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Donnerstag, 20. April 2017

Großangelegte Studie der TH Nürnberg und Stadt Nürnberg zu Nachbarschaftshilfen startet am 24. April

Foto: fotolia/highwaystarz

Die TH Nürnberg führt im Auftrag des Seniorenamtes der Stadt Nürnberg eine große empirische Studie zum Thema „Nachbarschaft in Nürnberg“ durch. Ab dem 24. April erhalten 10.000 Nürnberger Haushalte Post, per Zufallsstichprobe ermittelt: Mit den Fragebögen werden zwei Professorinnen der TH Nürnberg herausfinden, wie in Nürnberg die Nachbarschaft funktioniert. Wann helfen sich die Nachbarn in der Großstadt und unter welchen Umständen? Das Ziel der Stadt Nürnberg ist, mit den Ergebnissen aus der Studie, Nachbarschaften zu stärken und in den Wohnvierteln ein aufmerksames Zusammenleben zu fördern.

Nürnberg, 21. April 2017. Unterstützung beim Einkaufen, Päckchen annehmen, Blumen gießen, Katze füttern: Unter welchen Umständen helfen sich Nachbarn in Nürnberg?  Und wie viele Menschen der Großstadt wären überhaupt bereit, informelle nachbarschaftliche Hilfen zu leisten? Das Team um Prof. Dr. Doris Rosenkranz und Prof. Dr. Sabine Fromm von der Fakultät Sozialwissenschaften der TH Nürnberg untersucht in einer groß angelegten empirischen und repräsentativen Studie zum Thema „Nachbarschaft in Nürnberg“ diese Fragestellungen. Ziel der Studie ist es, herauszufinden, wie die Stadt Nürnberg das nachbarschaftliche Zusammenleben in Nürnberg weiterentwickeln kann.

Der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, unterstützt die Studie ausdrücklich und erläutert die Kooperation der Stadt mit der TH Nürnberg: „Für eine solidarische Stadtgesellschaft sind gute nachbarschaftliche Beziehungen von hohem Wert. Die hervorragende Kooperation mit der TH Nürnberg wird dazu wichtige Impulse geben. Das Team um Prof. Dr. Doris Rosenkranz und Prof. Dr. Sabine Fromm realisiert die groß angelegte Umfrage mit 10.000 Nürnberger Haushalten.“

Am 24. April 2017 startet die Befragung per Post. Unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien hat das Einwohnermeldeamt die Adressen im Rahmen einer sogenannten Zufallsstichprobe ermittelt. Die ausgewählten Einwohner im Alter ab 18 Jahren sind damit repräsentativ für die Bevölkerung in Nürnberg. Die Vorstellung der Ergebnisse erfolgt im Herbst, u.a. sind Experten-Gesprächsrunden geplant. Im Fokus des standardisierten anonymen Fragebogens stehen Fragen nach den Formen und dem Ausmaß informeller und institutionalisierter Hilfe in den Stadtteilen.

Das damit verbundene Ziel ist, eine Analyse von „Unterstützungsmustern“ in den unterschiedlichen städtischen Gebieten zu ermöglichen. Das sind Fragen wie beispielsweise: Unter welchen Umständen helfen sich Nachbarn mit kleinen Gefälligkeiten – und wann eher nicht? Welche Arten informeller nachbarschaftlicher Hilfen lassen sich unterscheiden? In welchen Kombinationen treten unterschiedliche Hilfen typischerweise auf? Von wem werden diese Hilfen geleistet und angenommen? Und was bedeutet das für das Zusammenleben von Jung und Alt?

Viele der angesprochenen Themen berühren grundsätzliche Fragen unseres Zusammenlebens. Prof. Dr. Doris Rosenkranz und Prof. Dr. Sabine Fromm erläutern die Ziele des Projekts: „Mit der praxisnahen Studie wird erstmalig in Deutschland private nachbarschaftliche Unterstützung repräsentativ für eine Kommune untersucht. Für die TH Nürnberg hat die gesellschaftliche Verantwortung einen hohen Stellenwert. Wir unterstützen deshalb die Stadt Nürnberg sehr gerne bei einer Studie, die den Zusammenhalt der Gesellschaft befördert.“

Für die Teilnahme an der Studie bedankt sich die TH Nürnberg mit der Verlosung von VAG-Tickets und Eintrittskarten in Bäder und den Tiergarten. Für Fragen steht eine Hotline an der TH Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 5880 - 2525 zur Verfügung. Mehr Informationen zur Studie gibt es im Internet unter www.nachbarn-in-nuernberg.de.

Kontakt:
Prof. Dr. rer. pol. Doris Rosenkranz, Tel. 0911/5880- 2566 oder 0177-5602093
E-Mail: doris.rosenkranz@th-nuernberg.de   
Prof. Dr. rer. pol. Sabine Fromm, Tel. 0911/5880-2562
E-Mail: sabine.fromm@th-nuernberg.de
Hochschulkommunikation: Tel. 0911/5880-4101, E-Mail: presse@th-nuernberg.de


Erstellt von KOM/cp am Donnerstag, 20. April 2017
 
 
Pressemitteilung als PDF downloaden:
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