Schwerpunkt Personalwesen der Fakultät Betriebswirtschaft mit dem Fach „Assessment Center“ tätig. Seit 2007 ist er Professor und wissenschaftlicher Gesamtstudienleiter an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Nürnberg. Zusätzlich ist er Mitglied in verschiedenen internationalen Gesellschaften und offizieller Koordinator internationaler Konferenzen und Symposien.

Küst, Stefan

Stefan Küst, geboren 1967, studierte nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Industriekaufmann ab 1989 BWL an der GSO Fachhochschule Nürnberg. Er war unter den ersten Absolventen des Anfang der 90er Jahre neu angebotenen Schwerpunkts „Umweltorientierte Unternehmensführung“. Nach einem Praktikum im Marketing bei Faber-Castell absolvierte er ab 1993 ein weiteres Praktikum bei der Quelle Schickedanz AG, wo er den ersten internen Umweltbericht des Unternehmens erstellte und schließlich seine Diplomarbeit über Mitarbeitermotivation und Umweltschutz abschloss. Nach einem Einstieg als Trainee mit Stationen in den Bereichen Qualität, Einkauf und Logistik baute er ab 1994 gemeinsam mit zwei Kollegen die Umweltabteilung bei Quelle auf, ab 1998 dann als Leiter und Umweltbeauftragter. 2003 übernahm er diese Aufgaben zusätzlich für den Neckermann Versand, 2005 zudem die Aufgaben als Leiter Gesellschaftspolitik für die KarstadtQuelle AG (Arcandor). Ab 2008 war er als Leiter Corporate Responsibility für Umwelt- und Klimaschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement in der Primondo Gruppe, der Versandhandelssparte von Arcandor, tätig. In seiner 17jährigen Tätigkeit als Nachhaltigkeitsmanager sowie in Verbänden und Gremien konnte er ausgezeichnete Kenntnisse und praktische Erfahrungen erwerben, besonders in den Bereichen CR-Strategie, Umweltmanagement, weltweites Social Compliance Management, Stakeholder Management und Nachhaltigkeitskommunikation. So erreichten z.B. die von ihm verantworteten Nachhaltigkeitsberichte von KarstadtQuelle 2005 den 2. und 2007 den 4. Platz im future/IÖW-Ranking deutscher Nachhaltigkeitsberichte. Nach der Insolvenz von Quelle und Arcandor startete er 2010 mit einem ehemaligen Kollegen ein eigenes Beratungsunternehmen für Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility mit international tätigen Kunden. Unter anderem gibt er Nachhaltigkeits-Seminare, schreibt Nachhaltigkeitsberichte für Unternehmen und ist an mehreren Hochschulen als Lehrbeauftragter für Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility tätig. Stefan Küst ist verheiratet und lebt heute in Bamberg und León (Spanien).

Lankau, Dr. Matthias

Matthias Lankau, IB-Absolvent aus dem Jahr 2007, schloss im November 2013 seine Promotion im Bereich der Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen ab. Hierin verfasste er zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zum Einfluss einer sozialer Identität auf die individuelle Kooperationsbereitschaft in der Bereitstellung öffentlicher Güter. Diese hervorragende Leistung zeichnete sich bereits während seines Studiums der internationalen Betriebswirtschaftslehre ab. So konnte Dr. Lankau im Rahmen eines Forschungsprojekts zusammen mit Prof. Dr. Werner Fees für einen publizierten Vortrag bei einer internationalen Konferenz an der berühmten Tsinghua University in Beijing (China) bereits einen „Excellent Paper Award“ verbuchen. Einmal mehr ein Beweis dafür, dass die Fakultät Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Nürnberg „Spitzenprodukte" hervorbringt.

Lehnen, Alexander

Bis 2002 studierte Alexander Lehnen Betriebswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. 2007 wurde er zum Steuerberater, 2009 zum Wirtschaftsprüfer bestellt. Seit nunmehr mehr als 13 Jahren ist Alexander Lehnen im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung tätig. Den Berufseinstieg wagte er bei einem Spin-off von Arthur Andersen in Stuttgart, es folgten jeweils langjährige Tätigkeiten bei der Steuerkanzlei Weichselbaum in Nürnberg, PriceWaterhouseCoopers in Hamburg und Ernst & Young in München.
Heute ist Alexander Lehnen Geschäftsführer der Crowe Kleeberg Real Estate GmbH, eine auf die Belange der deutschen Immobilienwirtschaft fokussierten Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit Sitz in München und Hamburg. Das Leistungsspektrum umfasst neben Steuerberatung und Rechtsberatung insbesondere die Transaktionsberatung sowie die Prüfung und Bewertung von Gesellschaften bzw. Immobilien. Ziel von Crowe Kleeberg ist es, als eines der ersten mittelständischen Beratungshäuser der Immobilienbranche das volle Beratungsspektrum einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Rechtsanwaltskanzlei anzubieten. Alexander Lehnen berät dabei insbesondere Asset Manager und Private Equity, Immobilienfonds, Institutionelle Anleger, Family Offices und Bestandshalter, Projektentwickler sowie Corporates in allen steuerlichen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen.
Alexander Lehnen sagt: „Der Grundstein meines beruflichen Erfolgs liegt in meinem Studium in Nürnberg. Hier wurde die fachliche Basis, einerseits für die Berufsexamen zum Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, aber auch für den fachlichen Alltag gelegt.“

 

 

Negorozhin, Maksim

Mit einem erfolgreichen Abschluss seines Diplomstudiums der BWL begann Maksim Negorozhins Berufsweg. Ein Teil seines Studiums war das Austauschprogramm „International Business“ an der HTWK Leipzig. Durch dieses Programm fasste er erstmals Fuß in Deutschland.
Direkt nach dem Abschluss nahm er sein Masterstudium an der Technischen Hochschule Georg Simon Ohm Nürnberg  im Fach „International Marketing“ in Angriff und hat es Ende 2013 abgeschlossen. Die Abschlussarbeit mit dem Titel „Sales Promotion effectiveness in FMCG Markets” wurde mit dem Wissenschaftspreis des Marketing-Clubs Nürnberg ausgezeichnet. Die englischsprachige Arbeit wurde aus 400 eingereichten Masterarbeiten ausgewählt und gekürt. In seiner Masterarbeit untersuchte Herr Negorozhin die Wirksamkeit ausgewählter Verkaufsfördermaßnahmen für zwei Pflegeproduktgruppen und leitete anhand eines von ihm angepassten Regressionsmodells Entscheidungsoptionen für das Management von Herstellern und Handelsbetrieben ab.
Im Moment ist Herr Negorozhin an der Measurement Science Abteilung bei internationalem Marktforschungsunternehmen IRI Information Resources tätig. Er beschäftigt sich mit der Analyse von komplexen Datenbanken sowie der Untersuchung von Verarbeitungsprozessen des Unternehmens.
Neben dem Job bei IRI ist Herr Negorozhin seit Winter Semester 2015/2016 als der Lehrbeauftragte an der TH Nürnberg tätig. Er unterrichtet für die Masterstudierenden  des International Marketing die Fächer „SPSS“ und „Angewandte quantitative Methode im Marketing“. Neben der Theorie lernen die Studierenden den Umgang mit der SPSS Anwendung.

Ostermann, Harald

Harald Ostermann gehört zur neuen Generation der Vor-Denker aus Leidenschaft. Mit seiner sympathischen, offenen Art gelingt es ihm spielend, Beispiele aus der Praxis mit Motivation für den eigenen Antrieb zu verbinden und Zusammenhänge im Bereich Innovation branchenunabhängig zu veranschaulichen. Er bringt seine Zuhörer mit Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Innovationsmanagement und über 1.500 Projekten, aber auch privat erlebten authentischen Beispielen, einerseits zum Schmunzeln, gleichzeitig aber auch zum Nachdenken. Das Eiscafé Campo wird Ihnen sicherlich in Erinnerung bleiben. Versprochen!
Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg, machte sich Harald Ostermann einen Namen als Unternehmer, Verfasser von Fachartikeln und Dozent, mit Lehraufträgen an mehreren Hochschulen und Akademien. Er hält Vorträge zu den Themen Ideengenerierung, Innovation und Kultur. Seit 2002 leitet er die Projekte der Innovationswerkstatt in den Bereichen New Business Development, Forschung & Entwicklung und Marketing. Konzerne wie Audi, Deutsche Bahn, Lufthansa, aber auch viele kleine und mittelständische Unternehmen vertrauen auf die Arbeit der Innovationswerkstatt. Vier Jahre war Harald Ostermann Mitglied im Projektteam des Strategieprozesses des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Bereich Biotechnologie.
Die Innovationswerkstatt hat seit über 15 Jahren Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Innovations-Prozessen und Workshops. Bereits in mehr als  1.500 Projekten konnten Ideen für neue und überaus erfolgreiche Geschäftsmodelle entwickelt werden. Konzerne wie Audi, Porsche, Deutsche Bahn, Lufthansa, aber auch viele kleine und mittelständische Unternehmen und Institution wie das Bundesministerium für Bildung & Forschung und der VDMA, vertrauen auf die Arbeit der Innovationswerkstatt.
Wirkliche Innovationen erreicht man nicht durch reine Kreativität, sondern durch methodisch gestützte Vorgehensweisen. Profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise und dem systematischen Einsatz erprobter Tools zur Generierung und Bewertung neuartiger Ideen und Konzepte. Damit entwickeln Sie gezielt Ideen für marktfähige Produkte und Dienstleistungen, mit denen Sie sich erfolgreich von Ihren Konkurrenten differenzieren!

 

 

Poschner, Ariane

Bereits während ihres BWL-Studiums an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg, arbeitete Ariane Poschner in diversen PR-Abteilungen verschiedener TV-Sender. Nach ihrem Abschluss mit Diplom startete sie ihre Karriere beim Bezahlsender Premiere in München und war anschließend bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien aktiv. Der Wunsch zur Selbstständigkeit wurde jedoch immer größer - 2008 war es dann soweit: Gemeinsam mit einer Geschäftspartnerin gründete sie die Kommunikationsagentur swordfish PR in München. Ein gewagter Schritt, aber für die beiden Unternehmerinnen der Richtige. Seit 2013 führt Ariane Poschner die Agentur allein und betreut mit ihrem Team Kunden aus den Bereichen Lifestyle und Games. „Mein Ziel ist es, Unternehmen und Marken nach außen innovativ zu vertreten. Aufgrund unserer unterschiedlichen Kundenstrukturen finden wir immer wieder neue Ideen und Kooperationsmöglichkeiten, die unseren Kunden und uns neue Energien bringen. Die Selbstständigkeit ist ein riskanter Schritt, den ich jedoch immer wieder machen würde!

Raab, Friedrich

Rechtsanwalt Friedrich Raab gehört zu den ersten Absolventen unserer Hochschule, die 1972 mit dem Studium der  Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Nürnberg beginnen konnten. Sein beruflicher Lebensweg ist atypisch und daher erzählenswert:
Friedrich Raab, geboren 1949, begann  nach acht Jahren Volksschule eine Lehre als Industriekaufmann, die er als Jahrgangsbester abschloss. Während seiner Lehrzeit bereute er zunehmend, dass er trotz durchgehend sehr guter Noten den Übertritt auf das Gymnasium versäumt hatte. Deshalb schaffte  er mit dem Besuch der  dreijährigen Berufsaufbauschule - zwei Jahre abends und samstags und ein Jahr in Vollzeit neben seiner beruflichen Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter – und die damit verbundene Fachhochschulreife die Möglichkeit für seine berufliche Weiterbildung. Vorgesehen war nun ein Studium an der Fachhochschule für Betriebswirtschaft in Nürnberg, doch musste er davor noch den Grundwehrdienst ableisten. Im Frühjahr 1972 konnte er dann schließlich mit dem Studium   beginnen, das er 1975 mit dem graduierten Betriebswirt abschloss, dem späteren Betriebswirt (FH). Sein Ausbildungsweg war damit noch nicht zu Ende, zumal damals mit dem Abschluss der Fachhochschule noch die allgemeine Hochschulreife verbunden war. Er entschied sich für das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg, das er 1980 nach neun Semestern mit dem ersten Staatsexamen beendete. Nach zwei Jahren  Referendarzeit am OLG Nürnberg erwarb er das zweite Staatsexamen.
Ab 1982 erhielt Friedrich Raab die Anwaltszulassung und arbeitete zunächst als angestellter Anwalt, bevor er 1984 in Nürnberg seine eigene Kanzlei gründete. Tätigkeitsschwerpunkt ist das Arzthaftungsrecht, und zwar ausschließlich als Patientenvertreter. Ausschlaggebend dafür war zum einen sein großes Interesse an Medizin und zum anderen die Intention, durch Behandlungsfehler geschädigte Patienten bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen zu unterstützen. Bereits 1986 war er Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Rechtsanwälte im Medizinrecht, deren Ziel die juristische und medizinische Fortbildung ihrer Mitglieder ist.
Rechtsanwalt Friedrich Raab vertritt nunmehr seit über 30 Jahren bundesweit fehlerhaft behandelte Patienten. Eine große Anzahl von Schadensfällen schloss er seither erfolgreich ab, sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich, teilweise erst nach  jahrelangen Rechtsstreiten und mit einigen richtungsweisenden Urteilen.
Rechtsanwalt Raab übt auch noch heute seinen Beruf mit Engagement und Freude aus. Aus Altersgründen stellte er im Jahr 2015 die Weichen für einen zukünftigen Ausstieg aus der beruflichen Tätigkeit durch die Gründung einer Sozietät.
Dass sein beruflicher Werdegang vom kaufmännischem Lehrling zum erfolgreichen Rechtsanwalt führen würde, davon ist Friedrich Raab immer wieder selbst erstaunt. Er verdankt diese berufliche Entwicklung  neben Ausdauer und Willensstärke sowie glücklichen Zufällen vor allem auch dem zweiten Bildungsweg. Eine wichtige Station war dabei der Besuch der Fachhochschule Nürnberg.

Reichensperger, Lydia

Lydia Christina Reichensperger graduated in International Business from TH-Nürnberg, Germany, in 2012, and she received a MSc cum laude in International Business and Economics from the Università degli Studi di Pavia, Italy, in 2014.  She remained at the Università degli Studi di Pavia where she is currently doing a PhD in Economics under the guidance of Prof. Roberto Fontana. Her research interests are economics of innovation, inventor networks, profile of innovators, open innovation and intellectual property. She is presently a visiting research scholar at Boston University School of Law, USA. Lydia is passionate about Indian classical dances. In parallel with her graduate work, she is doing a B. Mus. in Indian Classical Music at Vicenza Conservatory of Music.

Schiminski, Siegmund

Ende März 2015 hatten wir an der TH Nürnberg Gäste im Haus. Die ersten Absolventen unserer Hochschule aus dem Jahre 1975. Diese Gruppe waren die Pioniere unserer heutigen erfolgreichen Hochschule.
Uns hat interessiert, wie der berufliche Werdegang der Absolventen nach ihrem Examen verlief. Am Rande der Veranstaltung haben wir uns mit einem Ehemaligen unterhalten und sind der Meinung, dass wir ihn heute vorstellen sollten. Denn er hat so richtig Karriere (ist für ihn ein Fremdwort – spricht lieber von harter Arbeit mit Zielerfüllung) gemacht.
Er soll uns seine Vita schildern. Wir glauben, dass dies Berichtens wert ist.
Siegmund Schiminski hat seine berufliche Laufbahn beendet. Seit September 2013 genießt er den Ruhestand. Aber wie fing alles an?
Der gebürtige Bayreuther begann als Volksschüler im Alter von 14 Jahren eine Lehre bei der Stadtsparkasse Bayreuth. Während der Ausbildungszeit hat er sich für den Besuch der Berufsaufbauschule entschieden. Mit 17 Jahren den Kaufmannsgehilfenbrief für den Bankkaufmann in der Tasche sollte es an der BAS zügig weiter gehen. Mit 19 Jahren war die Berufsausbildung und die Aufbauschule mit der mittleren Reife abgeschlossen. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Arbeiten (damals immerhin noch eine 42 später 40 Stunden Arbeitswoche) und nebenbei am Abend und am Wochenende die Schulbank drücken, verlangt schon einiges ab.
Mit knapp 20 Jahren hat die Bundeswehr gerufen. Damals Wehrdienst mit 18 Monaten. Für Viele eine verlorene Zeit. Nicht für ihn. Er hatte Spaß am Soldatenleben und hat sich als Soldat auf Zeit verpflichtet und für die Laufbahn eines Reserveoffiziers entschieden. Seine Vorgesetzten erkannten, dass er gute Anlagen zur Führungskraft hatte. So konnte er als Lehrgangsleiter (damals auch nicht der normale Weg) junge Männer zum Unteroffizier ausbilden. Als Leutnant der Reserve verließ er nach zwei Jahren die Armee. Blieb ihr jedoch weiterhin als Reserveoffizier treu. Bis 1990 waren es 12 Wehrübungen und der Dienstgrad eines Major war ihm sicher. Wie er heute in der Nachschau sagt, war die Zeit der Grundstock für die Führungsarbeit.
Und jetzt kommt unsere Hochschule ins Blickfeld. Er gehörte zu den ersten Studierenden an der FH Nürnberg. Beworben hat er sich jedoch noch bei der HWF, die damals in den deutschen Landen einen hervorragenden Ruf hatte.
Den Studienabschluss hat er nicht nur einem geforderten Fachgebiet absolviert. ‚Finanzierung und Investition’ war für ihn als Bankkaufmann selbstverständlich. Nein, es musste noch ‚Rechnungswesen’ und ‚EDV/Organisation’ sein. Mit drei Schwerpunktthemen hat er sein Studium abgeschlossen. Er ärgert sich heute noch über seine ‚versaute’ Note in VWL. Seine Kommilitonen haben ihm ihr Vertrauen ausgesprochen und so war Siegmund Schiminski fast während der gesamten Studienzeit auch der Semestersprecher und in der Studentenvertretung der FH engagiert.
Mit knapp 25 Jahren den ‚graduierten Betriebswirt’ in der Tasche wollte er nicht mehr in die Sparkassenwelt zurück. Top Angebote aus ganz Deutschland hatte er im Frühjahr 1975 in der Tasche. Für die damalige Zeit (erste große Rezession in Deutschland) ein Novum, sich eine Arbeitsstelle aussuchen zu können. Er blieb seiner fränkischen Heimat treu und wurde als Führungsnachwuchskraft bei einem großen (heute nicht mehr bestehenden) Elektrokonzern angestellt. Geplant war, nach der Traineezeit in die Schweiz zu gehen. Es sollte jedoch anders kommen und so war Fernost (damals noch Lichtjahre von Europa entfernt) der Wunsch des Arbeitgebers. Und wie häufig, wenn sich Meinungen nicht decken, bleibt nur die Konsequenz der Entscheidung übrig. Er verließ den Konzern und war dann für einige Zeit sogar ‚arbeitslos’. In diese Zeit fiel noch die Familiengründung. Auf den ersten Blick keine guten Zukunftsaussichten.
Und jetzt kommt wieder ‚seine Sparkasse’ ins Spiel. Zufälle bestimmen wie so oft das Leben und er bekam eine Anstellung sogar noch an seinem Heimatort Bayreuth bei der damaligen Kreissparkasse Bayreuth. Verantwortlich für die Abteilung  Kreditüberwachung sollte dies die Startposition sein. Kurze Zeit später stand in der Sparkasse eine Fusion mit der Nachbarsparkasse Pegnitz an und so wurde ihm als ausgebildeten Betriebswirtschaftler noch die Abteilung Planung und Steuerung übertragen. Und hier war er zuhause! In dieser Zeit (1976 bis 1984) absolvierte er noch den Sparkassenfachlehrgang, um den berühmten ‚Stallgeruch’ anzunehmen und auch von den ‚Nichtakademikern’ akzeptiert zu werden. Bereits 1981 wurde er stellvertretendes Vorstandsmitglied.
Im Jahre 1985 stand durch Pensionierung in der Vorstandsetage eine Nachfolge an. Gegen 20 Bewerbern konnte Siegmund Schiminski überzeugen und wurde mit 34 Jahren Vorstandsmitglied und gut acht Monate später der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Bayreuth-Pegnitz. Er war damals der jüngste VV in Bayern. Und diese Position hatte er über 28 Jahre inne. Im Jahr 2001 stand die nächste Fusion mit der Stadtsparkasse Bayreuth an und der Aufsichtsrat hat ihm die Führung der neuen Sparkasse Bayreuth (immerhin eine Bilanzsumme von 2,5 Mrd. € und über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern) übertragen. Fachverantwortlich war er für das Kreditgeschäft, Marketing, Revision, Personal und ‚seine’ betriebswirtschaftlichen Bereiche ‚Planung und Unternehmenssteuerung’.
Diese hohe Kompetenz hat ihm bereits 1995 den Sprecher der oberfränkischen Sparkassen eingebracht. Die Krönung seines beruflichen Werdegangs war der Landesobmann der bayerischen Sparkassen im Jahr 2009. Damit war Siegmund Schiminski der erste Sprecher und Repräsentant der 72 bayerischen Sparkassen mit ihren über 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten. In diese Zeit fielen Finanzmarktkrise, Bankenpleiten und Beginn der Niedrigzinsphase. Schwierige Zeiten mit noch schwierigeren Entscheidungen und einer Vielzahl von grauen Haaren,  wie er uns sagte.
Daneben hatte er viele weitere Mandate inne. Beispielhaft seinen hier nur die Aufsichtsratsmandate bei der Versicherungskammer Bayern mit ihren Tochtergesellschaften, der Deka-Bank, der SparkassenInformatik und der BayernLB genannt. Mitglied im Vorstand des Deutschen Sparkassenverbandes und, und ... Viele Jahre war er Dozent an der Sparkassenakademie für das Kreditgeschäft, Unternehmenssteuerung und die Führungsnachwuchsarbeit.
Nach fast 50 Jahren beruflicher Tätigkeit ist Siegmund Schiminski nun im Ruhestand. Jetzt fühlt er sich als ‚Hobby-Jäger’ in Wald und Flur mit seiner Magyar Viszla Hündin Branka wohl und steht endlich nur seiner Familie zur Verfügung. Seine drei Kinder hat er animiert, eine gute Ausbildung zu absolvieren und so stehen sie heute als Kunsthistorikerin, Diplomkaufmann und Diplomingenieur ihre Frau bzw. ihren Mann im Beruf.
Es war ein nettes Gespräch in einer guten Atmosphäre. Es hat uns allen Spaß gemacht. Und wir waren danach der Meinung Ihnen diese berufliche Laufbahn eines ‚Ehemaligen’ unser Hochschule nicht vorenthalten zu wollen. Zum Schluss noch seinen Leitsatz, den Sie sich vielleicht zu Eigen machen könnten:
‚Handle mit Konsequenz, Glaubwürdigkeit und Kontinuität’

Schimmelpfennig, Dr. Christian

Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann nahm Dr. oec. HSG Christian Schimmelpfennig sein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der damaligen Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg auf. Die Schwerpunktwahl Steuerlehre und Controlling ermöglichten es ihm nach Abschluss im Jahr 2007 erste postgraduale Berufserfahrung bei Rödl & Partner zu sammeln. Ein weiterführendes Master-Studium an der Syddansk Universitet, Dänemark hat ihm darüber hinaus solide Kenntnisse im Marketing vermittelt, seine Leidenschaft für andere Kulturen, sowie internationalen Austausch und Zusammenarbeit entfacht, und die Möglichkeit eröffnet sich im Hochschulmarketing zu engagieren. Die anschliessende, wegweisende Station an der Universität St. Gallen, Schweiz hat es ihm ferner ermöglicht seine Passion für Internationalität, Marketing und Weiterbildung ideal zu kombinieren und weiterzuentwickeln. Als Program Manager war er für das Omnium Global Executive MBA Programm der Universität St. Gallen und der University of Toronto verantwortlich. Er hat mehrwöchige Studienmodule in Brasilien, Argentinien, USA, Kanada, China, Ungarn, Schweiz durchgeführt, das Programm auf unzähligen Messen und Events in ganz Europa vermarktet, und sich ein weltweites Netzwerk aufgebaut. Darüber hinaus konnte er sich im Rahmen seiner Dissertation an der Universität St. Gallen mit Testimonial-Kampagnen beschäftigen. Seine Forschung führte zu zahlreichen Artikeln in wissenschaftlichen Journals, sowie praxis-orientierten Fachzeitschriften wie Absatzwirtschaft, Marke41 oder dem Harvard Business Manager. Seit Sommer 2014 ist er als Leiter Weiterbildung an der Universität Liechtenstein tätig. In dieser Funktion entwickelt er neue Weiterbildungsprodukte und trägt entschieden dazu bei, die Universität Liechtenstein erfolgreich im deutschsprachigen und internationalen Weiterbildungsmarkt zu positionieren. Ein jüngst durchgeführtes Studienmodul an der renommierten Stanford University, USA ist Beleg für den Erfolg seiner Arbeit.
Seine bisherige Karriere könnte man mit dem Slogan: von der Praxis zur Theorie überschreiben. An der Georg-Simon-Ohm Hochschule hat er dabei das Rüstzeug erhalten, welches ihn für weiterführende Studien an renommierten Universitäten im Ausland qualifiziert hat.

Schlemmer, Dr. Frank

Der Karriereweg von Dr. Frank Schlemmer war eigentlich schon im Vorfeld geplant. Er sollte mit der Firma Optik Schlemmer einen mittelständischen Familienbetrieb übernehmen und erfolgreich weiterführen. Als die Nachfolgerplanung jedoch weiter fortschritt, kristallisierte sich immer mehr heraus, dass die traditionelle, fachliche Ausbildung zum Augenoptikermeister nicht mehr den Anforderungen der modernen Welt genügt. Durch die zunehmende Intensivierung des Wettbewerbs ist eine solide wirtschaftliche Ausbildung essentiell geworden. Insbesondere in den Bereichen Marketing, Controlling, Strategie und Personalführung werden bei einem Geschäftsführer fundierte Kompetenzen erwartet. Die Technische Hochschule in Nürnberg hat diese elementaren Bereiche ganz hervorragend vermitteln können, und somit die Grundsteine für eine erfolgreiche Karriere gelegt. Besonders hilfreich war für Frank Schlemmer das Engagement der Professoren Dr. Theo Knicker und Dr. Werner Fees, die ihn weit über ihre Pflichten hinaus immer wieder unterstützt haben. Durch die Qualität der Lehre und den persönlichen Einsatz der Professoren an der TH Nürnberg bekommen die Studentinnen und Studenten die Chance eine Karriere in der Wirtschaft zu starten. Zunehmend ergeben sich auch Möglichkeiten sich in eine akademische Richtung weiterzuentwickeln. Dr. Frank Schlemmer hat beispielsweise in Großbritannien anschließend noch promoviert.

Schmidt, Horst

Horst Schmidt, geb. 1960, nahm 1981 ein BWL-Studium an der damaligen Georg-Simon-Ohm FH auf, das er 1985 im Schwerpunkt Finanz-, Bank- und Investitionswirtschaft als Diplom-Betriebswirt (FH) abschloss. In diesem Jahr erfolgt auch der Eintritt in die Commerzbank AG. Nach einem Traineeprogramm zum Kreditanalysten war Horst Schmidt mehrere Jahre als Kreditanalyst im corporate banking tätig, v.a. in der zentralen Kreditabteilung in Frankfurt. 1989 erfolgte der Wechsel in die Firmenkundenbetreuung, 1997 die Übernahme einer ersten Führungsaufgabe als Leiter Firmenkundengeschäft in Schweinfurt. 2001 wurde ihm die Leitung der Abteilung Firmenkunden in Nürnberg übertragen. In diese Zeit fiel auch die regionale Mitverantwortung für die Integration der SchmidtBank und die Fusion mit der Dresdner Bank. Seit 01.04.2014 ist er als Mitglied der Geschäftsleitung Leiter der Niederlassung Weiden für den Mittelstand. Die Niederlassung Weiden ist als eine von 6 Niederlassungen in Bayern für das mittelständische Firmenkundengeschäft in Nordostbayern mit den Stadt- und Landkreisen Cham, Schwandorf, Amberg-Sulzbach, Weiden, Tirschenreuth, Wunsiedel, Hof und Bayreuth zuständig.

Schmidt, Jürgen

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann und der Fachhochschulreife über den 2. Bildungsweg folgte für Jürgen Schmidt 1982 das Studium der Betriebswirtschaft an der damaligen Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg. Diplomarbeit war die Realisation eines Planspiels Material- und Fertigungswirtschaft bei Prof. Dr. Stahlmann, der dieses noch bis weit in die 2000er Jahre im Studienschwerpunkt Material- und Fertigungswirtschaft einsetzte. Sein beruflicher Werdegang führte ihn von der DATEV eG über Leitungspositionen bei der Triumpf-Adler AG und der IPC Corporation Singapore dann Gesamtverantwortlicher für die EDV zur damaligen Florimex Holding in Nürnberg. Nach mehreren Eigentümer- und Standortwechsel der Firmengruppe dann im Jahre 2005 der Schritt in die Selbständigkeit. Als betriebswirtschaftlicher Berater begleitete er dann die Überführung der Florimex Germany in die heutige Bloomways GmbH & Co. KG. Neben der betriebswirtschaftlichen Beratung baute er frühzeitig den Berater für den Datenschutz als zweites Standbein auf. Mit dem Zertifikat der IHK Mittelfranken in der Tasche hat er sich ein breites Spektrum an Mandanten im süddeutschen Raum aufgebaut. Seit Februar 2016 ist er als Kooperationspartner und Datenschutzauditor auch für die DEKRA Assurance Services GmbH tätig.
Im Ehrenamt hat Herr Schmidt die Gründung und Startphase des Dorfmarkt Simonshofen eG als Aufsichtsrat begleitet. Seit 2009 ist er 2. Vorsitzender des Ortsverbands Lauf im  Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V., der unter anderem die Gewerbeschau LAUFWERK in Lauf an der Pegnitz organisiert.

Schubart, Kaye

Kaye Schubart, 1975 in Nürnberg geboren, stand seit ihrer Kindheit als Sängerin für Studioproduktionen vor dem Mikrofon. Durch die Zusammenarbeit mit bekannten Musikern der Jazz- und Bluesszene, entwickelte sie schon sehr früh ihr Faible für Jazz, Blues und Soul.
Nach dem Studienabschluss 2005 der Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkte auf Marketing und Außenwirtschaft, begann sie mit ihrer Musikkarriere.
Im Laufe der Jahre nahm sie an verschiedenen Contests teil, unter anderem in New York. Sie trat mit bekannten Musikern auf, wie z.B. mit dem Sänger und Pianisten Alfred McCrary, dem Jazzpianisten Lloyd Wilson aus Chicago, dem Pianisten Joachim Junghanss, den Saxofonisten Lutz Häfner und Thorsten Skringer u.a.
Gigs z.B. beim Deutsch-Amerikanischen Institut im Rahmen der Feier des Amerikanischen Unabhängigkeitstages, Sommernachtsball in Fürth, Empfang des bayerischen Staatsministers, Käfer München, Deutscher Schulleiterkongress in Düsseldorf, Fastnacht in Franken des Bayerischen Rundfunks, Schweizer Bahngesellschaft SBB in Zürich etc.
2008 wird ihr Soloalbum „Kaye“ produziert. Ein explosiver Mix aus Soul, Jazz, Latin und Blues, mit bekannten Musikern.

Schuster, Claus

Der persönliche Weg des 1967 in Nürnberg geborenen Unternehmers Claus Schuster ist der eines von Konsequenz, Geduld, Menschlichkeit, Hartnäckigkeit und Nachhaltigkeit geprägten positiven sowie weltoffenen Grundhaltung.
Nach dem Grundwehrdienst, einer Lehre zum Industriekaufmann bei INA Schaeffler, dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg und der Pariser ISG Business School sowie diversen studienbegleitenden Praktika startete Claus Schuster seine berufliche Laufbahn als Vorstandsassistent bei INA Schaeffler Inc. in den USA. 1996 stieg er in die Firma seines Vaters Erich Schuster ein. Im Rahmen einer umfassenden Nachfolgeplanung sammelte er innerhalb der ersten Jahre prägende Erfahrungen in den verschiedenen operativen Unternehmensbereichen auf allen Ebenen sowie im direkten Kundenkontakt.
Früh widmete er sich in seiner Verantwortung für Strategie, Konzeption und Consulting bei der defacto.x den Auswirkungen, welche die Digitalisierung und das sich verändernde Kundenverhalten auf Unternehmen, deren Prozesse, deren Kundenbeziehungen sowie deren Marketing haben. Heute begleitet er mit defacto.x Unternehmen bei deren Transformationsprozess hin zu einer „digitalen Customer Centric Company“.
Als geschäftsführender Gesellschafter der defacto x GmbH, hat Claus Schuster mit dazu beigetragen, dass sich die Direktmarketing-Agentur, die er und sein Schwager von seinem Vater übernommen hatte, in den letzten zehn Jahren zur größten inhabergeführten Agentur für CRM & Dialog in Deutschland entwickeln konnte. Mit seinen Dienstleistungen und Lösungen setzt das Unternehmen heute international Maßstäbe. Claus Schuster gilt als Wegbereiter im modernen Customer Relationship Management und Kundendialog. Vom analytischen, strategischen, kreativen und operativen Know-how der Agentur profitieren Kunden aus unterschiedlichen Branchen in 65 Märkten weltweit.
Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie Unternehmensnachfolge und dem Großen Preis des Mittelstandes für Bayern, ist Claus Schuster zudem Mitbegründer des weltweiten Agenturnetzwerks Tribe Global sowie Gründer des CRM Circle of Excellence zur Förderung des Know-how-Transfers zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Mit der in 2007 gegründeten defacto.x Stiftung unterstützt die Familie Jugendliche und Kinder (z.B. mit dem Projekt „SchülerPower“, das in Berlin zu einem der besten Ausbildungsprogrammen in Deutschland ausgezeichnet wurde). Privat engagiert er sich für verschiedene soziale Anliegen. Mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt der bekennende „Clubberer“ im Nürnberger Land.

Schwarz, Andreas

Andreas Schwarz ist Unternehmer und seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. Als Finanzpolitiker sitzt er  für die SPD-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss und wurde als Experte für Steuerpolitik zum Obmann der SPD-Bundestagsfraktion im sogenannten „Cum Ex Untersuchungsausschuss“ gewählt. Hier untersucht er Geschäftsmodelle diverser Banken, die mit illegalen Gestaltungen den Fiskus um geschätzte 10 Milliarden Euro betrogen haben.
Andreas Schwarz studierte Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Steuerrecht/Außenhandel an der Georg-Simon-Ohm-Fachschule Nürnberg, und befasste sich in seiner Diplomarbeit mit dem Thema "Innerdeutscher Handel". Als prägend bezeichnet Schwarz vor allem die Seminare/Vorlesungen bei Prof. Wolf.
Als 25-Jähriger wurde Schwarz 1990 in den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Strullendorf bei Bamberg gewählt. 1992 gründete Schwarz sein eigenes Unternehmen, einen Spielwarenhandel, den er bis heute führt. Mittlerweile ist „Spielwaren Schwarz“ vor allem im Onlinehandel erfolgreich und beschäftigt 10 Mitarbeiter.
Der Sozialdemokrat wurde 1996 zum ersten Bürgermeister seiner Gemeinde gewählt, 2002 zog er außerdem in den Kreisrat Bamberg ein und übernahm 2008 das Amt des Kreisvorsitzenden der SPD Bamberg-Land. Kurz nach seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion zog Schwarz über die SPD-Liste in den Bundestag ein. In seinem Wahlkreis Bamberg-Forchheim gibt es viele Industrie- und Dienstleister, die zu den Hidden Champions der Bundesrepublik zählen, hier leben ca. 250000 Menschen, für deren Belange er sich in Berlin stark macht.
Sein Engagement im Bundestag bezeichnet Schwarz als Traumjob, mit der Möglichkeit sich für Chancengleichheit einzusetzen sowie gute Bildung für alle zugänglich zu machen. Schwarz ist verheiratet und lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Bamberg.

Seydaack, Markus

Als Markus Seydaack ab 1987 an der TH Nürnberg studierte, hieß diese noch „Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule“ und war in einem schmucklosen Gebäude an der Welserstraße  untergebracht . Es gab noch keine Navigationssysteme aber mit der Angabe „gegenüber von Norma“ war das Gebäude dann doch auffindbar. Mit einer allgemeinen Hochschulreife in der Tasche entschied er sich bewusst für die FH und gegen den akademischen Großbetrieb FAU. Praxisbezug, kleine Semestergruppen und attraktive Partnerhochschulen gaben den Ausschlag. Nach Grundstudium und dem ersten Praxissemester folgte ein Auslandssemester an der Polytechnic of East London, heute University of East London. Der Abschluss erfolgte im Schwerpunkt „Internationales Management“ im Jahre 1991. Nachdem Markus Seydaack bereits im zweiten Praxissemester mit großem technischem Interesse bei einer Firma im Maschinenbau arbeitete, wurde diese Branche auch seine berufliche Heimat bis zum heutigen Tage. Auch wenn in den neunziger Jahren dieser Industriezweig etwas abwertend „Old Ecomomy“ genannt wurde und viele glaubten, man könne auch mit reinen Dienstleistungen oder gar mit der T-Aktie einer Volkswirtschaft zu Wachstum verhelfen.
Zuerst bei der GMN AG in Nürnberg und seit nunmehr über 20 Jahren bei EMUGE-FRANKEN in Lauf sind die Metropolregion Nürnberg als auch technisch hochwertige Produkte konstante Größen in Herrn Seydaacks Leben.
Fachlich ist er seit dem Berufseinstieg immer in der Funktion „Vertriebsleiter“ tätig. Seine Mitarbeiter Verkäufer, seine Kollegen Ingenieure und seine Produkte durch Drehen, Bohren, Härten oder Schleifen veredelter Stahl.
Der dynamischste Faktor war und ist für Herrn Seydaack seit seinem Studium der Kunde und seine sich verändernden Anforderungen. Lernte man früher noch Begriffe wie „internationaler Absatz“ oder „Export“ kennen, so vernetzen sich heute gerade die Großkunden in einem atemberaubenden Tempo rund um den Globus. Den Grundstein, um auf diese vertrieblichen Herausforderungen heute und in Zukunft gewappnet zu sein, legten die TH Nürnberg und ihre Lehrkräfte. Einmal mehr ein Beweis, wie ein praxisnaher Hochschulbetrieb in einer attraktiven Region bei exzellenten mittelständischen Familienunternehmen interessante und spannende Chancen für ein erfülltes Berufsleben eröffnen können.

Sonius, Dr. David

Dr. David Sonius, geb. 1985 in Münster studierte zwischen den Jahren 2008 und 2012 an der Georg-Simon-Ohm Hochschule. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Bachelors im Jahr 2010 folgte der Master im Jahr 2012. Für die hier eingereichte Masterarbeit wurde er von dem Bund der Freunde der Technischen Hochschule Nürnberg e.V. mit dem Ehrenpreis für die beste Abschlussarbeit mit dem Titel „Die Bewertung von KMU – Neue Ansätze zur Bestimmung des Risikozuschlages“ gewürdigt. Heute ist Dr. Sonius selbst Mitglied in dem Verein. Anschließend forschte Dr. Sonius an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster vornehmlich in den Bereichen Unternehmenskrisen, Rating und Private Equity. Dabei promovierte er zu dem Thema „Dynamik von Unternehmenskrisen. Zur Reaktion von Stakeholdern und Krisenunternehmen auf das manifeste Krisenstadium“. Mittlerweile ist Dr. Sonius bei der hww Unternehmensberater GmbH – einer mittelständischen Unternehmensberatung – in Düsseldorf tätig, die insbesondere auf Restrukturierung und Sanierung spezialisiert ist. Dr. Sonius publiziert weiterhin regelmäßig in seinen Forschungsgebieten in praxisnahen und wissenschaftlichen Fachzeitschriften und Büchern und tritt zudem als Gastdozent an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Münster sowie als Referent bei der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Assetmanagement (DVFA) auf.

Stadelmeyer, Martin

Martin Stadelmeyer war im ersten Jahrgang von 1998 bis 2003 einer der Pioniere des IB-Studiengangs.
Die Erfahrungen innerhalb des Studiengangs mit vielen ausländischen Kommilitonen, sowie die Auslandsaufenthalte in Venezuela, Spanien, Griechenland und China führten ihn zu einer internationalen Karriere. Zu Beginn stand ein China-Einkaufstrainee Programm für Volkswagen in Shanghai und Wolfsburg auf dem Programm, gefolgt von diversen Projekten für eine Daimler interne Unternehmensberatung in Deutschland, China und USA. Eine sehr prägende Phase waren sicherlich die vier Jahre in der chinesischen Provinzmetropole Fuzhou, in welcher er den Aufbau eines Van-Joint Ventures von Anfang an mitgestaltete.
Aktuell verantwortet er den Einkauf und die Lieferantenqualität von über 70 Lieferantenstandorten in Mexiko und Lateinamerika für Mercedes-Benz Cars.
Die Verbundenheit zu Nürnberg führt ihn regelmässig zurück ins Frankenland. Dort sind ihm Treffen mit seinen alten Studienkameraden wichtig. In welchem Land er, die beiden Kinder und seine indische Ehefrau als nächstes leben werden, ist derzeit noch offen.

Stark, Alexander

Kommunikation – extern ebenso wie intern– ist für Alexander Stark Programm. Dabei hat der gebürtige Mittelfranke das Bankwesen von der Pike auf gelernt: Nach der Schule absolvierte er zuerst eine klassische Ausbildung zum Bankkaufmann in einer Genossenschaftsbank, bei der er danach noch eineinhalb Jahre arbeitete. Im Jahr 2003 zog es ihn dann zum Studium an die Georg-Simon-Ohm-Hochschule nach Nürnberg, wo er Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling belegte und 2007 als Diplom-Betriebswirt abschloss.
Durch einen Vortrag, den der Vorstand der UmweltBank im Rahmen einer Vorlesung zum Thema „Umweltmanagement“ an der Nürnberger Hochschule hielt, wurde Alexander Stark erstmals auf Deutschlands grüne Bank aufmerksam. „Das nachhaltige Bankkonzept hat mich sofort überzeugt“, erinnert er sich. Er bewarb sich und fing Ende 2007 in der Marketing- und Kommunikationsabteilung der Bank an.
Bis Ende 2013 war er dort für Presseanfragen zuständig und vertrat die UmweltBank bei Vorträgen und Veranstaltungen bis hin zu großen Messen in ganz Deutschland.
Ein weiterer wichtiger Tätigkeitsbereich des Diplom-Betriebswirts war dort die Texterstellung für den Infodienst Bank & Umwelt wie auch für den Internetauftritt. „Im Bereich Marketing gefällt mir besonders der umfassende Überblick über die Gesamtbank und die enge Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen der Bank“, erzählt Alexander Stark. Seit Anfang 2014 ist er zum Fortbildungsinstitut „Nürnberger Schule“ gewechselt – Deutschlands führendem Ausbilder rund um die Baumpflege und Klettertechnik. Wie sollte es anders sein: Auch dort betreut er dem Bereich Marketing & Kommunikation.
Seine Freizeit verbringt der begeisterte Outdoor-Sportler gerne mit Freunden beim Klettern in der Fränkischen Schweiz oder beim Kite-Surfen auf dem Altmühlsee der Fränkischen Seenplatte. Klettern und Naturschutz das kann er bei der Nürnberger Schule nun optimal verbinden.

Tange, Alexander

Alexander Tange, ein echter Thüringer, schloss 2005 das IB-Studienprogramm ab. Während seines Auslandsemesters als erster IB-Student an der Barry University in Miami, USA, setzte er sich zuerst mit dem Thema Entrepreneurship auseinander. Darauf folgte das Auslandspraktikum bei dem US-amerikanischen Startup eAppeals LLC, dem er half eine Abrechnungstechnologie im Gesundheitswesen zu entwickeln. Diese Leidenschaft an Entrepreneurship und Startups spiegelte sich auch in seiner Diplomarbeit wieder, die später als beste seines Jahrgangs ausgezeichnet wurde. Nach seinem Studienabschluss in Nürnberg beriet er zunächst aus Zürich heraus Banken hinsichtlich SAP-Projekten. Danach kehrte er in die USA zurück und absolvierte ein MBA-Studium an der Goizueta Business School, Emory University, und setzte seine Karriere als Unternehmensberater bei Ernst & Young in New York für sechs Jahre fort. Dort lernte er seinen heutigen Co-Gründer kennen und startete endlich die Karriere mit seinem eigenen Startup: nextSociety, Inc. (https://nextsociety.com). Bei einem Kaffee war die Idee dafür entstanden und Mitte 2013 hat er seinen Job bei EY an den Nagel gehängt. Mit ein paar hunderttausend US-Dollar an Investment und fünf Mitarbeitern baute er eine App zum beruflichen Netzwerken und launchte diese im Mai 2014 an einer New Yorker Konferenz. Das Unternehmen mit Sitz in New York zwischen Central Park und East River hat heute zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt ein Technologie-Hub in Wien. Aktuell leitet er den weltweiten Vertrieb und die Marktentwicklung für das Unternehmen, welches mittlerweile auch Unternehmenslösungen baut. Alexander Tange lebt derzeit mit seiner Freundin zusammen in New York.

Urban, Renate

Renate Urban begann ihr Studium der Betriebswirtschaft an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg 1993. Sie konnte damals bereits auf mehrere Jahre Berufserfahrung im betriebswirtschaftlichen und fremdsprachlichen Bereich aufbauen. Die mehrsprachige Studentin, die damals bereits umfangreiche Auslandsaufenthalte hinter sich hatte, wollte ihre Chancen auf eine internationale Karriere mit dem Schwerpunkt Außenwirtschaft verbessern, fand dann aber während des Studiums immer mehr Interesse am Bereich "Training & Development" und entdeckte ihre Faszination für Präsentieren und Unterrichten. Es war daher naheliegend sich nicht nur außerhalb, sondern auch an der Fachhochschule als Tutor zu engagieren. Renate arbeitete mit dem damaligen Dekan, Prof. Dr. Roland Gegner, der auch ihr Wirtschaftsrechtdozent war an einem neuen Tutoring Programm, um Wirtschaftsrechtstudenten im Grundstudium zu unterstützen. Renate entwickelte auch eigene Trainingsmaterialien, die großen Anklang unter den Studenten fanden. Ihre Wirtschaftsrechttutorien waren so beliebt, daß dafür die größten Räume in den alten, damals noch bescheidenen FH-Gebäuden gebraucht wurden. Für Renate war klar, daß sie im Unterrichten ihre Berufung gefunden hatte, erwarb daraufhin den Ausbilderschein an der Fachhochschule und schloß 1998 das Studium mit den Schwerpunkten Außenwirtschaft und Wirtschaftsrecht ab. Ihre Studienschwerpunkte und ihre mehrsprachigen Kommunikationsfähigkeiten führten Renate nach ihrem Studium allerdings zunächst zu adidas in Herzogenaurach, wo sie während der Fußball-WM in Frankreich für die PR Abteilung bei adidas tätig war. Nach einigen Freelancer Tätigkeiten im Bereich PR & Marketing, konnte sich Renate 1999 endlich einen Traum erfüllen und kehrte als Global Training Center Manager zu adidas zurück. Diese Position erlaubte ihr im Bereich Training & Development Fuß zu fassen und bekräftigte sie nur noch mehr in ihrem Wunsch ihre Trainertätigkeit zu verstärken und diese im Ausland auszuüben. Als sich 2005 die Gelegenheit bot, akzeptierte Renate das Angebot einer internationalen Sprachenschule in England und konnte so die Traumkombination aus einer Trainertätigkeit und einer betriebswirtschaftlichen Rolle verwirklichen. Sie wechselte später zu einer anderen Sprachenschule in England, wo sie durch die direkte Zusammenarbeit mit dem Direktor der Schule viel Einfluß auf alle Bereiche der Organisation hatte. Als Renates Ehemann 2009 eine Versetzung in die USA angeboten wurde, konnten beide nicht widerstehen. Für Renate war dies ein Neubeginn und Grund genug sich nun selbständig zu machen. Sie hatte über die Jahre so viel über Training & Development gelernt und sich selbst zu einer erfahrenen Trainerin weitergebildet, daß sich der nächste Schritt durch den Umzug ganz alleine ergab. Renate ist heute ihre eigene Chefin und ist mir ihrer Firma URBAN Training and Services, Inc. für diverse Sprachenschulen, Unternehmen und Privatpersonen tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Fremdsprachtraining (Englisch, Deutsch, Italienisch, Französisch), Testvorbereitung für den internationalen Sprachtest TOEFL und alle Cambridge Tests, Kommunikationstraining für Präsentationen, Public Speaking und Verhandlungen, interkulturelles Training, Relocation Support und Übersetzungen. Der stolzen Besitzerin einer Greencard gefällt es in ihrer neuen Wahlheimat Florida sehr. Auch wenn ihr Lebensmittelpunkt heute in den USA ist und ausgedehnete Aufenthalte in Asien und Europa zu ihrem normalen Leben gehören, so ist es Renate doch wichtig, Kontakt mit ihrer Heimatstadt Nürnberg und der Fachhochschule  zu halten, denn wie sie sagt: "Man muß wissen, wer man ist, wo man her kommt und wo man hin will, ansonsten macht das Leben keine Sinn!"

Vollnhals, Rudolf

Als einer der ersten Absolventen der Fachhochschule Nürnberg möchte ich Ihnen kurz meinen Werdegang schildern. Nach Mittlerer Reife und Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Schubert & Salzer AG in Ingolstadt, reifte bei mir die Idee, mich noch weiter fortzubilden. Deshalb bewarb ich mich an der Höheren Wirtschaftsfachschule in Nürnberg, die meine Bewerbung auch annahm. Allerdings wurde ich im Oktober 1970 zum Wehrdienst einberufen, nachdem alle Bemühungen zur Zurückstellung vom Wehrdienst gescheitert waren. Damit war der Traum vorerst aus, aber der Wehrdienst hatte zur Folge, dass ich ein sogenannter „Härtefall“ geworden bin, der sich in die inzwischen entstandenen Fachhochschulen im Sommersemester 1972 ohne Fachabitur einschreiben durfte. Nach 6 Semestern legte ich Anfang 1975 mein Examen als „Betriebswirt grad.“  ab.
Da ich für mein Studium von meiner ehemaligen Firma ein Stipendium erhalten habe, das mich für 2 Jahre an die Firma gebunden hat, fing ich dort an im Controlling zu arbeiten. Allerdings hatten ein Studienkollege und ich bei den diversen Abschlussfeiern darüber nachgedacht, was wir denn sinnvoller Weise noch studieren könnten, nachdem uns das Studium so viel Spaß gemacht hat. Wir kamen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass zur BWL ganz gut noch Rechtswissenschaften passen würde.  Als mich mein Kollege an unser Versprechen erinnerte, schrieben wir uns beide an der Universität Regensburg in den Studiengang „Rechtswissenschaften“ ein. Dankenswerterweise stundete mein Arbeitgeber mir die mit der Kündigung verbundene  Rückzahlung des Stipendiums. Nach Beendigung des Studiums und des darauf folgenden Referendariats, schloss ich die Ausbildung zum Juristen mit dem 2. Staatsexamen ab.
Bereits als Referendar absolvierte ich bei der AUDI AG eine Station in deren Rechtsabteilung. Mit Unterstützung von Audi war es mir zudem möglich, eine weitere Referendarstation in den USA zu verbringen. Da mir die Tätigkeit bei Audi sehr gut gefiel, nahm ich das mir gemachte Angebot, ab Oktober 1982 in der Rechtsabteilung zu arbeiten, an.
In der Rechtsabteilung übernahm ich im Laufe der Zeit die Rechtsberatung für verschiedene Vorstandsbereiche. Von Anfang an gehörte  auch der  Bereich Liegenschaften zu meinen Aufgaben. Damit war nicht nur die Rechtsberatung, sondern zusätzlich  der An- und Verkauf von Grundstücken verbunden. Der größte Ankauf betraf eine Fläche von ca. 280 ha, die Audi für den Bau eines Prüfgeländes benötigte. Dieses Großprojekt betreute ich rechtlich bis zu dessen Vollendung, was sehr herausfordernd, aber auch  hoch interessant war. In meiner Freizeit bildete ich mich zum vereidigten Buchprüfer fort und legte 1989 die Prüfung erfolgreich ab. Im Rahmen von Jobrotationmaßnahmen war ich als Assistent des Vorsitzenden des Vorstandes  und später als Leiter der Allgemeinen Revision tätig. 1995 ging ich in die Rechtsabteilung zurück  und übernahm die rechtliche Beratung des neu geschaffenen Vorstandbereiches Vertrieb. Dabei konnte ich mitarbeiten, für Audi einen eigenen Vertrieb aufzubauen. Eine tolle Aufgabe und Erfahrungen, die ich nicht vergessen werde.
Von 1997 bis 2000 führte ich die Verhandlungen über die Neugründung eines Museums in Zwickau, das sich im Gründungsgebäude der AUDI AG befand. Mit der Gründung der „August Horch Museum Zwickau gGmbH“ wurde ich zu deren Geschäftsführer berufen. Diese Aufgabe, die die umfangreiche Sanierung der Gebäude und die Erstellung einer neuen Ausstellung umfasste,  führte ich neben meiner Tätigkeit in der Rechtsabteilung bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand durch. Im Rahmen einer Neuorganisation im Jahre 2001 wurde ich „Leiter Rechtsberatung Produktentstehungsprozess“, wozu die Rechtsberatung der Vorstandsbereiche Technische Entwicklung, Beschaffung und Produktion gehörten. Am 31.5.2014 ging ich als Mitglied des Oberen Managements bei Audi in den Ruhestand.   
Privat bin ich verheiratet und Vater von 2 Söhnen. In meiner Freizeit fahre ich Ski und halte mich mit Allgemeinsport fit. Gesellschaftlich war ich als Vorstand von Vereinen aktiv und habe auch einen Musik- und Gesangsverein gegründet.

Wagner, Sabrina

Nach Abschluss ihrer Berufsausbildung zur Industriekauffrau und Ausbildung zur Skilehrerin in Österreich studierte Sabrina Wagner an der TH Nürnberg Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Steuern und Rechnungswesen. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft insbesondere für die Wissenschaft des internationalen Steuerrechts. Ihre Bachelorarbeit zu dem Thema „Die ertragsteuerliche Behandlung von EU-/EWR-Betriebsstättenverlusten im Ansässigkeitsstaat Deutschland" wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der E.ON Bayern AG mit dem Kulturpreis Bayern 2012 für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.
Nach erfolgreicher Beendigung ihres Bachelorstudiums im März 2011 begann Sabrina Wagner ihre Karriere bei der internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte im Kompetenzzentrum für Internationales Steuerrecht für den Mittelstand in Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Schmidt. Berufsbegleitend absolvierte sie den Masterstudiengang an der juristischen Fakultät der Universität zu Köln bei Frau Prof. Dr. Johanna Hey, den sie im Mai 2013 als Jahrgangsbeste mit dem Gesamturteil „summa cum laude" abschloss.
Nach Bestehen der Steuerberaterprüfung im März 2014 wechselte Sabrina Wagner zu der internationalen Magic Circle Kanzlei Allen & Overy und ist dort im Bereich Steuerrecht in München tätig. Seit Januar 2016 promoviert sie als externe Doktorandin an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander Universität Nürnberg-Erlangen bei Prof. Dr. Roland Ismer zu einem der komplexesten Fragen des Internationalen Steuerrechts und ist Co-Autorin des renommierten Handbuchs „Steuerliche Organschaft", welches 2015 erschienen ist.
Ihre Freizeit verbringt Sabrina Wagner am liebsten mit ihrer Familie in der oberfränkischen Heimat oder auf der Skipiste.
Sabrina Wagner bedankt sich sehr herzlich bei ihren Professorinnen und Professoren der TH Nürnberg, insbesondere bei Prof. Dr. Christian Schmidt, dessen erstklassige Ausbildung und fortwährende Unterstützung in- und außerhalb der Hochschule ihren beruflichen Lebensweg maßgeblich präg(t)en.

Weih, Alexander

Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Alexander Weih von 1993 bis 1998 an der (damals noch) Georg-Simon-Ohm-Fachschule Nürnberg Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Finanz-, Investitions- und Bankwirtschaft, sowie Marktkommunikation, Marktforschung, Handels- und Dienstleistungsmarketing. Als Diplom-Betriebswirt startete er seine Karriere bei der Firma Quelle AG Deutschland im Bereich Marketing und Vertrieb mit einem Traineeprogramm in unterschiedlichen Positionen in der Slowakei und in Deutschland. Im Anschluss an das Traineeprogramm nahm er sehr schnell Leitungspositionen ein.
Das Interesse an Internationalität  und strategischem Management bewegte ihn dazu, 2001 berufsbegleitend am Management Institut der Georg-Simon-Ohm-Fachschule, den MBA für International Business zu absolvieren.
Die Karriereleiter führte ihn für vier Jahre in die Schweiz, wo er die Leitung des Bereiches Marketing/Vertrieb der Unternehmensgruppe in der Schweiz übernahm und an weiteren Firmengründungen und -übernahmen beteiligt war.
2004 bot sich Alexander Weih die bisher interessanteste Aufgabe in seiner Karriere – diesmal in Dänemark. Er übernahm bei der internationalen Versandgruppe Bon A´ Parte Postshop AS, Ikast die Geschäftsführungsaufgaben für die Bereiche Design, Einkauf, Kundenservice, Marketing und Vertrieb. 2007 oblag ihm die Gesamtgeschäftsführung von Bon A´ Parte AS, Dänemark. Während dieser Zeit entwickelte sich Bon A´ Parte AS, Dänemark zu einem der wesentlichen E-Commerce Textilunternehmen in Skandinavien.
Zurück in seine Heimat brachte ihn 2009 die MADELEINE Mode GmbH, wo er zunächst als Geschäftsführer die Leitung für Kollektion, Einkauf und Operations übernahm. Im Jahr 2011 war er alleiniger Geschäftsführer und seit 2012 leitet er die Geschicke der MADELEINE-Gruppe als Vorsitzender der Geschäftsführung.
Während seiner beruflichen Laufbahn war Alexander Weih zwei Jahre lang Gastdozent im Bereich E-Business und hält bis heute immer wieder Fachvorträge an verschiedenen Kongressen, sowie an der Fachhochschule St. Gallen. Seit 2008 engagiert er sich zusätzlich aktiv in der Universität Flensburg an dem Forschungsprojekt „Wertschöpfungskette der Textilbranche“.

Wegner, Beatrix

Nach dem Abitur 1987 entschied sich Beatrix Wegner (Jahrgang 1968) für eine Ausbildung zur Speditionskauffrau in einer internationalen Spedition. Besonders reizte sie dabei, ihre Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) in der beruflichen Praxis anzuwenden. Die Ausbildung zur Speditionskauffrau absolvierte sie in weniger als zwei Jahren als eine der Jahrgangbesten. Im Oktober 1989 begann sie ihr BWL-Studium (SP: Außenwirtschaft) an der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg, das sie inklusive ihrer von der Hochschule prämierten Diplomarbeit in nur sieben Studiensemestern im Februar 1993 erfolgreich abschloss.  
Im Anschluss an Ihr Studium startete sie zunächst bei UPS im Vertrieb International für Großkunden, danach verantwortete sie mehrere Jahre bei DACHSER Nürnberg als Gruppenleiterin den Bereich Vertriebsinnendienst und Marketing. Von 1997 bis 2002 war Beatrix Wegner in leitenden Funktionen bei renommierten Industrieunternehmen tätig, in verschiedenen Branchen (Food, Unterhaltungselektronik, Elektro- /Licht- und Wärmetechnik, Maschinenbau). Dort vertiefte sie ihre Praxiserfahrungen in den Bereichen Logistik, Marketing, Vertrieb und internationales Projektmanagement.
Der Wunsch zur Selbständigkeit reifte schon seit ihrer Kindheit, die sie im Modeatelier ihrer Mutter verbrachte. Im November 2002 machte sie sich selbständig als Unternehmensberaterin für Logistik, Außenwirtschaft, Marketing, Vertrieb und PR. Bei ihren Kundenprojekten legt Beatrix Wegner großen Wert auf Beratung aus der Praxis für die Praxis. „Mein Ziel ist es, mittelständische Unternehmen durch innovative Konzepte fit für die Zukunft zu machen. Meine langjährige Praxiserfahrung ist dabei eine wertvolle Basis, um Lösungen zu finden, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren“, so Beatrix Wegner. Die Bandbreite der ihrer Projekte ist sehr vielfältig: Organisation von Fachveranstaltungen und Messen inkl. Pressearbeit, nationale und internationale Ausschreibungen, Beratung für Existenzgründer und Unternehmensnachfolge, Mitwirkung als Partner an mehreren Projektstudien im Bereich Logistik / Telematik / Gefahrgut (gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft). Ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Start in die Selbständigkeit waren die eigenen Branchen-Netzwerke und persönlichen Kontakte, aus denen sich oft Empfehlungen ergeben und Partner bei Beratungsprojekten vermittelt werden können.

Weller, Prof. Dr. Manuela

Frau Prof. Dr. Manuela Weller studierte an der damaligen Georg-Simon-Ohm Fachhochschule Nürnberg Betriebswirtswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing und schloss 1994 ihr Studium als Diplom-Betriebswirtin erfolgreich ab. Zudem erwarb sie im Jahr 2002 am Management-Institut der GSO einen MBA in International Business. Sie promovierte an der Universität Innsbruck zum Dr. rer. soc. oec mit einer empirischen Arbeit im Bereich der Family Business-Forschung. Ihre Dissertation zur sozialen Positionierung von mitarbeitenden Ehefrauen in klein- und mittelständischen Familienunternehmen wurde als innovative Forschungsleistung mehrfach mit Wissenschaftspreisen ausgezeichnet.
Seit März 2012 ist sie als Professorin an der Technischen Hochschule Mittelhessen tätig und lehrt dort Mittelstandsmanagement und Existenzgründung am Fachbereich Wirtschaft. Ihr wissenschaftliches Interesse gilt kleinen und mittelständischen Familienunternehmen wie auch der Entwicklung innovativer Lehrkonzepte zum Thema Entrepreneurship.

Wunderlich, Dieter

Dieter Wunderlich studierte nach dem Abitur und einer Ausbildung zum Hotelfachmann Betriebswirtschaft an der GSO Fachhochschule Nürnberg mit Studienschwerpunkt "Umweltorientierte Unternehmensführung".
Nach Abschluss des Studiums im Jahr 2000 stieg er als Management und Sustainability Consultant bei Rödl & Partner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, ein. Die im Studienschwerpunkt geschulte Betrachtungsweise des "Unternehmens als Ganzes" führte ihn fachlich zu den Themen Rating, Risikomanagement und Interne Revision. Nach verschiedene Stationen innerhalb des Unternehmens - zuletzt Leiter der Internationalen Internen Revision - wechselte er 2010 als Director Corporate Responsibility International zur ALDI SüD Unternehmensgruppe. Dort war er bis 2015 unter anderem für die Entwicklung der internationalen Nachhaltigkeitsstrategie verantwortlich.
Nach der Ausbildung zum Professional Co-Active Coach gründete er 2016 questcafe - Coaching, Training, Transformation. Dieter Wunderlich coacht Menschen, die sich verändern wollen, nach dem Co-Active Coaching-Modell. Er berät und trainiert Change Maker, Unternehmer und Organisationen in den Bereichen Nachhaltigkeit, Change Management, Organisations- und Strategieentwicklung. Im Zentrum stehen dabei die Fragen danach, was es angesichts des gesellschaftlichen Umbruchs, steigender Komplexität, wachsender Unsicherheit und zunehmender Dynamik bedeutet, "die richtigen Dinge zu tun" und "die Dinge richtig zu tun".
Er dankt den Professorinnen und Professoren im Studiengang Betriebswirtschaft dafür, dass sie ihm ein Verständnis der verschiedenen Funktionen eines Unternehmens und ihres Zusammenwirkens vermittelt haben. Er dankt insbesondere seinen Lehrern im Studienschwerpunkt "Umweltorientierte Unternehmensführung" dafür, dass sie ihn dazu inspiriert und ermutigt haben, nicht nur "im", sondern auch "am" System Unternehmen zu arbeiten und darüber nachzudenken; ganz im Sinne eines Zitats von Albert Einstein: "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."

Wündisch, Mathias

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann bei Coca-Cola studierte Mathias Wündisch Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der damaligen Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg. Bereits während des Studiums sammelte er so viel Praxiswissen wie möglich, arbeitete unter anderem für W.L Gore & Associates, um die Marke GORE-TEX im Handel zu platzieren und wurde dann Werkstudent bei Publicis in Erlangen. Dort startete er nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums 1998 auch seine Agentur-Karriere.
Nach nur drei Jahren leitete er als Group Head gemeinsam mit einem Creative Director eine Unit. Danach zog es ihn nach München zu einer der damals bekanntesten Kreativagenturen, Wüschner Rohwer Baier. Dort betreute er als Etat-Direktor und Teamleiter neben anderen großen Etats die ING-DiBa, deren Kundenstamm in dieser Zeit von 300.000 auf 5,5 Mio. Konten anwuchs. Für die ING-DiBa konnte er den NBA-Star Dirk Nowitzki als neues Kampagnen-Gesicht gewinnen, was deutschlandweit für große Aufmerksamkeit sorgte und ein voller Erfolg wurde. Seit 2004 bestimmt Mathias Wündisch als Managing Director die Geschicke von Publicis München. Der Standort hat sich unter seiner Leitung vom Sorgenkind zum Deutschland-Primus von Europas größtem Agenturnetzwerk entwickelt. Für den Turnaround an der Isar waren die Weichen binnen eines Jahres gestellt, seither geht es bergauf. Innerhalb von acht Jahren haben sich Umsatz und Mitarbeiterzahl fast verdreifacht. Außerdem hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die Agentur wieder große Kommunikations-Etats global bedeutender Kunden wie BMW, Siemens, ZF Friedrichshafen und Walt Disney verantwortet. Neben seiner Tätigkeit bei Publicis ist Mathias Wündisch Mitglied im Präsidium der CommClubs Bayern, im Präsidium der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing sowie aktiv engagiert im GWA und im Marketing-Club München.

Zietsch, Rainer

Im Dienste des Club stand der 1964 in Leimen geborene Rainer Zietsch bereits als Profi-Spieler in den Jahren 1991 bis 1996 und ab 2004 als Trainer der U17-Mannschaft. 2000 schloss der zweifache Familienvater sein Studium der Betriebswirtschaftslehre, das er noch während seiner aktiven Zeit als Spieler bei der SpVgg Greuther Fürth (1996 bis 1998) begonnen hatte, mit Diplom an der Fachhochschule in Nürnberg ab.
Davor spielte Rainer Zietsch, der auf eine 15-jährige Profi-Karriere als Spieler (265 Einsätze in der 1. Bundesliga, 15 Tore) zurückblicken kann, u. a. für den VfB Stuttgart (1983 bis 1989) und Bayer 05 Uerdingen (1989 bis 1991). Mit den Stuttgartern feierte er seine größten sportlichen Erfolge: 1984 wurde er Deutscher Meister; 1986 erreichte er das DFB-Pokal-Finale in Berlin, 1989 das UEFA-Pokal-Finale.
Im Anschluss an sein Studium begann Zietsch im Sommer 2000 seine Tätigkeit als Geschäftsführer der fD21 GmbH, einer Initiative für den Jugendfußball, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, jungen Kickern Spaß am Fußball zu vermitteln. Er war maßgeblich beim Aufbau der ersten Jugendprojekte der Stiftung Jugendfußball beteiligt und ist heute Vorstands- und Stiftungsmitglied. Zeitgleich arbeitete er als Trainer der U14-Mannschaft bei der SpVgg Greuther Fürth (2003-2004) bevor er im Jahre 2004 zum Club zurückkehrte und als U17-Jugendtrainer sein Fußballwissen weitergab.

Zwingel, Matthias

Der 1965 in Erlangen geborene Matthias Zwingel stammt aus einer Kaufmannsfamilie mit langer Tradition. Bereits seit 1898 verkauft die aus Böhmen stammende Familie Zwingel Lebensmittel - Mittel zum Leben- . Seit 1946 wurde die Tradition im mittefränkischen Raum mit Dorfladen, Gastwirtschaft und fahrendem Geschäft fortgesetzt.
Dieser Unternehmergeist gepaart mit Interesse für zukünftige Entwicklungen führt zu dem heutigen mittelständischen Betrieb mit sieben Lebensmittelgeschäften in Mittelfranken. Im Ehrenamt vertritt Herr Zwingel die Interessen der Lebensmittelhändler als Vorstand des mittelfränkischen Einzelhandelsverbandes, auf Landesebene als Vizepräsident des HBE-Bayern und auf Bundesebene als Vizepräsident des BVLH. Als bekennender Christ ist Herr Zwingel im Kirchenvorstand seiner Gemeinde als Kirchenpfleger aktiv und vertritt sein Dekanat im diözesanen Steuerausschuss.
Sein Studium beendete Matthias Zwingel bereits 1987 mit nur 21 Jahren. Zwei Auslandspraktika in England und den USA (Texas) sowie die kontinuierliche Mitarbeit im elterlichen Betrieb ermöglichten ihm nach Ende des Studiums den direkten Einstieg in das bereits bestehende Unternehmen seiner Familie. 1989 ergab sich für  Matthias Zwingel die Möglichkeit, die neu geschaffene Stelle Vertriebscontrolling von REWE Leibbrand in der Region Süd zu übernehmen mit dem Ziel ein Regal- und Flächenmanagement sowie das Warengruppenmangement im Lebensmitteleinzelhandel einzuführen. Das war zu dieser Zeit eine Pionierarbeit im Handel, ohne flächendeckendes Scanning und fehlenden Handelsdaten. Desweiteren wurde im Rahmen der Projektarbeit die Basis für das DPP-Modell (Direkte Produkt Profitabilität) gelegt.
Der Wechsel 1993 zum Metro Konzern nach Düsseldorf prägte nachhaltig seine weitere Entwicklung. Vom Abteilungsleiter Vertriebscontrolling bis zum Hauptbereichsleiter Vertriebscontrolling und Inhouse-Logistik, sowie abschließend als Hausleiter eines real,- Warenhauses zur Vorbereitung eines Auslandseinsatzes im Rahmen des ASKO/Metro Managementförderprogrammes. Wesentliche Entwicklungen für den Handel in Deutschland wurden während dieser Zeit auf den Weg gebracht, projektiert und entwickelt. Regal- und Flächenmanagement zur Optimierung der Flächenproduktivitäten im LEH, Unterstützungen der Inhouse-Logistik mit "Automatischer Disposition", Warenverräumsysteme, Einführung von ESL (Elektronic Shelf-Labels) und die Neu- und Weiterentwicklung der Warenwirschaftssysteme waren wesentliche Projekte für die Metro und die Sparte real,-. Die Entwicklung der Metro-Group Logistik und Projektierung des Data-Warehouse der Metrogruppe waren die abschließenden Projekte in Düsseldorf.
Im Rahmen des METRO-Börsengangs wurde die Bewertungen des Unternehmensteil real,- über das Vertriebscontrolling ermittelt. Neben der Projektarbeit war die wesentliche Aufgabe das Recruiting von Uni-Absolventen für den Handel. Im Rahmen der genannten Projekte wurden alle Neueinstellungen auf den Einsatz im Handel vorbereitet. Viele der Ehemaligen sind heute erfolgreiche Manager im deutschen und internationalen Handel.
Mit der Entscheidung 1998 für die eigene Selbständigkeit stand auch weiterhin die Entwicklung von Mitarbeitern für weiterführende Aufgaben im Vordergrund. "Es ist eine der schönsten Aufgaben Wissen weiter zu geben." Diese Einstellung ist für Matthias Zwingel immer noch ein Lebensmotto.
Die Verantwortung für 200 Mitarbeiter und über 30 Auszubildende ist täglicher Ansporn und Antrieb. Mehrere Branchenauszeichnungen zeugen für die Qualität des heutigen Betriebs. Die Firma führt er heute gemeinsam mit seiner Frau. Mit Ihren zwei studierenden Kindern lebt die Familie in Mittelfranken.