Willkommen an der Technischen Hochschule Nürnberg
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020):

Das Erasmus+ Programm
Das Hochschulprogramm Erasmus, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa.
Erasmus+ ist das neue Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst.
Das Programm enthält drei Leitaktionen:
Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen
Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren
Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und voraussichtlich ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis einschließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möchten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich. Schließlich bietet Erasmus+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zinsgünstiges Darlehen aufzunehmen.

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungspersonal bei.
Die Hochschulen können Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften beteiligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln.

 
Durch das Erasmus+ Programm werden u.a. folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

- Auslandsstudium für Studierende

- Auslandspraktikum für Studierende

- Mobilität von wissenschaftlichem Personal/Gastdozenturen

- Mobilität von nicht-wissenschaftlichem Personal

Folgende Mitgliedstaaten der EU nehmen an Erasmus teil:
Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Teilnehmende Erasmus+ Programmländer außerhalb der EU
:
Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei.

Allgemeine Teilnahme- und Förderbedingungen
Hochschuleinrichtungen, die sich an Erasmus-Aktivitäten beteiligen möchten, müssen über eine Erasmus-Hochschulcharta (ECHE) verfügen.
Mit der Charta soll die Programmqualität durch bestimmte Grundprinzipien gewährleistet werden.
Die Erasmus Universitätscharta (EUC) wird von der EU-Kommission vergeben. Sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus-Programm erfüllt.

Sonderförderungen
Personen mit Behinderungen können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines Erasmus-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle Erasmus-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken)
Weitere Informationen zurm Thema 'Auslandsmobilität mit Behinderung' erhalten Sie im International Office.

Erasmus - Studierendenmobilität
Das Herzstück des Erasmus Programms - der studienbezogene Auslandsaufenthalt - ermöglicht Studierenden ein Erasmus Studium und/oder Erasmus Praktikum bis zu 12 Monaten in einem der teilnehmenden Länder.

Haftungsklausel
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie auch beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD)
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-8877
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

 

German program supporting young talents from partner universities to gain international working and...

Internationaler Studentenausweis (ISIC) kostenlos für studienbezogene Auslandsaufenthalte.

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