Willkommen an der Technischen Hochschule Nürnberg
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
Fakultät Angewandte Mathematik, Physik und Allgemeinwissenschaften

Jahr 2017    Jahr 2016    Jahr 2015    Jahr 2014    Jahr 2013

Technik im Museum

Nürnberg, März 2017 – Beim Querschrift-Workshop zum Thema „Technik im Museum“ sind Technikjournalismus-Studierende in Nürnbergs Museen auf Spurensuche gewesen: Wie viel Technik steckt zum Beispiel in alten Ausstellungsstücken wie einem Zahnarztstuhl oder einer Lok aus dem 19. Jahrhundert? Beim Recherche-Training unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrice Dernbach wurden Themenvorschläge erarbeitet und ein Kamera-Crashkurs von Stefan Fries machte die Workshop-Teilnehmer mit der notwendigen Technik vertraut. Entstanden sind außergewöhnliche Beiträge über rostige Weltrekordhalter, ein „Fräulein vom Amt“, Kameratechniken aus dem Dritten Reich und lange zurückliegende Zahnarzt- und Schulbesuche.

http://querschrift.de/category/querschrift-workshop-2017/technik-im-museum/

Das Museum für Industriekultur zeigt eine Zahnarztpraxis um das Jahr 1920. Foto: Ferdinand Heinrich
Historische Modelleisenbahn im Nürnberger Spielzeugmuseum. Foto: Anna Neubauer

_____________________________________________________________________________

Technikjournalisten gehen ins Kloster – für Design Thinking

Nürnberg/Bad Staffelstein, März 2017 – Im Kloster Banz haben sich Anfang März Studierenden aus dem Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR auf die Spuren von Scrum, Business Model Canvans, Prototyping und Nutzerorientierung begeben. Für zwei Tage standen die Methoden von Design Thinking im Mittelpunkt, um aus den Augen der Kunden und Zielgruppen neue Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu diskutieren und zu evaluieren.

Als neue kreative Methode zur Innovationsentwicklung setzt Design Thinking auf interdisziplinäre Teams, Visualisierung und klar umrissene Schritte zur Ideenfindung. Digitalisierung, Individualisierung und Dynamik bestimmen die Märkte und sind damit die bestimmenden Herausforderungen, die es mit Produkten oder Dienstleistungen zu bewältigen gilt. Die Lösungen gelingen nur, wenn die Bedürfnisse der potentiellen Kunden verstanden werden. Diese komplexen Aufgaben können nicht mehr vom einsamen Erfinder im Elfenbeinturm gelöst werden, sondern sind das Feld für Teamarbeit. Das ist ein Grund, warum kollaborative Ansätze wie Open Innovation und Open Source erfolgreich sind. Bei aller kreativen Offenheit, es stehen im Zentrum von Design Thinking Prozessen klar umrissene Schritte, die idealtypisch aufeinander folgen: Verstehen, Beobachten, Ideen generieren, Prototypen entwickeln, Testen und Präsentieren.

Das waren auch die Schritte, die die Studierenden am Beispiel eines Kommunikationsangebotes für den Studiengang nachvollziehen sollten. Ziel: potentielle Studierende für den Studiengang gewinnen und Arbeitgeber aus Medien und Unternehmen die Qualifikationen der Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR nahebringen. Die Blockveranstaltung fand zum Auftakt des Sommersemesters 2017 zum ersten Mal statt.

Fotos: Banholzer

_____________________________________________________________________________

Doppelter Grund zur Freude: Erstmals zwei Deutschlandstipendien

Foto: Nützel

Nürnberg, Januar 2017 – Im Jahr 2017 können erstmals zwei Studierende im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden. Im Rahmen der Feier zur Verabschiedung der Absolventinnen und Absolventen des vierten Jahrgangs konnten Mitte Januar Jessica Schlüter (Bildmitte rechts) und Marcel Geldner (Bildmitte links) die Zusage für ihre Stipendien entgegennehmen. Für den Nachwuchs aus Nürnberg engagieren sich die Verlagsgruppe WEKA Fachmedien mit Hauptsitz in München und die Industrial Newsgames GmbH aus Würzburg/Veitshöchheim. Die Förderzusage überbrachten WEKA-Verlagsleiter Peter Eberhard (Bild rechts) und Industrial Newsgames-Inhaber Robert Weber (Bild links).

Mit dem Deutschlandstipendium werden Studierende für ein Jahr mit einem Geldbetrag von 3600 Euro gefördert. Die Hälfte dieses Betrages wird von Unternehmen, Verbänden oder Vereinen bereitgestellt. Die andere Hälfte wird vom BMBF finanziert. Dass Stipendien ein hilfreiches Instrument sind und Bedarf besteht, zeigen Umfragen unter Studienanfängern im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR. Diese ergeben regelmäßig, dass Studierende viel Zeit neben dem Studium in Erwerbstätigkeiten oder Nebenjobs investieren, um ihr Auskommen zu sichern. Seit 2014 werden Studierende des Studiengangs mit Deutschlandstipendien gefördert. Im Jahr 2017 standen erstmals zwei Stipendiengeber zur Verfügung.

_____________________________________________________________________________

Der Fachjournalist – Eine Eierlegende Wollmilchsau

Einige der Besten im Jahrgang 2016 des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR (vorne v.l.nr.): Martin Eberhardt, Sarah Utz, Oliver Nitzsche. Es gratulierten (hintere Reihe v.l.nr.): Peter Eberhard (Verlagsleiter WEKA Fachmedien), Prof. Dr. Walter Müller (Dekan Fakultät AMP), Gabriele Koenig (stv. Vorsitzende Presseclub Nürnberg) und Prof. Volker Banholzer (Studiengangleiter). Foto: Müller


Nürnberg, Januar 2017 – Der vierte Jahrgang von Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Technikjournalismus/Technik-PR ist Mitte Januar im Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg verabschiedet worden. „Sie haben das richtige studiert“, resümierte Walter Müller, der Dekan der Fakultät AMP.

Die Absolventinnen und Absolventen seien bestens gerüstet für die Zukunft, stellte der Dekan der Fakultät AMP, Prof. Dr. Walter Müller, zufrieden fest. Der Studiengang sei international anerkannt und in Süddeutschland einzigartig, was für die Studierenden ein Alleinstellungsmerkmal sei. Müller beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrer Studienrichtung, in der sie den „Spagat aus einer naturwissenschaftlich-technischen und einer journalistischen Ausbildung“ erfolgreich bewerkstelligt hätten. Ebenso lobte er die Entwicklung des Studiengangs, der über die Jahre erfolgreich gewachsen sei. Neben inzwischen vier Journalistik-Professuren und Kollegen aus den Naturwissenschaften würden auch zahlreiche Lehrbeauftragte aus der Praxis, von Rechtsanwälten bis hin zur Sprachtrainerin für eine erfolgreiche Ausbildung sorgen. Auch in die Ausstattung mit Computerlaboren und Rundfunkstudios wurde investiert. Zum Schluss forderte Müller die abgehenden Studentinnen und Studenten auf, in Zukunft „gut zu recherchieren“ und ihren Beitrag für eine gute Technikkommunikation zu leisten.

Einen Einblick in die Ausbildung erhielten die Festgäste bei der Präsentation der Studierendenprojekte www.befootec.de und einer Live-Studiosendung. Studierende des fünften Fachsemesters hatten im Dezember einen Live Stream aus dem TV-Studio des Studiengangs zum Thema „Nerdkultur“ organisiert und produziert. Mit über 800 Aufrufen auf YouTube (https://youtu.be/mmSVjuY0oq4) war es eine erfolgreiche erste Sendung. Ebenso erfolgreich ist das Blog-Format www.befootec.de, das sich speziellen Themen widmet. Der Blog wurde 2014 in Kooperation mit dem Unternehmen SEW Eurodrive und der Messe Nürnberg ins Leben gerufen, um über die Technologien und Themen der Getränke- und Lebensmittelindustrie zu bloggen. Alleine im Jahr 2016 haben laut Chefredakteurin Kathrin Lettner 25.000 Interessenten die Beiträge den Blog besucht. Auf Facebook erreichten die Beiträge durchschnittlich 1500 Personen. Der reichweitenstärkste Artikel sei mit 7500 erreichten Personen ein Beitrag über Foodtrucks.
Von den präsentierten Studierendenprojekten zeigte sich auch Keynote Sprecher Peter Eberhard, Verlagsleiter von WEKA Fachmedien, beeindruckt. „Ein Fachjournalist muss eine Eierlegende Wollmilchsau sein“, stellte Peter Eberhard fest. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Fokus vor allem auf der Onlinepräsenz eines Unternehmens liegt. „Journalisten müssen alle Kanäle bespielen können“, so Eberhard. Er appellierte an die Absolventinnen und Absolventen sich nicht nur auf einen Bereich zu fokussieren, sondern flexibel zu sein. Als Journalist sollte man sich heute nicht nur im Print- oder Onlinejournalismus auskennen, sondern auch beispielsweise im Vertrieb, im Marketing oder in den Social-Media-Kanälen. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn sich Redakteure als Marke positionierten, stellte Eberhard fest. Als Verlagsleiter lobte er den Studiengang und die besondere Ausbildung. Bereits zwei ehemalige Studenten arbeiten heute bei WEKA Fachmedien und in Zukunft sollen noch mehr hinzukommen, hofft Eberhard. Dass die Förderung von journalistischem Nachwuchs der Verlagsgruppe am Herzen liegt, unterstrich Eberhard mit der Übernahme eines Deutschlandstipendiums für den Studiengang. 

Im Jahr 2016 hatten über 30 Studierende ihren Abschluss im Studiengang Technikjournalismus/Technik-PR erlangt. Auch dieses Jahr wurden im Rahmen der Feierlichkeiten wieder die Besten unter ihnen mit Buchpreisen ausgezeichnet. Das beste Studienergebnis erzielte Julia Anja Schmitt, die leider nicht anwesend sein konnte, ebenso wie die Preisträgerin für die beste wissenschaftliche Abschlussarbeit. Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Katja Scholz erhielt den Geldpreis und eine kostenlose einjährige Mitgliedschaft. Scholz, hatte sich mit der internationalen Presseberichterstattung im Fall Charlie Hebdo beschäftigt. Gabi König, stellvertretende Vorsitzende des Presseclubs Nürnberg, unterstrich die wissenschaftliche Leistung und die herausragende Bearbeitung des Themas. Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten traditionell vom Ohm-Chor der Technischen Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Moritz Metzner.

Gastredner des Abends: Peter Eberhard, Verlagsleiter WEKA Fachmedien. Er hofft auf kompetente Technikkommunikatoren aus Nürnberg und das sowohl für die Unternehmenskommunikation in den Industriebranchen als auch für die Redaktionen.
Erstmals zeichnete der Presseclub Nürnberg die besten wissenschaftliche Abschlussarbeit aus. Die stellvertretende Vorsitzende Gabi König würdigte die Bachelorarbeit von Katja Scholz als herausragende Bearbeitung der Pressereaktionen auf den Anschlag von Charlie Hebdo. Fotos: Nützel
 
Vimeo-Kanal Technikjournalismus

            Facebook

         Newsletter

Studienberatungsportal

Hier erhalten Sie Unterstützung und Hilfe bei Fragen zum Studienstart und zu Ihrem Studium.