
Donnerstag, 12. Juli 2012
Entwicklung des strategischen Einkaufs im Mittelstand

Am OHM läuft ein neues Forschungsprojekt, das von der STAEDTLER Stiftung gefördert wird
Wie können mittelständische Unternehmen ihren Einkauf strategisch ausrichten? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg nach. Prof. Dr. Gerhard Heß aus der Fakultät Betriebswirtschaft entwickelt und erprobt ein Konzept, in dem eine Marktstudie und Bedarfsanalyse mit einer e-Learning-Software für strategische Einkäufer verknüpft wird. Die STAEDTLER Stiftung unterstützt das Forschungsprojekt, das noch bis Ende April 2014 läuft, mit 40.000 Euro.
„In vielen mittelständischen Unternehmen arbeitet der Einkauf wenig strategisch“, weiß Projektleiter Prof. Dr. Gerhard Heß. „Das ist durchaus problematisch, denn der Einkauf verantwortet 50 bis 70 Prozent der Kosten. Und Versorgungsrisiken in der Supply Chain können das gesamt Unternehmen gefährden.“
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, den aktuellen Entwicklungsstand und die Anforderungen des strategischen Einkaufs in mittelständischen Unternehmen zu analysieren. „Tiefgehende Befragungen stoßen allerdings auf Akzeptanzprobleme in Unternehmen“, weiß der Projektleiter Prof. Dr. Gerhard Heß. „Deshalb wollen wir eine e-Learning-Software zum strategischen Einkauf entwickeln, mit der detailliert der Entwicklungsstand des strategischen Einkaufs im Unternehmen des Teilnehmers abgefragt werden kann.“
STAEDTLER Stiftung: Partner der Wissenschaft
Die gemeinnützige STAEDTLER Stiftung unterstützt die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg – Bayerns forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften – bereits seit vielen Jahren. Jährlich vergibt sie darüber hinaus hoch dotierte Promotionspreise an Doktoranden für herausragende Leistungen. An der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg förderte die STAEDTLER Stiftung bereits zahlreiche Projekte. In den vergangenen zehn Jahren flossen über eine Million Euro Fördergelder. Diese wurden unter anderem in folgenden Projekten eingesetzt: Das hochschuleigene Institut für Energie und Gebäude konnte mit Hilfe der Fördergelder Latentwärmespeicher-Materialien erforschen, an der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik kombinierte man Software und Kreativitätstechniken, an der Fakultät Informatik wurde das Projekt „intelligente Baustelle“ vorangebracht und an der Fakultät Angewandte Chemie beschäftigte sich ein Forscherteam mit der Behandlung von Allergien des Typs 1 (Soforttyp).
Weitere Informationen im Internet unter www.ohm-hochschule.de und www.staedtler.de
Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Gerhard Heß, Tel. 0911/5880-2838, E-Mail: gerhard.hess@ohm-hochschule.de +++ Gerne hilft auch die Hochschulkommunikation weiter, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@ohm-hochschule.de
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