
Donnerstag, 26. April 2012
Wie Produkte den Umweltbedingungen standhalten

Wie halten die unterschiedlichsten Produkte Umweltbedingungen stand? Dieser Frage geht ein Symposium am 9. und 10. Mai nach.
Knapp 100 Expertinnen und Experten treffen sich am 9. und 10. Mai 2012 zum Symposium „Produktqualifikation: Wirkungen auf Produkte“. Die Tagung will zum wissenschaftlich-technischen Austausch rund um das Thema Produktqualifikation beitragen und Akteure aus Industrie, Forschung, Entwicklung und Anwendung zusammenbringen. Veranstalter sind die Gesellschaft für Umweltsimulation, die Confederation of European Environmental Engineering Societies und die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Tagungsleiter ist Prof. Dr. Ulrich Teipel von der Fakultät Verfahrenstechnik der Ohm-Hochschule.
An der Nürnberger Ohm-Hochschule wird schon seit dem Sommersemester 2009 die Vorlesung „Produktqualifikation“ angeboten. Sie ist an deutschen Hochschulen einzigartig und wird als allgemeinwissenschaftliches Wahlpflichtfach gerne von Studierenden aller Fachrichtungen genutzt. „Produkte werden innerhalb ihres Lebenszyklus verschiedensten Beanspruchungen in ihrer Umwelt ausgesetzt. Diese unterschiedlichen Umwelteinflüsse wie mechanische und thermische Belastungen, Klima, Feuchte, Schadgase, Wind, biogene Einflüsse und Staub, Sand, Wasser, Salz und die daraus resultierenden Wirkungen müssen im Hinblick auf eine nachhaltige Produktentwicklung und -verantwortung qualifiziert werden", erklärt Prof. Dr. Ulrich Teipel, der für die Vorlesung und das Symposium verantwortlich zeichnet. „Technische Produkte und Werkstoffe müssen den Umweltbedingungen standhalten und entsprechend angepasst werden.“
Aktuelle Fragestellungen
Mit dieser Thematik befasst sich auch das Symposium. Die Expertinnen und Experten werden Maßnahmen zu den verschiedenen Möglichkeiten, Strategien und Technologien der Produktqualifizierung vorstellen und diskutieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Wirkungen von festen und flüssigen Partikeln auf Produkte und deren Wechselwirkungen, dem Partikelvorkommen in der Umwelt, Luftverunreinigungen, den Prüfstäuben, der Beanspruchung durch Wasser, Salz, Salznebel sowie der chemischen Beständigkeit von Produkten.
Die Charakterisierung der Materialien und der Produkte spielt für die Beurteilung der Wirkung und der Produktqualität eine entscheidende Rolle. Daher ist die Sensorik und Analytik ein Schwerpunkt dieses Symposiums. Die Umwelteinflüsse müssen gemessen und unter kontrollierten Randbedingungen simuliert werden. Anschließend ist eine umfassende Beurteilung der Wirkungen der Umwelt auf das Produkt erforderlich, und ggf. muss auch eine Rückwirkung auf die Umwelt betrachtet werden. Des Weiteren stellen die Verfahren zur Luftreinhaltung und deren Prüfungen, insbesondere Filterprüfungen und die eingesetzten Prüfstäube einen Schwerpunkt dar.
Die Produktqualifikation und die Umweltsimulation sind Themenbereiche, die durch die Vielfalt der auftretenden Fragestellungen interdisziplinären Charakter besitzen, so dass die Tagung eine Kommunikations- und Diskussionsplattform für Partner aus den verschiedensten Industriezweigen ist.
Termin
Das Symposium findet am 9. und 10. Mai 2012 im Maritim-Hotel in Nürnberg statt.
Information und Anmeldung
Hinweis für Redaktionen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Ulrich Teipel, Tel. 0911/5880-1471, E-Mail: ulrich.teipel@ohm-hochschule.de +++ Gerne hilft auch die Hochschulkommunikation weiter, Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@ohm-hochschule.de
- Pressemitteilung als PDF downloaden:
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