Willkommen an der Technischen Hochschule Nürnberg
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften

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TH-Projekt zur Nürnberg Web Week

Nürnberg, Mai 2017 – Im Fernsehstudio fährt die Lansyn-Redaktion eine Live-Fernsehsendung mit Studiogast, über Events berichten Technikjournalismus-Studierende mit Berichten für www.nueww.de, www.lansyn.de und die Querschrift, und von manchen Veranstaltungen der Nürnberg Web Week wird live über Facebook gestreamt: Der Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR hat sich an der digitalen Woche in der Metropolregion Nürnberg mit einer Redaktionswerkstatt beteiligt.

Redaktion im Dauerbetrieb: Während der gesamten Nürnberg Web Week berichteten Technikjournalismus-Studierende in Text, Bild und Videos über die Events für www.nueww.de, Lansyn und die Querschrift. Foto: Markus Kaiser

Über 60 Studenten berichten von den Veranstaltungen der Nürnberg Web Week unter der Leitung von Nicole Schwertner, Prof. Dr. Beatrice Dernbach, Stefan Fries, Tizian Zischler, Benedikt Hofmann und Prof. Markus Kaiser. Die Studierenden recherchieren vor Ort, sprechen mit den Referenten und Besuchern, bedienen die verschiedensten Social-Media-Kanäle, schneiden Videos und schreiben in der für diese Woche aufgebauten Redaktion ihre Berichte, Interviews und Reportagen. Eine Woche Praxis pur.

Virtuelle Welten entstehen bei uns real: Technikjournalismus- und Media-Engineering-Studierende informierten am TH-Stand auf dem VR Day im Südwestpark über die Medien-Studiengänge. Foto: Markus Kaiser

Neben der Redaktionswerkstatt, die vorwiegend aus den Zweitsemestern besteht, hat sich der Studiengang auch mit weiteren Aktionen an der Nürnberg Web Week beteiligt. Mit einem Stand und einem Workshop über „Virtual Reality und 360 Grad im Journalismus und in der Unternehmenskommunikation“ war die TH Nürnberg beim VR Day im Südwestpark dabei. Die Studierenden informierten dort über die verschiedenen Medienstudiengänge von Design über Media Engineering und Medieninformatik bis hin zu Technikjournalismus/Technik-PR. Digitales spielt in den Studiengängen eine bedeutende Rolle, so gibt es in Technikjournalismus zum Beispiel die Fächer digitaler Journalismus, PR 2.0, Newsgames oder Virtual Reality.

Über bewusste Falschmeldungen und Social Bots sprach NN-Redakteurin Franziska Holzschuh mit Prof. Markus Kaiser auf der Fake News Night im Museum für Kommunikation. Foto: Luca Kraus

Auch auf der Fake News Night war die TH Nürnberg vertreten. Auf der Veranstaltung der Nürnberger Nachrichten im Museum für Kommunikation ging es um bewusste Falschmeldungen, Social Bots und Filterblasen. Zwei Schüler zeigten, wie einfach es ist, eine Fake-Seite mit Hilfe von Wordpress ins Netz zu stellen. Außerdem wurde unter der Moderation von NN-Redakteurin Franziska Holzschuh über die gesellschaftlichen Auswirkungen von Fake News diskutiert.

(von Nicole Schwertner und Markus Kaiser)

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Opening Night am IT-Campus der DATEV

Studiengang Technikjournalismus mit einer Redaktionswerkstatt beteiligt

Nürnberg, Mai 2017 – Auf der Kick-off-Veranstaltung beim IT-Spezialisten DATEV am 15. Mai 2017 wurde die Nürnberg Web Week ganz offiziell eingeläutet und die Hauptthematiken vorgestellt. Die Nürnberg Web Week steht ganz unter den Leitthemen „Digitale Transformation“ und „Fake News“, was sich im diesjährigen Programm sehr deutlich widerspiegelt. „Wie entstehen Fake News?“ oder die „Digitalisierung deines Rechnungswesens“ sind nur zwei Themen, die auf den über 100 Veranstaltungen im Rahmen der Web Week genauer betrachtet werden.

Die Opening Night bildete nicht nur den Auftakt der gesamten Web Week, sondern auch für die Redaktionswerkstatt der Studiengänge Technikjournalismus/Technik-PR sowie Media Engineering. Studierende berichten während der acht Veranstaltungstage für die Veranstalter-Website www.nueww.de sowie die beiden Portale Lansyn (www.lansyn.de) und Querschrift (www.querschrift.de).

Bereits zum dritten Mal richtete DATEV die Opening Night der Nürnberg Web Week aus, zu der knapp 600 Besucher kamen. Bereits vor dem offiziellen Beginn um 19.30 Uhr konnten sich Interessierte in „Warm-up-Sessions“ zu Themen wie „Automatisieren und Digitalisieren mit Machine Learning“ informieren und an Rundgängen durch den IT-Campus der DATEV teilnehmen. Dabei erhielten die Besucher Einblicke in die Arbeitswelt der Mitarbeiter: Von höhenverstellbaren Schreibtischen über Kaffeeküchen bis hin zu von den Mitarbeitern mitgestalteten „Pausenhöfen“ war alles dabei.

Web Monday – Eröffnungsveranstaltung im „Casino“

Die Hauptveranstaltung fand im sogenannten „Casino“, dem eigentlichen großzügigen Mensabereich des Unternehmens, statt.

Der Initiator der Nürnberg Web Week, Ingo Di Bella (https://lansyn.de/events/nuernberger-web-week/interview-mit-dem-webweek-initator-ingo-di-bella/), begann mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre und den immensen Anstieg an Besuchern wie auch Veranstaltern in den letzten fünf Jahren.

Als Repräsentant der Stadt Nürnberg war Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, vor Ort und bestätigte, dass nun mehr Spezialisten als früher auf der Web Week zu finden seien. „Die Web Week ist aber nicht nur auf Experten ausgerichtet – im Gegenteil. Sie ist der Treffpunkt der digitalen Gesellschaft, also nicht nur Spezialisten. Und das spiegelt sich im gesamten Programm wider“, so Fraas. Neben dem DATEV Lab, wurden einige bekannte Startups aus der Metropolregion, wie Zero Hero, Flixbus oder der Postillion und deren Enabler, also Unterstützer, vorgestellt.

Zum Hauptthema Fake News berichtete BR-Informationsdirektor Thomas Hinrichs über Gerüchte und alternative Wahrheiten in der Gesellschaft und den Medien. „Der Dialog mit den Lesern wird immer wichtiger“, erklärt Hinrichs. „Dazu brauchen wir Analysen, wann welche Informationen am besten ankommen.“

Final gaben Referenten Einblicke in den Stand der 3D-Technik, Ideenpitches und Hinweise zu weiteren Veranstaltungen sowie Impulse zum Weiterdenken, wie „Was hat Kultur mit Digitalisierung zu tun?“. Dann läutete Ingo Di Bella zum „angenehmen Teil“ des Abends ein: Beim „Networking“ konnten sich die Besucher nun munter austauschen und die Veranstaltung ausklingen lassen.

Um es mit den Worten des DATEV-Vorstands Eckhard Schwarzer zu sagen, freuen sich Veranstaltern und Besucher nun auf eine „geile Veranstaltung“. Fotos: nueww

Nice to know: Hintergrund zur Web Week

Die Nürnberg Web Week findet seit 2012 jährlich statt. Im vergangenen Jahr kamen rund 6.500 Teilnehmer nach Nürnberg. Knapp ein Jahr Vorbereitung und Organisation stecken in über 100 Veranstaltungen an nun acht Tagen. Eine weitere Besonderheit: In diesem Jahr findet das Programm des „Digitalen Festivals“ der Metropole nicht nur in Nürnberg, sondern auch in Fürth, Bamberg, Erlangen, Ansbach und Neumarkt statt.

(von Franziska Hofmann)

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Industrie 4.0 spielend begreifen

Studierende zeigen Serious Game zur flexiblen Fertigung auf der Hannover Messe


Nürnberg/Hannover, April 2017 – Games und B2B – ein Widerspruch? Aktuell vielleicht, aber künftig sicher nicht mehr. Auf der Hannover Messe 2017 stellen Studierende des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR ein Serious Game vor, das in einem Lehr-/Forschungsprojekt zusammen mit der Harting Technologiegruppe (Espelkamp) entstanden ist. Gleichzeitig evaluieren die Studierenden die Nutzung und den Zuspruch zum Aufbau, Inhalten des konkreten Serious Game und die generelle Haltung zu Gamification-Elementen in der B2B-Kommunikation.

Ziel des Spiels ist, das Konzept Industrie 4.0 spielerisch erlebbar zu machen. Gerade bei Konzepten oder Prinzipien, denen keine exakte Definition zugrunde liegt, können Applied Games oder Serious Games bei der Vermittlung helfen. Auch und gerade im Industriekontext. Das Game wurde von den Studierenden in Workshops bei Harting in Espelkamp konzipiert. Die Programmierung und die Umsetzung übernahmen Mitarbeiter der Firma Industrial Newsgames.

Bislang seien Gamification-Elemente in der B2B-Kommunikation nur in der Weiterbildung eingesetzt worden, so Projektleiter Prof. Volker Banholzer. Bei der Kundenkommunikation werde das noch mit Skepsis betrachtet. „Die bisherigen Reaktionen auf das Game zeigen aber, dass diese Art von Kommunikation  durchaus sowohl bei Ingenieurinnen und Ingenieuren als auch bei Vertrieb und Marketing akzeptiert ist.“ Erwartungsgemäß beurteilten jüngere Kohorten den Ansatz besser als ältere, aber insgesamt zeigten sich alle Teilnehmer diesem neuen Kommunikationsinstrument gegenüber sehr aufgeschlossen. Die Ergebnisse der Evaluation werden im Sommer gemeinsam von der Harting Technologiegruppe und dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR vorgestellt.

Literaturhinweis:
Banholzer, V./Weber, R. (2017). Gamification und Innovationskommunikation: Konturierung von Industrie 4.0 vermittels angewandter Spielformen als Interactive Storytelling. Erscheint in: Siems, F./Papen, M.-C. (Hrsg.): Kommunikation und Technik. Wiesbaden: Springer.

Fotos: Banholzer

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Technik im Museum

Nürnberg, März 2017 – Beim Querschrift-Workshop zum Thema „Technik im Museum“ sind Technikjournalismus-Studierende in Nürnbergs Museen auf Spurensuche gewesen: Wie viel Technik steckt zum Beispiel in alten Ausstellungsstücken wie einem Zahnarztstuhl oder einer Lok aus dem 19. Jahrhundert? Beim Recherche-Training unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrice Dernbach wurden Themenvorschläge erarbeitet und ein Kamera-Crashkurs von Stefan Fries machte die Workshop-Teilnehmer mit der notwendigen Technik vertraut. Entstanden sind außergewöhnliche Beiträge über rostige Weltrekordhalter, ein „Fräulein vom Amt“, Kameratechniken aus dem Dritten Reich und lange zurückliegende Zahnarzt- und Schulbesuche.

http://querschrift.de/category/querschrift-workshop-2017/technik-im-museum/

Das Museum für Industriekultur zeigt eine Zahnarztpraxis um das Jahr 1920. Foto: Heinrich
Historische Modelleisenbahn im Nürnberger Spielzeugmuseum. Foto: Neubauer

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Technikjournalisten gehen ins Kloster – für Design Thinking

Nürnberg/Bad Staffelstein, März 2017 – Im Kloster Banz haben sich Anfang März Studierenden aus dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR auf die Spuren von Scrum, Business Model Canvans, Prototyping und Nutzerorientierung begeben. Für zwei Tage standen die Methoden von Design Thinking im Mittelpunkt, um aus den Augen der Kunden und Zielgruppen neue Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu diskutieren und zu evaluieren.

Als neue kreative Methode zur Innovationsentwicklung setzt Design Thinking auf interdisziplinäre Teams, Visualisierung und klar umrissene Schritte zur Ideenfindung. Digitalisierung, Individualisierung und Dynamik bestimmen die Märkte und sind damit die bestimmenden Herausforderungen, die es mit Produkten oder Dienstleistungen zu bewältigen gilt. Die Lösungen gelingen nur, wenn die Bedürfnisse der potentiellen Kunden verstanden werden. Diese komplexen Aufgaben können nicht mehr vom einsamen Erfinder im Elfenbeinturm gelöst werden, sondern sind das Feld für Teamarbeit. Das ist ein Grund, warum kollaborative Ansätze wie Open Innovation und Open Source erfolgreich sind. Bei aller kreativen Offenheit, es stehen im Zentrum von Design Thinking Prozessen klar umrissene Schritte, die idealtypisch aufeinander folgen: Verstehen, Beobachten, Ideen generieren, Prototypen entwickeln, Testen und Präsentieren.

Das waren auch die Schritte, die die Studierenden am Beispiel eines Kommunikationsangebotes für den Studiengang nachvollziehen sollten. Ziel: potentielle Studierende für den Studiengang gewinnen und Arbeitgeber aus Medien und Unternehmen die Qualifikationen der Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR nahebringen. Die Blockveranstaltung fand zum Auftakt des Sommersemesters 2017 zum ersten Mal statt.

Fotos: Banholzer

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Doppelter Grund zur Freude: Erstmals zwei Deutschlandstipendien

Foto: Nützel

Nürnberg, Januar 2017 – Im Jahr 2017 können erstmals zwei Studierende im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Im Rahmen der Feier zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des vierten Jahrgangs konnten Mitte Januar Jessica Schlüter (Bildmitte rechts) und Marcel Geldner (Bildmitte links) die Zusage für ihre Stipendien entgegennehmen. Für den Nachwuchs aus Nürnberg engagieren sich die Verlagsgruppe WEKA Fachmedien mit Hauptsitz in München und die Industrial Newsgames GmbH aus Würzburg/Veitshöchheim. Die Förderzusage überbrachten WEKA-Verlagsleiter Peter Eberhard (Bild rechts) und Industrial Newsgames-Inhaber Robert Weber (Bild links).

Mit dem Deutschlandstipendium werden Studierende für ein Jahr mit einem Geldbetrag von 3600 Euro gefördert. Die Hälfte dieses Betrages wird von Unternehmen, Verbänden oder Vereinen bereitgestellt. Die andere Hälfte wird vom BMBF finanziert. Dass Stipendien ein hilfreiches Instrument sind und Bedarf besteht, zeigen Umfragen unter Studienanfängern im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR. Diese ergeben regelmäßig, dass Studierende viel Zeit neben dem Studium in Erwerbstätigkeiten oder Nebenjobs investieren, um ihr Auskommen zu sichern. Seit 2014 werden Studierende des Studiengangs mit Deutschlandstipendien gefördert. Im Jahr 2017 standen erstmals zwei Stipendiengeber zur Verfügung.

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Der Fachjournalist – Eine Eierlegende Wollmilchsau

Einige der Besten im Jahrgang 2016 des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR (vorne v.l.nr.): Martin Eberhardt, Sarah Utz, Oliver Nitzsche. Es gratulierten (hintere Reihe v.l.nr.): Peter Eberhard (Verlagsleiter WEKA Fachmedien), Prof. Dr. Walter Müller (Dekan Fakultät AMP), Gabriele Koenig (stv. Vorsitzende Presseclub Nürnberg) und Prof. Volker Banholzer (Studiengangleiter). Foto: Müller


Nürnberg, Januar 2017 – Der vierte Jahrgang von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR ist Mitte Januar im Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg verabschiedet worden. „Sie haben das richtige studiert“, resümierte Walter Müller, der Dekan der Fakultät AMP.

Die Absolventinnen und Absolventen seien bestens gerüstet für die Zukunft, stellte der Dekan der Fakultät AMP, Prof. Dr. Walter Müller, zufrieden fest. Der Studiengang sei international anerkannt und in Süddeutschland einzigartig, was für die Studierenden ein Alleinstellungsmerkmal sei. Müller beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Studienrichtung, in der sie den „Spagat aus einer naturwissenschaftlich-technischen und einer journalistischen Ausbildung“ erfolgreich bewerkstelligt hätten. Ebenso lobte er die Entwicklung des Studiengangs, der über die Jahre erfolgreich gewachsen sei. Neben inzwischen vier Journalistik-Professuren und Kollegen aus den Naturwissenschaften würden auch zahlreiche Lehrbeauftragte aus der Praxis, von Rechtsanwälten bis hin zur Sprachtrainerin für eine erfolgreiche Ausbildung sorgen. Auch in die Ausstattung mit Computerlaboren und Rundfunkstudios wurde investiert. Zum Schluss forderte Müller die abgehenden Studentinnen und Studenten auf, in Zukunft „gut zu recherchieren“ und ihren Beitrag für eine gute Technikkommunikation zu leisten.

Einen Einblick in die Ausbildung erhielten die Festgäste bei der Präsentation der Studierendenprojekte www.befootec.de und einer Live-Studiosendung. Studierende des fünften Fachsemesters hatten im Dezember einen Live Stream aus dem TV-Studio des Studiengangs zum Thema „Nerdkultur“ organisiert und produziert. Mit über 800 Aufrufen auf YouTube (https://youtu.be/mmSVjuY0oq4) war es eine erfolgreiche erste Sendung. Ebenso erfolgreich ist das Blog-Format www.befootec.de, das sich speziellen Themen widmet. Der Blog wurde 2014 in Kooperation mit dem Unternehmen SEW Eurodrive und der Messe Nürnberg ins Leben gerufen, um über die Technologien und Themen der Getränke- und Lebensmittelindustrie zu bloggen. Alleine im Jahr 2016 haben laut Chefredakteurin Kathrin Lettner 25.000 Interessenten die Beiträge den Blog besucht. Auf Facebook erreichten die Beiträge durchschnittlich 1500 Personen. Der reichweitenstärkste Artikel sei mit 7500 erreichten Personen ein Beitrag über Foodtrucks.
Von den präsentierten Studierendenprojekten zeigte sich auch Keynote Sprecher Peter Eberhard, Verlagsleiter von WEKA Fachmedien, beeindruckt. „Ein Fachjournalist muss eine Eierlegende Wollmilchsau sein“, stellte Peter Eberhard fest. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Fokus vor allem auf der Onlinepräsenz eines Unternehmens liegt. „Journalisten müssen alle Kanäle bespielen können“, so Eberhard. Er appellierte an die Absolventinnen und Absolventen sich nicht nur auf einen Bereich zu fokussieren, sondern flexibel zu sein. Als Journalist sollte man sich heute nicht nur im Print- oder Onlinejournalismus auskennen, sondern auch beispielsweise im Vertrieb, im Marketing oder in den Social-Media-Kanälen. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn sich Redakteure als Marke positionierten, stellte Eberhard fest. Als Verlagsleiter lobte er den Studiengang und die besondere Ausbildung. Bereits zwei ehemalige Studenten arbeiten heute bei WEKA Fachmedien und in Zukunft sollen noch mehr hinzukommen, hofft Eberhard. Dass die Förderung von journalistischem Nachwuchs der Verlagsgruppe am Herzen liegt, unterstrich Eberhard mit der Übernahme eines Deutschlandstipendiums für den Studiengang. 

Im Jahr 2016 hatten über 30 Studierende ihren Abschluss im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR erlangt. Auch dieses Jahr wurden im Rahmen der Feierlichkeiten wieder die Besten unter ihnen mit Buchpreisen ausgezeichnet. Das beste Studienergebnis erzielte Julia Anja Schmitt, die leider nicht anwesend sein konnte, ebenso wie die Preisträgerin für die beste wissenschaftliche Abschlussarbeit. Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Katja Scholz erhielt den Geldpreis und eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft. Scholz, hatte sich mit der internationalen Presseberichterstattung im Fall Charlie Hebdo beschäftigt. Gabi König, stellvertretende Vorsitzende des Presseclubs Nürnberg, unterstrich die wissenschaftliche Leistung und die herausragende Bearbeitung des Themas. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten traditionell vom Ohm-Chor der Technischen Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Moritz Metzner.

Gastredner des Abends: Peter Eberhard, Verlagsleiter WEKA Fachmedien. Er hofft auf kompetente Technikkommunikatoren aus Nürnberg und das sowohl für die Unternehmenskommunikation in den Industriebranchen als auch für die Redaktionen.
Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Fotos: Nützel
 
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