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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Fakultät Allgemeinwissenschaften

Allgemeinwissenschaften - Studium Generale

Der Name "Allgemeinwissenschaften" für eine Fakultät der Fachhochschulen ist als einziger im BayerischenHochschulGesetz ausdrücklich genannt.

Die Herkunft der Fächer, die man "Allgemeinwissenschaften" nennt, geht auf das sehr alte Konzept eines "Studium Generale" zurück. Es sollte verhindern, daß Spezialisierung bei Studierenden an Hochschulen zu einer Verengung des geistigen Horizonts führt. Bei uns sind sechs Semesterwochenstunden allgemeinwissenschaftlicher Wahlpflichtfächer unerlässlich.

"AW" umfaßt zunächst einmal diejenigen Fächer, die Studenten der Ausbildungsrichtung Technik als Vertiefung gewisser Schulfächer und als Grundlage ihrer weiteren Ausbildung benötigen, und die deswegen auch im Grundstudium angeboten werden: Mathematik und Physik. Diese Lehrveranstaltungen werden von der überwiegenden Mehrzahl der Professoren des Fakultät angeboten.

Die zweite Bedeutung des Wortes "Allgemeinwissenschaften" betrifft hingegen die allgemeinbildende Aufgabe eines Studium Generale. Sie erlaubt es, auch den Studenten nichttechnischer Fakultäten an unserer FH aus dem gleichen Dienstleistungsverhältnis heraus Fächer anzubieten wie etwa Sprachen, Politologie und Technikgeschichte, praxisbezogene Einblicke in rechtswissenschaftliche und politikwissenschaftliche Gebiete, Kurse zur Rhetorik und Persönlichkeitsbildung...

Gegenwärtig verfügt die Fakultät "Allgemeinwissenschaften"  über vier hauptamtliche Professoren, die im Sinne des Studium Generale tätig sind. Von der Sache her könnte man noch weitere Professoren, darunter Philologen, die den Fakultäten "Betriebswirtschaft" oder "Sozialwesen" angehören, zum eigentlich allgemeinwissenschaftlichen Fächerangebot rechnen. Professoren der genannten Fakultäten, aber auch solche der technischen Fakultäten, unterrichten im Rahmen von Lehraufträgen, die die Fakultät "Allgemeinwissenschaften" vergibt. Die meisten Lehrbeauftragten sind jedoch hinreichend qualifizierte Personen aus Lehrämtern anderer Schularten, praktizierende Juristen, Kunsthistoriker, Gewerbetreibende und andere Praktiker. Ohne diese wäre der Lehrbetrieb nicht aufrechtzuerhalten.

Nur mit Lehraufträgen wäre der Betrieb ebenso zum Scheitern verurteilt. Das zeigt sich vor allem auf dem Gebiet des Technischen Englischen: Ein Sprachenunterricht, der für jeden technischen Studiengang gesonderte, auf die Schwierigkeiten von Handbüchern und Fachartikeln eingestellte Übungen anbieten und dieses Angebot ständig auf dem neuesten Stand halten soll, ist von Lehrbeauftragten wegen des Missverhältnisses von Aufwand und Entgelt nicht zu leisten. Daher werden ihnen Kursmaterialien von ihren hauptamtlichen Kollegen zur Verfügung gestellt.

 

Copyright © Fakultät AW, Dr. Kügel

 

Neuer Bachelor-Studiengang seit Wintersemester 2012/2013

Vermittlung von journalistischer und technischer Kompetenz

Schwerpunkte in Maschinen-bau,Elektrotechnik oder Naturwissenschaft/Technik

Kompetenzzentrum Gender & Diversity

SS 2013 - Details