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Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Freitag, 17. Februar 2017

PRESSEEINLADUNG: Konservierung der Barbie - Sparkasse Nürnberg fördert Forschung der TH Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich ein zu unserem Pressegespräch
am 24. Februar 2017 um 10.30 Uhr
Ort: Spielzeugmuseum Nürnberg, Karlstraße 13-15


Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:
Priv. Doz. Dr. Karin Falkenberg, Leiterin des Spielzeugmuseums Nürnberg
Prof. Dr. Jens Pesch, Studierende der Angewandten Chemie der TH Nürnberg und
Urs Latus, Restaurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Spielzeugmuseums Nürnberg, präsentieren die Forschungsergebnisse
Dr. Michael Kläver, stv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg, stellt die Sparkassenförderung vor


Nürnberg, 17. Februar 2017.
Kunststoffe sind in fast jedem Alltagsgegenstand zu finden, auch in Kunst- und Kulturgütern wie beispielsweise Kinderspielzeugen. Seit Beginn der Herstellung von syn-thetischen Polymeren ist auch bekannt, dass Kunststoffe typischen Alterungsprozessen unterworfen sind. Prof. Dr. Jens Pesch von der TH Nürnberg, Fakultät Angewandte Chemie, erforscht mit Kon-servierungswissenschaftlern die Zusammensetzung und Alterung von Kunststoffen in Kunst- und Kulturgütern. Für sein Forschungsprojekt „Die Barbie – Eine Schönheit kommt in die Jahre“ unter-sucht er für das Spielzeugmuseum Nürnberg die Kultpuppe, die schon seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil in Mädchenzimmern ist. Die Sparkasse Nürnberg fördert das Projekt mit 3.500 Euro. In jedem Jahr engagiert sie sich in der Förderung von Forschungsprojekten an der TH Nürnberg mit rund 10.000 Euro.
Seit den 1950er Jahren genießt die Barbie-Puppe von Mattel® einen Klassikerstatus und ist es wert, für nachfolgende Generationen erhalten zu werden. Dafür untersuchen Prof. Dr. Jens Pesch von der TH Nürnberg und seine Studierenden zusammen mit Dr. Elena Gómez-Sánchez, Chemikerin im Forschungsbereich Materialkunde des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, und Dipl. Restaura-tor Simon Kunz, Lehrbeauftragter der TH Nürnberg, historische Kunststoffe. Sie versuchen, einen Vergleich zwischen künstlicher und natürlicher Alterung von polymeren Materialien herzustellen. Ziel der Konservierungswissenschaft ist es, Empfehlungen für eine optimierte Lagerung und Ausstellung gefährdeter Materialien in Museumsobjekten abzuleiten. Auch für andere Museen, in deren Bestand sich Kunst- und Kulturobjekte aus modernen Materialien befinden, könnten die Forschungsergebnisse hilfreich sein.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Astrid Bergmeister

Leiterin der Hochschulkommunikation, Pressesprecherin

Erstellt von KOM/jb am Freitag, 17. Februar 2017
 
 
Pressemitteilung als PDF downloaden:
Presseeinladung_Spielzeugmuseum.pdf236 K
 
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